Firefox 3.5 und die nützlichsten Erweiterungen

Vor ein paar Wochen hatte ich mal eine Beta-Version von Firefox 3.5 ausprobiert, da aber viele Erweiterungen nicht kompatibel waren, verlor sich das Ausprobieren schon nach wenigen Stunden. Mittlerweile ist die Final-Version von Firefox 3.5 veröffentlicht und ich habe mir das Ganze noch einmal angeschaut – es wird ja von einer Vielzahl von Verbesserungen gesprochen.

Wie sich herausgestellt hat, lief der Übergang erfolgreich und gab mir die Gelegenheit, mal wieder meine Erweiterungen durchzusehen und zu entrümpeln. Das beschleunigt den Browser noch ein bisschen. Ich kann im Folgenden nun also eine Liste wirklich sinnvoller Erweiterungen präsentieren, die das Arbeiten mit dem Firefox erheblich erleichtern.

Adblock PlusWerbeblocker, ohne gehts nicht. Kaum noch Werbung beim Surfen im Netz, einfach himmlisch.

All-in-One Sidebar – extrem praktisch, wenn man sich nicht durch die Menüs hangeln will. Da die Menüpunkte oben bei mir ausgeblendet sind (dazu später mehr) ist dies eine sinnvolle aber nicht zwingend notwendige Erweiterung.

AutoPagersehr praktisch! Wer viel in Foren unterwegs ist, Listen durchsucht oder Google nutzt wird diese Erweiterung zu schätzen wissen. Für gewöhnlich muss man, um auf die nächste Seite zu kommen, einen Link anklicken. Diese Erweiterung hängt die folgende Seite einfach an die bereits geladene unten an – dadurch muss man nix klicken, sondern nur nach unten scrollen.

Extended Statusbar – braucht nur, wer sich mit Webdesign und ähnlichem beschäftigt. Diese Erweiterung fügt in die Statuszeile unten ein paar Werte ein, die angeben, wielange die momentane Seite zum Laden braucht, wieviel Bilder geladen wurden und die Datenmenge.

Briefmeiner Meinung nach der bisher praktischste und übersichtlichste RSS-Reader direkt im Firefox.

ColorZilla – ebenfalls für Webdesignler attraktiv – eine kleine Pipette, mit der sich Farbinformationen von den geladenen Seite auslesen lassen.

DesktopWer Opera kennt, weiß die Fast-Dial-Funktion beim Browser-Start zu schätzen, die eingestellte Webseiten als Thumbnail darstellt. Desktop ist unter der Vielzahl von solchen Erweiterungen für FF meiner Meinung nach die Beste.

Download Statusbar – wer über seine Downloads gern auf diskrete Weise am Laufenden sein will, mag diese Erweiterung – sie fügt unten am FF-Fenster eine kleine Statutszeile mit den laufenden oder abgeschlossenen Downloads hinzu.

Firebug + Page Speed – Page Speed von Google soll die Ladezeit von Webseiten beschleunigen, dazu nötig ist die Erweiterung Firebug, die für Webentwicklung nützlich ist.

FoxTab – ist eine Erweiterung zum Umschalten der Tabs. Nett daran: die Darstellung erfolgt in 3D und macht das Ganze sehr übersichtlich.

Glasser – Hier eine spezielle Erweiterung. Glasser sorgt dafür, dass die obere Zeile in Firefox transparent wird – so, wie man es zB vom Internet Explorer 8 kennt. Eigentlich ist die Erweiterung nicht mit FF 3.5 kompatibel, doch dank der Community gibt es eine mittlerweile funktionierende Version, die sich in den Kommentaren auf der zugehörigen Seite verlinkt findet.
FF-glasserBeim Standard-Theme für Firefox wären die Schaltflächen, die auf dem Screenshots zu sehen sind und die gesamte Zeile undurchsichtig, dank Glasser erhalten sie dieselbe Transparenz wie die Titelzeile beim Vista-Aero-Look. Auf dem Bild ist übrigens nicht das Original Vista-Aero abgebildet.

Hide Menubar – Diese Erweiterung ist auch nicht zwingend nötig, aber ansehnlich, wenn man sich ein möglichst unauffälliges Theme für FF zusammenstellen will. Die Erweiterung blendet die obere Menüleiste (Datei, Bearbeiten, …) aus und auf Tastendruck wieder ein.
FF-menubarMit einem Drück auf die ALT-Taste lässt sich die ursprüngliche Menüzeile einblenden. Hierhin habe ich auch die wichtigsten Buttons und ein paar Lesezeichen verschoben. Ohne Hide-Menubar wäre die Zeile immer dar, aber dank Glasser trotzdem noch transparent.

gui:config – bringt erweitere Möglichkeiten zur Firefox-Anpassung.

Hyperwordsextrem praktisch!!! Wer wie ich viel im Internet liest, kopiert und Querverweise anstellt, wird diese Erweiterung lieben. Hat man ein Wort oder mehrere im Fenster markiert, geht automatisch ein Fenster auf, über das man die Markierung in die Zwischenablage kopieren kann, nach dem Begriff in einer belieben Suchmaschine suchen kann, Preisvergleich anstellen oder sich das Wort direkt im Text übersetzen lassen kann. Und und und…

Read it Later – finde ich persönlich auch sehr sehr praktisch und nutze ich viel. Im Prinzip ist das ein Ersatz für die Lesezeichen und man kann sich damit Seiten zu einer Leseliste hinzufügen, wenn man die Seite nicht gerade in die Lesezeichen aufnehmen und schnellen Zugriff darauf haben will.

ScribeFirevon Anfang an bei meinen Erweiterungen dabei und einfach nicht wegzudenken. Mit dieser Erweiterung kann man schnell und unkompliziert Blogeinträge direkt aus Firefox heraus schreiben und bearbeiten.

Back to Chat

Irgendwie habe ich das Chatten vergessen…

Seit Wochen und vielleicht auch Monaten war ich schon nicht mehr in ICQ online und es hat mich auch nicht sonderlich gestört. Nach und nach kriegt man hier und da aber schonmal den “Vorwurf” zu hören, warum man nicht mal online kommt, damit man kurz was abklären oder sich einfach unterhalten kann. Nagut, kann man ja machen – schließlich kann man trotz aktiviertem Chatprogramm immer noch entscheiden, ob man “da” ist oder nicht.

Um eine wirkungsvolle Rückkehr in das Chat-Universum vorzunehmen, habe ich zuerst nach einer Erweiterung für Firefox gesucht. Der Browser ist bei mir nämlich sowieso fast immer offen. Leider gibt es nicht allzuviele Messenger-Erweiterungen für Firefox 3.5, ich bin aber bei Sameplace fündig geworden. Das funktioniert ganz gut, auch wenn die Einrichtung etwas umständlich ist. Nach kurzer Zeit jedoch, wurde mir das Teil zu rudimentär. Man bekommt schlecht mit, wann jemand schreibt und falls man offline ist, geht die Erweiterung automatisch online, wenn man zum Beispiel ein neues Browser-Fenster öffnet.

Die Rückkehr zu Miranda war damit nur noch eine Frage der Zeit. Mittlerweile gibt es Miranda ME (mein Favorit unter den Messengern) in Version 3.0 Beta 5. Ich hab’ irgendwann schon einmal darüber geschrieben: Miranda ME ist im Grunde der freie Messenger Miranda IM, allerdings mit zahlreichen Plugins versehen und hochgradig anpasspar. Dadurch stehen auch eine Menge an Skins zur Verfügung.
Für mich die beste Zusammenstellung.

Dennoch ist Miranda ME mit Vorsicht zu genießen, man braucht schon den Willen zu einer Einarbeit. Das Programm ist nicht nur extrem anpassbar, sondern unterstützt auch eine Vielzahl von Chatprotokollen (ICQ, Jabber, MSN, Skype, …). Das setzt Einarbeitungszeit voraus und zum Teil auch die Notwendigkeit, vieles erst einmal einzustellen.

Aber es lohnte sich schon – nach und nach melden sich viele Leute wieder, zu denen man lange nicht so viel Kontakt hatte :)

Hier das aktuelle Erscheinungsbild:

mirandashot

Zu sehen sind links das eigentliche Chatfenster, bei dem ich die meisten Buttons entfernt habe und rechts ein sehr minimalistisches Skin für das Chatprogramm selbst. Auch hier habe ich das Erscheinungsbild und die Schriftarten angepasst. Beide Fenster sind transparent geschaltet.

Gastbeitrag: Freundschaftslüge

Ich darf an dieser Stelle ein weiteres Mal eine Abrechnung einen Beitrag von Sebastian vorstellen, der sich diesmal mit dem Thema Freundschaft auseinandersetzt. Mit der Leichtfertigkeit, die manche diesem Begriff zuordnen und dem Fehler, den das darstellen kann. Viel Spaß!

Ich habe seit ein paar Monaten einen neuen Lieblingsausdruck. Er lautet: „Es gibt Dinge zwischen Himmel und Erde…“ – diese Einleitung zur Beschreibung eines dezidiert unangenehmen Sachverhaltes passt eigentlich auf so ziemlich alles, über das man sich ärgert.

Es gibt sogar im Augenblick einen konkreten Anlass für mich, diesen Ausdruck zu gebrauchen, und ich halte ihn für dem Sachverhalt mehr als angemessen, daher: Es gibt Dinge zwischen Himmel und Erde, die derartig unangemessen, respektlos und armselig sind, dass sie zu beschreiben eigentlich des dem Auskommen zwischen Menschen zugrunde liegenden Respektsgedankens zuwiderläuft. Andererseits: Die Art Mensch, die ich im Folgenden beschreibe, hat aufgrund ihrer Charakterlosigkeit die explizite Nennung verdient.

Ich möchte vorausschicken, dass ich ein sehr inklusiver Mensch bin. Jemand, der sehr leicht und sehr gerne Freundschaften schließt. Das bedeutet nicht, dass ich bezüglich der Wahl dieser Personen nicht wählerisch wäre – im Gegenteil. Aber ich behaupte, dass ich  – generell – sehr gut zwischen Freunden und „Freunden“ unterscheiden kann. Nichtsdestoweniger schlüpfen gelegentlich Charakterschweine durchs Raster. Das Problem dabei ist, dass man diese Spezies Mensch erst dann eindeutig zu identifizieren in der Lage ist, wenn man sie bereits mehrmals (erfolglos) zu eigenen Feiern oder kollektiven Partys von Freunden eingeladen hat.

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Angespielt: The Void

Und wieder einmal bin ich Spiele-technisch etwas abgedriftet und habe einen Blick auf einen (relativ) aktuellen Titel geworfen: The Void ist ein russisches Werk, das die westliche Welt über den Publisher Atari erreichte. Und wohl am ehesten als eine Mischung aus Computerspiel und Kunst zu sehen.

Tatsächlich ist es nicht besonders einfach, The Void zu beschreiben. Sucht man im Netz nach Tests des Spiels findet man entweder durchwachsene Wertungen oder gar keine. Das ist schon ein wichtiger Hinweis: The Void kann man nicht einfach so bewerten. Denn will man das, müsste man es mit anderen Spielen des Genres (am ehesten Adventure) vergleichen und würde dadurch sehr schnell in ein Dilemma geraten. Denn auch wenn es sich zeitweise wie ein modernes Myst spielt, gibt es doch noch viele andere Elemente, die es von dem Renderadventure abheben.

Doch wo anfangen? Das ist genau die Frage, die man sich auch stellt, wenn man zum ersten Mal in das Spiel einsteigt. Das Intro ist zwar schön gestaltet und verwöhnt den Spieler mit einem bedeutungsschwangeren Gedicht, doch bietet nicht allzuviele Informationen. Erst im Spielverlauf und nach zahlreichen “Gesprächen” (eher Monologe der Charaktere, der Spieler selbst spricht nicht) stellt sich heraus, dass man selbst eine Art Seele ist, die zwischen Diesseits und Jenseits gefangen ist. Der Ort, an dem man sich befindet, wird die Leere genannt und ist in einem Spiel durch ein Netzwerk an Kammern dargestellt. Ein Verbund dieser Kammern wird jeweils von einer Fürstin bewohnt, die … ja, was eigentlich?

Das Spielziel scheint es zu sein, die Leere zu verlassen. Man findet heraus, dass man dazu die Hilfe einer Fürstin benötigt, da zwei Seelen gebraucht werden, um die Zwischenwelt zu verlassen. Zwei werden benötigt, doch nur eine kann gehen. Die Fürstinnen sind gefangen und müssen befreit werden. Dies geschieht mit Hilfe von Farbe – dem wichtigsten Element in der Leere. Der Spieler kann mit Hilfe von Farbe zaubern, indem er Runen direkt auf den Bildschirm malt. Doch die Farbe geht auch zur Neige, was bedeutet, dass man in die Gärten und Minen der Fürstinnen reisen muss, um dort Farbe anzubauen und zu ernten.  Man muss jedoch darauf achten, nicht zuviel Farbe wieder herzugeben, da dadurch die sogenannten Wächter auf den Plan gerufen werden, die dann durch die Leere reisen und den Spieler töten wollen. So weit, so komplex.

Im Laufe des Spiels treten immer mehr Fragen auf, aber auch Gewissensentscheidungen: der Spieler wird im Unklaren gelassen, welche der Fürstinnen er befreien soll. Alle versuchen, den Spieler zu verführen, um dadurch befreit zu werden. Darüber hinaus gibt es einige Zwickmühlen: man muss Farbe anbauen und ernten, um die Frauen zu befreien, die Gärten vor Kreaturen verteidigen, darf aber insgesamt nicht zuviel Farbe ausgeben, da man ansonsten gejagt wird. Auch bevorzugt jede der Fürstinnen zwei besondere Farben, doch gerade diese Farben tragen dazu bei, dass die jeweiligen Gärten und Minen noch schneller durch angezogene Kreaturen zerstört werden können. Und befindet man sich auf der Reise zwischen den Kammern läuft dazu noch ein Countdown ab, der den Spieler sterben lässt, wenn er nicht schnell genug in der nächsten Kammer ist.

Insgesamt zeigt sich das Spiel also sehr mystisch, sehr verworren, aber auch voller metaphysischer Philosophie. Die Orte und Kreaturen sind ungewöhnlich kreativ und zum großen teil dystopisch und düster. Ganz im Gegensatz zu den Fürstinnen, die allesamt nackt sind und nur von farbigen Fesseln bedeckt sind, die es zu lösen gilt. Wohin die Reise in The Void führt, weiß man nicht so genau; hier und da munkeln die Spieler, es gäbe bis zu 13 Enden – je nachdem, wie man sich entscheidet und wie man spielt.

Wer Kunst mag und mal etwas anderes als die schematisch gleichen Spiele der aktuellen Zeit haben will, dem sei The Void ans Herz gelegt. Aber unter Vorbehalt, denn man braucht unbestritten Begeisterungsfähigkeit und Geduld.

Übrigens, kleine Trivia am Rande: Die russische Version des Games steht als Exponat im Museum für Moderne Kunst in Moskau

Workaround: Farbraum erhalten bei der Bildbearbeitung mit SplitTone-Technik

Ich hab mich mal wieder mit ein paar Fotos beschäftigt und kam währenddessen mal wieder in Konflikt mit dem Farbmanagement. Ursache war auch wie beim letzten Artikel darüber die SplitTone-Technik, bei der man ein Graustufen-Bild benutzt und es mit 2 Farben (für Schatten und Lichter) neu einfärbt. Die Herausforderung dabei: man braucht einen großen Farbumfang, da die Abstufungen sehr zahlreich sind und durch die Vorlage in Graustufen ohnehin schon Details fehlen können (was aber Absicht ist beim Split-Toning). Und jetzt die Besonderheit, die mit jeder Menge Fallstricken aufwartet: der Farbumfang muss erhalten bleiben, auch zwischen verschiedenen Anwendungen (wenn man denn mehrere benutzt).

Genau das ist bei mir das Problem: ich benutze Lightroom (LR) in Verbindung mit Photoshop (PS). Man könnte durchaus auf Lightroom verzichten und die gewünschten Effekte auch mit PS kreieren, doch ich möchte eigentlich nicht auf die sehr guten Einstellmöglichkeiten und die Handhabe von LR verzichten.

Ausgangsbild war diesmal ein Schnappschuß von Sarah, der zwar nicht nach allzuviel aussah, aber an dem ich irgendetwas interessantes fand.

trip01

Mit besagter SplitTone-Technik habe ich dann auch etwas heraus bekommen, das mir gefiel:

trip02

Im folgenden Artikel möchte ich ein Workaround beschreiben, das die Probleme thematisiert, die bei der Bildbearbeitung entstehen können, wie man ihnen auf die Schliche kommen kann und eine Technik, mit der man sie umgeht. weiterlesen

Herb Buchlowskis 20 globale Thesen über das bedingungslose Grundeinkommen: 1000 Euro für jeden

Derzeit besitzen zehn Prozent der Deutschen 60 Prozent des gesamten Vermögens. Was wäre, wenn wir den sagenhaften Reichtum von 8,9 Billionen Euro in unserem Land ernsthaft umverteilen würden? Was ändert sich, wenn jeder von uns, egal ob alt, ob jung, qua Geburt 1000 Euro pro Monat erhalten würde? Herb Buchlowski, Publizist und Mitverfasser des utopischen Reiseberichts ZEIT FÜR ZEIT,
stellt dazu im folgenden seine 20 Thesen vor, die durchaus von globale Bedeutung sind:

These 1: Kindsein bedeutet reich zu sein.
These 2: Das Kriegsbeil zwischen Mann und Frau wird begraben. Es setzt Gleichberechtigung ein.
These 3: Das Alte gewinnt wieder an Würde und Weisheit.
These 4: Der Grad der Bildung steigt.
These 5: Der Mensch wird freier. Jeder kann sich nach seiner Bestimmung entwickeln.
These 6: Jeder von uns wird sein eigener Unternehmer.
These 7: Die Lohnsklaverei findet ein Ende.
These 8: Prekäre Lebenssituationen verlieren ihren zwanghaften Charakter. Unwürdige Zustände finden ein Ende. Es gibt keine Prostitution mehr.
These 9: Eine Werteverschiebung findet statt. Das Leben wird sozialer. Der Individualisierung folgt die Gemeinschaft. Echte Demokratie wird möglich.
These 10: Die Politikerkaste löst sich auf.
These 11: Es kommt zur politischen Beteiligung aller.
These 12: Die Gesellschaft erwacht aus ihrer Starre.
These 13: Unproduktive Kräfte im Verwaltungs- und Beamtenapparat werden freigesetzt.
These 14: Die Institutionen stehen auf dem Prüfstand. Judikative, Exekutive und Legislative bekommen neue Aufgaben.
These 15: Militärisch-Industrielle Komplexe sowie die Kapitalkonglomerate lösen sich auf. Der Irrglaube des ungebremsten Wachstums findet ein Ende. Neue Wirtschaftsverbände entstehen. Der wirtschaftliche Primat steht nicht mehr an erster Stelle.
These 16: Der Turbokapitalismus bekommt ein menschliches Antlitz.
These 17: Nachhaltigkeit und die Ökologie setzen sich durch.
These 18: Der Planet kann heilen. Lebensfeindliche Projekte finden keinen Widerhall.
These 19: Der Entwicklung in Richtung Frieden und Freiheit steht nichts mehr im Wege.
These 20: Neue Ideale entstehen.

Mehr dazu hier.

Susan Boyle bei “Britain’s Got Talent” oder: Wie man anderen seine Vorurteile um die Ohren haut

Das folgende Video hat meine Freundin ausgegraben, ich finde es angebracht, es auch hier einmal zu veröffentlichen…

Gezeigt wird ein Ausschnitt aus einer britischen Casting-Show namens “Britain’s Got Talent” – anscheinend können sich dort begabte Engländer (oder solche, die sich dafür halten) darstellen und werden dann in aller Öffentlichkeit bewertet. Klar, dass das oftmals in die Hose geht, aber daher umso interessanter, wenn dies nicht passiert. Obwohl man es erwartete:

Finde ich auf jeden Fall bemerkenswert, was diese Frau für einen Mut aufbrachte, auf die Bühne zu gehen. Ich meine, ihr muss absolut klar gewesen sein, was die Leute von ihr denken würden und ihr muss auch klar gewesen sein, dass sie alle beeindrucken würde. Respekt :)

Half Life 2 Machinima Art

Bock auf Half Life 2?

Nein?

Jetzt?
Viel Spaß! ;)

Die Wählscheibe für den Browser – neue Firefox-Erweiterung und ihre Konkurrenten

Leute, die im Internet surfen und den Opera-Browser nutzen, werden die Schnellwahl-Seite kennen, die den Nutzer beim Start begrüßt – hier kann man über Thumbnails sehr schnell auf die wichtigsten Seiten zugreifen, die man dort abgelegt hat. Wie ich finde, eine sehr nützliche Erweiterung. Es dürfte bekannt sein, dass nicht nur ich das finde, sondern auch viele andere Leute, die jedoch lieber Firefox als Opera nutzen. Und diese haben sich nicht lumpen lassen und selbst solche Erweiterungen erstellt.

Ich habe bis jetzt einige ausprobiert, vor kurzem wurde eine neue vorgestellt und ist sofort zu meinem Favoriten geworden. Doch der Reihe nach…
Der hässliche: Speed Dial

Speed Dial ist einfach, geradlinig und unaufwändig, dafür ist die Erweiterung schnell und die einzelnen Thumbnails können noch schneller über eine Tastenkombination aufgerufen werden.

Der hübsche: Fast Dial

Fast Dial sieht um einiges besser aus: man kann ein Hintergrund-Bild integrieren, die Thumbnails sind transparent und und werden beim Maus-Over hervorgehoben. Fast Dial bietet ein paar sehr nette Features, wie eine Search-Bar für Suchmaschinen (mir persönlich sehr wichtig) oder aber die Möglichkeit, einen Lesezeichen-Ordner als Quelle zu nehmen. Man kann jede Menge Elemente darauf platzieren, die man per Drag&Drop verschieben kann oder die ganze Seite scrollen kann, wenn es zuviele sind. Nach ein paar Monaten Nutzung ist mir jedoch aufgefallen, dass die Seite recht lange zum Laden braucht und den Browser verlangsamt.

Der neue: Desktop (experimentell)

Diese Erweiterung lehnt sich sehr eng an das Opera-Vorbild an und bietet ein paar nette Features: so lassen sich beliebig viele Thumbnails platzieren, und zwar nicht in einer vorgegebenen Art und Weise, sondern sie sind nahezu frei positionierbar und in der Größe änderbar. Zusätzlich kann man noch einige Suchmaschinen platzieren und den Cursor-Focus drauf legen, was dazu führt, dass man sofort den Suchbegriff eintippen kann, wenn die Seite geladen wird. Neben den Thumbnails lassen sich darüber hinaus Ordner anlegen, in die man weitere Thumbnails ablegen kann. Auch bei dieser Erweiterung kann man beliebige Hintergrundbilder einfügen, wobei man jedoch darauf achten sollte, dass diese nicht zu groß sind, da die Performance sonst stark drunter leidet. Ansonsten kann ich nur sagen, dass dieses Teil ziemlich schnell ist und jetzt erstmal ausgiebig getestet wird.

Der etwas andere: Auto Dial

Diese Erweiterung verfolgt das gleiche Prinzip, funktioniert aber etwas anders: beim Aufrufen füllt das Add-On die Seite mit einer Liste an häufig besuchten Seiten automatisch.

Etwas anders aufgehübscht: Auto Dial 3D (experimentell)

Das Konzept von oben in hübsch. Der Autor weist jedoch darauf hin, dass diese Erweiterung hochgradig experimentell ist und nicht unbedingt zum Einsatz zu gebrauchen ist.

Die Alternative: iGoogle

Auch Google bietet eine Startseite für den Browser. Der Vorteil davon ist, dass man sie hochgradig anpassen und mit den verschiedensten Widgets, wie zum Beispiel News-RSS ausstatten kann. Dadurch bietet sie immer frische Inhalte und jede Menge Anpassungsmöglichkeiten.

Endlich wieder frische Fotos

Schon seit einer ganzen Weile hat mich das Objektiv meiner Kamera vernachlässigt angeschaut und wollte endlich wieder mein verlängertes Auge sein – letztes Wochenende hat es dann wieder geklappt und ich hab ein paar neue Fotos geschossen.

Auffällig daran wird mir selbst bei der Nachbetrachtung, dass mein Faible für “Menschenfotos” stärker heraus kommt. Ich mag es, Menschen zu fotografieren, weil ich finde, dass man mit deren Fotos am meisten Machen, die besten Aussagen treffen kann.

Diese sind komplett von mir:


Und diese habe ich “aufbereitet”: