Hui! Eine ganze Woche seit dem letzten Eintrag hier.
Zur Aufklärung: Der „Ausfall“ ist einem Umzug geschuldet. Wie lange gehofft, nicht so lange geplant und dann glücklicherweise überhaupt nicht lange durchgezogen, sind meine Freundin und ich nun endlich umgezogen. Nun haben wir endlich mehr Platz, mehr Leben und…auch mehr Internet!
Denn entgegen dem bisherigen Zustand müssen wir uns das Internet nun nicht mehr mit einer Horde Studenten über WLAN teilen, sondern haben unseren eigenen Zugang. Wusste gar nicht mehr, wie sich das anfühlt ^^ Gut jedenfalls, das Arbeiten geht viel schneller und man kann zwischendurch auch mal ein Video oder so anschauen.
Heute habe ich mich in ein Thema hineinverlesen, das oberflächlich vielleicht Empörung auslöst und den strikten Wunsch nach Änderung auslöst, genauer betrachtet, aber sehr tiefgreifend nach Änderungen in jedem von uns verlangt.
Ausgelöst hat diesen Gedanken ein Spiegel-Artikel zum Thema „Arbeitende Rentner“[1]. Hier werden ältere Menschen porträtiert, die für ihren Lebensunterhalt auch nach ihrem normalen Arbeitsleben schuften müssen, damit sie überleben können. Der Artikel weckt ein ungutes Gefühl in der Magengegend, doch möchte ich kommentieren, dass hier (fast) nur eine Seite der Medaille beleuchtet wird: nämlich jene Rentner, die arbeiten müssen, es aber nicht mehr wollen. Denn es gibt auch jede Menge ältere Menschen, die ihren Job oder das Arbeiten an sich lieben und auch im Renten-Alter noch anpacken möchten.
Dennoch ist nicht von der Hand zu weisen, dass in Deutschland etwas falsch läuft, wenn man sich den Arbeitsmarkt und die darauf verteilten Alter ansieht. Oder sagen wir besser: wenn man sich heutzutage draußen umschaut und sieht, in welchem Alter die Menschen noch arbeiten. Denn der ARbeitsmarkt drückt sich allzuoft nur in Studien und Zahlen aus, auf die man nur in den seltensten Fällen vertrauen sollte.
Heute lag mal wieder eine Werbemail in meinem Email-Postfach. Keine der üblichen Spam-Mails, sondern Werbung von einem seriösen Anbieter. Dennoch erzeugte die Betreffzeile bei mir Kopfschütteln, obwohl ich es doch eigentlich besser wissen müsste.
Patient 1. Klasse ab 59,- EUR im Monat
So unverblümt bekommt man das doch selten gesagt oder? Sie bieten eine private Krankenversicherung an, die einem zu einem Patienten 1. Klasse macht. Fantastisch. Natürlich impliziert das auch, dass es Patienten 2. Klasse gibt.
Ich finde es einfach unmenschlich, diese Einteilung in Bezug auf Patienten zu treffen. Aber so wird einem mal wieder deutlich gemacht, wie sehr die eigene Gesundheit vom persönlichen finanziellen Verdienst abhängig ist. Traurigerweise ist diese Bezeichnung wohl schon recht etabliert; Google spuckt bei der Suche ganze 359.000 Treffer aus; darunter jede Menge „Ratgeber“, wie man Patient 1. Klasse wird.
Da ich in letzter Zeit sehr viel am Rechner arbeiten muss, schaue ich immer wieder, wie ich bestimmte Abläufe, die ich immer wieder mache, schneller gestalten kann. Darum gibt es heute von mir ein paar Tipps, wie man schneller mit seinem Desktop umgehen kann.
Das verwendete Betriebssystem ist Windows Vista. Ob die Tipps auch mit einem anderen BS funktionieren, hängt davon ab, ob die verwendete Software darunter läuft. Soweit ich das überschauen kann, sollten die Teile jedoch auch unter XP und Windows 7 laufen.
Den eigentlichen Film hatte ich vor vielen Monaten auf einem Avid-Schnittsystem geschnitten. Praktisch alle weiteren Ding habe ich mit Adobe Premiere und AfterEffects gemacht. Umso härter war es, nun zu Avid zurück zu kehren. Zwar ist das Programm durchaus gut (ich rede hier von Liquid 6) und zuverlässig, doch es ist auch sperrig. Wenn ich nun vor dem Schnittplatz sitze, frage ich mich manchmal, wie ich das eigentlich durchgehalten habe. Der Rechner, auf dem das System läuft, ist hoffnungslos veraltet und mit 512MB Arbeitsspeicher deutlich schwach ausgestattet. Sämtliche Veränderungen am Filmmaterial brauchten immer wieder Minuten an Rechenzeit und die Meldung „System ausgelastet“ wurde wieder einmal der stete Begleiter meiner Arbeit.
In ausgedacht on Mittwoch, 7. Oktober 2009 at 12:16
Schon witzig, wenn man die Überschrift liest, denkt man sofort ans Geld verdienen. Gemeint ist aber das Geld ausgeben.
Als ich heute Einkaufen war, gingen die 10 Euro in meiner Tasche binnen kürzester Zeit weg. Brot, 4 Muffins, Mikrowellen-Fraß und Blumen für die Freundin – schwupps alles weg.
Ist auch nichts Neues und nichts weltbewegendes.
Warum denken wir (oder nur ich?) bei der Überschrift aber ans genaue Gegenteil von dem, was gemeint ist? Möglicherweise spielt hier Suggestion aus Medienquellen eine Rolle. Schließlich werden uns tagtäglich Gewinne und tolle Möglichkeiten des Geldverdienens versprochen. Dabei müsste doch den meisten Menschen klar sein, dass es wesentlich härter ist, Geld zu verdienen, als es überall angeprangert wird.
Vielleicht wurde mit diesen suggestiven Mitteln ja sogar unser Glaube – oder unsere Hoffnung – in eine heile und funktionierende, ja, in eine leicht zu meisternde Welt geformt.
Ich selbst halte diese positive Einstellung durchaus für nützlich, fände es aber doch bedenklich, wenn sie tatsächlich aus dieser Quelle stammte. Denn wie sicher ist eine Behauptung, die wir nicht selbst mit gutem Gewissen aufgestellt haben?
In ausgedacht on Mittwoch, 7. Oktober 2009 at 12:15
Manchmal geht es einfach Schlag auf Schlag und alles kommt zusammen. Vor drei Wochen habe ich wieder intensiv die Arbeiten an meinem Film aufgenommen, wofür ich fortan – wie bei mir üblich – viel Zeit verwendete. Dann, in der letzten Septemberwoche wurde uns klar, dass wir umziehen wollen.
Die Entscheidung war, wie so oft, aus finanziellen Überlegungen heraus getroffen, aber letztenendes nicht wirklich verkehrt. Schließlich ist jede Wohnung, die größer als die jetzige ist, eine enorme Lebensverbesserung.
Nur der Zeitpunkt war etwas ungünstig, denn die Chance, hier eine Wohnung loszuwerden, ist in einer Uni-Stadt naturgemäß zum Semesteranfang am Günstigsten. Und der stand gerade vor der Tür. Dennoch fanden wir schon kurze Zeit später einen interessierten Nachmieter.
Als wir selbst eine Wohnung an der Angel hatten, sprang der jedoch ab und auch die Wunschwohnung war plötzlich vergeben. Also begann die erste Oktoberwoche und wir waren doch keinen Schritt weiter. Hinzu kam, dass ich für ein paar Tage weg musste und sich meine Freundin allein weiter kümmern musste, weil ich nur einmal am Tag Zugriff aufs Internet hatte und nicht viel ausrichten konnte.
Jetzt im Moment ist immer noch nicht alles in Sack und Tüten, aber es sieht schon bedeutend besser aus. Es gibt wieder Interessenten für unsere Wohnung und wir haben selbst eine so gut wie sicher.
Man merkt ganz deutlich die Entspannung – nicht zuletzt auch daran, dass ich wieder Muse finde, hier zu schreiben. Vor allem aber auch daran, dass ich mich allgemein erleichtert fühle und wieder zuversichtlicher nach Vorne schauen kann.
Kaum arbeite ich wieder am Film, fange ich an, mir die Nächte um die Ohren zu schlagen. Vor einigen Tagen zog ich die Konsequenz – wie auch in Teil 10 des Produktionstagebuchs geschrieben – den Song für den Abspann des Films selbst zu entwickeln. Zwar bin ich relativ zufrieden damit, doch kamen mir gestern dennoch ein paar Ideen, das besser zu machen.
Die Umsetzung scheiterte jedoch an den Möglichkeiten. Ohne genug musikalisches Talent und zum Beispiel ein Keyboard zum Einspielen, sind meine Möglichkeiten stark beschränkt. Ich habe heute Nacht also 4 Stunden daran gearbeitet, ein etwas aufwändigeres, orchestraleres Stück zu entwerfen und bin damit auch gut durchgekommen. Doch irgendwie gefällt es mir inzwischen nicht mehr so gut. Ich werde wohl bei dem ersten Entwurf bleiben.
Ja, ich weiß, seit ein paar Tagen nichts neues hier…
Aber auch wenn ich GlassBlog-abstinent war, war ich nicht ganz untätig. Am Mittwoch habe ich meine letzte Soziologie-Prüfung abgelegt und mein Studium in dem Fach beendet! *juchhu*
Irgendwie dauert es aber noch mit der Freude bei mir – im Moment überwiegt die Überraschung, das endlich hinter mir zu haben. Nun fehlt nur noch der Abschluss in Germanistik; sprich: Magisterarbeit, Klausuren und mündliche Prüfung.
Aber auch hier habe ich Neues zu bieten: Ich habe mir mal wieder ein Herz gefasst und anlässlich der wiederaufgenommenen Arbeit am Unsterblichen-Film frische Einträge für das Produktionstagebuch verfasst.
Die ersten Teile des Produktionstagebuchs umfassten im Wesentlichen die Tage des Drehs, in den aktuellen Teilen geht es um die Nachproduktion und alles, was noch so kommt.
Also endlich wieder Neuigkeiten zu meinem Film-Projekt. Den 9. Teil findet ihr gleich hier im Blog, alle weiteren (und bisherigen) findet ihr hier.
Naja, im Moment steht die Arbeit mal wieder über allem (auch über diesem Blog) und die Musestunden muss ich mit der Lupe suchen. Damit ihr aber nicht zu kurz kommt oder auf eure Abwechslung verzichten müsst, schiebe ich mal wieder einen kurzweiligen und unterhaltsamen Artikel ein.
Heute bin ich auf der Hochzeit von zwei ehemaligen Schulfreunden eingeladen. Die beiden kennen sich schon seit… hm, das müssen jetzt sechs Jahre sein und geben sich endlich das Ja-Wort. Ich schätze, wir Schulkollegen haben schon seit mindestens vier Jahren darauf gewartet – die Braut vermutlich seit fünf
Jedenfalls findet ihr hier ein paar unterhaltsame Meldungen zum Thema Hochzeit, während meine Freundin und ich uns das Ganze mal aus der Nähe ansehen. Der Artikel ist recht schnell gelesen, wer mehr will (zu allen möglichen Themen) findet hier noch Lesestoff.
Also ich muss mich irgendwie schon wundern. Sind die Zeiten des politisch korrekten Wahlkampfes vorbei? Tritt an die Stelle von Podiumsdiskussionen jetzt der Mediensturm? Machen die Parteien ständig Fehler des Marketings wegen oder weil sie nicht mehr so recht wissen, wo es lang geht?
Anbei eine kurze Chronik der politischen Medienberichte – sozusagen der chaotische Weg zur Führung der Republik.
Vor einer Weile habe ich von meinem Umzug nach Firefox 3.5 berichtet und eine Sammlung der Erweiterungen angegeben, die ich als am nützlichsten betrachte. Gefehlt hat dabei „Tab Mix Plus„, eine Erweiterung, die sich um das Tab-Management kümmert, da sie nicht mit der 3.5er Version kompatibel war.
Nun wurde nachgearbeitet und die Erweiterung steht auch für die aktuellen Firefox-Version zur Verfügung. Im folgenden umreiße ich kurz, warum das Teil in meine Liste der nützlichsten Erweiterungen gehört.
Wie vor kurzem schon geschrieben, neige ich immer wieder dazu, das Erscheinungsbild verschiedener Anwendungen zu ändern, sofern sich dieses auch ändern lässt. Vorrangig handelt es sich dabei um Windows Vista (vorher XP), Winamp und natürlich Firefox (wie nach den letzten Artikeln hier deutlich geworden sein dürfte ^^). Gelegentlich aber auch alle andern Programme, die über eine Skin-Engine verfügen (Miranda, VLC, Thunderbird, …).
Heute möchte ich den Weg in Richtung Windows Vista einschlagen. Aufgrund meiner letzten Experimente mit Firefox äußert sich nämlich auch der Wunsch, das Betriebssystem an den Browser-Look anzupassen. Read the rest of this entry »
Vor ein paar Tagen habe ich ein kleines Tutorial geschrieben, wie man einfach zu einem möglichst viel abdeckenden Glaslook für den Firefox kommt. Was mir dabei aber noch nicht gelang: die Adresszeile transparent zu machen.
Mittlerweile habe ich es hinbekommen und möchte heute ein weiteres „How to“ anbieten, wie man das zusätzlich noch einstellen kann.
Seit den letzten Tagen schaue ich immer wieder einmal auf die Zugriffszahlen hier im Blog und langsam näherten sie sich wieder einer größeren, runden Zahl. In den letzten Minuten gar habe ich ständig auf den „Neu laden“-Button in meinem Browser geklickt und doch blieb mir der sensationelle Screenshot verwährt.
gerade waren es noch 29.999 Zugriffe und einen Klick später schon
Immernoch eine unglaubliche Zahl. Genau betrachtete sogar einen Hauch unglaublicher als 30.000. Mein Dank also an alle fleißigen Leser des GlassBlogs! Wie bei den meisten Seiten seid ihr der Grund für seine Existenz in der Vergangenheit und auch in der Zukunft. Haltet die Augen offen, schon bald wird es ein weiteres Jubiläum geben
Ist doch ein wunderbares Antonym für freie Meinungsäußerung, oder? Diesen Euphemismus verwendet die SPD, um der Zensur von Büchern einen angenehmen Deckmantel zu verpassen. Der Grund für diese Ansage scheint die Kritik des American Jewish Committee (AJC) an Amazon zu sein, die dem Internet-Händler vorwirft, rechtsextreme und antisemitische Bücher zu verkaufen.
Amazon will dem nicht nachkommen und so heißt es: Zensur von Materialien, die nicht in die von der SPD proklamierte heile Welt passen versus freie Meinungsäußerung und erhöhtem Kontrollaufwand.
Vor kurzem schrieb ich einen Artikel über Firefox 3.5 und die von mir genutzten Erweiterungen. Anscheinend kam der recht gut an, erreichte viele Hits; vor allem wegen der Erwähnung der „glasser“-Erweiterung. Wir erinnern uns: diese sorgte dafür, dass Titel- und Navigationszeile (mittlerweile auch die Menüleiste) des Firefox transparent werden.
Ich habe mir das Thema noch einmal zur Brust genommen und beschreibe im Folgenden, wie man mit der neuen Version von Glasser, sowie einer weiteren Erweiterung (Stylish) an ein schickes transparentes Theme für den Firefox kommt.
Kurz gesagt: weil ich Bock drauf hatte.
In mir ist eine Art Zwang, der irgendwie nicht so recht lange Zeit mit einem gleichen Design zurecht kommt. Ich modde die meisten meiner Programme, wie Winamp, Firefox, Windows oder Miranda und … natürlich auch diesen Blog.
Vorerst „erstrahlt“ er in übersichtlichen drei Farben und einem Presse-Look. Den wollte ich schon immer mal ausprobieren, doch leider gibt es bei WordPress nicht allzuviele Themes zur Auswahl. (Bei einer eigenen WordPress-Installation auf dem eigenen Webspace ist das natürlich anders, dadurch kann man sich zahlreichen Quellen bedienen: [1] [2] [3] [4]). Dies hier ist das meiner Meinung nach ansehnlichste unter den zur Verfügung stehenden. Damit die Seite nicht zu unübersichtlich ist, werde ich meinen Artikeln in Zukunft eine kleine Einführung voran stellen – den ganzen Artikel gibt es dann, wenn ihr auf „Read more“ ganz unten klickt.
Laut dem letzten Artikel zu diesem Thema hatte ich nun vor, Kubuntu als zweites Betriebssystem auf meinem Rechner zu installieren.Im folgenden lest ihr, wie gut das geklappt, doch wie wenig es gebracht hat.
Oft genug erwischt man die Spitze eines Eisberges, wenn man erstmal anfängt, herum zu graben. Mir ging es ähnlich und darum gibt es zum Zeichentrickserien-der-Vergangenheit-Artikel von neulich jetzt eine Fortsetzung.
Diesmal habe ich nicht die Youtube-Videos direkt eingebunden, sondern es auf ein paar Screenshots beschränkt. Das lässt die Seite schneller laden und schafft hoffentlich nicht zuviele Unannehmlichkeiten für Klickfaule Besucher *g*
Seltsamerweise fange ich immer dann an, mich mit etwas neuem zu beschäftigen, wenn ich eigentlich gar keine Zeit dafür habe. Wie zum Beispiel jetzt: eigentlich müsste ich rund um die Uhr für anstehende Prüfungen lernen, habe mich aber durch ein neues Projekt ablenken lassen. Ich führe das auf meine „Unfähigkeit“ zurück, nicht stundenlang an derselben Sache zu arbeiten und dem Wunsch, mich abzulenken. Dummerweise schaffe ich es nicht mehr, mich zur Ablenkung einfach mal untätig in den Park zu legen oder etwas zur Entspannung zu lesen. Stattdessen beschäftige ich mich mit Problemlösungen oder dem Ausprobieren von Neuem.
So auch im aktuellen Fall, der vorsichtigen Annährung an Linux.
Auch wenn das langsam voran geht, will ich dennoch hier einmal darüber berichten. Nicht zuletzt aufgrund der – wie ich finde – interessanten Tatsache, wie sich ein Windows-Abhängiger mit einem alternativen Betriebssystem beschäftigt.
Die Neugier auf Linux wurde durch unsere Universitätsbibliothek geweckt, auf dem ein sehr ansehnliches und vor allem rasend schnelles Linux-Derivat läuft. Ich hab versucht, herauszubekommen, worum es sich dabei handelt und bin schließlich bei Ubuntu gelandet. Mittlerweile weiß ich, dass es noch zig andere Ableger gibt, doch irgendwo muss man ja anfangen und mir als augenverwöhntem PC-Benutzer hat das am meisten gefallen. Nach einem noch etwas genaueren Blick bin ich dann bei Kubuntu gelandet. Im Gegensatz zu Ubuntu (Gnome) verwendet Kubuntu die KDE-Oberfläche, die ich persönlich hübscher finde, die mehr an Windows erinnert und die ich auch an der Uni vorfand. Nach ein paar Tips von einem befreundeten OpenSource-Experten kam ich zu der optimalen Kennenlern-Konfiguration: einem 32bit-Kubuntu simuliert in der VirtualBox direkt in Windows.
Die VirtualBox ist eine virtuelle Maschine für Windows, in der sich fast beliebige Betriebssysteme (BS) installieren und ausprobieren lassen. Das besonders komfortable daran: das Gast-Betriebssystem läuft in einem Fenster in Windows und man kann beide BS gleichzeitig benutzen. Nach diesem ersten Blick auf Kubuntu war klar: davon will ich mehr! Hier finden sich all die Ideen, die Windows verzweifelt umsetzen will, geht noch darüber hinaus und läuft schnell und unkompliziert. Besonders gefallen hat mir auch der fest integrierte PIM (Personal Information Manager), der über das ganze Betriebssystem hinweg Emails, Kalender, Kontakte, Dokumente und einiges mehr verwaltet.
Natürlich muss man bei dieser Konfiguration mit Einschränkungen leben: so sind die Desktop-Effekte nur begrenzt benutzbar und zudem sehr langsam. Außerdem verfügt Kubuntu anfangs nur über eine Aufösung von 640×480. Erst über die Installation von Gast-Erweiterungen lassen sich hier höhere Auflösungen verwenden. Immerhin funktioniert die Benutzung des Internets, da die VirtualBox sehr bequem die Verbindung von Windows bereit stellt.
Der nächste Schritt war klar: um sich eingängig mit Kubuntu zu beschäftigen und es unabhängig zu machen, ist eine feste und separate Installation notwendig. Wie ich das gemacht habe und was es brachte, erfahrt ihr im nächsten Teil der „Kubuntu-Adventures“
Wie wäre es mal wieder mit einer kleinen Zeitreise in die eigene Kindheit?
Keine Panik, nur gedanklich und auch nur angenehme Erinnerungen Angestiftet wurde ich durch eine Zugabe auf einem kleinen Konzert neulich. Die Band sollte noch einen weiteren Song spielen und das Publikum (bestehened aus Naturwissenschafts-Studenten) wünschte sich den Titelsong der „Gummibärenbande“, den es dann auch in einer modernisierten Metal-Version zu hören bekam.
Ich hab die Serie damals auch geschaut – ich glaube, sie lief im Rahmen der Disney Show. Es war eine von diesen guten alten Zeichentrickserien, die man noch ohne Zweifel einem Kind empfehlen konnte.
Dann waren da natürlich noch Chip & Chap, die ich auch regelmässig geschaut habe:
Auch hiervon hab ich kaum eine Folge versäumt. Nebenbei habe ich auch die alten „Lustiges Taschenbuch“-Comics gelesen, weiß aber gar nicht mehr, welches von beidem zuerst
Und noch eine Serie, die ich fast vergessen habe: Balu und seine Crew:
Hier noch etwas für die „coolen“ Jungs von damals: Darwing Duck:
Und dann war da noch Mila. Eines der ersten Anime, die ich kannte, weiß aber gar nicht mehr, wie ich dazu gekommen bin – ist ja eigentlich ne Mädchenserie gewesen *g*
Was sind eure Zeichentrick-Erinnerungen an die Kindheit? Eine Liste von alten Zeichentrickserien gibts (natürlich) auf Wikipedia. Stöbert doch mal und schwelgt in Erinnerungen und schreibt vielleicht einen Kommentar.
Vor ein paar Wochen hatte ich mal eine Beta-Version von Firefox 3.5 ausprobiert, da aber viele Erweiterungen nicht kompatibel waren, verlor sich das Ausprobieren schon nach wenigen Stunden. Mittlerweile ist die Final-Version von Firefox 3.5 veröffentlicht und ich habe mir das Ganze noch einmal angeschaut – es wird ja von einer Vielzahl von Verbesserungen gesprochen.
Wie sich herausgestellt hat, lief der Übergang erfolgreich und gab mir die Gelegenheit, mal wieder meine Erweiterungen durchzusehen und zu entrümpeln. Das beschleunigt den Browser noch ein bisschen. Ich kann im Folgenden nun also eine Liste wirklich sinnvoller Erweiterungen präsentieren, die das Arbeiten mit dem Firefox erheblich erleichtern.
Adblock Plus – Werbeblocker, ohne gehts nicht. Kaum noch Werbung beim Surfen im Netz, einfach himmlisch.
All-in-One Sidebar – extrem praktisch, wenn man sich nicht durch die Menüs hangeln will. Da die Menüpunkte oben bei mir ausgeblendet sind (dazu später mehr) ist dies eine sinnvolle aber nicht zwingend notwendige Erweiterung.
AutoPager – sehr praktisch! Wer viel in Foren unterwegs ist, Listen durchsucht oder Google nutzt wird diese Erweiterung zu schätzen wissen. Für gewöhnlich muss man, um auf die nächste Seite zu kommen, einen Link anklicken. Diese Erweiterung hängt die folgende Seite einfach an die bereits geladene unten an – dadurch muss man nix klicken, sondern nur nach unten scrollen.
Extended Statusbar – braucht nur, wer sich mit Webdesign und ähnlichem beschäftigt. Diese Erweiterung fügt in die Statuszeile unten ein paar Werte ein, die angeben, wielange die momentane Seite zum Laden braucht, wieviel Bilder geladen wurden und die Datenmenge.
Brief – meiner Meinung nach der bisher praktischste und übersichtlichste RSS-Reader direkt im Firefox.
ColorZilla – ebenfalls für Webdesignler attraktiv – eine kleine Pipette, mit der sich Farbinformationen von den geladenen Seite auslesen lassen.
Desktop – Wer Opera kennt, weiß die Fast-Dial-Funktion beim Browser-Start zu schätzen, die eingestellte Webseiten als Thumbnail darstellt. Desktop ist unter der Vielzahl von solchen Erweiterungen für FF meiner Meinung nach die Beste.
Download Statusbar – wer über seine Downloads gern auf diskrete Weise am Laufenden sein will, mag diese Erweiterung – sie fügt unten am FF-Fenster eine kleine Statutszeile mit den laufenden oder abgeschlossenen Downloads hinzu.
Firebug + Page Speed – Page Speed von Google soll die Ladezeit von Webseiten beschleunigen, dazu nötig ist die Erweiterung Firebug, die für Webentwicklung nützlich ist.
FoxTab – ist eine Erweiterung zum Umschalten der Tabs. Nett daran: die Darstellung erfolgt in 3D und macht das Ganze sehr übersichtlich.
Glasser – Hier eine spezielle Erweiterung. Glasser sorgt dafür, dass die obere Zeile in Firefox transparent wird – so, wie man es zB vom Internet Explorer 8 kennt. Eigentlich ist die Erweiterung nicht mit FF 3.5 kompatibel, doch dank der Community gibt es eine mittlerweile funktionierende Version, die sich in den Kommentaren auf der zugehörigen Seite verlinkt findet. Beim Standard-Theme für Firefox wären die Schaltflächen, die auf dem Screenshots zu sehen sind und die gesamte Zeile undurchsichtig, dank Glasser erhalten sie dieselbe Transparenz wie die Titelzeile beim Vista-Aero-Look. Auf dem Bild ist übrigens nicht das Original Vista-Aero abgebildet.
Update! Mittlerweile habe ich ein Tutorial geschrieben, wie man Glasser installiert, anwendet und den transparenten Look noch erweitert. [klick]
Hide Menubar – Diese Erweiterung ist auch nicht zwingend nötig, aber ansehnlich, wenn man sich ein möglichst unauffälliges Theme für FF zusammenstellen will. Die Erweiterung blendet die obere Menüleiste (Datei, Bearbeiten, …) aus und auf Tastendruck wieder ein. Mit einem Drück auf die ALT-Taste lässt sich die ursprüngliche Menüzeile einblenden. Hierhin habe ich auch die wichtigsten Buttons und ein paar Lesezeichen verschoben. Ohne Hide-Menubar wäre die Zeile immer dar, aber dank Glasser trotzdem noch transparent.
gui:config – bringt erweitere Möglichkeiten zur Firefox-Anpassung.
Hyperwords – extrem praktisch!!! Wer wie ich viel im Internet liest, kopiert und Querverweise anstellt, wird diese Erweiterung lieben. Hat man ein Wort oder mehrere im Fenster markiert, geht automatisch ein Fenster auf, über das man die Markierung in die Zwischenablage kopieren kann, nach dem Begriff in einer belieben Suchmaschine suchen kann, Preisvergleich anstellen oder sich das Wort direkt im Text übersetzen lassen kann. Und und und…
Read it Later – finde ich persönlich auch sehr sehr praktisch und nutze ich viel. Im Prinzip ist das ein Ersatz für die Lesezeichen und man kann sich damit Seiten zu einer Leseliste hinzufügen, wenn man die Seite nicht gerade in die Lesezeichen aufnehmen und schnellen Zugriff darauf haben will.
ScribeFire – von Anfang an bei meinen Erweiterungen dabei und einfach nicht wegzudenken. Mit dieser Erweiterung kann man schnell und unkompliziert Blogeinträge direkt aus Firefox heraus schreiben und bearbeiten.
Seit Wochen und vielleicht auch Monaten war ich schon nicht mehr in ICQ online und es hat mich auch nicht sonderlich gestört. Nach und nach kriegt man hier und da aber schonmal den „Vorwurf“ zu hören, warum man nicht mal online kommt, damit man kurz was abklären oder sich einfach unterhalten kann. Nagut, kann man ja machen – schließlich kann man trotz aktiviertem Chatprogramm immer noch entscheiden, ob man „da“ ist oder nicht.
Um eine wirkungsvolle Rückkehr in das Chat-Universum vorzunehmen, habe ich zuerst nach einer Erweiterung für Firefox gesucht. Der Browser ist bei mir nämlich sowieso fast immer offen. Leider gibt es nicht allzuviele Messenger-Erweiterungen für Firefox 3.5, ich bin aber bei Sameplace fündig geworden. Das funktioniert ganz gut, auch wenn die Einrichtung etwas umständlich ist. Nach kurzer Zeit jedoch, wurde mir das Teil zu rudimentär. Man bekommt schlecht mit, wann jemand schreibt und falls man offline ist, geht die Erweiterung automatisch online, wenn man zum Beispiel ein neues Browser-Fenster öffnet.
Die Rückkehr zu Miranda war damit nur noch eine Frage der Zeit. Mittlerweile gibt es Miranda ME (mein Favorit unter den Messengern) in Version 3.0 Beta 5. Ich hab’ irgendwann schon einmal darüber geschrieben: Miranda ME ist im Grunde der freie Messenger Miranda IM, allerdings mit zahlreichen Plugins versehen und hochgradig anpasspar. Dadurch stehen auch eine Menge an Skins zur Verfügung.
Für mich die beste Zusammenstellung.
Dennoch ist Miranda ME mit Vorsicht zu genießen, man braucht schon den Willen zu einer Einarbeit. Das Programm ist nicht nur extrem anpassbar, sondern unterstützt auch eine Vielzahl von Chatprotokollen (ICQ, Jabber, MSN, Skype, …). Das setzt Einarbeitungszeit voraus und zum Teil auch die Notwendigkeit, vieles erst einmal einzustellen.
Aber es lohnte sich schon – nach und nach melden sich viele Leute wieder, zu denen man lange nicht so viel Kontakt hatte
Hier das aktuelle Erscheinungsbild:
Zu sehen sind links das eigentliche Chatfenster, bei dem ich die meisten Buttons entfernt habe und rechts ein sehr minimalistisches Skin für das Chatprogramm selbst. Auch hier habe ich das Erscheinungsbild und die Schriftarten angepasst. Beide Fenster sind transparent geschaltet.
Ich darf an dieser Stelle ein weiteres Mal eine Abrechnung einen Beitrag von Sebastian vorstellen, der sich diesmal mit dem Thema Freundschaft auseinandersetzt. Mit der Leichtfertigkeit, die manche diesem Begriff zuordnen und dem Fehler, den das darstellen kann. Viel Spaß!
Ich habe seit ein paar Monaten einen neuen Lieblingsausdruck. Er lautet: „Es gibt Dinge zwischen Himmel und Erde…“ – diese Einleitung zur Beschreibung eines dezidiert unangenehmen Sachverhaltes passt eigentlich auf so ziemlich alles, über das man sich ärgert.
Es gibt sogar im Augenblick einen konkreten Anlass für mich, diesen Ausdruck zu gebrauchen, und ich halte ihn für dem Sachverhalt mehr als angemessen, daher: Es gibt Dinge zwischen Himmel und Erde, die derartig unangemessen, respektlos und armselig sind, dass sie zu beschreiben eigentlich des dem Auskommen zwischen Menschen zugrunde liegenden Respektsgedankens zuwiderläuft. Andererseits: Die Art Mensch, die ich im Folgenden beschreibe, hat aufgrund ihrer Charakterlosigkeit die explizite Nennung verdient.
Ich möchte vorausschicken, dass ich ein sehr inklusiver Mensch bin. Jemand, der sehr leicht und sehr gerne Freundschaften schließt. Das bedeutet nicht, dass ich bezüglich der Wahl dieser Personen nicht wählerisch wäre – im Gegenteil. Aber ich behaupte, dass ich – generell – sehr gut zwischen Freunden und „Freunden“ unterscheiden kann. Nichtsdestoweniger schlüpfen gelegentlich Charakterschweine durchs Raster. Das Problem dabei ist, dass man diese Spezies Mensch erst dann eindeutig zu identifizieren in der Lage ist, wenn man sie bereits mehrmals (erfolglos) zu eigenen Feiern oder kollektiven Partys von Freunden eingeladen hat.
Und wieder einmal bin ich Spiele-technisch etwas abgedriftet und habe einen Blick auf einen (relativ) aktuellen Titel geworfen: The Void ist ein russisches Werk, das die westliche Welt über den Publisher Atari erreichte. Und wohl am ehesten als eine Mischung aus Computerspiel und Kunst zu sehen.
Tatsächlich ist es nicht besonders einfach, The Void zu beschreiben. Sucht man im Netz nach Tests des Spiels findet man entweder durchwachsene Wertungen oder gar keine. Das ist schon ein wichtiger Hinweis: The Void kann man nicht einfach so bewerten. Denn will man das, müsste man es mit anderen Spielen des Genres (am ehesten Adventure) vergleichen und würde dadurch sehr schnell in ein Dilemma geraten. Denn auch wenn es sich zeitweise wie ein modernes Myst spielt, gibt es doch noch viele andere Elemente, die es von dem Renderadventure abheben.
Doch wo anfangen? Das ist genau die Frage, die man sich auch stellt, wenn man zum ersten Mal in das Spiel einsteigt. Das Intro ist zwar schön gestaltet und verwöhnt den Spieler mit einem bedeutungsschwangeren Gedicht, doch bietet nicht allzuviele Informationen. Erst im Spielverlauf und nach zahlreichen „Gesprächen“ (eher Monologe der Charaktere, der Spieler selbst spricht nicht) stellt sich heraus, dass man selbst eine Art Seele ist, die zwischen Diesseits und Jenseits gefangen ist. Der Ort, an dem man sich befindet, wird die Leere genannt und ist in einem Spiel durch ein Netzwerk an Kammern dargestellt. Ein Verbund dieser Kammern wird jeweils von einer Fürstin bewohnt, die … ja, was eigentlich?
Das Spielziel scheint es zu sein, die Leere zu verlassen. Man findet heraus, dass man dazu die Hilfe einer Fürstin benötigt, da zwei Seelen gebraucht werden, um die Zwischenwelt zu verlassen. Zwei werden benötigt, doch nur eine kann gehen. Die Fürstinnen sind gefangen und müssen befreit werden. Dies geschieht mit Hilfe von Farbe – dem wichtigsten Element in der Leere. Der Spieler kann mit Hilfe von Farbe zaubern, indem er Runen direkt auf den Bildschirm malt. Doch die Farbe geht auch zur Neige, was bedeutet, dass man in die Gärten und Minen der Fürstinnen reisen muss, um dort Farbe anzubauen und zu ernten. Man muss jedoch darauf achten, nicht zuviel Farbe wieder herzugeben, da dadurch die sogenannten Wächter auf den Plan gerufen werden, die dann durch die Leere reisen und den Spieler töten wollen. So weit, so komplex.
Im Laufe des Spiels treten immer mehr Fragen auf, aber auch Gewissensentscheidungen: der Spieler wird im Unklaren gelassen, welche der Fürstinnen er befreien soll. Alle versuchen, den Spieler zu verführen, um dadurch befreit zu werden. Darüber hinaus gibt es einige Zwickmühlen: man muss Farbe anbauen und ernten, um die Frauen zu befreien, die Gärten vor Kreaturen verteidigen, darf aber insgesamt nicht zuviel Farbe ausgeben, da man ansonsten gejagt wird. Auch bevorzugt jede der Fürstinnen zwei besondere Farben, doch gerade diese Farben tragen dazu bei, dass die jeweiligen Gärten und Minen noch schneller durch angezogene Kreaturen zerstört werden können. Und befindet man sich auf der Reise zwischen den Kammern läuft dazu noch ein Countdown ab, der den Spieler sterben lässt, wenn er nicht schnell genug in der nächsten Kammer ist.
Insgesamt zeigt sich das Spiel also sehr mystisch, sehr verworren, aber auch voller metaphysischer Philosophie. Die Orte und Kreaturen sind ungewöhnlich kreativ und zum großen teil dystopisch und düster. Ganz im Gegensatz zu den Fürstinnen, die allesamt nackt sind und nur von farbigen Fesseln bedeckt sind, die es zu lösen gilt. Wohin die Reise in The Void führt, weiß man nicht so genau; hier und da munkeln die Spieler, es gäbe bis zu 13 Enden – je nachdem, wie man sich entscheidet und wie man spielt.
Wer Kunst mag und mal etwas anderes als die schematisch gleichen Spiele der aktuellen Zeit haben will, dem sei The Void ans Herz gelegt. Aber unter Vorbehalt, denn man braucht unbestritten Begeisterungsfähigkeit und Geduld.
Übrigens, kleine Trivia am Rande: Die russische Version des Games steht als Exponat im Museum für Moderne Kunst in Moskau
Ich hab mich mal wieder mit ein paar Fotos beschäftigt und kam währenddessen mal wieder in Konflikt mit dem Farbmanagement. Ursache war auch wie beim letzten Artikel darüber die SplitTone-Technik, bei der man ein Graustufen-Bild benutzt und es mit 2 Farben (für Schatten und Lichter) neu einfärbt. Die Herausforderung dabei: man braucht einen großen Farbumfang, da die Abstufungen sehr zahlreich sind und durch die Vorlage in Graustufen ohnehin schon Details fehlen können (was aber Absicht ist beim Split-Toning). Und jetzt die Besonderheit, die mit jeder Menge Fallstricken aufwartet: der Farbumfang muss erhalten bleiben, auch zwischen verschiedenen Anwendungen (wenn man denn mehrere benutzt).
Genau das ist bei mir das Problem: ich benutze Lightroom (LR) in Verbindung mit Photoshop (PS). Man könnte durchaus auf Lightroom verzichten und die gewünschten Effekte auch mit PS kreieren, doch ich möchte eigentlich nicht auf die sehr guten Einstellmöglichkeiten und die Handhabe von LR verzichten.
Ausgangsbild war diesmal ein Schnappschuß von Sarah, der zwar nicht nach allzuviel aussah, aber an dem ich irgendetwas interessantes fand.
Mit besagter SplitTone-Technik habe ich dann auch etwas heraus bekommen, das mir gefiel:
Im folgenden Artikel möchte ich ein Workaround beschreiben, das die Probleme thematisiert, die bei der Bildbearbeitung entstehen können, wie man ihnen auf die Schliche kommen kann und eine Technik, mit der man sie umgeht. Read the rest of this entry »
Leute, die im Internet surfen und den Opera-Browser nutzen, werden die Schnellwahl-Seite kennen, die den Nutzer beim Start begrüßt – hier kann man über Thumbnails sehr schnell auf die wichtigsten Seiten zugreifen, die man dort abgelegt hat. Wie ich finde, eine sehr nützliche Erweiterung. Es dürfte bekannt sein, dass nicht nur ich das finde, sondern auch viele andere Leute, die jedoch lieber Firefox als Opera nutzen. Und diese haben sich nicht lumpen lassen und selbst solche Erweiterungen erstellt.
Ich habe bis jetzt einige ausprobiert, vor kurzem wurde eine neue vorgestellt und ist sofort zu meinem Favoriten geworden. Doch der Reihe nach… Der hässliche: Speed Dial
Speed Dial ist einfach, geradlinig und unaufwändig, dafür ist die Erweiterung schnell und die einzelnen Thumbnails können noch schneller über eine Tastenkombination aufgerufen werden.
Fast Dial sieht um einiges besser aus: man kann ein Hintergrund-Bild integrieren, die Thumbnails sind transparent und und werden beim Maus-Over hervorgehoben. Fast Dial bietet ein paar sehr nette Features, wie eine Search-Bar für Suchmaschinen (mir persönlich sehr wichtig) oder aber die Möglichkeit, einen Lesezeichen-Ordner als Quelle zu nehmen. Man kann jede Menge Elemente darauf platzieren, die man per Drag&Drop verschieben kann oder die ganze Seite scrollen kann, wenn es zuviele sind. Nach ein paar Monaten Nutzung ist mir jedoch aufgefallen, dass die Seite recht lange zum Laden braucht und den Browser verlangsamt.
Diese Erweiterung lehnt sich sehr eng an das Opera-Vorbild an und bietet ein paar nette Features: so lassen sich beliebig viele Thumbnails platzieren, und zwar nicht in einer vorgegebenen Art und Weise, sondern sie sind nahezu frei positionierbar und in der Größe änderbar. Zusätzlich kann man noch einige Suchmaschinen platzieren und den Cursor-Focus drauf legen, was dazu führt, dass man sofort den Suchbegriff eintippen kann, wenn die Seite geladen wird. Neben den Thumbnails lassen sich darüber hinaus Ordner anlegen, in die man weitere Thumbnails ablegen kann. Auch bei dieser Erweiterung kann man beliebige Hintergrundbilder einfügen, wobei man jedoch darauf achten sollte, dass diese nicht zu groß sind, da die Performance sonst stark drunter leidet. Ansonsten kann ich nur sagen, dass dieses Teil ziemlich schnell ist und jetzt erstmal ausgiebig getestet wird.
Diese Erweiterung verfolgt das gleiche Prinzip, funktioniert aber etwas anders: beim Aufrufen füllt das Add-On die Seite mit einer Liste an häufig besuchten Seiten automatisch.
Etwas anders aufgehübscht: Auto Dial 3D(experimentell)
Das Konzept von oben in hübsch. Der Autor weist jedoch darauf hin, dass diese Erweiterung hochgradig experimentell ist und nicht unbedingt zum Einsatz zu gebrauchen ist.
Auch Google bietet eine Startseite für den Browser. Der Vorteil davon ist, dass man sie hochgradig anpassen und mit den verschiedensten Widgets, wie zum Beispiel News-RSS ausstatten kann. Dadurch bietet sie immer frische Inhalte und jede Menge Anpassungsmöglichkeiten.
Schon seit einer ganzen Weile hat mich das Objektiv meiner Kamera vernachlässigt angeschaut und wollte endlich wieder mein verlängertes Auge sein – letztes Wochenende hat es dann wieder geklappt und ich hab ein paar neue Fotos geschossen.
Auffällig daran wird mir selbst bei der Nachbetrachtung, dass mein Faible für „Menschenfotos“ stärker heraus kommt. Ich mag es, Menschen zu fotografieren, weil ich finde, dass man mit deren Fotos am meisten Machen, die besten Aussagen treffen kann.
Die meisten Feiertage gehen ja an mir vorbei – jene Tage gestalten sich bei mir nicht viel anders als andere Tage.
Aber es fällt dann doch auf, wenn man gestern zum Beispiel ein paar Einkäufe erledigt und der Supermarkt dermaßen überrannt wird, als gäbe es kein Morgen mehr. Dafür sind heute die Straßen größtenteils leergefegt und die Leute genießen ihr verlängertes Wochenende.
Für alle also, die ein wenig Auffrischung in Sachen Feiertags-Grund brauchen: Der Erste Mai ist ein gesetzlicher Feiertag in Deutschland, Österreich, Teilen der Schweiz und vielen weiteren Staaten, wie zum Beispiel Russland, VR China, Griechenland, Frankreich, Schweden, Mexiko, Thailand oder Nordkorea. Er wird auch als Tag der Arbeit, Maifeiertag oder Kampftag der Arbeiterbewegung bezeichnet. Die amtliche Bezeichnung in Deutschland ist durch Gesetze der einzelnen Länder geregelt. In Nordrhein-Westfalen z. B. ist der 1. Mai offiziell Feiertag als „Tag des Bekenntnisses zu Freiheit und Frieden, sozialer Gerechtigkeit, Völkerversöhnung und Menschenwürde“.
Letzteres ist wohl auch einer der Hauptgründe, warum am heutigen Tage vielerorts Demonstrationen stattfinden.
Gerade bei uns hier in Göttingen waren gestern eine Menge Partys am Start, klassischerweise „Tanz in den Mai“ genannt – auch wenn darunter Drum’n'Base oder auch HipHop-Events waren. Ich muss zugeben, mich dann schon gefragt zu haben, was eigentlich der ursprüngliche Inhalt dieser Bezeichnung war, denn der Brauch geht wohl auf die Walpurgisnacht zurück:
Die Walpurgisnacht ist ein traditionelles europäisches Fest am 30. April. Sie erhielt ihren Namen nach der Heiligen Walburga, deren Gedenktag bis ins Mittelalter am Tag ihrer Heiligsprechung am 1. Mai gefeiert wurde. Als Tanz in den Mai hat es wegen der Gelegenheit zu Tanz und Geselligkeit am Vorabend des Maifeiertags auch als urbanes, modernes Festereignis Eingang in private und kommerzielle Veranstaltungen gefunden.
Ich hab den Titel jetzt schon ein paar Tage gespielt und trotz der im letzten Artikel beschriebenen Schwierigkeiten und Hindernisse stelle ich fest: auch wenn ständig Probleme auftreten, bin ich doch geneigt, sie zu beseitigen und weiter zu spielen und nicht GTA einfach wegzulegen.
Das mag zum einen natürlich an der sehr schicken Grafik liegen, zum anderen aber auch an der hervorragenden Atmosphäre, die unter anderem von eben dieser Grafik generiert wird. Es macht einfach einen immensen Spaß, die Seitengassen zu erkunden, über die Dächer zu sprinten und die tausenden von Details zu entdecken, die in Liberty City versteckt sind. An jeder Ecke wirkt die Stadt lebendig und Neugierweckend.
Nicht zuletzt fesselt auch die Story, die sich glaubwürdig entfaltet, mit interessanten Nebenmissionen aufwartet und nebenbei auch noch mit Witz und jeder Menge Satire gespickt ist. Man will einfach wissen, wie es mit Niko Bellic und seinem Cousin weiter geht.
Vermutlich gilt die Frage eher mir selbst, aber wer will, kann sie gerne für mich beantworten. Zwar habe ich derzeit mal wieder alle Hände voll zu tun, aber auch ein Freund sagte mir neulich, es sei wichtig, auch mal abzuschalten. Okay, das tue ich gerne mal, indem ich ein wenig zocke.
Gestern oder so hat es mich nun erwischt: GTA IV. Überrascht lese ich gerade, dass das Spiel schon vor ziemlich genau einem Jahr erschienen ist und für den PC dann im Dezember veröffentlicht wurde. Zu früh bzw. eine zu schludrige Umsetzung meinen Viele. Weiß ich nicht, ich finde, das Teil ist weitgehend Bug-frei und das will für ein Spiel solchen Ausmaßes schon etwas heißen. Nein, die Überschrift soll eigentlich auf etwas anderes verweisen…
Offensichtlich hat Rockstar das Spiel etwas zu früh unbedingt zum Weihnachtsgeschäft auf den Markt schmeißen wollen – schon zu Beginn des Verkaufsstarts für PC berichteten laut GameStar.de rund 80% aller Käufer, dass sie das Spiel nicht zum Laufen bekommen. Was nicht zuletzt an der Grafikkarten-Unterstützung lag. Auf der Rückseite der Verpackung findet sich unter anderem auch das Nvidia-Logo und anscheinend ist dieser indirekte Hinweis wörtlich zu nehmen. Tatsächlich lief das Spiel zwar auf Nvidia-Karten, verweigerte aber auf den meisten aktuellen ATI-Karten den Dienst.
So natürlich auch bei mir. Die Original-Version wollte auf meiner ATI 4850 einfach nicht laufen – erst mit einem Patch lief das Ding.
Bis dahin war es jedoch ein nervenaufreibender Weg, denn, was Rockstar dem Spieler da an Einwilligung zumutet, ist doch eine ganze Menge (Open-Source-Fetischisten würden sich dabei sämtliche Haare ausraufen). Die Installation ist mit rund 15GB auf der Festplatte nicht gerade klein geraten, doch in heutigen Zeiten schon nichts ungewöhnliches mehr. Interessanter dagegen ist die erzwungene Installation von Windows LIVE, das man benötigt, auch wenn man es gar nicht bentutzen will. Hinzu kommt der Rockstar Social Club – noch so ein Community Programm (diesmal von Rockstar), das ebenfalls installiert werden muss, da man das Spiel sonst nicht spielen kann. Interessant dann der Abschluss der Installation, bei der das Spiel erstmalig bei seinem Erschaffer anklopft: nämlich zur Datums-Überprüfung. Soll heißen: das Spiel stellt fest, dass es nicht installiert wurde, bevor es eigentlich erschienen ist. Was es im Zuge dessen noch alles feststellt, wird nur Rockstar wissen…
Einen Account beim oben genannten Social Club kann man zum Glück noch umgehen und das Spiel auch ohne genießen, doch kaum steht man im Spiel selbst und will seinen Fortschritt festhalten, meldet sich Microsoft. Wieso das? Ganz klar, weil man in GTA IV offensichtlich nicht speichern kann, sofern man keinen Windows LIVE Account hat. Anscheinend hat es Rockstar nicht hinbekommen, das Achievement-System der Videospielkonsolen ohne das Microsoft-Netzwerk umzusetzen. Verdammt ärgerlich für jemanden wie z.B. mich, der außer über MMOs nicht online spiel, und in denen man zu so etwas nicht gezwungen wird. Auch hier muss man zwar nicht blind ins blaue laufen und kann sich einen Offline-Account erstellen (ohne, dass Microsoft zuviele Daten sammelt), aber weitaus schwerwiegender ist, dass so die Spielstände an ein bestimmtes Spiel gebunden sind. Genauer gesagt: ich kann keinen Spielstand von jemand anderem benutzen, der eine schwierige Situation gemeistert hat, die ich zwar einfach nicht schaffe, aber den Rest des Spiels dennoch genießen will. Guuut, natürlich hat die Community dazu eine Lösung gefunden – die ist aber unter Umständen auch damit verbunden, dass sie zum einen bei mir gar nicht funktioniert und zum anderen, das Spiel eventuell gar nicht mehr starten lässt.
Also schön, endlich im Spiel, endlich zähneknirschend sämtliche Bedingungen widerwillig eingegangen, macht das Spiel ja schon Spaß. Um zu beschreiben, wieviel, müsste ich hier noch einiges mehr an Text verschwenden, aber das hebe ich mir mal für später auf
Der letzte Punkt, auf den ich hinaus will ist vielmehr der oben angeschnittene: GTA IV ist eine Konsolen-Portierung. Und spielt sich auch so. Soll heißen: Es gibt eine PC-Steurung die brauchbar ist, aber mit dem Gamepad geht es um einiges einfacher (war auch schon bei den Vorgängern so). Glücklicherweise hat meine Freundin – die zwischenzeitlich wieder im altbewährten GTA San Andreas versumpft ist – ein neues Pad, das sofort angeschlossen und freudig in die Hand genommen wird.
Nanu? Einige Tasten gehen nicht? Ab in die Optionen und nach der Belegung geschaut. Zwar ist da ein Microsoft Xbox-Controller abgebildet, aber da denkt man sich ja nichts bei. Falsch (nicht-)gedacht! Genau das ist der Haken. Wie die Packung freundlich und indirekt darauf hinweist, unterstützt das Spiel den MS-Controller – und zwar nur den. Andere gehen nicht. Auch hier gibt es zwar diverse Lösungen im Netz, aber auch die können zum Absturz führen oder gar nicht funktionieren.
Alles in allem also eine ganze Menge kommerzieller Druckmittel, um dem Spieler ein paar Produkte unter einem gewaltigen Markennamen unter zu schieben. Es gibt nur eine Tatsache, dass ich das ganze so ausführlich beschreiben kann: Neben diesem ganzen Streß mit aufgezwungenen Einwilligungen macht das Spiel dennoch Spaß…..leider?
Mit den Stimmen des konservativen Regierungsbündnisses UMP hat die französische Nationalversammlung in der Nacht zum Freitag den heftig umstrittenen Gesetzesentwurf verabschiedet, der bei wiederholten Urheberrechtsverletzungen auch das Kappen der Internetverbindung erlaubt.
Da sind die Franzosen wieder auf eine sensationelle Idee gekommen. Obwohl, in Großbritannien diskutiert man bereits ebenfalls darüber. Ich meine, Internet abschalten wegen illegalen Downloads? Wollen die die Hälfte von Paris aus dem WWW abziehen? Und überhaupt, dieses Vorgehen erinnert daran, einem Menschen das Bein abzuschneiden, nur, weil er mehrmals über einen frisch gebohnerten Flur gegangen ist, vor dem das Schild „Betreten verboten“ steht.
Folgendes ist natürlich klar:
Das „Forum der Rechteinhaber“, ein Zusammenschluss der Buch-, Film-, Spiele- und Musikwirtschaft, begrüßte den Parlamentsbeschluss.
Womit auch mal wieder deutlich wird, wie stark der Lobbyismus auch in Frankreich ausgedehnt zu sein scheint. Jenes Forum sollte sich lieber einmal Gedanken machen, auf die Wirtschaft mit angepassten Preisen und auf die Zeit mit angepassten Verkaufsmodellen zu reagieren. Nicht umsonst steigt in Deutschland schon seit längerem der Umsatz im Sektor Musikdownloads, seit die Preise annehmbar geworden sind. Die Leute kaufen das Zeug, es muss nur erschwinglich sein.
Kann man nur hoffen, dass sich die Hoffnungen der französischen Bürgerrechtsorganisation La Quadrature du Net erfüllen:
„ungenaue, absurde, gefährliche und nicht durchsetzbare Gesetz“ [vor dem frz. Verfassungsgericht] durchfällt und die „Monsterbehörde“ HADOPI noch verhindert werden kann.
Ich hab ja immer wieder mal eine ominöse „Sarah“ erwähnt. Jene Person, die in der momentanen (eigentlich zu kleinen) Wohnung stets hinter mir sitzt und mir dabei mit ihrer Anwesenheit den Rücken wärmt. Dass sie darüber hinaus weit mehr kann, muss sie niemandem beweisen, mir schon gar nicht, ABER: sie tut es trotzdem! Neuerdings nämlich allen.
Statt sie einfach nur zu erwähnen, kann ich jetzt nämlich einfach auf sie verweisen.
Hiermit proudly presente ich „Noodilicus„!
Vom Start weg präsentiert sie uns auch gleich ein dampfendes Geschichten-Gericht, das sicher einen Blick wert ist
Genausowenig wie ununterbrochen geistlose Inhalte im Netz auftauchen, gibt es (zum Glück) auch immer solche, denen sie auffallen. Einer davon ist Sebastian, dessen zweiten Gastbeitrag ich hier präsentieren darf:
Wie man es mittlerweile ja von mir kennt, stolpere ich von Zeit zu Zeit im schillernden, bunten, trendigen, tighten Web 2.0 über Dinge, über die ich so heftig den Kopf schüttle, dass ich danach erst einmal mehrere Aspirin einwerfen muss. Sobald die pochenden Kopfschmerzen ob der überbordenden Stupidität, die manche Benutzer (wobei bei manchen Zeitgenossen, die das Internet mehr heim- als besuchen, „Missbraucher“ angemessener wäre) an den Tag legen, abgeklungen sind, setze ich mich an meinen Laptop und haue in die Tasten. Ich mache meinem Ärger Luft, wohl wissend, dass meine Kritik schon alleine deswegen auf taube Ohren stoßen wird, weil die Rezipienten meines Blogs in der Regel nicht zur Zielgruppe gehören. Dennoch glaube ich, dass so mancher beim Lesen innerlich lächeln und bei sich denken wird: „Das kenne ich doch!“
Eigentlich habe ich schon länger mal wieder Lust (und jetzt gerade etwas Zeit) hier wieder zu schreiben. Nur die Idee fehlte mir bisher noch.
Nagut, ich hätte schon ein paar, könnte zum Beispiel darüber schreiben, wie sehr ich mich kürzlich über Mass Effect gefreut habe, das ich endlich durchgespielt habe. Wie schick Crysis aussieht, wenn man es mit einem halbwegs geeigneten System spielt und wie gut Kane & Lynch gemacht ist – wenngleich der hohe Grad an Realismus manchmal einen bitteren Geschmack auf der Zunge zurück lässt. Aber ich will ja den GlassBlog nicht zu einem reinen Spiele-Magazin machen…
Drum kommt hier zur Abwechslung ein Eintrag, den ich mir als „Alternative“ für genau solche Momente aufgehoben habe: eine Vorstellung der von mir verwendeten Firefox-AddOns. Ob die Welt das braucht oder nicht, lasse ich einmal dahin gestellt. Nach einer recht schnellen Abkehr vom Internet-Explorer zu Zeiten, in denen ich das Web entdeckte, gelangte ich recht schnell über einen Opera-Umweg zum Firefox und hab seitdem wohl auch schon so einige AddOns ausprobiert.
Insgesamt kann man wohl sagen, dass 95% meiner verwendeten AddOns (das klingt jetzt, als würde ich hunderte benutzen) auf reine Nützlichkeit beim Arbeiten ausgelegt sind. Der Rest ist Augenschmeichlerei.
Stellt sich jetzt die Frage, mit welchem ich anfange… Entweder gehe ich die Liste alphabetisch durch oder vielleicht in hierarchischer Ordnung gemessen an ihrer Wichtigkeit für mich. Die Entscheidung fällt in diesem Fall leicht, denn beides trifft für den ersten Kanditaten zu: „Adblock Plus„.
Tatsächlich kann ich mir das Surfen im Netz kaum noch ohne dieses AddOn vorstellen. Zumeist zielsicher entfernt es Werbung von sämtlichen besuchten Seiten. Praktisch dabei: der Platz, der durchd die entfernte Werbung frei wird, steht anschließend für den Rest des Inhalts der Seite zur Verfügung. Also mehr Platz beim Betrachten der Seiten und weniger störende Ablenkung. Einziger Punkt, der mir aufgefallen ist, wo es nicht immer funktioniert: bei diverser Layer-Werbung. Das sind Werbebanner, die extrem dreist und noch störender über die Webseiten gelegt werden. Da kann es ganz selten passieren, dass Adblock sie nicht entfernt. Aber auch das ist kein großes Problem, denn sollte das Programm mal einen Banner übersehen, lässt sich mit einem einfachen Rechtsklick auch dieser auf ewig verbannen. Das geht ebenso mit sämtlichen Flash-Inhalten.
Ebenso praktisch, weil einfach zu handhaben: Für das AddOn gibt es bereits vorgefertigte Filterlisten, die man abbonieren kann. Das sind ständig aktuell gehaltene Listen über Werbeanbieter, die automatisch geblockt werden. Ich fahre selbst damit verdammt gut und bin nur selten genötigt, einen Werbebanner von Hand zu entfernen.
Also absolute Empfehlung, was dieses AddOn angeht!
Jetzt habe ich mir in letzter Zeit drei Spiele in Folge angeschaut. Dummerweise – was ich nicht so leiden kann, aber doch immer wieder passiert – jedesmal bevor ich das vorhergehende zu Ende gespielt hatte.
Das dies aber auf einen wichtigen Unterschied zwischen den Spielen hinweisen könnte ist mir dabei erst jetzt aufgefallen. Charakteristisch für Far Fry 2, Tomb Raider Underworld und Mirror’s Edge sind die jeweiligen Story’s, die sich natürlich nicht nur im Inhalt, sondern auch in der Präsentation stark unterscheiden.
Zieht sich die Geschichte von Far Cry 2 noch in die Länge wie der endlose Wüstenhorizont, so bietet Tomb Raider Underworld gewohnte Kost in annehmbarer Länge, jedoch spannend erzählt. Mirror’s Edge dagegen ist in einigen Stunden schon durchgespielt, hält den Spieler aber stets auf Trab und bietet geradlinige Unterhaltung, die sich dennoch erst nach und nach offenbart.
Far Cry 2: über dieses Spiel habe ich hier im Blog ja schon geschrieben. Wichtigstes Fazit: FC2 sieht verdammt gut aus, macht Spaß, ist sehr gut programmiert (läuft also auch auf schwächeren Rechnern in ansehnlicher Weise, ist aber enorm weitläufig. Wobei sich nicht nur die Landschaft in eine große Weite erstreckt, sondern auch die Hauptstory, bei der man immer mal den roten Faden verlieren kann.
Tomb Raider Underworld: Wieder ein Tomb Raider-Teil, der mir Spaß macht. Die Steuerung ist eingängig und schnell gelernt, Lara hat jede Menge Bewegungen drauf und agiert butterweich in allen Situationen. Die Grafik ist beeinddruckend, aber auch sehr Hardwarehungrig. Ich selbst konnte das Spiel nur auf niedrigen Optionen spielen und musste viele Effekte abschalten, die jedoch enorm viel Atmosphäre bringen. Nichtsdestotrotz ist die Story gut gestrickt un versucht, die einzelnen Schauplätze sinnvoll miteinander zu verbinden. Die wiederum sind gut designed und lassen den Spieler nur selten im Stich wenn es darum geht, den richtigen Weg zu finden.
Mirror’s Edge: Wohl endlich mal wieder ein Ausnahmetitel im steten Einerlei der ständigen Wiederholungen. ME ist leidlich innovativ, glänzt dabei aber durch ein anspruchsvolles und perfekt durchgestyltes Design. Die Parcours-Hetzerei aus der Egoperspektive zu präsentieren ist gewagt – gelingt aber durchaus und sorgt für das ein oder andere Kribbeln im Magen, wenn die Protagonisten in großen Höhen über die Häuser turnt.
Hübsch geschrieben: die Story, die den alten Gegensatz zwischen Gut und Böse dezent am Rande hält und letzteren stark nach vorne holt: Die Heldin Faith ist ein Mensch am Rand der Gesellschaft zwischen der sauberen und der dreckigen Gesellschaft. Seltsamerweise (und leidder) sieht man im gesamten Spiel nur die saubere und kontrollierte Stadt. Einziger Wermutstropfen: Wenngleich die Hetzjagden über die Dächer der Stadt unabstreitbar as Adrenalin durch die Adern des Spielers pumpen, nervt es nach einer Weile doch, ständig und in jedem Level auf der Flucht sein zu müssen.
Naja, im Moment nervt mich so einiges, aber was bedeutet das schon? Wenn etwas nervt, muss man zusehen, dass es aufhört – nach meiner Erfahrung ist es nutzlos, darauf zu warten, dass es von selbst weggeht. Umso mehr muss ich mich über die Google-Ergebnisse wundern, wenn man „nervt mich“ eingibt. Sage und schreibe 1.710.000 Treffer landet die „allwissende“ Suchmaschine zu der Eingabe und trifft dabei auf was-weiß-ich-wieviele Einzelschicksale, die ihrem Frust Kund tun wollen.
Will man die Lösung zu einem Problem finden, ist Rat oftmals nicht unangebracht, aber was hilft ein Rat, wenn man angenervt ist? Muss man dann die Lösung nicht zuerst bei sich selbst suchen? Ich rede hierbei nicht unbedingt davon, stets Kompromisse einzugehen und Klein bei zu geben, wohl aber davon, auch mal alle viere grade sein zu lassen und durchzuatmen. Oftmals ist die Ursache gar nicht so schlimm wie die Wirkung und lässt sich möglicherweise leicht übergehen – oder zumindest damit leben.
Wem es stattdessen gut geht und einfach mal Lust hat, etwas Zeit zu verschwenden, kann Google ja mal auf die andere Weise ausprobieren. Ein paar Beispiele? -> nervt mich -> ich will nicht (107.000.000 Treffer, die ersten drei sind bezeichnend *g*) -> wie soll ich nur (44.900.000 Treffer) -> ich kann einfach nicht (65.500.000 Treffer) -> was soll ich tun (16.700.000 Treffer) -> beliebig fortsetzbar…
Vor kurzem war mir endlich mal wieder die Möglichkeit gegeben, ein paar neue Fotos zu schießen. Anlass war ein Shooting mit einem Freund und seinem Auto – einem Mazda RX-8. Sein ganzer Stolz und angepeiltes Trittbrett, um sich für eine Testfahrt mit einem neuen Wagen zu bewerben.
Ich hab mich also mal wieder an Lightroom heran gesetzt und ein bisschen rumgespielt – was ausufernde Folgen hatte, denn es tauchten die üblichen Schwierigkeiten auf: Bei einem gewissen Teil der Fotos entspricht das, was ich in Lightroom anpasse nicht dem, was ich schließlich ausgebe.
Links das Originalbild, das ich mir vorgenommen habe und rechts die angepeilte Finalversion:
Das Problem dabei ist eine Form der sogenannten Split-Tone-Technik, bei der das Original erst in ein Graustufen-Bild umgewandelt und dann entsprechend eingefärbt wird. Bleibt das eigentliche Bild – bzw. dessen Informationen – in Schwarzweiß, sind die Farbinformationen als Farbprofil eingebettet. Und genau das sorgt für Schwierigkeiten beim Exportieren, denn gebe ich das Bild an Photoshop weiter, erhält mir das Programm zwar die Farbinformationen, kann sie aber wiederum nicht korrekt ausgeben. Hier wie in Lightroom sieht das Ergebnis dann so aus:
Möglicherweise auch schick, aber war mir zu flach, zu leblos. Also habe ich viel herum geschraubt, meinen gesamten Workflow (also Lightroom, Photoshop und selbst den Monitor) auf sRGB umgestellt, um so zu einem einheitlichen Ergebnis zu kommen. Zwar wurde ich so die SW-Aufnahme los, kam aber nicht zum gewünschten Ergebnis. Zwar konnte ich das Bild dann noch nachbearbeiten und weiter einfärben, aber das machte den Bearbeitungsprozess unkontrollierbar und führte zu so etwas:
Nach langwierigen Recherchen und vielen Megabytes an Bildmaterial bin ich dann zu einer Lösung gelangt: Die Übergabe von Lightroom an Photoshop erfolgt als Tif-Datei mit 16bit Farbtiefe und einem sRGB-Farbraum. In Photoshop dann wird die Farbeinstellung auf „Monitor RGB“ eingestellt – so kann ich in PS schon sehen, wie mein Monitor das Bild letztlich anzeigt. Nach den weiteren Bearbeitungen dann erfolgt die Bildausgabe über das PS-Modul „Für Web und Geräte speichern“ – hier nämlich kann man das Bild sehen, wie es (als jpg) auf fremden Systemen angezeigt wird. Das ist zwar nicht der einfachste Weg, aber wohl der, der am sichersten zum Ergebnis führt.
Heute habe ich das Vergnügen, einen Gastautor hier im GlassBlog ankündigen zu dürfen. Es handelt sich dabei um Sebastian, der einen frustrierten, aber berechtigten Artikel zur (mangelnden) Kreativität von Internet-Usern geschrieben hat, was ihre Namensfindung in Sachen Nicknames angeht:
Ich bin ja nun schon eine geraume Zeit im Internet unterwegs; mittlerweile dürften es über zehn Jahre sein. Ich bin seit einigen Jahren nicht nur bei Social-Networking-Plattformen wie StudiVZ angemeldet, sondern auch bei Messengern à la ICQ, Skype und, nicht zuletzt, bei einem Spiel: World of Warcraft. Ich kann also mit Fug und Recht behaupten, dass ich im Laufe der Jahre sehr vieles gesehen und erlebt habe.
Nun muss ich gestehen, dass ich mich selbst als Intellektuellen begreife. Das bedeutet, ich weiß kreative Ideen und gute Rechtschreibung im Netz sehr zu schätzen. Wenn ich etwas Lustiges oder Neues sehe, zaubert mir das ein Lächeln aufs Gesicht, und ich zolle damit dem- oder denjenigen, der sich das ausgedacht hat, meinen Respekt. Leider kommt es wesentlich häufiger vor, dass ich kopfschüttelnd vorm Rechner sitze und dem bzw. den Verantwortlichen für etwas besonders blödsinniges fürchterlich gerne mit einem dicken, grob gewebten Seil die Klöten weichdreschen würde (ja, das hab ich mir von „Casino Royale“ abgeschaut, ich gebe es zu).
Besonders häufig zwingt mich World of Warcraft zum Kopfschütteln. Auf meinem Server rennen – und ich bin sicher, das ist auf anderen Servern nicht anders – ungefähr fünfzig Varianten des Nicknames „Leroy“ herum. Warum? Weil es einen Erfolg gibt, der dem Spieler erlaubt, den Zusatztitel „Jenkins“ im Namen zu tragen. Dieser „Titel“ geht zurück auf ein Ingame-Video, in dem während einer Taktikbesprechung ein Typ die Geduld verliert und unter einem lauten „Leeeeeeeroooooy Jenkins“ etliche Mobs pullt. Was natürlich zum Wipe führt. Ich habe das Video vor knapp zwei Jahren gesehen, und fand es damals mäßig lustig. Natürlich wurde es aber von der Community genauso aufgesogen wie die Chuck-Norris-Sprüche, die vielleicht irgendwann mal cool waren, aber mittlerweile nur noch nerven. Weitere unglaublich beliebte und kreative Namen sind Abwandlungen von Gandalf, Miraculix (besonders bei Druiden, versteht sich), Legolas (für Jäger), Gimli (bei Zwergen) und so weiter.
Mittlerweile habe ich ja, wie erwähnt, ein bissl neue Hardware und auch wenn sie nicht das aktuelle Non-Plus-Ultra darstellt, kann ich mir endlich mal Spiele ansehen, die vorher unmöglich waren.
So auch Far Cry 2, an welchem ich momentan herum spiele.
Seltsam daran: bis jetzt konnte ich noch nichts finden, was mir daran nicht gefällt. Nagut, eines vielleicht: dass man nur 4 Waffen gleichzeitig mit rumschleppen kann, aber das ist leicht zu verschmerzen, wenn man die richtige Auswahl getroffen hat. Fest steht: die Grafik ist einfach umwerfend. Schon nach wenigen Spielstunden hat man ein Gefühl für die Landschaft Afrikas bekommen, da alles so lebendig wirkt. Sei es nun eine einsame Bahnstrecke, die sich am Rand der Wüste entlang schlängelt oder eine Herde Zebras, die links im Augenwinkel auftaucht, während man auf der staubigen Piste mit dem Jeep unterwegs ist.
Man kann es ordentlich krachen lassen im Spiel, doch schnell hat sich für mich herausgestellt, dass meine Ausrüstung aus schallgedämpften Waffen samt einem Scharfschützengewehr besteht. Es ist einfach atmosphärisch unglaublich dicht, sich in der Dämmerung der blutrot untergehenden Sonne durch die Savanne zu schleichen, Deckung hinter einem Felsen zu suchen und dann durch das Fernrohr den Blick über die Ebene schweifen zu lassen, während langsam die Dunkelheit herein bricht. Da vergisst man schon einmal leicht, dass es ja auch eine Story gibt, der man sich widmen kann.
Kann, nicht muss – wohlgemerkt. Wobei hier auch eine winzige Schwäche wartet: da die Freiheit besteht, nicht unbedingt der Hauptquest zu folgen, gibt es eine Menge an zu erledigenden Nebenaufgaben. Jedoch wurde es wohl versäumt, deutlich zu machen, wo sich denn nun die Hauptgeschichte abspielt – so muss man stark aufpassen, wo die nächste Aufgabe warten könnte, die einen weiter bringt. Also nicht unbedingt etwas, um länger Pause zu machen.
Hier noch ein paar Screenshots:
(Die Funktion habe ich erst vorhin entdeckt, was eigentlich gut ist, da meine Festplatte sonst schon voll wäre *g*)
Die nächsten Games auf meiner zu-spielen-dank-neuer-Hardware-Liste:
- Drakensang
- Mass Effect (schon mal angespielt, aber nicht fertig führen können)
- BioShock (liegt schon eeeeewig hier rum, lief nie auf meinem Rechner)
- Crysis (vermutlich erst dann, wenns das als Budget-Version gibt)
- Sacred 2 (erst zu einem Drittel durchgespielt)
- Call of Duty 4 Modern Warfare (noch nicht über den Anfang hinaus gekommen, macht aber Laune)
Die Spiele, die ich spielen könnte, es aber im Moment nicht unbedingt muss:
- Fallout 3 (hat Sarah durchgespielt – sehr geil und unbedingt empfehlenswert)
- Call of Duty World at War (grandios inszeniert aber spielerisch ätzender Einheitsbrei)
- Stalker Clear Sky (tolle Atmosphäre, schicke Grafik – dynamische Beleuchtung geht immer noch nicht und daher nur halb so schön. Auch hier nur angespielt, da sich zumindest der erste Teil sehr zäh spielt und sich vieles wiederholt)
- The Witcher (hatte keine allzu guten Kritiken bekommen, aber Sarah spielt es grad und scheint eigentlich Spaß zu machen; vor allem wegen seiner enormen Detailfülle)
Ich wollte ja schon seit ein paar Tagen endlich wieder einen neuen Blogeintrag verfassen, aber – wie so oft – ständig kommt etwas anderes dazwischen.
Mittlerweile verläuft alles wieder in mehr oder weniger geregelten Bahnen. Ich habe mein Herzblatt endlich hier bei mir und damit endet die Zeit der belastenden Fernbeziehung. Ich hatte ja eigentlich schon immer gewisse Vorbehalte gegen Fernbeziehungen. Wohl jene, die so gut wie jeder hegt und doch…ich habe die Zeit sehr genossen, in der sie und ich getrennt waren sehr genossen. Obwohl, das ist nicht ganz richtig; richtiger wäre: sehr intensiv erlebt. Sowohl die schmerzhaften Trennungen am Bahnsteig als auch die Sehnsucht nach dem anderen, wenn er nicht da ist und die wundervollen Momente des Wiedersehens. Fast ein halbes Jahr ging das nun und viel länger hätte es nicht dauern dürfen. Gerade solange, um die Zeit im Nachhinein als wertvoll und voller Erfahrungen zu sehen, ohne, dass es zu einer zu großen Belastung geworden wäre.
Endlich ist auch mein Computer wieder so, wie er sein sollte. Mit ein bisschen neuer Hardware und neu eingerichtet. Ich hatte vermutlich einen der letzten PC’s auf der Welt, in denen noch eine AGP-Grafikkarte steckte und das Angebot, günstig an eine PCIe-Karte zu kommen – Haken dabei: ein neues Board musste her. Nun ist die neue Hardware sinnvoll zwischen mir und Sarah aufgeteilt und mein System wieder zusammen gesteckt (neues Board, 2GB Ram zusätzlich und eine GeForce 7800 GTX, alles andere ist alt und aufgrund der Anschlussmöglichkeiten habe ich eine 40GB Festplatte eingebüßt).
Ursprünglich sollte mein erster Beitrag dem Thema gewidmet sein, welche Änderungen sich mit Beginn des Jahres alles ergeben, doch nun hab ich doch wieder rumgeschwafelt und bin abgewichen. Nichtsdestotrotz will ich an meinem alten Plan festhalten und präsentiere nun stark verkürzt eine Auflistung der Neuerungen in 2009, gefunden auf RTL.de:
Irgendwie bin ich schon lange nicht mehr dazu gekommen, Fotos einfach nach Lust und Laune zu machen. Höchstens solche, die mit einem Auftrag verbunden waren. Finde ich irgendwie schade, denn meine Liebe zur Pentax K20D ist ungebrochen
Aber wo keine Zeit ist, um neue zu machen, tummeln sich noch ein paar unbeachtete auf der Festplatte. Ich habe mir mal wieder die Zeit genommen, drin rum zu stöbern und bin auf folgendes Bild von Sarah gestoßen. Ich mag die Farben sehr und die Tatsache, dass das Weitwinkelobjektiv genau die richtige Entfernung zum Motiv hat: Die Hand und die Tasse vergrößert im Vordergrund und das Gesicht unverzerrt im Hintergrund. Und besonders mag ich das Modell ^^
Es gibt da ja so einige Gruselspiele, wie zum Beispiel Resident Evil, Doom 3 oder F.E.A.R., die wirklich unheimlich sind und einem schon einmal einen Schauer über den Rücken jagen können. Seltsam dabei, dass man die an nicht allzu vielen Fingern abzählen kann, vermutlich ist es wirklich nicht ganz einfach, die richtige Gänsehaut-Atmosphäre in einem Spiel umzusetzen.
Resident Evil habe ich leider noch nie so richtig gespielt, wohl aber F.E.A.R. und das hat mich doch mehrmals fast die Maus durch die Gegend schmeißen lassen, weil ich so erschrocken bin. Abseits davon schafft es das Spiel aber auch, ganz behutsam eine Schauerstimmung aufkommen zu lassen und richtig stille und unheimliche Momente zu etablieren. Etwas, dass zum Beispiel Doom 3 mit seinen forcierten Schock-Attacken völlig abgeht. Der Shooter von id Software beschränkt sich auf eine simple Story und bewährte Gruselmechanismen á la: Licht fällt aus, irgendwo schreit jemand, irgendwas grunzt bedrohlich, Licht geht wieder an, nichts passiert. Doch wehe, man öffnet die nächste Tür…
Dead Space macht das eigentlich so ähnlich. Wiederum spielt es in einem Sci-Fi-Weltraum Setting und bedient sich zahlreicher Elemente aus Filmen wie Alien oder Event Horizon. Aber hey, das macht es verdammt gut. Ruhige und verdammt gruselige Momente wie in F.E.A.R. gibt es dabei eher selten, denn Dead Space geht mehr in die Richtung Splatter-Horror und ist auch von dem Aspekt her an Erwachsene gerichtet (Abtrennen von Gliedmaßen, Audiomitschnitte, die eine Selbstverstümmelung dokumentieren).
Meine Freundin und ich haben es gemeinsam gespielt. Und wir mussten jedes Mal zwanghaft abbrechen, wenn es dabei zu spät wurde. Dabei fesselt nicht einmal so sehr die Story an den Bildschirm, denn die ist leicht nachvollziehbar und bietet wenig neues. Eher ist es das Zusammenspiel aus glänzender Grafik und ausserordentlich guter Soundkulisse. Es ist einfach nervenaufreibend, wenn man sich vorsichtig durch einen harmlos aussehenden aber vollkommen leeren Gang tastet und irgendwo hört, wie ein Schraubenschlüssel auf den Metallboden fällt, das von einem tiefen Schnauben begleitet wird.
Ebenfalls sehr gut gemacht ist das sogenannte HUD: um dem Spiel nicht die Atmosphäre zu rauben, gibt es keine Oberfläche zur Anzeige der Lebensenergie, wie man sie von anderen Spielen gewohnt ist. Stattdessen wird die noch vorhandene Energie durch eine Lichtsäule auf dem Rücken des Protagonisten angezeigt und auch sämtliche Menüs werden von der Spielfigur selbst direkt in seine Umgebung als Hologramm hinein projiziert. Ausgezeichnet!
Für alle, die sich gern gruseln und mit dem Sci-Fi-Setting etwas anfangen können, ist der Titel auf jeden Fall eine Empfehlung. Schon lange hatte ich nicht mehr so gute Unterhaltung auf hohem technischen Niveau wie durch Dead Space.
Trotz des neuen Add-Ons für EverQuest 2 ist irgendwie vorerst die Luft raus. So zumindest dachte ich ich in letzter Zeit immer mal. Nun habe ich wieder Bock, zu spielen und stelle fest, dass mein Account gesperrt ist. SOE hatte vergessen, mir per Email eine Zahlungsaufforderung zu schicken und aufgrund – natürlich – nicht erfolgter Zahlung den Account gesperrt. Bis das wieder läuft, kann ich mich noch ein bisschen ein paar Offline-Spielen widmen, die ich dank Sarahs „neuem“ Rechner (ein paar Hardware-Teile, die momentan in meinem PC stecken) ausprobieren kann.
Ein paar sind schon durch, doch da ich gerade dran saß, hier ein paar Notizen zu Sacred 2 – Fallen Angel.
The Good: Die Technik ist fortschrittlich und die Grafik sieht sehr gut aus. Animiertes Gras, das auseinander federt, wenn Kreaturen hindurch laufen, Kleingetier wie Hasen und Frösche, die durch die Natur laufen und eine fast schon bestechende Detailtiefe für ein Hack’n'Slay-Spiel lassen Augentiere wie ich eines bin anerkennend nicken. Gegnervielfalt ist groß geschrieben und gut umgesetzt. Von menschlichen bis tierischen und fantastischen Wesen ist alles vertreten und sehr hübsch designed. Wer dabei die etwas grobe Verbindung zwischen Fantasy und Technik nicht mag, wird einen leisen Beigeschmack verspüren. Gut gemacht sind dagegen die spielbaren Charaktere selbst, die Vielfalt an Rüstungen und die Stimmen, mit denen sie sich bemerkbar machen. Da hört man oftmals Stimmen, die man aus dem TV zu kennen scheint. Ebenfalls lobend erwähnen muss man das Kartensystem. Die Minimap und die große Karte sind sehr gut gemacht und lassen (bis auf teilweise übereinander lappende Beschriftungen) nichts zu wünschen übrig.
The Bad: Die Story. Obwohl, möglicherweise ist sie gar nicht so schlecht, ich kann mich nur nicht daran erinnern. Und genau da ist der Haken – die Laufwege sind zu weit, zwischen den wichtigen Punkten der Hauptquest gibt es eben jene niederschmetternde Menge an Nebenquests, die so die eigentliche Geschichte auseinander ziehen und oftmals leicht zusammenhanglos werden lässt. Dann ist da neben der Hauptquest noch ein weiterer Erzählstrang, den ich entdeckt habe – der sich jedoch ebenso endlos in die Länge zu ziehen scheint, so dass man wahrlich schwer folgen kann. Verzichtet hat man – warum auch immer – auf Ladebildschirme. Das heißt nicht, dass im Spiel überhaupt nicht geladen wird, sondern vielmehr, dass man währenddessen (auf schwächeren Systemen schonmal länger) einfach nur einen schwarzen Bildschirm sieht. Unschön. Nervig sind so einige Dinge, darunter auch die manchmal sehr fehlerhafte KI der Gegner (ach ja: Gegner gibt es zuhauf; reist man von einem Ort zum anderen, kriegt man aufgrund der Menge an getöteten Feinden schon mal locker ein ganzes Level zusammen. Das ist nicht positiv gemeint, sondern es sind einfach zu viele). Teilweise greifen sie an, verlieren dann kurz darauf das Interesse und gehen wieder weg. Ebenfalls sehr unschön: umherwandernde NPCs latschen einfach weiter, wenn man sie anspricht und ein Gespräch mit ihnen führt. Ist man mit der Unterredung fertig, kann man oftmals feststellen, dass sich das Gegenüber bereits am anderen Ende des Dorfes befindet und sich weiter um seinen Garten kümmert. Der Garten – wie alles andere auch – dürfte dabei sehr farbenfroh gestaltet sein. Mir persönlich etwas zu farbenfroh: wenn ich mich mit einem bösen Charakter durch die Gegend schnetzele und mein Schattenritter dabei nach Blut grölt, passt es irgendwie nicht ganz dazu, dass dies in leuchtend grünem Gras passiert, das durchzogen ist, von plastik-türkisen Wasserläufen. Wo wir schon beim Schattenritter sind: das dürfte der Charakter sein, der den meisten Spielern Spaß macht und stark an den Barbaren aus Diablo erinnert. Groß angekündigt wurde die Seraphim als neue Klasse – eine klar von Männern erschaffene Figur, die enorm viel Weiblichkeit ausstrahlt – bis hin zu den winzigen Pumps, mit denen sie sich durch die Gegend drischt; für mich ein totales No-Go.
The Ugly: Bugs!!! Gott sei Dank keine Fehler im Bezug auf den Kopierschutz, wohl aber technischerseits im Spiel. Immer wieder fällt die Beleuchtung aus und man muss sich vorsichtig durch eine komplett dunkle Welt tasten, ehe wieder die Lichter angehen. Auch die Kollisionsabfrage ist oftmals nervig; kaum gerät das Reittier mit dem Kopf oder dem Bein in die Umgebung, bewegt es sich nicht mehr und man kann weder ab-, noch aufsteigen. Neustart nötig und Daumen drücken, dass das Tier nach dem Neustart nicht wieder irgendwo festhängt – was durchaus passieren kann. Überhaupt nervig ist auch der Start des Spiels. Noch vor dem eigentlichen Spiel, den Herstellervideos und dem Hauptmenü, bekommt der Spieler einen Startbildschirm samt Konsole (!) präsentiert, der protokolliert, wie das Spiel gestartet wird. Das dauert (auf dem hiesigen Rechner) locker mal eine Minute, dann startet das Spiel und lädt behäbig das Hauptmenü.
WordPress 2.7 ist live und bringt ein paar Änderungen mit sich, die ich eigentlich durchstöbern und darüber schreiben wollte.
Da fällt mir jedoch ein Eintrag auf, von einem der „Top-Blogs auf WordPress.com“ von heute. Überschrift: „Big Brother 9„. Oha? Das gibt es noch? Von der Neugierde getrieben, klicke ich drauf und komme zu einem Blog extra zu „BB9″. Offensichtlich ein Ableger eines Projektes namens Community-World.de. Auf jeden Fall scheint es nichts direkt mit endemol oder den Produzenten der eigentlichen Sendung zu tun zu haben. Und so nimmt auch die Seite keine Bewerbungen direkt entgegen, sondern verweist unter dem Punkt „Deine Bewerbung“ auf eine Email-Adresse von endemol.
Nichtsdestotrotz scheint das die Besucher des Blogs (immerhin schon über 83.000…) nicht davon abzuhalten, auf genau dieser Seite per Kommentar-Funktion ihre Bewerbung zu hinterlassen. Das Vorbei-Surfen hat sich also doch gelohnt, denn was man da so lesen „darf“ sorgt wirklich für ein paar Schmunzler.
hallo BB
ich weiß es ist ungewöhnlich das sich jemand aus dem orientalischen
bereich bei euch für den einzug ins haus meldet, aber es wäre wirklich
ein großer traum von mir ins BB-haus zuziehen.bin 20 jahre alt und
großer BB fan und bin seit meinem 16 lebensjahr von einer gruppe in die
nächste und liebe herausforderungen.gibt mir bitte eine chance bei BB
teilzunehmen.
Der ist ja noch relativ unspektakulär, wenn man mal das fortlaufende Kleinschreiben und die Rechtschreibfehler außer Acht lässt. Aber was bitte bedeutet denn „bin seit meinem 16 lebensjahr von einer gruppe in die nächste“?
hallo ich will mich für bb 9 bewerben können sie mir schicken
Die Standard-Bewerbung…
ich würde gern ins big brother hasu einziehen und so mein leben nach meinem abitur beginnen !!
Hier musste ich mir dann doch ein Tränchen wegdrücken. Ich weiß gar nicht mehr so genau, warum eigentlich. War es wegen „ich würde gern ins big brother hasu einziehen“ oder „mein leben nach dem abitur beginnen“ oder war es schlicht das Wort „abitur“, was mir in dem Zusammenhang Schmerzen bereitet hat? *g*
ich möchte mich hiermit bei euch bewerben, da ich auch mal die chance
als hartz 4 empfänger nutzen will und meinen kindern und meiner frau
zeigen möchte das ich sie über alles liebe und ich dies vieleicht das
mich die mensche so nemen wie ich bin und was ich bin
Hab ich was verpasst? Wie kann man seiner Familie zeigen, dass man sie liebt, wenn man sich wer-weiß-wielange unter Aufsicht zahlreicher Kameras einsperren lässt?
habe mich für die 8.staffel schon beworben.die unterlagen müssten noch bei euch sein.
Ahhh, wie dumm! Das wird wohl eine Weile dauern, die unter den 23.496 Akten, die wir in unserem Container auf dem Parkplatz aufbewahren, zu finden.
Hach je, ich könnte ja noch so lange weitermachen…
In ausgedacht on Dienstag, 2. Dezember 2008 at 11:57
Irgendwie gibt es jedes Jahr diesen Moment im Dezember irgendwann vor Weihnachten, wo man sich das erste Mal in Weihnachtsstimmung befindet. Ich denke, dieses Jahr ist es heute soweit. Gerade liegt meine Freundin hinter mir auf dem Bett, schaut rüber und wirft mir einen Handkuss zu. Hinter dem Monitor an der Wand steht unser kleines Weihnachten – ein Kunststoff-Weihnachtsbaum mit Lichterkette und Mini-Kugeln. Wir waren heute in der Stadt, haben Klamotten eingekauft und in einem neuen Laden verdammt lecker zu Abend gegessen.
Jetzt sitze ich hier, ganz entspannt in meinen neuen Kuschelklamotten, höre Abra Moore und bin zufrieden. Keine Ahnung, was da noch kommt, aber das ist mir im Moment auch ziemlich egal. Das sollte man sich vielleicht auch gar nicht fragen, wenn man den Moment genießen will. Ich gehe uns jetzt noch einen Tee machen und wünsche allen da draußen dieselben Momente.
Wie stellt man es an, sich zu einem liegengebliebenen Projekt zurück zu kehren? Ein Projekt, das einem am Herzen liegt, für das man jedoch nicht die nötige Motivation aufbringt, es wieder aufleben zu lassen?
Hier mein Geheimtip: Man muss etwas daran ändern, es wieder spannend machen, indem man einen Teil daran verändert. Oder etwas im Umgang damit. Habe ich zum Beispiel ein Webprojekt, erwecke ich mein Interesse daran neu, indem ich zum Beispiel eine neue Software zum Bearbeiten ausprobiere. Oder ich suche nach interessanten Techniken, die ich in die Seite einbauen könnte und lerne diese dann. Bei Fotos ist das etwas einfacher, da lasse ich mich von meiner Umgebung inspirieren und probiere gern etwas neues aus.
Gleiches gilt nun auch für den GlassBlog. Leider war ich eine ganze Weile lang abstinent und hab nur sporadisch etwas neues geschrieben. Das soll sich nun wieder ändern, wenn möglich – zumindest aber klarstellen, dass ich ihn nicht vernachlässigen möchte. Mittlerweile gibt es wieder die ein oder andere Sache, die ich schreiben möchte – und das neue Layout soll dabei helfen.
Seid also gespannt, was es hier bald alles neues gibt.
Ah, schon wieder Krieg, Tod und Zerstörung… Aber ein Bild auf deviantart hat mich zum Nachdenken und Nachlesen angeregt.
Wie der untere Teil dieser Montage in echt aussehen kann, zeigt das folgende Video, das mit Linkin Parks „What I’ve done to the world?“ unterlegt ist:
Und schließlich bin ich – neben einem ermüdend wissenschaftlichen aber aufschlußreichen Artikel bei Wikipedia – auf diese Seite gestoßen, die sämtliche Informationen über und um die Atombombe bereithält. Auch, wie die Amerikaner zu Zeiten des kalten Krieges ihrer Bevölkerung geraten haben, sich zu schützen:
Für mich ist „Black Hawk Down“ immer noch einer der besten „Anti“-Kriegsfilme, die ich so kenne. Nicht zuletzt wegen dem fantastischen Score von Hans Zimmer. Jetzt bin ich auf das Musikvideo „J’attends“ gestoßen, das noch einmal an die Schrecken der Kriegshandlungen erinnert.
Genauso, wie diese Seite von Michael Moore. Seit der Irak-Krieg bekann, sprach Ex-Präsident Bush von einer Zahl von 30.000 Toten in der Zivilbevölkerung. Die Regierung Iraks führte eine Anzahl von 50.000 an. Moore jedoch hat Informationen über eine Umfrage zusammen getragen, die jedoch eine ganz andere Wahrheit spricht: aus Interviews und Erhebungen geht eine Zahl von 655.000 toten Zivilisten hervor.
Jaa, er ist wieder da! Und damit meine ich mich. Zumindest hoffe ich das, in letzter Zeit musste ich den Blog gezwungener Maßen vernachlässigen, da mir einfach jede andere Arbeit nahezu über den Kopf gewachsen ist. Aber ich hab Bock, wieder zu schreiben und das tue ich jetzt – inspiriert von Kreativität.
Stop Motion ist ja eine mittlerweile fast vergessene filmische Kunstform, aber immer, wenn ich sie sehe, berührt es mich auf eine seltsame Art und Weise. Ich finde, es hat etwas kunstvolles, fremdes, etwas, das sich perfekt dazu eignet, Skurilitäten oder Fantasien umzusetzen. In Perfektion erlebt man Stop Motion wohl bei Tim Burtons Corpse Bride, der ebenfalls mit dieser Technik gedreht wurde. Jedoch so hochentwickelt, dass man es dem Film kaum noch an sieht. Auf den ersten Blick hätte er wohl auch animiert sein können, aber dennoch hat er etwas, dass ihn besonders macht.
Mehr an die „alte“ Kunst des Stop Motion erinnert der folgende Kurzfilm. Die Musik ist perfekt ausgewählt und das flackernde Licht, das durch die unterschiedlichen Lichtstimmungen entsteht holt den Flair alter Zeiten zurück.
Was man noch alles damit machen kann, wenn man seinen Ideen freien Lauf lässt, zeigt dieser herrlich animierte Kurzfilm „Water Kiss“:
Amerika, das Land der unbegrenzten aber allzugern eingeschränkten Möglichkeiten..
Von dort kommen auch die DVD-Player mit eingebauter „ClearPlay“-Technik, die aus Filmen Szenen filtert, die Gewaltdarstellungen oder Sexszenen automatisch überspringt. Sozusagen eingebauter Jugendschutz.
Ganz schön, ganz nett – dass die Amerikaner bei Nacktheit allergisch reagieren, wissen wir ja schon. Jetzt wollen sie die Technik auch in Europa auf den Markt bringen, wie auf der IFA vorgestellt.
Ich seh das ganze (mal wieder) kritisch. Ich meine, es ist sicher gut, sich als Elternteil darauf verlassen zu können, dass allzu hefitges ausgeblendet wird, aber moment mal, ist es nicht ohnehin meine Aufgabe als Vater darauf zu achten, meinen Kindern nur solche Filme zu zeigen, bei denen so etwas gar nicht vorkommt? Ich meine, was für eine Zielgruppe stellt sich das Unternehmen vor? Eltern, die ihren Kindern „Der Soldat James Ryan“ einlegen? Oder vielleicht „Basic Instinct“ oder „Requiem for a dream“? Oder etwa solche Eltern, die sich von vornherein keine Mühe bei der Auswahl der Filme machen wollen? Hart formuliert würde ich von „Rabeneltern“ sprechen oder zumindest von medial überforderten, denn das ist leider der Hauptkritikpunkt hierzulande. Nicht unbedingt die Schärfe des Jugendschutzes, sondern die fehlende Durchsetzungskraft von Seiten der Erziehungsberechtigten.
Denn dort sehe ich auch die wichtigste „Gefahr“ im Markteinzug der ClearPlay-Technik. Die „falsche“ Suggestion des sicheren Jugendschutzes. Den Eltern könnte vermittelt werden, sich vollständig darauf zu verlassen und sich so ihrer „elterlichen Pflichten“ noch weiter zu entziehen bzw. nicht die Notwendigkeit zu verspüren, sich mit dem Thema zu beschäftigen.
Sicher gibt es Filme, bei denen das kein Thema ist, aber ich beobachte mehr und mehr Filme, die zwar für Kinder gemacht sind, aber dennoch über drastische Darstellungen verfügen. Die Chroniken von Narnia – Prinz Kaspian zum Beispiel; ein Kinderfilm, der ab 12 Jahren freigeben ist, jedoch zu mindestens 50% aus Töten besteht. Blendete man das alles aus, blieben 50% seelenloses Geschauspielere und ein paar schlecht animierte Kuscheltiere übrig. Oder Pans Labyrinth: freigegeben ab 14 Jahren, aus meiner Sicht jedoch keinesfalls ein Kinderfilm. Da gibt es Folter, Kindesmord, Alptraumhafte Kreaturen und die detaillierte Darstellung, wie man sich eine aufgeschlitzte Wange zunäht.
Alles, was ClearPlay hinterlässt sind dann weltfremde, überforderte und fragende Kinder: Papa, warum hat der Mann auf einmal einen Verband im Gesicht? (Weil er eine Frau unwürdig behandelt und ie sich gewehrt hat, was richtig ist und man unter Notwehr versteht.) Papa, warum macht der so schlimme Dinge? (Weil er ein Nazi ist, was menschenverachtend ist.) Papa, warum liegt der süße Bär da auf einmal nur rum wo er doch grade einen Fisch gesucht hat? (Weil der Zwerg ihn erschossen hat. Die Kinder konnten nicht mit ihm reden, weil der Bär verwildert und krank war vor Hunger, denn die Welt verändert sich, wenn Unterdrückung und Machtgier in die Welt der Kinderfantasie einfallen.) Und warum nimmt der Zwerg da grade ein Messer raus und geht auf den Bär zu? (Weil… tja…)
Wollen wir wirklich unseren Kindern diese Fragen vorenthalten? Blendet ClearPlay statt der geschnittenen Szenen auch gleich Erziehungstipps ein?
Und noch eine interessante Fundsache, die man sich ruhig einmal durch den Kopf schießen lassen kann. Zur Entfernungspauschale gab es ja unlängst hitzige Debatten über die Abschaffung, Wiedereinführung, Kürzung oder Aufstockung. Doch wenn man den gleich folgenden Beitrag liest, kann einem das eigentlich alles egal sein, außer, sie erhöhen die Pauschale auf 1 Euro oder mehr pro Kilometer.
Im Golem.de Forum stieß ich auf einen Beitrag über Pauschalabgaben:
Jede Pauschalabgabe ist ungerecht, sie hat ihre Existenzberechtigung in der Vereinfachung. Ich kenne etliche Leute, die mit der Pendlerpauschale Geld verdient haben (man muss nur mit einem abgeschriebenen Auto entsprechend weite Arbeitswege haben, am besten zieht man aus der Stadt raus aufs Land weils da billiger ist).
Daraufhin antwortete ein Leser, der sich offenbar ein wenig mit der Materie auskennt:
Solche Äußerungen sind meiner Meinung nach einfach nur ein bodenlose Frechheit, den kein Auto der Welt fährt für 30 Cent/km. Als Beispiel: Bei einer Entfernung von 50 km darf man pro Arbeitstag 0,30 Cent x 50 km, also 15 Euro steuerlich geltend machen. Das bedeutet in keinster Weise, dass man pro Tag 15 Euro vom Finanzamt bekommt, sondern das pro km das zu versteuernde Einkommen um 30 Cent sinkt. I.d.F. sind das 230 x 0,30 = 3450 Euro weniger zu versteuerndes Einkommen, was dann im wirklich allerbesten Fall vielleicht 1500 Euro weniger Steuerlast bedeutet. Und wie man für 1500 Euro an 220 Tagen 100 km (hin und zurück) mit Gewinn zurücklegt möge man mir doch bitte erklären. Im übrigen heißt das Teil Entferungspauchale weil es völlig egal ist wie man zur Arbeit kommt. Und hier ist nochmal alles fein säuberlich erklärt: [de.wikipedia.org]
Das interessante an der GEMA ist, dass sie nicht nur das Leben der Verbraucher schwer macht, sondern auch das der Anbieter, die sie ja eigentlich schützen will.
Damit die eigene auditive Kreation von der GEMA geschützt wird, muss man Anträge ausfüllen und Gebühren bezahlen. Dazu ist alles, was man in seinem Stück verwendet hat, anzugeben. Und genau diesen Umstand macht sich der Komponist Johannes Kreidler zunutze, um auf die Praktiken der Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Verfielfältigungsrechte aufmerksam zu machen.
Ich finde das großartig und könnte ich am 12. September in Berlin sein, ich wäre garantiert vorm Hauptsitz der GEMA, um zu applaudieren Nicht nur, weil es eine Protestaktion ist, sondern auch, weil die GEMA selbst mit ihren eigenen Werkzeugen intelligent und auf künstlerisch elegante Weise auf die Schippe genommen wird.
Ungewöhnlich, fremd, intensiv, inspirierend – ein paar Worte, um den Sound von Björk zu beschreiben. Aber längst nicht genug.
Man kann es mögen oder nicht, fest steht, dass die Videos zu Björks Songs meist reine Kunst sind.
Soeben habe ich einige von ihnen auf youtube entdeckt und möchte euch ein paar der (meiner Meinung nach) besten präsentieren:
Alt, bekannt, einfach, gut: Hunter
Meiner Meinung nach eines der besten Videos, professionell und mit Leidenschaft gemacht: All is full of Love
Erinnert an „Hunter“, ist ähnlich aber irgendwie faszinierend. Gerade, als man denkt, es wird langweilig, bekommt man wieder etwas zu sehen: Hidden Place. Nebenbei ist das Lied selbst schön zu hören.
Oceania. Seltsam, fremdartig aber abartig schön.
Noch ein älteres Stück, excellentes Video, toller Song: Hyper Ballad.
Ein relativ neuer Song, unglaublich isländisch: Who is it.
Schon wieder eine Weile nichts geschrieben. Ich habe mich heute irgendwann einmal gefragt, warum eigentlich nicht.
Ich sitze da und lese die Nachrichten, aber ich finde nichts, worüber ich mir länger den Kopf zerbrechen wollte. Warum nicht? Ist er zu voll? Sicher, es gibt viel zu tun im Moment. Zu viel vielleicht, aber das lasse ich nicht gelten. Was getan werden muss, muss getan werden. Aber schon möglich, dass es einfach zu viele Dinge sind, die da herum gehen.
Das zumindest habe ich grade gedacht, nachdem ich ein neues Foto hochgeladen habe und die Zusammenfassung der zuletzt hochgeladenen Bilder betrachtet habe.
Ich schätze, es sind schon eine ganze Weile nicht mehr so unterschiedliche Bilder in Folge gewesen. Und alles solche, mit denen ich mehr oder weniger zufrieden sind. Aber genau das ist es: das bin ich, das ist meine Situation. So, wie jeder von uns. Wir sind stets unterschiedlich, stets in anderer Stimmung, Verfassung oder Zufriedenheit. Aber das heißt wohl nicht, dass wir uns in der Luft befinden, das heißt nur, dass wir uns neu auf dem Boden ausrichten müssen, auf dem wir stehen.
Ah, ich weiß nicht, so ein paar Lieder von VNV Nation reißen mich immer wieder weg. Kennt ihr das? Wenn ihr ein Lied nicht nur hört, sondern auch spürt? Wenn es in eurem Brustkorb wühlt, sich die Nackenhaare aufstellen und ihr nicht mehr still halten könnt?
Ich liebe das Album „Matter and Form“ der Band und es fällt mir schwer, ein Lieblingslied zu küren, aber
Arena und
Endless Skies
sind zwei absolute Topanwärter. Die Videos sind – glaube ich – keine Originalvideos, aber ganz hübsch anzusehen. Wo ich auch nichts dagegen habe: Zurücklehnen, Augen schließen und Boxen aufdrehen. Jetzt! Laut! Fühlen!
Dem britischen Handelsmagazin Gamesindustry.biz sagte Peter Zetterberg, Business Development Manager der MS-Spieleabteilung, in einem Interview: „In Deutschland wollen wir beispielsweise, dass mehr Spieler unsere Xbox 360 kaufen. Wenn wir ein Spiel gleichzeitig für 360 und PC veröffentlichen, schießen wir uns quasi selbst ins Bein, indem wir dem deutschen Markt erlauben, die PC-Fassung zu spielen – weil er sich wahrscheinlich eher für die entscheidet, statt das Geld für eine Xbox 360 auszugeben.“
Jop, stimmt schon. Das ist knallharte und überaus logische Geldmacherei. Schließlich kostet ein Xbox360 wesentlich mehr als ein PC-Spiel. Für mich noch ein weiterer Grund, darauf nicht einzugehen und die Xbox360 (selbst, wenn ich sie mir leisten könnte) zu ignorieren.
Das is doch scheiße. Den Ausgang des Halbfinalspiels Deutschland gegen die Türkei brauche ich wohl niemandem verraten.
Mir war es relativ egal, wer gewinnt. Ich war vielmehr gespannt auf die folgenden Reaktionen. Bei uns war das noch relativ harmlos – über eine Stunde lautes und ausgelassenes Gröhlen und Autohupen.
(Auszug) Im Dresdner Stadtteil Neustadt ist es nach dem Abpfiff des EM-Halbfinalspiels Deutschland gegen die Türkei zu gewalttätigen Übergriffen auf türkische Döner-Imbisse gekommen. 20 bis 30 Randalierer schlugen die Fenster mehrerer Döner-Buden ein, dabei wurden zwei Türken verletzt.
Dass Rechtsradikale dafür verantwortlich waren, steht wohl außer Frage. Die Frage ist mehr: warum? Ich meine, wir haben gewonnen, Leute, sie sind die Verlierer und ihr zerstört ihr Leben? Mit welchem Motiv? Mit welcher logischen Begründung? Ist euer Hass auf euch selbst so groß, dass ihr es an anderen auslassen müsst? Ich hab’ leider keinen Überblick, aber ich hoffe, dass die Vorfälle in Dresden, Chemnitz und Leipzig die einzigen ihrer Art sind. Schlimm genug, dass sie sich auf den Osten Deutschlands beschränken…
Ja, ich will! Nein, halt, das ist falsch. Ja, ich hab’ es getan! Nein, nein, auch nicht. Ja, ich bekenne mich! Das ist es. Ich bekenne mich offiziell zum Scrubsgucker. Eine Staffel dieser Serie umfasst so ungefähr 25 Folgen. Recht überschaubar aber noch überschaubarer, wenn man eine geschaut hat, denn dann schrumpft die Anzahl bei mir rapide zusammen. Der Grund? Keine Ahnung, irgendwie ist der Humor- und Moralmix genau das, was ich mag. Gerade habe ich die fünfte Staffel angefangen und obwohl ich sie mir so lange wie möglich aufsparen wollte, habe ich dann doch fünf Folgen am Stück geguckt, ohne, dass ich aufhören konnte. Und auch jetzt gerade Zittern meine Finger und wollen „nur noch eine“ einschalten. Aber nein! So ist das mit Süßigkeiten, Erfolg und schönen Frauen – man muss damit warten, bis die Zeit reif ist und sie dann uneeeeeendlich langsam genießen.
Das da unten ist ein Video zum Kennenlernen. Wer die Serie schon kennt, wird diese Outtakes genießen können, aber bitte Vorsicht: für eventuelle Suchtschäden bin ich nicht haftbar zu machen
Sex sells! Das dürfte mittlerweile nichts neues mehr sein.
Dennoch schreibt darüber der crazylifeblog und widmet sich der Frage, ob es tatsächlich Bilder von nackten Stars im Internet zu finden geht. Die Antwort ist relativ einfach, aber die Cleverness dieses Blogeintrages dagegen ist wirklich erstaunlich.
Wer sich diese kleine Blogperle also mal geben möchte, Voíla: „Stars nackt„.
Falls jemand hinterher nicht weiß, was dabei nun herum kommen sollte, dann kommentiert hier, ich löse es dann auf
Letztes Jahr bin ich ja für 2 Wochen in der Schweiz gewesen und wollte eigentlich, dass während dieser Zeit hier im GlassBlog regelmässig Einträge auftauchen.
Genug hatte ich geschrieben – alle 2 Tage ein neuer. Nur dummerweise wurde kein einziger davon veröffentlicht.
Entweder spinnte die entsprechende Funktion oder ich hab sie nicht kapiert, keine Ahnung.
Damals hatte ich Zugriffszahlen von ca. 50 Besuchen am Tag – danach nur noch 8 bis 10. Klar, Internetsurfer sind Nomaden, sie ziehen stets weiter und bleiben dort, wo es interessant ist oder nützlich. Ich mache da auch niemandem Vorwürfe
Jedenfalls verreise ich nun wieder übers Wochenende. Keine zwei Wochen diesmal aber doch mindestens bis Dienstag. Eine günstige Gelegenheit also, die verzögerte Veröffentlichung von Blogeinträgen erneut zu testen.
Passt also auf, dass hier alles beim Rechten ist, solange ich weg bin
Wie sehr mich dieser Film berührt hat, kann ich schwer in Worte fassen. Am liebsten würde ich es mit einem Gedicht ausdrücken, doch ich kenne keins, das passen würde. Traurig. Auch wenn Worte ein großer Teil meiner Welt sind, sind es auch Bilder.
Etwas, das „Schmetterling und Taucherglocke“ so außergewöhnlich macht, ist die Verschmelzung von Bildern und Worten. Regisseur Julian Schnabel und Kameramann Janusz Kaminski haben hier etwas vollbracht, das viel besser ausdrücken kann, als ich es vielleicht jetzt könnte. Die beste Beschreibung des Filmes liefert also der Film selbst.
Die Frankfurter Allgemeine Zeitung hat noch folgendes geschrieben:
Wenn alles mit rechten Dingen zugehen würde, dann hätte dieser Film bei den Oscars für beste Regie, beste Kamera und bestes Drehbuch gewinnen müssen. Müssen! Nicht weil an den Konkurrenten etwas auszusetzen gewesen wäre, ganz im Gegenteil, sondern weil „Schmetterling und Taucherglocke“ genau die Sorte Film ist, die das Kino als populäre Kunstform immer wieder am Leben hält. (…) Die hochmütigeren französischen Kritiker haben den Film als Poesiealbum verunglimpft. Ihnen ist wahrlich nicht zu helfen. Und damit sind sie auch ziemlich allein. Selbst unter dem Abspann zeigt dieser Film noch, was das Kino alles kann. Zur Musik von Tom Waits sieht man da die Packeisschmelze rückwärtslaufen – und es ist, als setze sich die Welt neu zusammen, wenn das schillernde Eis aus dem Meer hochsteigt, um sich wieder in eins zu fügen. Schönere Bilder hat Schnabel nie gemalt. Aber das beweist ja nur, dass die spannendsten Dinge zurzeit im Grenzbereich zwischen Kunst und Kino passieren.
Ok, hier mal wieder ein Internetspielchen für gelangweilte. Das geht so: Man gibt bei Google einen Satz ein, dessen Anfang aus dem eigenen Vornamen (dem echten natürlich, kein Spitzname oder so) besteht und postet dann den ersten Treffer. Anschließend darf man gespannt sein, was alles so wissenswertes über einen heraus kommt.
Q: „[your name] needs“
A: „Mario needs a fix“
Hm, interessant…. Lustigerweise ist es der Titel eines Bildes:
Q: „[your name] looks like“
A: „Wonder what Mario looks like if he was real?“
Ich dachte immer, ich weiß ganz gut, wie ich in echt aussehe, aber mal sehen, was die anderen denken:
Aha, naja ein wenig unattraktiv und dann ist die wieder dieser seltsame Schnurrbart…
Q: „[your name] says“
A: „Mario says: mama mia you’ll never get a girlfriend!“
Ich wusste es…
Aber was steckt dahinter?
Das da:
ist ein Halter für einen Nintendo DS, der oben zitierten Satz sagen kann. Puh, nochmal Glück gehabt.
Q: „[your name] wants“
A: „Mario wants to watch some scenes“
Lustigerweise steht dahinter ein Youtube-Video
Q: „[your name] does“
A: „Mario’s Movie Impressions on E3″
Schon wieder ein Video.
youtube=http://www.youtube.com/watch?v=AWfZjVbFFkc]
Irgendwie scheint sich schon wieder der Kerl mit irgendwelchen Zuschauern zu unterhalten. Irgendwie witzig, scheint ein Filmquiz zu sein. Mir hat die Star Wars-Frage gefallen.
Q: „[your name] hates“
A: „Why I Hate Food Bloggers By Mario Batali„
Aha, endlich mal nicht der Kerl im Blaumann, sondern ein Blogger namens Mario Batali. Interessant: der Titel des Blogeintrags lautet: Why I Hate Food Bloggers.
Ist mir nicht ganz klar, was Food Bloggers sind, aber meine Beziehung zu Essen ist nicht unbedingt von Hass erfüllt
Q: „[your name] hates“
A: „Mario asks if it’s OK to try again“
Aha, wieder ein Video von dem lustigen Kerl mit der Mütze. Ob es OK ist, es nochmal zu versuchen? Sicher, was bleibt einem denn anderes übrig? Wenn man vom Pferd herunter fällt, soll man gleich wieder aufsteigen.
Q: „[your name] goes“
A: „Where Mario Goes After He Dies“
Oha, DAS ist doch mal interessant zu wissen.
Hm, ernüchternd: Mario fällt einfach am Rand der Welt herunter.
Q: „[your name] likes“
A: „mario likes rickrolled“
Ogott, was ist DAS? Wiki.answers.com meint, „rickrolled“ wäre im Internet-Slang so etwas wie hereinlegen. Dem Surfer wird suggeriert, zu einer bestimmten Seite zu gelangen und dann jedoch an einen ganz anderen Ort zu kommen.
Hm… nein! Mario don’t likes rickrolled!!
Q: „[your name] eats“
A: „mario eats Italy“
Ah, naja, eigentlich esse ich alles mögliche. An italienischem Essen kenne ich eigentlich nur diverse Pasta und Nudelgerichte. Nichts, was ich ständig haben müsste.
Q: „[your name] wears“
A: „What kind of pants does Mario wear?“
Tja, diese Frage hat anscheinend tatsächlich jemand bei Yahoo.Answers gestellt. Die Meinungen gehen da tatsächlich auseinander, am lustigsten ist diese: „He wears pants? I thought he just had thick, multicolored skin.“
Was für Hosen ich trage? Nur eine, meine Lieblings-Jeans. Wenn die in der Wäsche ist, trage ich NICHTS! Egal, wie lange das dauert ^^
Q: „[your name] was arrested for“
A: „Super Mario Brothers Arrested (For an iPod Skin)?“
Ha! Naja keine wirklich konkrete Antwort.
Hierbei handelt es sich um ein Ipod-Skin. Mit Ipods kann ich eigentlich nichts anfangen. Die beiden dargestellten scheinbar schon mehr
Aber wahr bleibt wahr: Mario war noch nie eingesperrt!
Und was lernen wir daraus? Dass ich im Internet offensichtlich nur allzuoft mit einem lustigen kleinen Kerl in seltsamen Klamotten verwechselt werde, der bei Nintendo arbeitet.
P.S.: Ach ja, die Fragen sind auf englisch, weil ich das Spiel auf einer englischen Seite gefunden hab. Geht sicher auch auf deutsch – einfach mal ausprobieren.
Viele neue Lehrkräfte, aber kaum mehr Professoren: Die Hochschulen in Baden-Württemberg verwenden die Studiengebühren aus Sicht von Wissenschaftsminister Peter Frankenberg
(CDU) zu wenig für zusätzliche Professorenstellen. Seit der
Einführung der Gebühren vor einem Jahr sei zwar rund die
Hälfte der Einnahmen in zusätzliches Personal geflossen, aber
kaum neue Professoren eingestellt worden, sagte Frankenberg am Montag
in Stuttgart. „Das Hauptziel der Einführung von
Studiengebühren ist die Verbesserung der Betreuungsrelation“,
mahnte er.
Ähnlich hier in Niedersachsen: Es gibt mehr Tutoren und ich hab mit zwei Professoren zu tun, die von Fremdunis geholt wurden, um hier die Lehrenden zu verstärken. Vereinzelt gibt es hier jedoch zumindest Anstrengungen, neue Professuren zu schaffen – zumindest weiß ich sehr sicher von einer am Sozialwissenschaftlichen Institut. Was seltsamerweise 100%ig auch auf uns zutrifft, ist die folgende Aussage eines Studentenvertreters:
„Es stehen inzwischen in allen Hörsälen Beamer und das Geld liegt brach“
Eigentlich dürfen die Hochschulen (in Baden Württemberg) nicht entscheiden, ob sie das Geld für bauliche Maßnahmen verwenden können. Auch hier bei uns ist das eigentlich Sache des Landes, denn dieses muss dafür sorgen, dass wir gute Studienbedingungen haben. Dennoch wird bei uns am Campus fleißig gebaut – und zwar an gleich zwei Gebäuden.
Was man da drüben noch nicht weiß:
Ob die Gebühren junge Leute von den Unis fernhielten, kann der Beirat
laut Riedel frühestens im kommenden Jahr sagen. Dazu müssten zunächst
weitere Daten erhoben werden.
Da sind wir hier auf jeden Fall schon etwas weiter. Bei uns ist bereits klar, dass weniger Studenten an die Uni kommen. Und es ist auch offiziell, dass unsere Studenten aus dem gesichterten Mittelstand oder der Oberschicht der Bevölkerung kommen. Soviel dazu.
Nagut, vielleicht schon – mittlerweile ist ja „Mein Führer“ auf DVD erschienen (zumindest im Verleih). Ich hab reingeschaut mit der Erwartung, eine Komödie zu sehen.
Ist es gar nicht. Nagut, selbst das muss man relativieren – der Film ist nicht witzig, wohl aber komisch. Was ich besonders daran mochte: es ist eine subjektive Komik, auf die nicht extra aufmerksam gemacht wurde.
Lose wurde sich an bestimmte Fakten gehalten, wie der zunehmende Verfall und die Paranoia Hitlers, aber viele Dinge wurden auch zugunsten der Story eingepflegt.
Überrascht hat mich auf jeden Fall Helge Schneider, den ich, ohne zu wissen, dass er Hitler spielt, wohl nicht erkannt hätte. Sehr überzeugend jedenfalls und teilweise sogar recht hintergründig.
Für mich auf jeden Fall also ein Film zum gerne Anschauen.
Ich war versucht, Parallelen zu ziehen zu „Der Untergang„, doch insgesamt ist das wohl eher nicht angebracht, die Genres und Ansprüche der beiden Filme sind einfach zu verschieden.
Interessant vielleicht noch für Filmemacher sind die Making-Of’s auf der Disc. Hier sieht man recht deutlich, in welchem Zustand sich deutsche Filmemacher befinden – zwischen Budgetknappheit und Entdeckung der Möglichkeiten ziegt sich sogar der Regisseur eindeutig begeistert von den Möglichkeiten, die ihm die Techniken bieten. Meiner Meinung nach nicht unbedingt eine glänzende Auszeichnung für einen Filmschaffenden, diese Tatsache auf diese Weise öffentlich zu machen.
Schön subtil übrigens: Ulrich Noethen als Heinrich Himmler, dessen Arm im späteren Verlauf des Films geschient ist und so zu einem ständigen Hitler-Gruß erhoben ist.
Was Designs angeht, bin ich eigentlich mehr so ein minimalistisch, eleganter Typ. Ich mag Dinge, die sich dezent im Hintergrund halten, denen man aber genau ansieht, das viel und gut durchdachte Arbeit in ihnen steckt.
Das geht mir auch so bei der Wahl eines Skins für Winamp. Nachdem ich jetzt nach langer Zeit mal wieder meine Windows-Oberfläche angepasst habe, musste auch ein neues Skin für Winamp her. Eine ganze Weile habe ich herum gesucht, bis mir auf deviantart.com ein ziemlich geniales Skin unter die Augen kam.
DOE-13 heißt das gute Stück und ist eines der simpelsten und zugleich hübschesten, die ich bisher gesehen habe.
Auf dem Bild sieht man die Originalgröße des Skins, das (bisher?) jedoch nur über diese eine veränderte Ansicht verfügt. Mir reicht das durchaus.
Einfach, elegant, schick.
Und passt hervorragend zu meinem neuen, weißen Windows…
Das Windows-Skin gibt es übrigens auf dieser sehr schicken Seite. Zu beachten ist jedoch die Anleitung, da es nicht ganz so einfach in Windows zu implementieren ist.
Science-Fiction-Filme mit einem eigenen Konzept haben eine schwierige Aufgabe: sie müssen eine oftmals völlig fremde Welt als alltäglich und normal verkaufen. Diese Welten sind mal mehr und mal weniger exotisch, aber oftmals ist es so, dass sie sich aus unserer Perspektive wirklich grundlegend fremd anfühlen. Was ja auch beabsichtigt ist, denn das macht den Reiz für den Zuschauer aus.
Filmen, denen es gelingt, ihre Welt als echt zu verkaufen müssen also in allen Details gut abgestimmt sein, damit die Illusion angenommen wird.
Ein irgendwie auch sehr exotischer Film ist „Immortel ad Vitam„. Der ist nun auch schon einige Jahre alt, ich weiß gar nicht mehr genau, wie ich einst auf ihn kam. Es muss wohl ein Trailer gewesen sein, der mich auf ihn aufmerksam und sofort fasziniert hat. Ich hab damals auch einen Blogbeitrag drüber geschrieben, finde ihn aber nicht mehr – es muss also noch auf Blog.de gewesen sein.
Worauf ich aber eigentlich hinaus wollte ist: wie sich das Gefühl, das man hat, die Ansichten und Einstellungen ändern können, wenn man anders beeinflusst wird.
Über den Film oben bin ich auf einen Musiker aufmerksam geworden, dessen Musik im Film vorkommt und der auch auf dem Soundtrack zu finden ist – Sigur Rós. Ein recht außergewöhnlicher, isländischer Künstler mit noch außergewöhnlicherer Musik. Eine lange Zeit vergessen, höre ich ihn nun wieder und habe auch das einst erste Lied aus dem Film wieder ausgegraben. Bei Youtube. Dort sind unter „Hjartað Hamast“ Filmszenen aus „Immortel ad vitam“ gelegt. Nicht besonders gut, um ehrlich zu sein, aber es gibt ein Wiedersehen mit der Welt von Paris im Jahr 2095.
Und jetzt erst spüre ich wieder, wie extrem fremd und abnorm diese Welt ist. Wie selbstverständlich sie für die Kreaturen sein muss, die in ihr leben und wie unverständlicher sie für jemanden ist, der 87 Jahre vorher lebt. Gefangen im Rausch des Films wäre mir das vermutlich nicht aufgefallen, aber so separiert und herausgestellt ist es doch verblüffend, wenn man spürt, wie die Mechaniken des Filmes normalerweise greifen und den Zuschauer mitnehmen in eine fremde Welt, die er auf andere Art und Weise niemals aktzeptieren würde.
Vor kurzem hatte ich über den geplanten Mass Effect-Kopierschutz (der auch bei spore eingesetzt werden sollte) geschrieben, der dafür ausgelegt werden sollte, alle 10 Tage bei einem EA-Server anzufragen. Gelänge dem Spiel das nicht, würde es einfach das Weiterspielen unmöglich machen.
Wie bei Golem.de nun steht, hat diese Ankündigung zu Recht hohe Wellen geschlagen und Entwickler sowie Publisher dazu gebracht, in der Sache zurück zu rudern.
Es wird eine Online-Aktivierung geben (wie bei Bioshock), doch die erzwungene Meldung alle 10 Tage wird nicht mehr nötig sein.
Merkt euch dieses Beispiel, ihr Spieler da draußen, denn ihr seht: ihr habt die Macht. All das Gejammer um den Spieler als Betatester oder den Käufer als den Gelackmeierten ist vielleicht doch nicht so ganz die Regel
Ich war ja noch nie so ein überragender Fan von Western-Filmen (ganz im Gegensatz zu meiner Großmutter). Sie mochte die verwegenen Helden und die gesetzlosen, die auf den Rücken ihrer Pferde durch die Wüste ritten.
Als ich angefangen habe, bewusst Filme zu schauen, gab es „nur“ noch die Neo-Western. Filme, die in der ein oder anderen – aber meistens melancholischen – Perspektive auf die „gute alte Zeit“ zurück blickten.
Das ist ein interessanter Effekt: sieht man den Film, käme man nie auf die Idee, es mit einer Hommage an den Western zu tun zu haben. Hört man jedoch diesen Vergleich, scheint alles zu passen: Geld, Gewalt, Einsamkeit, alte Helden.
Spiegel.de sagt „gelingt den Coen-Brüdern eine phänomenale Neudefinition des klassischen Westerns.“
Ganz unrecht haben sie damit nicht, aber der Film geht noch viel weiter.
Er ist brutal, sicher. Aber nicht von so abartiger Brutalität wie ein Saw-Film. Die Brutalität steckt vielmehr in den Charakteren. Und ganz besonders in dem Killer Anton Chigurh. Selten habe ich einen so perfekt gespielten und ausdefinierten Killer im Kino gesehen.
„Und wer hätte je gedacht, dass ein Mireille-Matthieu-Gedächtnis-Pony
wie der von Serienkiller Chigurh einem Kälteschauer über den Rücken zu
jagen vermag? Javier Bardem spielt die Mordmaschine mit einer
Doppelbödigkeit, die cinephile Ausdeuter noch über Jahre beschäftigen
dürfte.“
Ich war und bin kein Fan der „Hitman„-Computerspiel-Verfilmung, aber genau so muss ein Mann sein, der diesem Geschäft nachgeht. „Verrückt“ passt nicht einmal als Beschreibung. Psychopat reicht nicht aus und Wahnsinn ist etwas anderes. Man mag nicht einmal hundertprozentig sagen, dass er absolut kalt ist.
Und dieser Chigurh verkörpert in meinen Augen ein bisschen die Welt um die Menschen herum. Sie tötet dich, wenn du nicht mit ihr fertig wirst.
Jedenfalls hat der Film alles, was man von einer guten Geschichte und mehreren Oscar-Auszeichnungen erwartet. Episoden, die man in die Handlung nicht einzuordnen weiß und die erst Sinn ergeben, wenn man später darüber nachdenkt. Eine genaue Beobachtungsgabe und ein Schuß alltäglicher Wahnsinn, der auf das mittlerweile renommierte Konto der Coen-Brüder geht.
Und ein Ende, das keins ist.
Für mich auf jeden Fall ein Film, vor dem ich mich verbeuge, während neben mir Leute ratlos und betreten lächelnd aus dem Kinosaal gehen.
EA hat sich mal wieder etwas neues für zwei kommende Spielblockbuster ausgedacht. Der Kopierschutz SecuRom, der bei Mass Effect für PC und Spore zum Einsatz kommen wird, soll sich alle paar Tage bei einem EA-Server melden. Tut er das nicht, darf nicht weiter gespielt werden.
Was für eine neue, dreiste und wieder einmal entmündigende Behandlung der Käufer! Ich kann mich noch sehr gut an Zeiten erinnern, in denen es kein Internet gab, nicht zuletzt, weil diese immer noch vorkommen und ich manchmal Tagelang nicht online bin. Das ist nicht weiter schlimm, aber bei einem Rollenspiel, was ich mir dann als Zeitvertreib mitnehme und das dann nicht funktioniert umso ärgerlicher.
Bei Spore mag ich es noch verstehen, das Spiel ist sowieso stark mit dem Internet verbunden, doch gerade Mass Effect ist doch ein „klassisches“ Offline-RPG oder nicht? Für mich werden durch solch einen Kopierschutz nur diejenigen gegängelt, die das Spiel ordnungsgemäß gekauft haben.
Denn ist ist doch klar: solch ein Blockbuster ist auf illegalem Wege spätestens am Veröffentlichungstermin zu haben, das beweist die Geschichte. Und oft handelt es sich dabei um eine Version, die noch ohne den entsprechenden Kopierschutz ausgestattet war. Und selbst wenn, aus was besteht der Schutz?
1) Mal schauen, ob der EA-Server online ist…. 2) Hallo, EA-Server, ich bin gekauft wurden mit der Nummer XYZ, wie gehts dir? 3) Hallo Mass Effect, mir gehts gut, dir auch? 4) Ja, alles super, ich werde regelmässig gespielt und trotz meiner üblichen kleinen Schwächen hat man mich lieb. 5) Na, ist doch prima, dann unterschreib’ ich dir hier mal auf deinem Zettelchen und dann kannst weiterspielen, in Ordnung? 6) Au ja, danke dir. Bis zum nächsten Mal! 7) Na, das ist doch prima gelaufen, jetzt darfst du weiter spielen.
So oder so ähnlich wird das wohl ablaufen. Und was hält einen der unendlich vielen Programmierer davon ab, die Zeilen 2 bis 6 einfach aus dem Programmcode rauszunehmen? Sicher, vermutlich ist es nicht so einfach, aber der Gedanke ist doch entscheidend.
Vermutlich wird es so, wie es bei Sanktionen oft der Fall ist – darunter leiden müssen immer die Falschen.
Am Wochenende bin ich wieder einmal zuhause gewesen und habe für ein paar Stunden ausgesuchtes Fernsehen genießen dürfen. Darunter war ein seltenes Schmankerl: eine recht gute Stephen King-Verfilmung. „Needful Things – in einer kleinen Stadt“ glänzte mit einem überzeugend schauspielerndem Max von Sydow und einer fast noch besseren Amanda Plummer.
Verpasst habe ich dafür „Der Unhold„, einem anspruchsvollen Drama von Volker Schlöndorff über einen eigensinnigen Kopf (John Malcovich) in einer eigensinnigen Zeit (Zweiter Weltkrieg).
Im Moment schleppe ich mich so von Unternehmung zu Unternehmung und da ich hier immer schreibe, was es alles zu tun gibt, schreibe ich diesmal einfach, womit ich mich zwischendurch entspanne. Vorgenommen habe ich mir Momentan „eXperience112″, ein Adventure der etwas anderen Machart.
Es geht um eine Frau, die (wie innovativ!) mit partiellem Gedächtnisverlust auf einem gestrandeten Schiff erwacht. Sie ist Teil einer Forschungsmannschaft, die an jenem abgelegenen Ort zwielichtigen Forschungen nachging. Doch das Schiff scheint mittlerweile verlassen zu sein, überall wuchern Pflanzen – selbst in völlig dunklen Räumen – und schon bald stößt die Protagonistin auf die ersten Toten.
Das interessante am Spiel: man steuert den Hauptcharakter gar nicht. Die ganze Geschichte ist eher so aufgezogen, dass man sich als unbedarfter Zuschauer von außen in ein Computersystem einloggt und die Frau dann über ein Netzwerk von Kameras beobachtet. Dabei hat man die Möglichkeit, Lampen ein- und auszuschalten oder Türen zu öffnen, um ihr so den Weg zu weisen. So entdeckt man nach und nach das Schiff und die Geschehnisse. Sehr spannend eigentlich, denn man ist auf ungewöhnliche Weise direkt dran am Geschehen.
Auf jeden Fall macht es Spaß, einziger Wermutstropfen jedoch: die schlechte Performance. Das Spiel selbst muss man sich wie einen Windows-Desktop vorstellen, auf dem mehrere Fenster offen sind – in jedem Fenster eine Kameraansicht oder eine Benutzeroberfläche. Und sobald mehr als ein paar wenige Fenster offen sind, bricht die Performance des Spiels total zusammen. Ich hätte das ja gern zugunsten des Spiels auf meinen schwachen Rechner geschoben, doch aus Reviews weiß ich, dass dieses Problem auch auf stärkeren Systemen auftritt. Ein Patch wäre also wünschenswert, dann kann ich das Spiel auch wirklich wärmstens empfehlen.
Paradox: immer, wenn man jede Menge gemacht hat, hat man das Gefühl, nicht genug gemacht zu haben. Das hat durchaus einen logischen Hintergrund.
Zeit ist relativ und es ist bekannt, dass die Zeit schneller vergeht, wenn man viel zu tun hat. Dadurch kann man auf den Gedanken verfallen, die Zeit verliefe zu schnell und das, was man wirklich machen muss oder sollte, dazu kommt man nicht. Auch das ist logisch und nachvollziehbar.
Die Lösung liegt aber in der Anordnung der Prioritäten. Denn eigentlich verschwendet man ja keine Zeit, schließlich ist sie ausgefüllt mit lauter Dingen, die man verrichtet. Aber nicht die richtigen!? Denn genau die Dinge, die man machen sollte, aber nicht tut, die sorgen für das „Zeit verschwendet“-Gefühl. Es ist das schlechte Gewissen, das sich zu Wort meldet und im völlig falschen Moment darauf besteht, etwas zu tun, wann man es gar nicht tun kann.
Gibt es daraus einen Ausweg? Kaum. Einzig und allein den, die eigenen Prioritäten neu zu orden. Entweder: sich darauf konzentrieren, nur das zu tun, was man wirklich tun sollte oder einfach damit zufrieden sein, dass man die Zeit, die man hat, bestmöglich genutzt hat.
Es liegt also nicht daran, dass man Arbeit verrichtet hat. Auch nicht so sehr daran, welche das war, sondern vorrangig daran, wie zufrieden man damit ist.
Warum ich das eigentlich schreibe? Weil genau so mein vergangenes Wochenende aussah: völlig verplant mit den verschiedensten Dingen, die ich verrichten musste, verrichten wollte und mit einigen Dingen, die ich nicht verrichten konnte. Damit muss man sich abfinden, schätze ich. Dass die Kapazitäten irgendwann einfach erschöpft sind.
Wenigstens hab ich jetzt eines nachgeholt: endlich wieder einen Blogeintrag schreiben!
P.S. eigentlich wollte ich noch ein paar neue Fotos der „lightlines“-Serie präsentieren, aber der Upload läuft im Moment so derbe langsam, dass ich das später machen werde.
Heute hab’ ich mir mal wieder die Zeit genommen, ein paar neue Bilder auf deviantart hochzuladen. Mit der kommenden „lightlines“-Serie setze ich die abstrakte Reihe fort, die ich mit der „grown light„-Serie begonnen habe.
Ich wollte mal etwas anderes probieren und abstrakter werden. Dabei sind Bilder entstanden, die ich absichtlich völlig frei von jeglicher Nachbearbeitung gelassen habe. Hier also die ersten drei Bilder der neuen Serie:
Endlich ist es soweit, ZakMcKracken – Between Time and Space ist fertig!
Die Meldung schwappte gestern in mein Postfach und hat mich sofort aufhorchen lassen. Warum? Weil dieses Spiel ein ehrgeiziges Fanprojekt war, das ich schon mehrere Jahre lang verfolge. Weil die meisten dieser Fanprojekte, die alte Adventures wieder aufleben lassen wollen, sich totlaufen oder in der Versenkung verschwinden und weil das originale ZakMcKracken damals schon zu seinen „Lebzeiten“ ein Kultspiel gewesen ist.
nach 7jähriger Entwicklungszeit wurde es schon vor ein paar Tagen, am 19. April 2008, veröffentlicht – also genau 20 Jahre nach dem Erscheinen des Originals, nach der offiziellen Release-Party in Köln. Es verfügt über verbesserte Grafiken im Stil von Day of the Tentacle und über Zwischensequenzen in 3D. Da LucasArts immer noch die Rechte an der Marke besitzt, mussten sie der Veröffentlichung zustimmen. Sie sagten unter der Bedingung zu, dass kein Gewinn daraus gezogen werden dürfe. Das Spiel ist also kostenlos als Freeware erhältlich.
Durch die Neubearbeitung bringt das Spiel auch ein bisschen mehr Gewicht auf die Downloadwaage: stattliche 1.9GB sind herunter zu laden (zum Vergleich: das Original wurde auf einer 5,25″ Diskette ausgeliefert, die eine Kapazität von weniger als 1MB hatte). Aus diesem Grund bietet Chip.de den Download nur über das BitTorrent-Netzwerk an. Wer darauf keine Lust hat, sucht sich im Forum der offiziellen Homepage einen der HTTP-/FTP-Mirrors raus und wartet dort etwas geduldiger, bis der Download abgeschlossen ist. Nachtrag: die Download-Mirrors sprießen im Moment wie Pilze aus dem Boden, es sollte sich also recht flott einer finden
Übrigens gibt es ein anderes Fanprojekt, das die Nachfolge des Originals schon sehr viel früher angetraten hat. Bereits im Jahre 2003 erschien „Zak McKracken 2 – die neuen Abenteuer des Zak McKracken“. Dieses lehnt sich sehr viel stärker an den ersten Teil an – was Grafik und Benutzeroberfläche angeht, steht dem Original aber in Sachen Kultigkeit und Humor aber kaum in etwas nach. Den Download (7.2MB) gibts unter anderem auf Chip.de. Nachtrag: die offizielle Homepage ist eingestellt, man muss also suchen, dass man die aktuellste Version bekommt. Eine überarbeitete Variante gibt es bei freenet.de – hier wurden Rechtschreibfehler korrigiert und schon bei Spielstart kann man zwischen 2 enden auswählen (was immer das auch bringen soll *g*) außerdem wurde die Grafik leicht verschönert und die Soundausgabe übernehmen nun die Lautsprecher der Soundkarte statt der PC-Speaker.
Soviel zum gemächlich wiederkehrenden Ablauf des Alltags. Meine Schreibfrequenz hier im Blog (nicht sehr regelmässig) spiegelt zur Zeit ganz gut wider, wie ich mich im alltäglichen Leben gebe und beweise: hin und wieder taucht er auf, die meiste Zeit aber krämert er zurück gezogen vor sich hin und schlägt sich durch die Arbeit.
So, wie jetzt gerade. In diesem Moment mache ich nämlich eine Pause vom Schreiben einer Hausarbeit, die mir seltsam schwer im Magen liegt, obwohl das Thema eigentlich gut und das Material relativ ausreichend ist. Vermutlich schleppe ich sie schon zulange mit mir rum. Noch ein Grund mehr, diese Pause nicht zu lang werden zu lassen und das Ding endlich vom Tisch zu kriegen.
Es sind aber oft die kleinen Dinge, die einem von den großen abhalten. Ziemlich klein sind Computerviren. Ein solcher hatte sich mal wieder bei mir eingenistet, was ich jedoch erst bemerkt habe, nachdem AntiVir nicht mehr lief und auch nicht mehr starten wollte. Diese „Bagle“-Viren sind angeblich mit die hässlichsten und eben jener hatte es sich bei mir bequem gemacht. Weil ich nicht unbedingt Lust hatte, ihn mit jedem noch so kleinen Mittelchen zu bekämpfen, entschloß ich mich für die brutale Methode: Festplatte formatieren. Unter anderem blieb mir auch keine Wahl, weil der virus beschlossen hatte, meine Onboard-Soundkarte aus der Systemsteuerung zu verbannen. Folglich konnte keine Anwendung, die eine Soundkarte voraussetzt mehr gestartet werden. Darunter unglücklicherweise auch Adobe Audition, mit dem ich im Moment den Unsterblichen-Film bearbeite. Das war schlecht. Ich hab also meine externe Soundkarte angestöpselt, installiert und gehofft, dass der Virus diese nicht auch angreift, nachdem ich den Computer neu starten musste. Ich hatte Glück, konnte Audition starten und das gesamte Projekt sichern. Es würde zwar nicht mehr so einfach wiederherzustellen sein, aber mir würde auch nichts verloren gehen.
Das Formatieren dauert auch gar nicht mehr so lang wie früher, aber dafür ist das Einrichten danach lästiger und langwieriger. Als die wichtigsten Dinge wieder liefen, lud ich mir die neueste Version von Antivir herunter und liess erst einmal sämtliche Festplatten checken. Darunter auch alle tragbaren Festplatten und MP3-Player, da das Virus dazu neigt, Kopien von sich auf jeden Device zu packen, der an den PC angeschlossen wird.
Meine Festplatte mit dem Filmprojekt war zum Glück gänzlich sauber und auch der MP3-Player wies keine Spuren einer Infizierung auf. Lediglich auf der Arbeitsplatte waren ein paar Archive, in denen sich der Bagle versteckt hatte. Diese wurden sogleich gründlich vom Datenträger verstoßen. Nach den letzten Spuren habe ich noch den Spybot suchen lassen, um sicher zu gehen, dass auch in der Registry keine verdächtigen Einträge sind.
Das alles war gestern. Heute bin ich immerhin so weit, Word wieder am Laufen zu haben und meine Arbeit weiter tippen zu können. Zumindest, solange ich von weiteren Blessuren verschont bleibe
Für die Arbeit habe ich vor einer Weile einen RSS-Reader gesucht, der möglichst einfach zu handhaben und einzurichten ist. Ausprobiert habe ich mehrere Programme, hängengeblieben bin ich dann bei Klipfolio.
Nicht nur, weil es ein Eye-Catcher ist und schön gestaltet ist, sondern auch, weil es sich sehr einfach bedienen und konfigurieren lässt. Und weil es sich stark erweitern lässt.
Klipfolio sammelt nämlich nicht nur alle möglichen RSS-Feeds, sondern auch Wetterdaten, zeigt Fotos aus Flickr-Accounts an, fragt Emails ab oder beobachtet Auktionen. Zu diesem Zweck besteht es aus einer Art Baukastensystem, man kann beliebig kleine Bausteine hinzufügen oder umsortieren und jeder dieser Bausteine ist ein anderer Feed oder eine andere Information. Zusätzlich erweitert wird das Angebot an sog. „Klips“ durch die Community, die stetig neue programmiert.
Klipfolio verschwindet Platzsparend in der Systemleiste oder lässt sich rings um den Bildschirm herum als ständig sichtbare Leiste anordnen. Meiner Meinung nach auf jeden Fall einen Blick wert:
Ach ja, wer auf seinen Speicherhaushalt schauen muss, wird von Klipfolio nicht ganz so begeistert sein: es verbraucht 16MB RAM während dem Betrieb.
Die letzten Tage waren zu Ende, bevor sie richtig angefangen haben. Es gab sovieles zu tun, von dem ich weniger erledigen konnte, als mir Recht gewesen wäre. Dazu gehört auch der GlassBlog. Was gutes: ich hab mich wieder in die Arbeit am Unsterblichen-Film gehangen. Für die Tonbearbeitung übernehme ich die Sounds und Geräusche. Die müssen zum Teil nachträglich eingefügt werden oder aufbereitet werden. Das Schneiden an sich war ja schon eine langwierige und anstrengende Arbeit, aber DAS raubt mir bald den letzten Nerv ^^ Schritte, gezogene Schwerter, Geräusche, die Kleider machen, all das muss eingebaut werden, damit man eine optimale Soundkulisse erhält.
Auf deviantart habe ich die „grown light“-Bilderserie vervollständigt. Darunter auch meine beiden Lieblingsbilder der Serie:
Und der Rest der Reihe:
Gestern bin ich bei Sonnenaufgang draußen gewesen und hab Fotos gemacht. Viele davon sind wahrscheinlich nicht herausragend, aber auf jeden Fall hat es Lust auf mehr gemacht. Ich hoffe, ich komme bald wieder dazu.
In ausgedacht on Donnerstag, 10. April 2008 at 12:33
Demokratie heißt Frei sein – aber auch, von tausenden Regeln geknebelt zu werden.
Ach, ich hatte so viele alternative Überschriften für diesen Beitrag: „Vorne hui, hinten Pfui!“, „Demokratie ist nur schön, wenn man genug Geld hat“, „Sobald dir das Leben etwas schenkt, gibt es auch einen Weg, wie es dir das wieder nehmen kann.“
Die ganze letzte Woche hab ich mich mit den Tücken und Stolperfallen des Wirtschaftslebens und dessen Verzwickung mit den verschiedenen Versicherungsanstalten herum geschlagen. Einfacher ausgedrückt: wenn dir der Staat etwas gibt, findet er immer einen Weg, wie er es dir auch wieder nehmen kann.
Ich hatte ein Jobangebot für eine Arbeit auf 400 Euro Basis. Eigentlich eine nette Sache, weil man für (relativ) wenig Arbeit Geld bekommt. Ich fand es okay, für mich wäre das wirklich kein großer Aufwand gewesen. Der Haken ist jedoch, dass ich zweimal im Jahr woanders arbeite. Mit diesem Job halte ich eine Grenze ein, die von der Krankenkasse vorgegeben wird: ich bin nämlich von den monatlichen (Lohn-)Abgaben an die Krankenkasse befreit, solange ich nicht länger als 50 Tage im Jahr arbeite. Weil ich Student bin. Darum darf ich auch nicht noch einen Job nebenbei haben, denn die Krankenkasse bestimmt, wieviel Geld ich verdienen darf. Die gehen nämlich davon aus, wenn ich mehr arbeite, als sie es festgelegt haben, dann benutze ich meinen Studentenstatus nur, um an die damit verbundenen Vergünstigungen heran zu kommen.
Oh, wie recht sie doch haben! Ich zahle alle 3 Monate fast 700 Euro Studiengebühren, damit ich das Semesterticket der Bahn (64 Euro für einen begrenzten Bereich nur mit Bummelzügen) benutzen kann, billiger ins Kino komme (4 Euro statt 5,50 Euro) und in der Mensa billiger essen kann (2 Euro statt 2,50 Euro). Genau, ich bin ja so ein Monster und gebe einen Haufen Kohle aus, um nichts dafür zu bekommen.
Genau so ein Nullsummenspiel ist das auch mit dem Verdienst als Student. Man bekommt mehr und mehr Ausgaben aufgedrückt, doch niemand greift ihnen unter die Arme, wenn es darum geht, diese Kosten zu decken.
Hätte ich den Job angenommen, hätte ich mehr als ein Drittel mehr Ausgaben als Einnahmen gehabt. Na, schönen Dank auch für die Hilfe beim Aufbau eines eigenen Lebens.
Und werde es vermutlich auch noch eine ganze Weile sein, denn der Post von gestern war natürlich nichts weiter als ein Aprilscherz. Selbst wenn es möglich wäre, all seine Spuren aus dem Internet zu löschen, wäre es sicher enorm schwer, das loszuwerden. Denn wie immer gilt: das Internet vergisst nichts.
Jeder Mensch produziert einen digitalen Schatten, wenn er im Netz unterwegs ist.
Bits über Bits: Jeder Mausklick, jeder Einkauf und jeder Anruf erzeugt Datensätze, die gespeichert werden. Nach Berechnungen von Marktforschern brauchen diese Nutzerdaten doppelt so viel Speicherplatz wie Digitalfotos, E-Mails oder Texte, die ein Mensch pro Tag abspeichert.
Wie unverantwortlich kann man mit seinen Daten eigentlich umgehen? Ist man hemmungslos im Netz unterwegs, erstellt man doch mit der Zeit nach und nach ein immer genaueres Abbild seiner selbst. Und was damit alles machbar ist, wage ich mir gar nicht vorzustellen.
Darum ziehe ich nun Konsequenzen.
Den radikalen Rückzug aus dem Netz. Soeben bin ich dabei, all meine selbst gehosteten Webseiten und Foren zu löschen. Wo ich kann, lösche ich meine Accounts. Auch der Account bei deviantart.com wird dran glauben müssen, das ist der sicherste Weg, meine Bilder auch mir gehören zu lassen.
Fotos, Videos, Literatur, Forenbeiträge, … alles kommt weg. Ich werde wieder frei sein und niemand wird mich kennen, bevor ich es zulasse!
… oder zumindest vorsichtig sein beim Bearbeiten und Ablegen der Fotos.
Adobe hat mit Photoshop Express seit kurzem eine abgespeckte Version seiner Bildbearbeitungssoftware im Netz, die frei genutzt werden darf. Tatsächlich eine ganz nette Sache – vor allem aber für die Zielgruppe „der jungen Generation, die ihre Bilder im Internet lagert, verwaltet und bearbeitet“.
Doch vorsicht, Adobe hat sich da einen dreisten Trick überlegt:
Wie wichtig der ungeliebte Blick in die Allgemeinen Geschäftsbedingungen ist, das beweist einmal mehr Photoshop Express: Adobe reklamiert Nutzungsrechte an allen für die Öffentlichkeit freigegebenen, also für die Community sichtbaren Fotos. Wer den AGB zustimmt, um Photoshop Express nutzen zu können, erlaubt den Kaliforniern, die eigenen Bilder zu verändern, in jedem beliebigen Medium zu reproduzieren, sie weiterzuverkaufen und die Nutzungsrechte an Dritte weiterzulizenzieren, ohne an den Urheber Gebühren zahlen zu müssen. Und der dickste Brocken kommt erst noch: Diese Rechte erhält Adobe weltweit, unbefristet und unabänderlich. Selbst wenn man sein Profil löscht und Photoshop Express nicht mehr nutzen will, behält Adobe die Nutzungsrechte an freigegebenen Bildern. Was das Unternehmen mit diesen Bildern anfangen will, ist noch völlig offen. (Quelle)
Das ist ein ganz schön dickes Ding, wenn man aufpasst, kann man dies jedoch umgehen, indem man seine Fotos einfach nicht für jedermann freigibt.
Adobe hat jedoch auf die weltweiten Proteste reagiert und rudert jetzt heftig zurück, was die Formulierung der AGB angeht.
Zu dunkle Kunst?
„Ich mag deine Fotos echt, sie sind schön. Aber mir persönlich zu dunkel, zu düster.“ – das wurde mir neulich offenbart und auch dies: „Ah, ein neues Theme für deinen Blog. Ah, wieder so ein dunkles, warum nimmst du immer dunkle?“.
Da habe ich sogar eine Antwort darauf: weil ich oft Bilder poste. Und die wirken meist besser vor dunklem Hintergrund. Aber es stimmt schon, ich mag ruhige, dunkle Farbtöne. Aber ich will mich auch nicht darin verfahren und bin immer offen für neues.
Mein Desktop erstrahlt momentan auch in reinstem Unschuldsweiß und auch hier will ich mal wieder einen neuen Weg einschlagen und den GlassBlog etwas heller und freundlicher gestalten.
Ich hoffe, ihr fühl euch weiterhin wohl in der lichten Ecke und wünsche weiterhin viel Spaß.
Vielleicht auch mit einer kleinen Geschichte, die es als Bonus dazu gibt. Letztes Jahr habe ich während meiner täglichen Fahrt zur Arbeit und zurück „Vincent 180“ geschrieben und auch dieses Mal ist nebenbei etwas neues entstanden:
In ausgedacht on Donnerstag, 27. März 2008 at 12:56
Eigentlich wollte ich in den Titel schreiben: „Filmtip“, aber ich hab ihn nicht gesehen und kann keine Empfehlung aussprechen. Aber was ARD in seinem Kulturresort schreibt, klingt mehr als vielversprechend.
„Schmetterling und Taucherglocke“ ist voller Gefühl, und dabei nicht einen Moment kitschig, pathetisch oder artifiziell. Der Film ist in alledem so authentisch, so unmittelbar, so direkt, so glaubwürdig, dass dieses wunderschöne, wichtige, wuchtige Lebensdrama einem die Tränen nur so in die Augen treibt.
Darum will ich keinen Tip dazu abgeben, sondern vielmehr darauf aufmerksam machen, worum es eigentlich geht.
Wenn du gefragt wirst: Wer bist du?, was antwortest du dann? Ich bin „Name“. Oder: Ich bin Ich. Wir sind ein Mensch, eine Einheit mit einem Körpergefühl.
Wirklich?
Das wir doch aus mehreren Teilen bestehen merken wir erst, wenn wir zwischen ihnen unterscheiden können. Unterscheiden müssen. Wie Jean-Dominique Bauby, Ex-Chefredakteur der Zeitschrift „Elle“. Nach einem Schlaganfall und zwei Wochen im Koma ist er fast vollständig gelähmt. Lediglich den Kopf kann er noch ein wenig und das linke Augenlid bewegen.
Das, was die Mediziner das „Locked-In-Syndrom“ nennen, beschreibt er so: „Der Körper ist ein schwerer Taucheranzug und der Geist ist flexibel und leicht wie ein Schmetterling.“
Das macht deutlich, wie „nebeneinander“ unsere Bestandteile eigentlich existieren. Dass der Geist in unserem Körper lebt – aber lebt er auch nur durch unseren Körper?
Neulich hab ich ein Thema aufgegriffen, das sich um die Sinnlosigkeit des Daseins drehte und darum, diesen Zustand zu ändern. Vom Erkennen der Schönheit in kleinen Dingen war die Rede, von Tun der Dinge, die einem besonders liegen, vom Treiben lassen und Genießen.
Heute ist mir klar geworden, es gibt noch reichlich mehr Dinge, die einem Sinn im Leben verschaffen können. Allen voran eine ganz bestimmte Sache.
Es ist kein gutes Gefühl, antriebslos zu sein. Und wie geht man mit Enttäuschungen um? Ignorieren und weitermachen? Sicherlich besser, als sich davon einschüchtern und unterbuttern zu lassen. Aber nicht gerade einfacher. Antriebslosigkeit ist der gefährliche Schatten, der aufpasst, dass dir das Leben nicht zu nahe kommt.
Gestern noch sorglos, heute dagegen im Freiflug. Als wenn dir die Reifen während der Fahrt geklaut werden.
„Alles wird gut“ und „Ist doch nicht so schlimm“ sind zwei der seltenen Sätze, die weh tun, wenn sie nicht zutreffen. Objektiv betrachtet mögen sie auch zutreffen, halten einen aber nicht davon ab, immer das Schlimmste an einer Situation zu sehen. Objektiv betrachtet sind wir auch nur ein bedeutungsloser Staubfunke im Universum und doch sind wir alles, was wir haben.
Heute morgen bin ich völlig ohne Idee für einen frischen Blogeintrag aufgewacht. Die Auszeit über Ostern hatte ich extra genutzt, um meine Gedanken mal nur in eine Richtung zu fokussieren und sie nicht so ziellos durch die Gegend schweifen zu lassen.
Das Thema schließlich lieferten die Nachrichten. Und ich finde es mal wieder bezeichnend, welcher Art diese Nachrichten sind.
Ebenfalls im Zusammenhang mit Ostern schreibt die Mittelbayerische Zeitung: “ Klotz auf Autobahn geworfen, Mutter stirbt vor Augen ihrer Kinder„. Eine herbe Schlagzeile und „ebenfalls im Zusammenhang mit Oster“ weil die Familie gerade auf dem Heimweg von ihren Osterferien war. Der Holzklotz war gar nicht mal so groß und gar nicht mal so schwer, aber er reichte aus, binnen Sekunden das Leben von vier Menschen zu zerstören.
Ich kann gar nicht sagen, wie traurig mich das macht und zu beschreiben, wie es den Betroffenen gehen muss, fehlen mir ebenfalls die Worte. Schlimmer gemacht noch durch die Tatsache, dass der Täter nicht gefasst ist. Die Polizei spricht zwar von „guten Chancen“, weil an dem Abend soviele Leute wegen Osterfeuern unterwegs waren, aber für mich bedeuten die vielen Leute auch eine gute Chance zum Untertauchen und nicht-beachtet-werden.
Wie dem auch sei, ist der erste Schock überwunden fragt man (ich) sich: „Warum?“
Schon immer war genau solch ein Vorfall für mich der Grund, das Schicksal in Frage zu stellen. Was ist das Schicksal? Etwas, das eintreten wird und wir nicht verhindern können. Okay, meinetwegen, auch wenn ich nicht dafür bin. Aber das impliziert auch, dass eine höhere Macht unsere Bestimmung vorausplant und wir uns nicht dagegen wehren können. Das geht mir noch mehr gegen den Strich, aber gut. Jetzt allerdings die wichtige Frage: Warum erwischt es die junge Frau? Warum verfehlt der Klotz nicht das Auto haarscharf oder warum trifft er nicht das Auto eines alten Menschen? Warum schlägt der Tod in eine komplette Familie ein, statt in das zerüttet monotone Leben eines 50jährigen LKW-Fahrers.
Nur, dass das klar ist, ich mache hier keine Hierarchie auf und wünsche bei alle, was heilig ist, niemanden so ein schreckliches Unglück. Und schon gar nicht würde ich es einem mehr wünschen als einem anderen.
Aber wenn man über das Schicksal redet, redet man auch über solche Gegensätze. Solche, die sich jeglicher Logik entbehren und wo man anfängt, die Geschehnisse einer höheren Macht zuzuordnen. Die Antwort auf die Frage: „Warum der und nicht der?“ blieb mir lange Zeit ein Rätsel, bis ich mit Hilfe eines Freundes darauf kam: allein die Frage zu stellen, ist falsch. Diese Frage gibt es nur aufgrund unseres Moralempfindens, unserer Unterscheidung zwischen Gut und Böse. Zufälle jedoch sind gänzlich frei von diesen Dingen und das ist auch der Grund, mich gegen das Wort „Schicksal“ zu wehren. Für mich hat das wort eine Implikation von Wertung, wo keine ist.
Und solange wir noch keine Weltformel haben oder die Chaostheorie volltändig entwickelt und verstanden haben, solange bleibt das Schicksal ein Zufall. Der Grund, warum etwas genau so passiert, ist uns verborgen. Es passiert einfach.
Gewalt an Kindern ist grausam. Schlimm daran ist, dass manche Gewaltakte gegen ihre Kinder gar nicht als solche von den Eltern empfunden werden. Ganz an erster Stelle: die Namensgebung des eigenen Sprosses.
Ich hab da selbst keine Erfahrung, aber ich kann mir schon vorstellen, dass dies ein schwieriges Thema ist für die, die es betrifft. Am schwierigsten vermutlich für die Kinder selbst.
Bei Spiegel-online.de bin ich jetzt über eine Liste mit den ungewöhnlichsten Namen gestoßen und da sind wirklich derbe Dinger dabei…
Besonders einfallsreich scheinen die Amerikaner zu sein – da tauchen schon mal Vornamen wie „Abcd“, „Anythin“ oder „Female“ auf. Deutsche scheinen da schon eher einen Hang zu „altvertrautem“ zu haben. Oder zumindest soll es so klingen, denn heraus kommen dann Namen wie „Bärlind“, „Christfried Dankwart“ oder „Donnertrud“.
Richtig gemein wird es dann, wenn die Eltern der Meinung sind, es muss ausgefallen sein und nicht alltäglich – so heißen die Kinder von Uwe Ochsenknecht „Jimi Blue Ochsenknecht“ und „Cheyenne Savannah Ochsenknecht“, das Kind von Frank Zappa heißt „Diva Thin Muffin Pigeen Zappa“, die Tochter von Bob Geldof „Fifi Trixibelle“ und der gemeinsame Sohn von Heidi Klum und Seal „Henry Günther Ademola Dashtu Samuel“. Zumindest der letzte hat ein paar schöne Namen, aber doch bitte nicht in Kombination – da kann ja „Lennox Tattanka-Tattonka“ fast schon nicht mehr mithalten. Aber offensichtlich stehen ausgefallene Menschen auf ausgefallene Namen. Die Tochter des Okkultisten Aleister Crowley hört auf den eingängigen Namen „Nuit Ma Ahathoor Hecate Sappho Jezebel Lilith“.
Andere Eltern scheinen einen tödlichen Sinn für Humor zu haben. Anders sind Vornamen wie „Pepsi Carola“, „Perfekto“, „Pilot Inspektor“, „Praline“, „Racer“ oder „Speck Wildhorse“ kaum zu erklären.
Dann gibt es noch den Fall, in dem man nicht nur über den Namen schmunzeln kann, sondern sich auch fragen muss, was denn wohl dahinter steckt. „Scout“, „Spatula“, „Telsche“ aber auch „Chrysler“, „Usnavy“ und „Eben-Lake“ lassen nur sehr schwierig Rückschlüsse auf das Geschlecht des Namensträgers zu.
Natürlich gibt es auch da ein Extrem auf der anderen Seite: bei „Hitler“, „Cinderella“, „Merlin“ und „Odin“ sowie „Sturmhild“ und „Winnetou“ dürfte klar sein, mit wem man rechnen muss, wenn man auf ihn treffen sollte.
P.S.: Sicher wisst ihr ja alle, wo ihr geboren seid, aber wisst ihr auch, wo ihr gezeugt wurdet? Spiegel-Leser Herr und Frau Wiesner nannten ihre Tochter „Lovina“ (nach dem balinesischen Badeort) – ich kann mir nicht vorstellen, dass diese Entscheidung auf den Namen fiel, weil die Aussicht vom Hotel so schön war
Wie geht man mit jemandem um der depressiv ist, keinen Sinn in seinem Leben sieht, der Angst hat auch nur einen Schritt zu gehen, nicht mal weiß in welche Richtung überhaupt, der sich am liebsten verkriechen möchte…. [...] Unser Erwerbsleben frisst uns, unsere Konsumorientiertheit raubt uns den Blick fürs Wesentliche. Ausbrechen können wir nicht, wollen wir nicht, weil uns suggeriert wird, dass man das nicht tut, nicht schafft, dass man scheitern wird. Wir lassen es lieber und geben uns unserer Ohnmacht hin.
Das ist vielleicht nicht immer so, aber nach meinen Erfahrungen schon die Regel. Und es is auch viel einfacher, als dagegen anzukämpfen.
Tatsächlich werden wir - wohin wir auch gehen – demotiviert und unterdrückt, sofern wir es zulassen. Werbung sagt uns, wie schlecht wir uns kleiden und wie suboptimal wir aussehen. Berater sagen uns, wie schlecht wir uns ernähren und wie wenig Sport wir treiben und der Rest der Welt sorgt dafür, dass es auch so bleibt.
Wie aus dem Sumpf ausbrechen? Auch dies fragt sich Kai.a und sie findet zumindest für sich selbst eine Antwort:
Ich für mich selbst versuche die Schönheit in den kleinen Dingen zu sehen und habe die Kraft entwickelt mich auch treiben zu lassen, ziellos und ohne Angst.
Und genau das hätte auch ich empfohlen! Nur mit einer hauchfeinen Abwandlung vielleicht. Treiben lassen ist gut, aber man sollte auch gewisse Ziele im Leben haben. Planlosigkeit kann Sorgenfreiheit und ein angenehmeres Leben verschaffen, aber kein leichteres, wenn man nicht konsequent genug ist. Die Schönheit in den kleinen Dingen zu sehen ist wichtig, ich erweitere das aber noch um eine persönliche Komponente: tun, was einem liegt. Das tun, was man gerne tut und es mit Leidenschaft verrichten.
Hat man damit Erfolg, stärkt es das Selbstvertrauen ungemein. Und damit die Lebensqualität. Zufriedenheit in einfachen Dingen schafft Zufriedenheit im Leben, Erreichen von kleinen Zielen schafft Motivation zu weiteren oder größeren Zielen, schafft Sinn im Leben.
Wissenschaftlern in den USA ist ein wichtiger Schritt bei der Entwicklung künstlicher Intelligenz (KI) gelungen. Ihre KI-Software besteht einen wichtigen kognitiven Test. Wer diesen Test besteht, verfügt über die Fähigkeit, von eigenen Überzeugungen zu abstrahieren.
Genauer gesagt bedeutet das, „der Roboter-Avatar wird von einer Software mit künstlicher Intelligenz (KI) gesteuert, und diese hat soeben den Test über den falschen Glauben bestanden.“ Okay, so genau ist das auch nicht. Mit meinen Worten: Der Roboter weiß, was die Wahrheit ist in einer Situation, kann sich aber von dem Wissen lösen und sich „in einen anderen hineinversetzen“. Er kann zwischen seinem und dem Wissen eines anderen unterscheiden. Menschen lernen das im Alter von 4 bis 5 Jahren.
Bisher kennen wir – oder zumindest ich – künstliche Intelligenz hauptsächlich aus Computerspielen. Doch wenn man recht darüber nachdenkt, ist dies meilenweit von etwas entfernt, das man tatsächlich KI nennen könnte. KI in Computerspielen verfügt zB über ein bestimmtes Repertoire an Aktionen, zwischen denen sie auswählt, je nachdem, was der Spieler gerade tut. Als großes Ziel steht das Fortkommen des Spielers, das ihm zwar schwerer, aber nicht unmöglich gemacht werden soll, denn sonst macht ihm das Spiel keinen Spaß mehr.
Aber wie wäre das mit einer oben beschriebenen KI? Man stelle sich vor, der PC-Held wird beauftragt, eine Truhe zu finden und erhält vom Auftraggeber den Hinweis, sie bei Person B zu suchen. In 90% aller Fälle besitzt Person B auch diese Truhe und rückt sie raus, wenn man die richtigen Worte findet. Das weiß der Spieler, denn er hat immer und immer wieder die gleichen Aufgaben in den verschiedensten Spielen meistern müssen.
Doch was, wenn die KI mitbekommt, dass der PC-Held nicht wissen kann, ob sie die Kiste hat oder nicht? Dann wird sie behaupten, sie nicht zu besitzen und der Spieler wird nicht wissen, ob er ihr Vertrauen kann. Was, wenn er sich dann ihr Vertrauen verdienen muss? Bei allen üblichen PC-Spielen ist das Verfahren klar: man erledigt für eine bestimmte Fraktion Aufträge, das Ansehen bei ihnen steigt und ab einem bestimmten Wert wird man akzeptiert.
Aber was, wenn es keinen bestimmten Wert gibt? Wenn die KI selbst entscheidet, wann sie dir vertraut? Wenn man sich ein Bein ausreißt für die Erledigung der Aufgaben, die KI aber überhaupt nicht beeindruckt ist, weil sie selbst viel leistungsfähiger ist?
Eine echte KI könnte ganz neue Grundlagen für einen Schwierigkeitsgrad schaffen. Motivation zum Noch-einmal-spielen ergäbe sich praktisch von selbst. Die Frage ist nur, wenn man nicht weiß, wie das Spiel reagieren wird, wenn es fertig ist, kann man dann noch garantieren, dass es Spaß machen wird?
Heute stand ein Artikel im HNA, demzufolge nun entschieden ist, künftig an den Schulen (nicht allen) in Deutschland Islamunterricht auf deutsch einzuführen.
Im ersten Moment fand ich die Meldung einfach nur gut. Viele mögen dabei an eine Abkehr von deutschen Sitten denken oder daran, dass es „Ausländern“ zu „bequem gemacht wird“ in Deutschland. Kein Scherz, das sind tatsächlich landläufige Meinungen.
Aber man muss das mal von der Seite der Islamisten sehen. Sie beschließen (oft auch gezwungenermaßen) in ein fremdes Land zu gehen und riskieren dabei eventuell, sich von ihrer Religion zu entfernen. Vielleicht nicht unbedingt die erste Auswanderergeneration, umso wahrscheinlicher aber nachfolgende Generationen.
Was mir dabei wichtig ist: ein Bewußtsein für die anderen Kulturen zu schaffen und sie in der Öffentlichkeit zum Diskurs zu machen. Das ist wichtig, denn die Aktzeptanz von Menschen mit Migrationshintergrund ist in Deutschland noch nicht hoch genug. Es gibt jedoch immer noch viele Stellen, die das gar nicht wollen. Nicht zuletzt sogar der türkische Ministerpräsident Erdogan, der im Zuge der Einführung des Unterrichts sogar von einer Assimilation spricht. Bei uns wäre eine solche Behauptung ein Grund für eine Rücktrittserklärung – nicht zuletzt aus dem Grund, dass er damit ein Projekt kritisiert, das von türkischstämmigen Deutschen ins Leben gerufen wurde. Und nicht zuletzt auch, weil sich diese Haltung nicht ganz mit dem Willen verträgt, den die Türkei zu gehen gewillt ist: der Aufnahme in die EU.
Trotz aller Umstände, Widrigkeiten, Verleumdungen und Vergehen ist das StudiVZ ein beliebtes und vielfrequentiertes Social-Network geworden. Nachahmer blieben dadurch natürlich nicht aus und ließen nicht allzulange auf sich warten. Darunter das SchülerVZ oder das meinVZ.
Von einer ganz besodneren Neugründung habe ich kürzlich Email erhalten. In meinem Postfach lag eine Einladung ins „RotlichtVZ“, das seinen Mitgliedern ganz besondere Services bietet
Alex hat Dich ins RotlichtVZ eingeladen!
Sofort einloggen und auf einen Schlag vernetzt sein. Suchen, finden oder einfach rausfinden, wer mit Dir sex-daten möchte. Leichter als SMS, schöner als E-Mail und noch dazu Deine Kontakt-Zentrale (für Männer und Frauen).
Drunter war dann auch gleich der praktische Link, der mir den Weg in mein neues „Zuhause“ weisen sollte. Interessanterweise trug die Domain keinerlei Worte wie „VZ“ oder „Netzwerk“ oder dergleichen im Namen. Grund genug für mich, diese Email gefissentlich zu ignorieren. Mit einem Lächeln zwar, aber dennoch…
Wat soll dat denn, hm? Ich meine, das ist doch eine reine Schlammschlacht. Nokia sucht sich einen neuen Standort, der sich wirtschaftlich rentiert und Bochum ist sauer darüber, dass sie einen dicken Fisch verlieren.
Und nun kramen sie in den Akten und suchen nach Vorwänden, um dem Gegenüber eins reinzuwürgen.
Der Vorwurf lautet, dass die Finnen gegen Subventionsauflagen verstoßen
und nicht die vereinbarte Zahl von Arbeitsplätzen in dem Bochumer Werk
geschaffen haben.
Ich meine, wundert sich da wirklich jemand drüber? Geld regiert die Welt und eine Firma wird immer dorthin gehen, wo sie am meisten Profit macht. Das liegt in der Natur der Sache. Da nützt auch kein rumjammern und Vorwürfe machen.
Im Interview behauptet Don Norman, seines Zeichens „Computer-Visionär“, dass viele Menschen gar keinen Computer brauchen – sie machten das Leben viel zu kompliziert.Weiterhin würdigt er sogar Betriebssysteme herab und klagt das System von Dateien und Ordnern an.
Was im ersten Moment unüberlegt und radikal klingen mag, hat eigentlich einen ernsthaften und gar nicht so dummen Hintergrund: Auf die Frage, wie man seine Dateien besser verwaltet kann, antwortet er:
Das ist schon wieder eine falsche Frage. Was sie da aufgezählt haben,
müssen wir doch nur tun, weil es uns die aktuelle Technologie
abverlangt. Und sie ist nicht sonderlich hilfreich, uns dabei unter die
Arme zu greifen. Deshalb müssen wir uns mit all dem so lange
herumschlagen. Sie fragen: Wie finde ich etwas in all diesen Dateien? -
Nun, warum haben wir überhaupt Dateien?
Dabei schlägt er nicht vor, gänzlich von der Technik weg zu gehen, sondern sie direkter/anwendungsbezogener einzusetzen. Als sogenannte „Application-based Systems“ – Geräte, die nur einen einzigen Zweck haben (zB Navigationsgeräte, Festnetztelefone, Fotoapparate). Somit belasten wir uns nicht mit den vielfältigsten Funktionen und der Technik selbst, sondern mehr mit dem Gegenstand unseres Tuns: eine Karte lesen,telefonieren oder ein Foto machen. Wir benutzen es und legen es wieder weg, ohne zuviel Zeit darauf verschwendet zu haben.
Ich finde das einen interessanten Gedanken. Dies scheint ein alternativer Weg der Ressourcenschonung (von uns Menschen) zu sein als der, den wir bisher gehen: mehr Technik, die gleichzeitig und mehr Aufgaben zu übernehmen im Stande ist.
Meine These lautet: diejenigen, die finanziell nichts haben, leben auch weiterhin in einer finanziell ungünstigen Situation mit unmöglichen bis sehr schwierigen Aufstiegschancen. Meine Frage lautet: Warum?
Die These lässt sich relativ schnell an zahlreichen Beispielen belegen: Neulich gab es einen Beitrag über einen Mann, der von Hartz IV leben musste, nachdem ihn seine Frau verlassen hatte, denn sie hat ihn mit zwei Kleinkindern zurück gelassen, um die er sich kümmern musste. Anhand einer Aufstellung konnte man sehr deutlich sehen: Hartz IV Empfänger bekommen nur das, was sie wirklich zum Leben brauchen. Jeglicher „Luxus“ bleibt außen vor. Dazu gehören auch Wunschspielsachen für die Kinder, ein Auto für den Vater oder Kleidung für alle 3, bevor die eigene komplett zerschlissen ist. Wenn eines der Mädchen ins Kino gehen will, muss der Vater ihr erklären, dass sie sich das nur einmal im Monat leisten können. Doch mit der Armut kommt hierzulande auch die Chancenlosigkeit. Dem Mann ist es praktisch unmöglich, für sich und seine Kinder einen besseren Zustand herbei zu führen. Er wird niemals Geld übrig haben, um es beiseite zu legen. Während seine Kinder noch klein sind, wird er keine Möglichkeit haben, nebenbei zu arbeiten und selbst wenn sie alt genug sind, wird er vermutlich keinen Topjob bekommen (fehlende Qualifikation + zulange aus dem Berufsleben raus gewesen). Eng damit verbunden ist die Benachteiligung in der Gesellschaft. Die Familie wird sich keine Topärzte leisten können, lediglich einen überforderten Arzt in der Notaufnahme einer Klinik, der schlecht bezahlt wird und für jeden Patienten nur fünf Minuten opfern kann. Sie sind auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen, die summa sumarum vermutlich mehr kosten, als eine Tankfüllung Benzin. Und damit müssen sie regelmässig auf Ämter und Behörden, in die besser verdienende nie einen Fuß setzen müssen.
Mein Beispiel stammt jedoch nicht aus einer dünnen Schicht benachteiligter – es gibt nach unten und auch nach oben weiteren Spielraum für soziale Benachteiligung. Unten haben wir die Obdachlosen und all die Randgruppen der Gesellschaft, die täglich um ihr überleben kämpfen müssen. Und nach oben hin haben wir den Mittelstand, dem es zwar verhältnismässig gut geht, dem aber dennoch Aufstiegschancen erschwert werden. Hier lässt sich der normale Arbeitnehmer finden, der auf einem leicht ersetzbaren Arbeitsplatz in der gesunden Aktiengesellschaft arbeitet. Der Firma geht es so gut, dass sie ihre Mitarbeiter am Gewinn beteiligen und ihnen einmal im Jahr die eigenen Aktien zukommen lassen. Eigentlich eine gute Sache, denn die Aktien tragen schon seit langer Zeit Gewinn und sind tatsächlich bares Geld wert. Der Haken an der Sache ist jedoch der: normale Arbeiter wie er dürfen nur maximal 3 Aktien bekommen und muss (ab nächstem Jahr) 25% Steuern auf deren Gewinn bezahlen. Sein Chef jedoch hat ein anderes Tarifmodell; er darf sich zwischen 3 Paketen entscheiden mit 10, 20 oder 30 Aktien. Er hat shcon mehr Geld – und er bekommt noch mehr in die Hand gedrückt. Aber um mal vom Geld weg zu kommen: was macht der mittelständische Verdiener, wenn es mal zu einer gesundheitlichen Versorgung kommt? Er muss sich entscheiden zwischen einer „minderwertigen“ Versorgung, die er bezahlen kann oder einer angemessenen Versorgung, die er nur bezahlen kann, wenn er sein Leben in vielen anderen Bereichen einschränkt. Im günstigsten Fall hat er am Ende eine gute Versorgung, in den meisten Fällen jedoch eine schlechte. Das wirkt sich auf die Gesundheit aus und wiederum einen schlechten Stand in der Gesellschaft. Wer mehr Kapital zur Verfügung hat, wird auch eine sehr gute gesundheitliche Versorgung in Anspruch nehmen können und sich niemals mit den Menschen „unter“ ihm verbunden fühlen. Denn er kommt nicht in deren Situation.
Wie kann das sein? Die Einkommensschere ist da, kein Zweifel und sie wird sich auch noch weiter öffnen und die Situation verschärfen, doch welches System steht dahinter? Wodurch ist diese Entwicklung bedingt? Ein Grund könnte natürlich das Geld und somit die Wirtschaft sein. Die Wirtschaft liebt wohlhabende Leute und darum gibt sie ihnen auch, was sie kann. Und sie gibt es nicht den benachteiligten Menschen, denn die brauchen länger, damit sie es der Wirtschaft wieder zurück geben können. Und die besser verdienenden können automatisch mehr Geld für ihre Chancen und ihre Stellung in der Gesellschaft ausgeben. Das würde bedeuten, das Überleben des Stärkeren hängt vom Verdienst und dem Geldfluss ab? Das erscheint mir zu einfach. Da muss noch mehr dahinter stecken. Und wenn nicht, dann ist es eigentlich ein Armutszeugnis.
Selten so ein gewagtes Konzept für ein Gebäude gesehen, aber anscheinend ist es nicht zu exklusiv, denn die Arbeiten am „Full Moon Hotel“ haben bereits begonnen…
Tatsächlich gehören zu dem Bauprojekt sogar zwei Objekte. Neben dem oben genannten Hotel auch der Crescent Tower, der auf der anderen Seite der Bucht steht und so den Weg von der Kaspischen See nach Baku markieren soll.
Böse Zungen behaupten ja, das Full Moon Hotel trage nur zur Tarnung den Namen „Hotel“ und sei eigentlich ein waffenstarrender, voll einsatzbereiter Todesstern, doch wenn man genau hinschaut, erweist sich dies als ein Irrtum:
Da passen nämlich gar keine Supersternenzerstörerlaserwaffen rein ^^
Grad gefunden… Folgendes Zitat stammt von einem Spieleentwickler, der gerade an zwei MMOGs arbeitet. Das Interview dreht sich eigentlich um ein anderes Thema, doch ich begrüße seine Meinung zum, im Moment üblichen, Abonnement-Bezahlsystem für MMOGs.
Weil dieses Konzept praktisch tot ist! Es ist doch nur deshalb noch
lebendig, weil es World of WarCraft gibt. Aber wie viele
MMOG-Abonnements kann ein Spieler haben? Zwei? Drei? Eines davon wird
WoW sein. Es gibt aber 800 andere MMOGs da draußen, und da soll
ausgerechnet meines dasjenige sein, das den anderen Platz füllt? Wer
darauf wettet, sollte es besser gleich mit echtem Glücksspiel in Las
Vegas versuchen!
Da hat er mal absolut Recht und ich hoffe, dass auch die Industrie bald dahinter kommen wird. An generell kostenlose MMOGs glaube ich jedoch nicht. Sinnvoll wäre aber auch eine Art GameCard für alle MMOGs, die man spielt. Die bezahlt man dann mit einem einzelnen Preis und erhält so Zugriff auf seine Spiele.
Als es bei uns früher immer Zeugnisse gab, hatten wir Schüler meist auch eines für unsere Lehrer. Angefüllt mit Fantasiefächer, wie: Nettigkeit, Freundlichkeit oder Modebewußtsein gab es hier und da eine fiese Note, aber immer auch einen kleinen Text mit Lob. Den meisten Pädagogikstudenten, denen ich das erzählt habe, hat das ausnehmend gut gefallen. Es bricht die alte Routine auf, eines einseitigen und starren Bildungsvorganges. Aber offensichtlich sehen das Lehrer, die diesen Job schon eine Weile machen, nicht so.
Ich meine, was soll das? Lehrer ist ein Beruf der Öffentlichkeit – man arbeitet mit Menschen, mit Kindern und man ist sogar dadurch auf sie angewiesen. Ich kann keinen Stoff, kein Wissen vermitteln, wenn ich nicht darüber reflektiere, wie ich ihn an den Mann/die Frau bringe. Wie eingebildet und egoistisch ist das denn, zu glauben, über jeden Zweifel erhaben zu sein und keine Kritik nötig zu haben? Um effektiv und nützlich zu arbeiten, braucht man einfach ein Feedback. Und das sind eben die Bewertungen der Schüler. Denn wer kann besser wissen, wie gut ich meinen Job mache, wenn nicht die, die davon profitieren müssen.
Ich unterstütze die Gerichtsurteile zur Abweisung der Klagen und fände sogar die Idee eines Evaluationsverfahrens für Lehrer begrüßenswert. Gern können auch die Lehrer an der Erarbeitung eines solchen Fragebogens mitwirken – mit den Schülern.
Vor einer Weile habe ich nach einem Online-Fotoalbum geschaut. Da gibt es echt eine ganze Menge – mit den unterschiedlichsten Angeboten. Deutsche haben fast alle eins gemeinsam: sie sind selten kostenlos und wenn, haben sie miserable Bedingungen. Gelandet bin ich dann bei myphotoalbum.com, das ansprechende Konditionen bietet und seinen Service damit finanziert, dass es dem Nutzer wo immer möglich anbietet, seine kostenpflichtigen Services in Anspruch zu nehmen.
Wer damit leben kann ist dort ganz gut aufgehoben.
Ich habe dort schon zaghaft zwei Bilderalben angelegt. Darunter auch eine neue, die ich hier „anpreisen“ möchte: die Galerie „final&original“.
Wer immer mal in meiner Galerie auf deviantart.com stöbert, hat sich vielleicht schon einmal gefragt, wie eigentlich die Fotos aussahen, bevor ich sie bearbeitet habe. Oftmals ist der Unterschied gar nicht so spektakulär, manchmal jedoch gibt es auch größere Unterschiede. Um diese Neugier zu stillen, habe ich eine Art Vorher/Nachher-Galerie angelegt und mit ein paar Fotos bestückt. Soweit sinnvoll, werde ich sie auch immer wieder einmal ignorieren. Außer vielleicht die aufwändigen Montagen – da sind die Ausgangsbilder (oft nicht nur eines, sondern manchmal auch 10) so befremdlich und aussagelos, das man sie kaum herzeigen kann
Besonders bei Bürojobs fällt es auf: Leute, die schon länger im Job sind, arbeiten wesentlich langsamer als solche, die neu hinzukommen. Das liegt natürlich an mehreren Gründen: zum einen gelten neue Mitarbeiter als motivierter und bringen mitunter ganz und gar neue Arbeitsmethoden mit, die tatsächlich effektiver und schneller sind. Zum anderen wollen sie ihren Kollegen oder Chefs auch etwas beweisen und als besonders schnell gelten.
Bei ihren altgedienten Kollegen ist das jedoch anders – die sind meist gelassener und ruhiger. Ich spüre jetzt selbst, wie ich aufgaben erledige und dann erstaunt gefragt werde, wenn sie schon erledigt sind. Das klingt natürlich ganz gut, aber manchmal stelle ich auch fest, dass etwas langsamer auch nicht verkehrt ist.
Genau diese geruhsame Arbeitsweise begegnet einem immer wieder im Alltag und ich frage mich, wie wäre es, wenn alle Leute schnell und effektiv arbeiten würden.
Vermutlich wäre das Leben dann an so manchen Stellen einfacher und komfortabler, aber es würde möglicherweise auch der Druck auf den Einzelnen steigen und das Leben sich mitunter noch schneller entwickeln.
Ein gesundes Mittelmaß ist also angesagt. Hier, wie auch an so vielen anderen Stellen.
Schon immer hat mich folgendes „Vorurteil“ genervt: „virtuelle Bekanntschaften sind nicht mit echten Bekanntschaften zu vergleichen, da virtuelle einen geringeren Stellenwert haben.“Allein die Formulierung „echte Bekanntschaften“ erscheint mir hier problematisch – hat sie noch vor einigen Jahren einen eindeutigen Definitionsinhalt gehabt, so verschwimmt diese Grenze nun mehr und mehr durch die vermehrte Nutzung alternativer Kommunikationsmittel, wie sie das Internet bereit stellt.Lernte man früher Leute noch durch den direkten Mensch-Mensch-Kontakt kennen, so gibt es heute mit Chats, ICQ, Skype oder Social-Networks viel mehr Möglichkeiten. Und in der Art der Kontaktaufnahme liegt für mich der entscheidende Unterschied. Sicher gibt es viele Leute im Netz, die unter Angabe falscher Tatsachen changieren, aber ich gehe schwer davon aus, dass man das nach einer gewissen und nicht allzu langen Weile herausfinden kann. Viel häufiger (zu meinem eigenen Glück und auch oft über mein MMORPG EverQuest 2) lernt man die Menschen über ihre Ansichten und Aussagen kennen und die transportieren Charakterzüge des Aussagenden meist viel näher als das äußere Erscheinungsbild.Und dieses ist bei einer Begegnung im realen Leben viel eher ein Nährboden für Vorurteile.So lernt man Menschen im Internet eher über textbasierte Kommunikation kennen und die Leute dadurch besser einzuschätzen (Sofern sie natürlich es auch so meinen wie sie es sagen). Auch aktuell habe ich das wieder festgestellt, denn dieses Wochenende befinde ich mich in Heidelberg. Leute treffen, die ich über das Internet kennen gelernt habe. So stimmte schon von vornherein die Chemie zwischen uns und die Begegnung war vermutlich viel lockerer, als hätte man sich vorher nicht so kennen gelernt.Die Zeit des Umdenkens ist sicherlich noch nicht abgeschlossen. Mehr und mehr Möglichkeiten, fortschrittlichere Technik sorgen auch in Zukunft dafür, dass sich die Wege der Kommunikation noch weiter ändern und die Grenzen sich verschieben. Und vergleiche zwischen „früher“ und „heute“ sind sowieso nicht mehr so ohne weiteres aufzustellen.
Schon lange war mir die Projekt-Seite auf Mworkz.de noch ein bisschen zu langweilig und unhandlich. Lieblos dahin gestellte Kästen, die statisch vor sich hin starrten. Da war keine Dynamik drin und trotz der verwendeten Transparenz der Hintergründe auch nur wenig Leben. Mehr Ajax muss her!
Ich habe es noch einmal mit den Mootools versucht – einem freien Ajax-Framework, an dem ich schon einmal gescheitert bin. Nach einer ganzen Weile Arbeit jedoch, konnte ich das FX.Elements Script so anpassen, dass es für mich das tat, was es tuns sollte.
Das Ergebnis kann hier in Augenschein genommen werden.
P.S.: Wer noch einmal die alte Seite dagegen im Vergleich sehen will, für den habe ich sie auf dem Server gelassen.
In ausgedacht on Montag, 25. Februar 2008 at 12:38
Wenn es Gründe gibt, warum etwas nicht optimal laufen könnte, dann läuft es meistens auch nicht optimal. Das scheint fast schon ein Naturgesetz zu sein.
Was den Unsterblichen-Film angeht, ist das die meiste Zeit nicht anders gewesen. Im Moment ist er in der Nachbearbeitung und wird vertont. Das geht jedoch nicht so gut voran, wie gehofft. Ich hab einen Termin Mitte März gesetzt, aber ob der einzuhalten ist, wage ich noch ganz leicht zu bezweifeln.
Jedenfalls habe ich gestern wieder dafür gearbeitet und eine komplette Dialogabschrift erstellt.
Das hat den Grund, dass geplant ist, den Film komplett nachzuvertonen – also auch inklusive den Schauspielern. Die müssen sich selbst nachsprechen und da sie in verschiedenen Takes verschiedene Sätze benutzt haben, reicht dazu das ursprüngliche Drehbuch nicht mehr aus, sondern sie müssen exakt ihre abgewandelten Sätze nachsprechen. Um ein effizienteres Arbeiten zu gewährleisten, hab ich alles gesprochene im Film also nocheinmal Wortgetreu abgetippt und so ein Manuskript erstellt, mit dem man die Szenen nachvertonen kann.
Darauf finden sich dann noch zahlreiche Hinweise, was mir an der Sprechweise im Film gefällt und was ich geändert haben möchte.
Die Tonabteilung gibt sich große Mühe mit ihrer Arbeit. Zahlreiche Geräusche werden abgemischt, darunter auch so viele, die man später nicht mehr gesondert wahr nehmen wird, wie zum Beispiel Schritte im Gras oder Hintergrundgeräusche wie rauschende Bäume. Das alles ist sehr subjektiv und arbeitsintensiv aber trägt zur Gesamtatmosphäre bei. Dies ist auch ein wichtiger Schritt, den man lernen muss, wenn man so ein Projekt betreut: wie man effizient arbeitet und sich nicht übernimmt. Dazu muss man planen und seine Werkzeuge beherrschen.
Mittlerweile sind auch weitere Teile des Produktionsbuches online. Mit Teil 6, 7 und 8 ist es nun nahezu vollständig und decken die gesamte erste Drehwoche ab. Alles, was nicht dazu gehört, sind die Termine der Nachdrehs.
Ein Kind adoptieren. Wenn ich so darüber nachdenke, fallen mir nicht viele Situationen ein, in denen Menschen einander fremder sein können als diese. Aus welchen Gründen auch immer, ein neues Kind kommt in ein altes Leben. Wie sagt man zu dem Kind? Wie sagt man zu dem Erwachsenen? Wie lernt man sich kennen, wie geht man miteinander um? Wie meistert man die Zeit, die so schwer zu meistern ist? Natürlich ist es schwieriger, je älter das Kind ist.
Ich denke, dass muss die Grundidee von „Martian Child“ (Mein Kind vom Mars) gewesen sein. Wenn ein „neues“ Kind in der Familie schon so fremd ist, warum lässt man es nicht gleich vom Mars sein? Wer den Film nicht kennt: es ist keine Science-Fiction-Komödie und ich denke, damit lenke ich eure Gedanken schon in die richtige Richtung. Natürlich ist Dennis, der Junge aus dem Film, nicht vom Mars. Der Film spielt nicht einmal damit, ihn von dem roten Planeten sein lassen zu können. Und das rechne ich dem Film hoch an. Nein, er fokussiert sich ganz klar auf die Zwischenmenschlichen Beziehungen. Genauer gesagt: auf die Beziehung zwischen einem Adoptivkind und einem Adoptivvater. Noch genauer gesagt: zwischen einem emotional destabilisierten Adoptivkind und seinem kreativgeistigen, einfühlsamen Vater.
Woher der Junge kommt, wird nicht geklärt – er ist ein Waisenkind und David, der zwei Jahre zuvor Witwer geworden ist, will nun doch das Kind annehmen, zu dem er sich zuvor mit seiner Frau entschieden hat. Der Junge ist ein Problemkind, glaubt, er käme vom Mars und ist sehr exzentrisch. Auch damit spielt der Film nicht. Es ist natürlich seltsam, ein exzentrisches Kind zu sehen, aber genau das ist auch wichtig zu erleben: Kinder sind auch nur Menschen. Jünger, kleiner, naiver – aber sie können genauso leiden wie Erwachsene – das sagt sogar John Cusack im Film. Und auch bei ihnen braucht es Zeit und Einfühlsamkeit, um damit umzugehen.
Adoptivvater David geht nicht bravourös mit der Situation um. Wie auch, schließlich ist das eine verdammt schwierige Situation. Aber er nimmt sie auf sich und geht gut damit um – für mich ein weiterer Pluspunkt, denn Superheldendaddys gibt es schon genug und nichts ist unrealistischer. Der Film ist also recht behutsam und viele Dialoge sind wirklich gut – das wirkt umso glaubhafter, da David ein Schriftsteller ist. Seltsamerweise wirkt das, was er sagt, dadurch glaubhafter. Das ist nicht unbedingt ein Lob an das typische Filmpublikum, aber das nur am Rande. Doch gerade aufgrund dieser Behutsamkeit in der Darstellung, der Vater-Kind-Beziehung und den sanften Anspielungen auf eine Mann-Frau-Liebesgeschichte und die nur anklingende, starke Bruder-Schwester-Geschichte wirkt der Schluß ein wenig unbefriedigend. Denn hier haben wir ein typisches Alles-wird-gut-Hollywood-Ende. Sicher, es muss wieder gut werden, damit sich der Kinobesucher hinterher auch gut fühlt – aber doch nicht mit der typischen Geburtstagsparty für einen abnormen Jungen, der zum „normalen“ Jungen geworden ist und in die Kamera lacht, während sich der siegreiche Daddy die Hand gibt mit der neugewonnenen Frau. Klar muss es so kommen, aber das könnte man sicher auch anders lösen. Oder? Muss es denn so kommen?
Wie auch immer – „Martian Child“ ist ein guter Film, der viel Potential hat und nur wenig davon verschenkt. Der übliche Kinokost ist, die für einen besinnlichen Abend sorgt, aber nicht unbedingt nachhaltig hängen bleibt. Darum möchte ich hir viel lieber auf die Story hinter der Story besinnen. Auf das, was ich eingangs schrieb und was wirklich wichtig ist. Darüber nachzudenken, hat mich der Film angeleitet und das sollte man an ihm auch wertschätzen.
P.S. Eigentlich ist es gar kein so schlechter deutscher Titel, aber ich nenne den Film lieber „Martian Child“, wie er original heißt. Klingt einfach …. passender, fremder, nicht so Familienfilmmässig.
Naja, rot werden sie vielleicht doch nicht sein, aber zumindest ein wenig anders als die bisherigen.
Im Laufe des Jahres wollen nahmhafte japanische Rohlingshersteller wie Taiyo Yuden, Mitsubishi Chemicals, Hitachi Maxell und Fuji ihren Produktionsprozess umstellen. (Quelle)
Damit sol die Produktion der immer noch recht teuren Datenträger billiger werden und der Triumphzug der Blu-Ray-DVD weiter fortgesetzt werden.
Dass dieser so gut wie entschieden ist, liessen die Zeichen der Zeit schon seit einer Weile vermuten, nicht zuletzt auch durch diese Meldung, laut der Technikgigant Toshiba verlauten liess, zukünftig die Finger von der HD-DVD zu lassen und ebenfalls auf das Konkurrenzformat umzuschwenken. Die meisten Hollywood-Studios setzen bei ihrer Filmvermarktung ohnehin schon auf dieses Format.
Bleibt nur noch die Frage, wann die erste Xbox360 mit Blu-Ray Laufwerk erscheint. Ganz so abwegig ist der Gedanke wirklich nicht, denn Microsoft hatte sich schon früh zur Unterstützung des HD-DVD-Lagers an toshiba orientiert. Der Redmonder Softwareriese dementiert jedoch noch zum momentanen Zeitpunkt und schiebt das Stichwort „digitale Verbreitungswege“ wieder in den Vordergrund – immer noch eine Alternative zu HD-DVD und Blu-Ray.
Das letzte mal hatte ich dieses Gefühl erst vor ein paar Tagen – als Polaroid verlauten ließ, ab sofort keine Sofortbild-Filme mehr herzustellen. Das einzige mal davor hatte ich das Gefühl, als Kodak verlauten ließ, keine Kleinbildfilme mehr herzustellen. Beide Male ging eine Ära zu Ende – beide Male haben die Gründer einer großen Sache diese auch beendet.
Ähnlich ist es nun mit dem Brockhaus. Um die gedruckte Ausgabe ist es wohl schon seit längerem nicht allzu gut bestimmt und nun zieht der Mannheimer Verlag die Konsequenzen und bringt die Enzyklopädie online.
Holoch bestätigte, dass der volle Umfang der 30-bändigen Brockhaus-Enzyklopädie ab Mitte April kostenlos online stehen soll. Darin enthalten sind Artikel zu insgesamt 300.000 Stichwörtern, zusätzlich sollen auch verschiedene Multimedia-Inhalte online verfügbar gemacht werden.
Damit reagieren sie natürlich auf einen Trend, den die freie Wikipedia-Enzyklopädie schon vorgegeben hat und dem der Verlag sogar selbst schon gefolgt ist – mit dem Meyers Lexikon, das ebenfalls online erreichbar ist – und an dem sogar mitgeschrieben werden darf.
Ich bin gespannt, wie dem bisherigen renommierten Wissensgiganten der Umzug ins Internet gelingt, bin mir aber recht sicher, dass er Zuspruch finden wird. Auf jeden Fall ist es meiner Meinung nach ein Schritt in die richtige Richtung: Wissen ist für alle da, sollte von allen genutzt werden und in möglichst großer Bandbreite zur Verfügung stehen. Das bringt das Internet selbst sogar wieder ein wenig seinem Grundgedanken näher.
Wasser rinnt meinen Körper hinab, trüb wie das Licht am Ende vom Tag. Musik pulst in meinen Adern, erzählt von fremden Gefühlen.
Die Gedanken verlieren sich, die Angst, sie schwindet. Frohsinn vergeht und Schwermut verschwindet. Hoffnung verweht und Liebe erblindet.
Hass zerfällt und Worte sterben, Sorgen, sie werden hinweg gewischt. Sehnsucht zerspringt wie des Meeres Gischt. Und die Wärme der Nähe, sie erlischt.
Eigentlich habe ich mit Lyrik schon vor langer Zeit aufgehört. „Schuld“ an diesem Gedicht ist Mila Mar, deren Album „Picnic on the Moon“ ich gerade höre.
Eigentlich. Ja, eigentlich würde ich das Video unten am liebsten völlig ohne Kommentar oder überflüssige Worte posten. Aber wer mich kennt, weiß, dass ich das nur schwer hinbekomme
Wenn ich mal nicht andere Musik höre, dann höre ich gern langsamere, melodischere Musik. Jedoch auch nicht unbedingt Schmuseklassik oder etwas in der Richtung.
Gekommen bin ich aus der Richtung Enya und Vangelis – dessen Musik dürfte man wohl als New Age oder auch Ambient bezeichnen können, teils auch als Dark Ambient/Elektronik, wenn man an die Soundtracks von Blade Runner oder 1492 denkt.
Dann habe ich einen Schwenk über mittelalteliche Musik (Medieaval Folk) gemacht – In Extremo, Subway to Sally, Schandmaul, Medieaval Babes und bin so zu Qntal, Helium Vola und Dead Can Dance gekommen. Das dürfte sich dann immer noch im Rahmen von Ambient (Qntal, Dead Can Dance) und Dark Ambient/Elektronik (Helium Vola) bewegen. Über einen Sampler mit deren Musik bin ich dann auf Mila Mar gestoßen. Vertreten mit dem Titel „Elfensex“. Klingt witzig, ist aber durchaus ernst zu nehmen. Beschrieben wird das Genre mit Neoklassik, aber ich tue mich schwer, es in irgendeine Schublade zu packen. Elfensex ist auch der Titel des Albums, auf dem das Lied ist und hier findet sich eine Rezension dazu, die zwar über alle Maßen positiv ist, von der ich aber ziemlich sicher bin, dass sie direkt nach dem Hören der CD geschrieben worden ist. Nehmt das als Argument
Jetzt kommt der Cloú an der Sache: auf einem anderen Sampler hörte ich ein Lied von einer gewissen Milú und verliebte mich gleich noch einmal! (In das Lied „Swan“, um genau zu sein). Und gibt man „Milú“ bei Wikipedia ein, erhält man eine sehr anschauliche Beschreibung über ein bisher noch nicht allzu langes, aber recht bewegtes und vor allem erfolgreiches Künstlerleben. Auf dessen Pfad auch der Name „Mila Mar“ auftaucht. Das ist nämlich der Name der Band, in der Milú bis 2003 gesungen hat. Die Biographie auf Wikipedia.de sollte man tatsächlich mal kurz überfliegen, dann muss ich hier nicht so viele schöne Worte finden.
Interessant dabei auch die Bandbreite ihrer Musik. Eigentlich immer in bedachten und stimmbetonten musikalischen Gefilden unterwegs, gibt es von ihr zwar auch hymnisches, nachdenkliches aber auch unbeschwerteres, lebhafteres und (zusammen mit Peter Heppner und Kim Sanders) ambitioniertes von ihr zu hören. Das ist mir durchaus sympathisch – genauso wie die Tatsache, dass das erste Konzert (wie auch wohl die Gründung?) in Göttingen statt fand.
Ich kann mich schwer für ein letztenendes verlinktes Video entscheiden, nehme dann aber doch dieses:
miLú – Frida (backstage in Tokio with Gomez)
… und empfehle, auch die anderen Links anzuklicken
Ich weiß, das macht man eigentlich nicht, aber falls das hier jemand ganz bestimmtes liesst, ist das Folgende an ihn gerichtet: „Kraft aus Schmerz.“ – das musste nicht nur die Frau hinter Milú lernen.
Vor einer Weile hatte ich schon einmal einen Blick auf das kostenlose MMORPG „Rappelz“ geworfen. Was in dem Eintrag damals nicht stand: es handelte sich dabei um einen soliden Korea-Grinder, der sich nicht großartig von seiner Konkurrenz unterschied – nicht einmal in dem üblichen undeutbaren Namen.
Nun ist vor kurzem eine deutsche Version erschienen. Der Betatest zog sich nur über zwei Wochen hin und endete am 11. Februar. Dummerweise fand ich das erst heute heraus, denn zufällig habe ich genau in den 2 Tagen Serverdown versucht, in das Spiel zu kommen, um es mir noch einmal anzuschauen. Es gibt einen deutschen Client zum Download, der mit 1,9GB nicht gerade klein ist, aber anscheinend aktuell genug ist, um den Patchaufwand nach dem Herunterladen zu minimieren.
Heute ging das Einloggen jedenfalls und in den ersten Spielminuten zeigt sich alles sehr solide, flott und unkompliziert. Im Spiel findet man vieles wieder, was bei den Genrekollegen Gang ung Gäbe ist: die Hotkey Leiste am unteren Bildschirmrand, eine einblendbare Minimap, Inventar und Questbuch dort, wo sie sein sollen. Darüber hinaus finden sich hier auch Erweiterungen, die man hier und dort in den bezahlten Konkurrenten findet und für deren Komfort man dankbar ist: so zum Beispiel die Mehrfachbelegung der Hotkey Leiste, eine zoombare Karte, eine nahezu frei konfigurierbare Benutzeroberfläche, zahlreiche Einstellungsmöglichkeiten für die Grafik und das Spiel und sogar eine zweite Ausrüstungsmöglichkeit für Kleidung, die man optional tragen kann – einfach um des Erscheinungsbildes willen.
Darüber hinaus bietet Rappelz noch weitere Features, die es von der Konkurrenz abheben sollen. So zum Beispiel ein neues Pet-System, über das man seinen Begleiter nach Belieben in Aussehen und Fähigkeiten anpassen kann und die Möglichkeit für Gilden, die Kontrolle über einen Dungeon zu übernehmen.
Alles in allem also ein netter Content für ein kostenloses MMORPG. Der Chat der deutschen Community zeigte sich durchaus belebt und erfreulicherweise nicht unter niedrigstem Niveau, aber da kann man sich schwer ein endgültiges Urteil erlauben, solange man nicht zu verschiedenen Spielzeiten hinein geschaut hat. Der in diesem Zusammenhang wichtigste Punkt jedoch – die deutsche Übersetzung – scheint durchaus gelungen zu sein. Bisher bin ich noch keinem halbherzig übersetzten Satz begegnet oder über Rechtschreibfehler gestolpert. Das lässt gutes erhoffen und ich drücke die Daumen, dass mit Rappelz die Lobby der kostenlosen MMORPGs weiter gestärkt wird.
Gestern war es soweit, die 10.000-Besucher-Marke im GlassBlog wurde geknackt.
Ein Moment des Stolzes und der Freude. Und der Motivation, niemals aufzuhören.
Bedanken möchte ich mich mit einem Bild, dem ich meinen gesamten Tag gewidmet habe und mit dem simplen Wort „Danke“ und den alles andere als simplen Gedanken, die dahinter stehen.
Wie so viele andere Unternehmungen ist auch dieser Blog hier ein Geben und Nehmen. Gebt ihr mir also weiter eure Aufmerksamkeit, nehme ich sie herzlich gerne an und gebe euch soviel zurück, wie ich kann
Die Reise endet nie, sie ändert höchstens die Richtung.
Kam der Film eigentlich im Kino? Weiß ich gar nicht. Wert wäre er es mit Sicherheit gewesen. Und ist es noch.
Es muss Mut gekostet haben, diesen Film zu machen. Nicht nur von Seiten der Produzenten und des Regisseurs. Auch von Seiten der Schauspieler. Ich bin neugierig, wie das Drehbuch ist, bin mir aber auch sicher, dass es besondere Gründe geben muss, warum ein Schauspieler dafür zusagt. Denn der Film ist visionär, mythisch, fantastisch und schwer zu entschlüsseln.
Ich habe mal über Filme geschrieben, die sich selbst verschlüsseln und davor verweigern, allzu leicht verstanden zu werden. Das kann frustrieren, aber es kann auch – wenn er gut gemacht ist – zum Nachdenken anregen und eine tiefe, innere Sehnsucht danach wecken, das gesehene zu verstehen. „Donnie Darko“ war zum Beispiel ein Film der sich absichtlich gegen das Verständnis durch den Zuschauer stellt. Jede Theorie zur Lösung durchkreuzt er fast so geschickt wie David Lynch in seinen „schwierigeren“ Werken. In die einfachere Kategorie fällt wohl „Stay„, den ich auch sehr gemocht habe. Den ich im Nachhinein verstanden habe und der mich genau dadurch verblüfft hat – durch sein rätselhaftes aber faszinierendes Auftreten und dadurch, dass er zu verstehen ist, wenn man nur ein wenig mehr nachdenkt.
„The Fountain“ liegt irgendwo dazwischen. Durch seine Bildgewaltigkeit schmeichelt er dem Auge des Betrachters. Doch mehr noch als das, sind seine Bilder zugleich malerisch und symbolisch. Und viele dieser Symbole werden im Film nicht aufgelöst – oder nur versteckt. Was er verweigert: das umfassende Verständnis am Ende des Filmes. Natürlich, dass es kein „Hollywood-Ende“ gibt, dafür kann man den Machern nur dankbar sein, aber es wird dem Betrachter doch zu einem guten Stück selbst überlassen, die Teile zu einem Ganzen zusammen zu fügen.
Die Handlung möchte ich hier nicht extra noch erklären, das ist an anderer Stelle oft genug geschehen. Ich empfehle jedoch, es zu lesen. Vielleicht sogar die Beschreibung der Handlung auf Wikipedia. Nein, nicht! Nein, nicht die auf Wikipedia – die verrät zuviel. Sie verknüpft die fast schon intimen Geschichten des Filmes mit leuchtenden Fäden, um ein ganzes daraus zu weben. Das sollte jeder selbst tun. Geht das Wagnis ein, genießt den Film, wie ich es tat und lasst euch fallen in ein Netz aus Rätseln, aus Bilderrätseln und Melodiegefühlen. Und wenn man genau aufpasst, kann man den Film wirken spüren. Dafür ist er gemacht.
Hm, ich hab gerade selbst den Trailer gesehen und jetzt verstanden, warum der Film in drei Zeiten spielt und wie sie zusammen hängen. Möglicherweise verrät das einen wichtigen Clou der Geschichte, aber ich lasse ihn mal trotzdem da stehen und baue darauf, dass man es sich nicht sofort erschließen kann, wenn man den Film selbst nicht kennt.
Samstag und Sonntag war hier in Göttingen ein Künstlerfestival von Studenten – das „leuchtturm festival 2007„.
Ich bin ebenfalls dabei gewesen – als Aussteller. Kurzfristig, aber anwesend
Zusammen mit einem Freund haben wir unsere Filme präsentiert. Lars hat einige seinder Kurzfilme gezeigt, die zusammen mit „Die Unsterblichen – The Nameless“ und dem Trailer zum zweiten Teil in einer Endlosschleife gelaufen sind. Dabei haben wir zwar einen DVD-Player geschrottet, der heiß gelaufen ist, aber wir konnten Ersatz beschaffen und unsere kleine „Kinolounge“ war mitsamt seinen bequemen Couches und Sesseln ein beliebter Anlaufpunkt für laufmüde Besucher.
Alles in Allem war das Festival ein voller Erfolg und zu dem möchte ich noch einmal allen Künstlern und Künstlerinnen gratulieren und vor allem dem Initiator des ganzen – Obbe Tiddens.
Ein paar Bilder gibt es hier und auf der offiziellen Homepage.
Ja! Jaaa, ich weiß, astrologisch gesehen, ist erst am 20. März Frühlingsanfang. Aber für mich hat er gestern schon mal ne Vorschau auf sein diesjähriges Programm geliefert.
Und ich muss sagen, ich war sehr angetan ^^
Endlich konnte man mal wieder rausgehen und hat die Sonne nicht nur gesehen, sondern auch gespürt.
Ein milder Hauch strich durch die immer noch kahlen Äste in Verlockung auf die baldigst sprießenden Knospen und das verheißungsvolle neue Leben, das sie bringen werden.
Und dann geschah es. Natürlich war es mal wieder einer dieser unglaublichen Zufälle, die einem einen Moment bescheren, der so kurz und flüchtig ist, aber dennoch soviel Macht hat, dass man sich fragt, was alles dazu nötig war, damit man an genau diesem Zeitpunkt an genau dieser Stelle war.
Ich war gerade in der Nähe der Menso, als mir die junge Frau entgegen kam.
Ich weiß nicht einmal mehr genau, wie sie gekleidet war, aber ich erinnere mich noch ungefähr, wie ihr Gesicht aussah, denn damit hat sie mich gefesselt. Mit dem Blick und mit dem Lächeln, das sie mir schenkte.
Einfach so.
Ich lächelte zurück. wir gingen weiter und trugen mit uns die Magie dieses Momentes mit uns davon.
Jeder für sich ein Stückchen Sonne im Herzen, das man einander ganz unverbindlich und selbstlos geschenkt hat.
Der Frühling ist da.
Vorhin habe ich mich noch gefragt, über was ich wohl diesmal schreiben soll und dann kommt mir folgende Schlagzeile unter die Augen: „Preisexplosion bei Multifunktionsdruckern“. Okay, eigentlich für mich uninteressant, da ich mit solchen Geräten (aus Kostengründen schon bisher) nichts zu tun hatte. Aber weil ich erst heute ein sehr praktisches Gerät bedient habe, schaute ich doch einmal nach.
Der Einstiegstext liess dann auch interessante Gründe für eine solche Preisexplosion vermuten:
Einer Prognose des Branchenverbandes Bitkom zufolge könnte eine
Preisexplosion bei Multifunktionsdruckern drohen. Grund hierfür ist
eine aktuelle Entscheidung des Bundesgerichtshofs (BGH), nach welcher
die Preise enorm in die Höhe schnellen könnten.
Und gleich danach kommt dann der dicke Hammer:
In dem Urteil werden Hersteller verpflichtet, für alle zwischen 1997
und 2001 verkauften Multifunktionsgeräte nachträglich hohe
Urheberrechtsabgaben zu zahlen.
Erst hab ich gelacht. Dann war ich selber kurz davor, zu explodieren.
Betroffen sind Druckermodelle mit Kopier- und Scanfunktion. Ebenfalls
erfasst werden Geräte, die zusätzlich über eine Faxfunktion verfügen.
Die Abgaben liegen zwischen 38 und 614 Euro. Auf leistungsfähige
Einstiegsgeräte, die heute ab 70 Euro verkauft werden, muss eine
zusätzliche Abgabe von 102 Euro gezahlt werden. Insgesamt werden
rückwirkend mehr als 50 Millionen Euro von der Industrie gefordert.
Ja seid ihr denn noch ganz dicht? Ich meine, wo bitteschön habt ihr auf dem Weg zur Arbeit euren Verstand verloren? Wenn das durchkommt und so weiter geht, wie wäre es denn dann damit, auch auf unsere Hände eine Steuer zu bezahlen? Denn schließlich können wir damit ja auch möglicherweise, eventuell urheberrechtlich geschützte Texte kopieren! Oh und hey, wir haben ja 2 Hände, also müssen wir auch zweimal blechen. Denn wir können zwar nicht gleichzeitig schreiben, aber wir könnten(!) und das ist ja genau die Ausrede, die auch die GEZ bei kaputten Fernsehern benutzt.
Diese Gebühr auch noch rückwirkend zu verlangen ist sowieso eine himmelsschreiende Dreistigkeit und die wahren Folgen dieses „Kreuzzuges“ der VG Wort offenbaren sich ja erst noch:
„Dieses Urteil hat dramatische Folgen für Hersteller und Handel“,
kommentiert Bitkom-Hauptgeschäftsführer Bernhard Rohleder. Durch hohe
Kopierabgaben auf Multifunktionsgeräte werde der komplette Markt in die
Knie gehen. Viele Verbraucher können sich dann die in Deutschland
künstlich verteuerten Geräte nicht mehr leisten. Auch deutsche Händler
werden international stark benachteiligt, weil viele Kunden dann bei
ausländischen Anbietern kaufen.
Und ich bin mir mehr als sicher, dass das noch nicht das Ende sein würde. In einem Land, in dem ein Elektrofachhandel GEZ Gebühren bezahlen muss, für die Fernseher, die er verkauft und Urheberrechtsgebühren auf Drucker verlangt – in dem geht noch einiges mehr.
Die ganze Meldung gibts hier zu lesen, ich suche jetzt erstmal meine Blutdrucktabletten
Oft geht es mir bei Buchreihen so, als käme man nach Hause, wenn man ein neues Buch anfängt. Das Gefühl, schon so viel gemeinsam mit den Charakteren erlebt zu haben und sich in einer altbekannten Welt wieder zu finden. So ist das auch jedesmal bei Hohlbeins Reihe.
Und dennoch ist es anders als früher.
Ich hatte das Buch erstaunlich schnell durchgelesen. Das ist nicht negativ gemeint und auch nicht, wenn ich es als Fantasy-Fast-Food bezeichne. Es ist einfach leichte Kost, die ein posiitves Gefühl hinterlässt.
Aber gleichzeitig ist es teilweise auch ganz schön anstrengend. Zumindest für mich.
Schon seit einer Weile ist mir das bei neueren Büchern von Hohlbein aufgefallen: der Hang zu Superlativen. Das meine ich in ganz kleinem, syntaktischem Zusammenhang. Dann gibt es eben nicht eine heiße Flamme, an der sich der Protagonist verbrennt, sondern es ist eine Flamme, die so glühend heiß brennt, als wäre sie ein flüssiger Tropfen aus der Hölle und lässt die Haare des Helden verschmoren und seine Haut Blasen werfen.
Natürlich ist das anschaulich und mitreißend, aber ich finde, auf Dauer wirkt es anstrengend.
Auch bei „Das Dämonenschiff“ ist es mir so ergangen. Ich denke, ich verrate nicht zuviel wenn ich offenbare, dass die beiden Hauptfiguren, Andrej Delany und Abu Duun, Unsterbliche sind. Nicht total unsterblich, sondern eher unglaublich zäh und langlebig. Beide besitzen z.B. Selbstheilungskräfte.
Und da liegt oft der Knackpunkt – jedes Mal, wenn Andrej in dem Buch verletzt wird, stellt er fest, dass seine Heilkräfte aus irgendeinem Grund langsamer brauchen, als es eigentlich hätte sein dürfen. Klar, das schürt die Spannung und das Mitfiebern, aber das ist einfach immer so in dem Buch. Jedesmal werden die beiden so schwer verletzt, dass sie nur ein Wunder retten kann und jedes Mal können sie sich schwerer heilen. Jedes Hindernis wird noch schwerer und noch schwerer. Irgendwann, finde ich, leidet einfach die Glaubwürdigkeit.
Ich will meinen Helden auch mal cool finden können, ich will erleben, was er drauf hat und ich will dabei sein, wenn er allen anderen überlegen ist.
Viele Dinge im Buch brodeln einfach auf höchstem Niveau vor sich hin, kochen aber nicht über.
So zum Beispiel auch die Dialoge zwischen den beiden oben genannten und einem weiteren Charakter, Thure. Jedesmal, wenn die sich unterhalten, bringen sie sich gegenseitig zur Weißglut, ihre Augen funkeln vor Zorn und sie beben vor Wut. Jedesmal. Aber artet das aus oder diskutieren sie es aus? Nein. Ich meine, warum vertragen sie sich nicht mal eine Weile oder einer von ihnen steht über den Kommentaren des anderen und nimmt sie gar nicht erst für voll? Auch diese Lässigkeit der Dialoge – hat mir eigentlich immer gefallen. Ich mag es, wie gehässig und ironisch Abu Dun daher redet – aber im gesamten Buch ist er höchsten drei-, viermal wirklich ernsthaft. Das schlaucht….
Anschließend habe ich ein altes Buch von Wolfgang Hohlbein zur Hand genommen: „Die Töchter des Drachen“ (was der Vorläufer von „Der Thron der Libelle“ ist – das Buch, in das ich mich als allerstes Buch von Hohlbein verliebt habe). Und ich war überrascht: es macht Spaß, „Die Töchter des Drachen“ zu lesen. Der Stil ist natürlich ähnlich, hat aber irgendwas an sich, was den Text geschmeidiger macht und glaubwürdiger. Das lese ich gern. Und sowas möchte ich gern wieder lesen
In ausgedacht on Dienstag, 5. Februar 2008 at 12:27
Vor einer Weile habe ich schonmal über das Nachdenken und die Klarheit beim Träumen geschrieben.
Heute bin ich mir relativ sicher: wenn wir träumen, erfassen wir nicht immer den gesamten Rahmen eines Sachverhaltes.
Genau wie beim letzten Blogeintrag habe ich mal wieder eine Art Geschichte zurecht geträumt. Dabei habe ich mich drauf konzentriert, es mir zu merken und mich sogar nach dem Aufwachen noch dran erinnert. Soweit, so gut. Das ist schon mal einen Schritt weiter als beim letzten Mal.
Dennoch gab es da ein Problem: der Clou und das Besondere an der ausgedachten Geschichte funktionierte eigentlich gar nicht.
Es sollte darum gehen, die Geschichte von jemandem zu erzählen, der – sagen wir mal – gerade in der Patsche steckt. Man hat keine Ahnung, was los ist und er selbst scheint auch nicht so genau Bescheid zu wissen. Der Leser jedoch wird im Laufe der Geschichte herausfinden, wie er dort hinkommen wird – jedoch in zeitlich umgekehrter Reihenfolge. Vom aktuellen Zeitpunkt aus immer weiter zurück bis hin zu dem Ausgangspunkt, der dann mit einer cleveren oder überraschenden Drehung aufgewartet hätte.
Klang zumindest spannend ^^
Nach dem Aufwachen ist mir jedoch klar geworden, dass das kaum bis gar nciht funktioniert. Zumindest ist mir nur eine einzige Erzählstruktur eingefallen, mit der das ginge – und die verwendet schon Christopher Nolan in „Memento“.
Aber auch dort geht man sprungweise ein Stück zurück, sieht die Handlung wieder vorwärts und geht danach wieder sprungweise ein Schritt zurück und sieht die Handlung wieder vorwärts bis zum ersten Sprung, …
Ich war der Meinung, es müsse auch anders gehen.
Also gibt es für das Träumen nachts zwei Möglichkeiten: entweder, wir vereinfachen die Dinge, sehen nicht den kompletten Zusammenhang und darum erscheint so vieles einfach und möglich. Oder wir raffen die Dinge tatsächlich in ihrer komplexen Gänze, sehen alles offen gelegt vor uns und benutzen ein viel größeres Potential an logischen (oder sonst einem) Denken als wir es tagsüber tun.
Anscheinend habe ich meinen inoffiziellen Vorsatz, medientechnisch auf dem Laufenden zu bleiben, noch nicht ganz umsetzen können. Und so war ich gestern überrascht, als ich hörte, dass Schauspieler Heath Ledger tot ist.
Schauspieler Heath Ledger wurde heute Nachmittag in einem Apartment in der 421 Broome Street in SoHo tot aufgefunden. Eine Masseuse versuchte einen vereinbarten Termin mit Ledger wahrzunehmen. Sie wurde vom Haushälter eingelassen, welcher an Ledgers Schlafzimmertür klopfte. Als darauf nicht reagiert wurde, betraten beide den Raum und fanden Ledger bewusstlos vor.
Sie schüttelten ihn, aber er reagierte nicht. Sofort wurden die Behörden informiert. Sein Tod wurde um 15:30 Uhr festgestellt. Die Polizei schließt ein Verbrechen aus. „In der Nähe seines Bettes wurden Schlaftabletten gefunden“, berichtet Polizeisprecher Paul Browne gegenüber CNN. „Es könnte sich dabei um eine Überdosis gehandelt haben – dies wurde allerdings bisher nicht bestätigt.“
Heath Ledger wurde nur 28 Jahre alt.
Fühlt sich seltsam an. Ungefähr so ähnlich, wie damals bei Aaliyah, die 2001 bei einem Flugzeugabsturz ums Leben kam. Sie war zu dem Zeitpunkt auch erst 22 Jahre alt, aber ich glaube, es ist immer grausam, wenn ein Mensch stirbt, unabhängig vom Alter.
Meine Frage ist, warum ist die Öffentlichkeit dermaßen schockiert? Die Antwort muss vermutlich lauten: weil Menschen wie diese Schauspieler einfach so stark in der Öffentlichkeit stehen. Und diese Vermutung bestätigt sich auch, wenn man die zahlreichen Kommentare im Internet liest:
Ich glaube, dass Heath Ledger immer in den Herzen seiner Familie und seiner Fans weiterleben wird. So wird er niemals richtig tot sein. Rest in Peace, Heath!
Heath Ledger war mein Lieblingsschaupieler. Ich kenne einen Spruch, von dem ich denke, dass er recht gut passt: „Der Mensch ist erst tot, wenn niemand an ihn denkt“
Heath, Ich glaube daran, dass Heath Ledger ein „vernünftiger“ Typ war und nicht so etwas nötig hatte um seine Probleme zu bewältigen. Es handelt sich garantiert um einen tragischen Unfall….*heul*
Bin immer noch geschockt – Wie kann nur so ein schöner Mann, der so ein schauspielerisches Talent hat ,so von uns gehen ?!?
Wobei mich gerade der letzte Kommentar am meisten in Verwunderung stürzt. Wie irrational ist das denn bitteschön? Daran sieht man wunderbar, dass der Verstorbene längst kein normaler Mensch mehr in den Augen dieser Menschen gewesen ist. Für sie war er ein Symbol, ein Darsteller, der in ihren Köpfen mehr als Rolle existierte denn als realer Mensch.
Und hier sehe ich auch den Grund für diese Betroffenheit der Öffentlichkeit. Sie betrauern den Tod eines Symbols. Eines Fotos, eines Namens und einer Rolle in einem Film.
Seit ich hier lebe habe ich festgestellt, Niedersachsen ist eines der konservativsten Bundesländer nach Bayern. Hier kommen vielleicht nicht die verrücktesten politischen Ideen her, aber wenn eine aus Bayern kommen sollte, ist Niedersachsen bestimmt das erste Land, das diese Ideen gut findet.
Und daher sind die Ergebnisse der Landtagswahlen vom 27. Januar auch nicht sonderlich überraschend.
Die CDU geht mit Christian Wulff – den ich bestimmt nicht gewählt habe – weiter mit der CDU in Führung und der FDP (3. Platz) in eine Koalition.
Die SPD sitzt weiterhin zwischen diesen beiden Stühlen und ist auf gute Versprechen angewiesen. Wie zum Beispiel, den Erlass über die Studiengebühren an den Hochschulen nochmal zu überprüfen und gegebenenfalls rückgängig zu machen.
Aber nicht mit den Niedersachsen, die bleiben lieber bei dem, was sie haben.
Nun gut, es gibt auch Aureißer und überraschenderweise ist Göttingen diesmal einer. Göttingen ist stets hin und hergerissen zwischen guter alter Tradition und guten neuen Alternativen. Ich schiebe das einfach mal auf das ausgeprägte Bildungsbürgertum dieser Stadt, das sich politische Ereignisse sehr genau anschaut und gerne auch mal gegen den Strom schwimmt.
Und so liegt hier die SPD (28,9%) ganz knapp vor der CDU (28,5%), danach die Grünen, die FDP und dann erst die Linke. Gleich nach der Linken jedoch sitzt die NPD mit immerhin 0,6% – Das macht bei einer Wahlbeteiligung von etwas mehr als 67.000 Wählern (Göttingen Stadt) noch ganze 403 Wähler, die die NPD gewählt haben.
Das ist interessant und auch schon immer zu spüren gewesen: hier, wo sich die politischen Lager treffen und auf viel Interesse stoßen, ist auch die rechte Fraktion stark vertreten und kann sich Gehör verschaffen.
Nicht genug jedoch und das ist auch ganz gut so. Denn egal wie stark das öffentliche Interesse dafür ist, bisher war es immer noch stärker dagegen.
Interessant: Die Serie „Lost“ ist auch überraschend, wenn sie es ausnahmsweise mal nicht sein will.
Ich erinnere mich noch, dass man zwischen der dritten und vierten Staffel eine längere Pause machen wollte. Und vor ein paar Minuten lande ich zufällig auf www.lost-page.com und dort prangt ganz groß über allen Seiten:
Ja isses denn schon wieder soweit?
Na, ich bin mal gespannt, wie die Sache weiter geht. Die dritte Staffel hab ich vor einer Weile fertig geschaut – brisante Zuspitzung und ein paar einzelne Folgen waren wirklich sehenswert. Allerdings erschöpft sich das Thema ganz langsam, was man daran merkt, dass die Handlung größere Kreise – über die Insel hinweg – zieht.
abc.com ist ganz und gar auf die große Staffelpremiere heute eingestellt und bietet über zahlreiche nutzvolle und -lose Infos auch einen Trailer zur vierten Staffel.
Hm, dickes Buch. Typisch Fantasy. Nein, das stimmt nicht ganz. Was mir positiv gefallen hat: obwohl es offensichtlich Fantasy ist, ist es keine typische Herr-Der-Ringe-Fantasy mit Orks und Elfen. Eigentlich gibt es tatsächlich nur Menschen und hier und da etwas abgewandelte Formen dieser „gewöhnlichen“ Spezies.
Auch ein netter Kniff: die Welt entfaltet sich als eine mittelalterliche Welt, doch durch Zitate, die am Anfang jedes Kapitels eingestreut sind und bekannt klingende Namen von Göttern oder ähnlichem lassen den Leser aufhorchen.
Und was auch schon nach einem Blick auf die Karte auf den ersten Seiten unterbewusst im Kopf herum geistert wird dann zur Gewissheit, die mit einem angenehm überraschenden Aha-Effekt über einen kommt.
Gut ausgeführt sind die einzelnen Charaktere mit denen man sich sehr gut identifizieren kann. Nicht zuletzt auch durch die teils sehr umfangreichen Rückblenden, in denen die Hintergrundgeschichten der handelnden Personen ausgebreitet wird. Bei manchen mehr, bei anderen weniger – schade dagegen, dass man das Gefühl hat, dass gegen Ende hin einige der wichtigen Personen einfach verschwinden, wenn die Geschichte ihrem Ende entgegen geht.
Auch werden so manche wirklich interessanten Fragen einfach nicht beantwortet: was genau sind die Daimonen, was ist die Geisterwelt tatsächlich, sind die fünf Schreine tatsächlich Teleporter, was ist aus der Zivilisation geworden, die als verschollen gilt und was hat sie ausgelöscht? Was hast es mit den zahlreichen labyrinthischen Höhlen auf sich, die so manchen Berg durchziehen?
Viele Fragen werden beantwortet, doch diese – die ich als die interessantesten empfand – eben nicht. Schade, da die Daimonen-Bücher mit dieser Trilogie beendet sind.
Dennoch ist es eine schön gestrickte Geschichte, die durchaus das Potential hat, den Leser in das Buch hinein zu ziehen.
Endlich ist es soweit – endlich die ersten bewegten Bilder zum Unsterblichen-Filmprojekt!
Der offizielle Trailer ist online.
Darüber hinaus habe ich die GlassBlog-Seiten zum Thema aktualisiert und in den nächsten Tagen kommen noch die restlichen Einträge aus dem Produktionstagebuch hinzu.
In ausgedacht on Mittwoch, 30. Januar 2008 at 1:37
Hach, „Untitled“ ist SO eine bequeme Ausflucht, wenn einem mal kein Titel einfällt… *g*
Irgendwie hab’ ich Lust, endlich Neuigkeiten zu verbreiten, aber so arg viele gibt es gar nicht und zudem sind sie auch noch langweilig, denn es gibt hauptsächlich Neuigkeiten zum Unsterblichen-Film und damit habe ich hier in den letzten Tagen schon so einige Einträge gefüllt.
Ums kurz zu machen: die erste vollständige Filmversion ist fertig! Sie ging heute nach mehreren Exportversuchen raus an das „Sound Department“. Das sind im Grunde erstmal nur zwei Personen, aber ich mag die Bezeichnung so *g* Dort werde ich nun mit Hochdruck zu einer Bearbeitung drängen, was bedeutet, ich gehe zwei gewissen Personen in nächster Zeit ganz gehörig auf die Ketten…
Das Gute ist, mit diesem Schritt nährt sich der Film nun spürbar seiner Veröffentlichung entgegen. Was wiederum bedeutet, ich muss es hier nicht mehr so spannend machen und nicht mehr mit Neuigkeiten zu dem Thema langweilen.
Darum gibt es jetzt zur Abwechslung noch eine weitere Ausflucht, semi-aktueller Berichterstattung zu entgehen:
Gerade habe ich einen Artikel über einen Artikel gelesen. Und zwar einen Artikel über „Mass Effect“ ein beliebtes Rollenspiel für die Xbox von BioWare – einem Entwickler, den ich selbst sehr schätze (Baldurs Gate, Knights of the Old Republic, …)
In einer News auf der deutschen Fanseite zum Spiel wurde es richtig bezeichnet:
Eigentlich ist das ja fast keine News wert, aber die Amerikaner meinen es wirklich ernst.
Das Spiel wurde von der „Testerin“ jedoch ziemlich verrissen – hauptsächlich mit der Begründung, es hätte zuviele sexuelle Inhalte und Frauen würden darin herabgewürdigt. *seufz*
Und da frage ich mich wieder: was ist da los in USAland? Einem Land, in dem fast soviele Waffen existieren wie in allen anderen Ländern zusammen. Einem Land, das sich als Weltpolizei sieht und doch mit sovielen Problemen zu kämpfen hat. Einem Land, das als einer der größten Produzenten von Pornographischen Inhalten dasteht und sich doch immer wieder auflehnt gegen Dinge oder sie nicht anerkennt, die schon längst zu seiner „Kultur“ geworden sind.
Ich meine, okay, wenn es deren Mentalität ist. Wenn sie sich nun mal so „prüde“ geben wollen, meinetwegen. Aber bitte nicht auf diese polemische Art, die an eine Hexenverbrennung erinnert. Denn was Cooper Lawrence über das Spiel zusammen trägt ist nun wirklich zwanghaft an den Haaren herbei gezogen. Und das scheint sie nichteinmal zu verheimlichen:
Asked on the air by Geoff Keighley of Spike TV whether she had ever played the game, Ms. Lawrence laughed and said, “No.”
Also bitte. Muss ich dazu noch was sagen? Wie kann man nur so verantwortungslos im Fernsehen auftreten?
Hm, eigentlich wollte ich euch zur Feier des Tages den ersten offiziellen Trailer zu „Die Unsterblichen: Der Antagonist“ präsentieren. Und eigentlich ist er auch fertig, aber ich bin dennoch nicht ganz zufrieden mit ihm. Die Musik musste ich dafür selber arrangieren, weil meine Verantwortliche dafür verhindert war und ich möchte sie noch einmal „drüber hören“ lassen, ehe ich es in die Welt hinaus posaune
Darum als Geduld-heischende, billige Ausflucht noch ein paar (11 Stück) Screenshots von den Dreharbeiten.
Was den letzten Nachdreh angeht: es lief alles gut! Die Einstellungen passen sich wunderbar in das Material ein, das vor über zwei Monaten, im Dezember, gedreht wurde und auch wenn der Zweikampf schwierig zu schneiden war, bin ich ganz zufrieden damit.
Drückt die Daumen, dass es weiter gut läuft und die Soundbearbeitung nicht ausufert.
Neues vom Unsterblichen-Filmprojekt:
Ein neuer „Milestone“ ist erreicht. Heute habe ich leicht verspätet das Ende des Films schneiden können und ich muss sagen, ich bin echt erleichtert. Ist die letzte Szene vorbei und das Black kommt, kann man – wenn man ganz genau hinhört – einen leisen Rumms hören. Das ist der Stein, der mir dabei vom Herzen gefallen ist
Jetzt kommt noch die Feinarbeit und der Ton/Musik.
Gestern habe ich endlich mal wieder nen ordentlichen Film gesehen: „I am Legend„. Jaja, ich weiß, Hollywood-Streifen und dazu noch ein Zombiefilm und wenn das alles nicht reichen würde, auch noch ein Will-Smith-Film. Aber hey, was solls, nach „Die letzte Legion„, „Der goldene Kompass“ und „Hitman“ war das endlich mal wieder eine sehenswerter Film.
Vor allem wegen dem aufgewendeten Handwerkszeug, würde ich sagen. Der Stil ist nicht neu, aber gut durchgezogen. Man kann sogar dem Licht eine eigene Rolle im Film zusprechen. Die Trostlosigkeit einer verlasseneren Welt gibt es anderswo sicher überzeugender, aber das macht für mich die schauspielerische Leistung von Will Smith wieder wett. Auch wenn unbedingt eine nackter-Oberkörper-Szene drin sein musste, ist seine Rolle nicht zu verachten. Die Angst, die er spürte, ist für mich fast greifbar gewesen – schade dabei, dass sie am Ende unbedingt einen Hollywood-Helden aus ihm machen mussten. Aber das war vermutlich auch ein Grundbaustein der Konzeption gewesen.
Das meiste hat man halt schonmal irgendwo gesehen.
Die Computerzombies sind durchaus ansehnlich und überraschten mich positiv mit ihrer Aggressivität und damit, dass sie nicht diesen schlurfenden Gang an den Tag – respektive die Nacht – gelegt haben. Auch ist der Film nicht so blutrünstig wie so manch anderer Zombiefilm, das kann ich nur begrüßen.
Also eine nette Beschäftigung für einen netten Abend.
Man ist gut unterhalten und kann sich sogar mit dem Hauptcharakter identifizieren, hängen bleibt aber nicht allzu viel.
In ausgedacht on Dienstag, 22. Januar 2008 at 9:00
Was für ein Tag war heute?
Einer dieser frühen Frühlingstage. In der Luft liegt noch der Geruch von Winter und die Schatten sind blau, kalt und hart. Sie werden durchschnitten von einem orangen Sonnenlicht, dessen Quelle tief steht, von keiner Sonne verdeckt wird und sich seinen Weg durch die noch kahlen Äste der Bäume sucht.
Als ich heute in die Stadt bin, hat mich die Sonne dermaßen geblendet, dass ich die meiste Zeit kaum etwas sehen konnte und zwischendurch sogar mit jemandem zusammen gestoßen bin.
Nicht immer zeigt sie uns also, wo es lang geht? Ist die Sonne nicht immer Symbol für Leben und Hoffnung? Ärgert sie uns manchmal etwa auch und ist zuviel Licht genauso wie zuviel Schatten?
Sie kann uns blenden und verbrennen.
Doch so sehr mir die Sonne auch zugesetzt hat auf meinem Weg – in der Kälte des Tages hat sie mich auch die ganze Zeit über gewärmt.
Sicher, der Dreh bzw. die ganze Produktion des Unsterblichen-Films war die meiste Zeit nicht einfach. Man muss zugestehen, ich habe dabei viel Glück gehabt und konnte mich auf viele Menschen verlassen und Hilfe bekommen, für die ich sehr dankbar bin. Und natürlich zehrt so ein Projekt auch an den Kräften. Selbst jetzt noch und nicht nur an meinen. „Irgendwann muss es einmal ein Ende haben“, höre ich immer wieder und ja, das stimmt natürlich auch. Ich gebe mir auch Mühe, es zum Ende zu bringen, aber manchmal kommt eben doch etwas dazwischen und die vereinten Kräfte vieler sind noch einmal gefordert.
Wie zum Beispiel heute. Letzte Woche hatte ich festgestellt, dass es nicht geht. Nämlich das Ende des Films. Das hatten wir damals im Oktober gedreht, im Dezember dann nicht noch einmal, weil eh alle schon nicht mehr konnten, nachdem ich sie einen halben Tag lang durch einen bitterkalten Wald gescheucht hatte. Guter Hoffnung wollten wir das Material vom Oktober nehmen. Und ich habs auch echt versucht, aber konnte es nicht glaubwürdig einbauen. Zu dunkel, zu matschig, zu wenig Konturen. Es gab nur eine Lösung: noch mal drehen. Klar, dass ich damit nicht auf Begeisterung stieß, aber dass ich es so schwer haben sollte, hätte ich nicht gedacht Und ein neuer Kampf, den es zu gewinnen galt. Man muss dazu sagen und das will ich auch gar nicht runterspielen: ich kann tun, was ich will, wenn sich die anderen quer stellen, habe ich keine Chance. Und darum kann ich nur wenig mehr als bitten und entschädigen. Das hab’ ich getan und ich bekam ein weiteres Mal Hilfe. Dafür bin ich dankbar und hoffe, mein Versprechen halten zu können: das war das letzte Mal
Nein wirklich, wenn alles gut laufen sollte, dann kann schon nächste Woche ein neuer Milestone erreicht werden: die Abgabe des geschnittenen Filmes an die Ton- und Musikabteilung.
Ansonsten sind auf deviantart ein paar neue Bilder hinzu gekommen, mit denen ich euch zum Ende der Woche auch noch belästigen möchte:
In letzter Zeit kam jeden Tag ein neues Bild hinzu und es gibt noch einige, die das Licht der Welt erblicken wollen, aber wenn ich durch mein Album schaue, entdecke ich immer wieder dieselben. Die Lust am Fotografieren kratzt wieder im Unterbewußtsein und sehnt sich nach Licht und Motiven. Kommt Zeit, kommen Fotos…
Ach ja, nen Wochenrückblick in Videoform gibts bei Spiegel Online.
Deviantart – das Social-Network für „Künstler“, bei dem ich registriert bin, hat eine Menge Mitglieder. Ich kann leider gar nicht genau sagen, wieviele, doch die Tatsache, das meist rund 30.000 von ihnen gleichzeitig online sind, dürfte für sich sprechen.
Interessant dabei ist, dass man trotz dieser extremen Größe immer wieder auf die gleichen Namen stößt. Es gibt unter anderem eine Kategorie auf der Startseite namens „Popular“. Klickt man sich dort durch, stößt man auf Kunst, die viele andere Leute interessant fanden und sich angeschaut haben. Klar, das trägt viel dazu bei, einzelne aus der Masse heraus zu heben. Und jemand, dessen Bilder dort landen, bekommt schlagartig eine Menge an Seitenaufrufen auf seiner persönlichen Seite.
Und dennoch… Aber man muss zugeben, dass es viele von ihnen auch verdient haben, beachtet zu werden. Einer von ihnen ist vermutlich Gilad „‘gilad“ Benari, ein israelischer Fotograf, dessen Galerie wirklich bemerkenswert ist. Wollte man sich aus seinem Portfolio Bilder heraussuchen, zum an die Wand hängen, hätte man vermutlich Probleme, genügend Wände zu finden, weil man so viele von ihnen gut findet.
Das ist die eine Seite. Die andere sind selbst bei ihm bemerkenswerte Statistiken: über 23.000 Kommentare zu seinen Bildern und über 2.7 Millionen Seitenaufrufe auf seiner persönlichen Seite. Das ist schon eine ganz enorme Menge und führt aber auch dazu, dass der Austausch stärker wird. Und hier sind wir nun bei einem entscheidenden Vorteil von Sozialen Netzwerken: die Teilnehmer profitieren von sich gegenseitig. Ganz im Sinne des Schneeballsystems kommen wir von der Betrachtung des einen zum anderen zum anderen und zum nächsten.
Und so findet man auf der Seite des Künstlers auch ein Journal, in dem er wöchentlich die Werke anderer Künstler vorstellt, die er für beachtenswert hält. Und die ist mitunter tatsächlich beachtenswert…
Man kann also über solch ein Netzwerk auf recht „einfache“ Weise zu einem enormen Ansehen und Aktzeptanz kommen. Wieviel die „wert“ ist und was man daraus machen kann, sei dahin gestellt, interessant dabei ist aber, dass man auch hier erst einmal einen „Fuß in der Tür“ haben muss. Man muss es einmal geschafft haben, Interesse zu wecken und das geht wiederum dort fast nur und sowieso am Besten über soziale Kontakte – leicht negativ besetzt auch mit „Vitamin B“ bezeichnet.
Aber klar, warum sollen diese Welten anders funktionieren als andere?
Hm schon wieder zwei Tage rum seit dem letzten Eintrag.
Das liegt nicht daran, dass ich den vorigen länger wirken lassen wollte, sondern daran, dass ich wieder die ganzen Tage über in der Stadt/Uni/Bibliothek war und abends nur noch Lust auf ein wenig Abschalten habe.
Hm, was hätte ich sonst geschrieben, wenn ich was geschrieben hätte?
Darüber, wie voll eine gigantische Bibliothek zur Prüfungszeit sein kann, darüber, dass Lachsbrötchen mit Ei zwar lecker aussehen, aber irgendwie nach Algen schmecken.
Davon, dass ich durch die Tage rase, einen Stein aus der Wand ziehe und tausend Steine nachkommen.
Und vielleicht davon, dass ich gern ein paar Minuten hier:
gesessen und einfach mal an nichts gedacht hätte.
Aber wer kann das schon?
Wer macht das schon?
Wer sollte das schon?
Wichtig dabei ist natürlich nicht so sehr der Inhalt – über den sind sich schon lange alle, die es betrifft (die Spieler) einig. Nein, wichtiger ist mehr die Tatsache, dass die im Titel genannte Aussage das Ergebnis einer Studie von Wissenschaftlern ist. Das muss natürlich nicht unbedingt heißen, dass es sich um eine unumstößliche Tatsache handelt, aber es ist nunmal so, dass ein Sachverhalt auf mehr Verständnis stößt, wenn da steht: Leute mit Doktortitel haben sich darüber nen Kopf gemacht.
Jedenfalls sollte man das hier doch mal lesen und möglichst weit verbreiten oder mal woanders ansprechen.
Worüber ich in dem Artikel dann aber doch gestolpert bin, ist folgendes:
Hä? Ich weiß, ich weiß, der Satz (also der Inhalt) ist völlig idiotisch, scheint aber tatsächlich ernst gemeint zu sein. Dennoch muss ich hier ganz ganz dumm fragen: seit wann bitteschön entscheidet eine Kommission darüber, was ein Teil der Kultur ist und was nicht??? Bin ich jetzt völlig plemplem, weil ich der Meinung bin, dass sich Kultur aus sich selbst heraus mit Hilfe der Menschen entwickelt? Und nicht etwas ist, über das man entscheidet und in gewisse Bahnen lenkt?
Ja ich weiß, in den letzten Tagen sind Neuigkeiten hier spärlich gesät. Möglicherweise wäre es etwas mehr, wenn ich an dem Schnitt-PC einen Internetzugang hätte, denn da sitze ich im Moment die meiste Zeit über.
Eigentlich geht es ganz gut vorwärts. Es tut gut anzusehen, wie sich alles fügt und aneinander kommt. Manches davon kommt besser anderes schlechter aneinander. Es gibt natürlich auch zahlreiche Dinge, mit denen ich unzufrieden bin oder für die ich mir etwas neues ausdenken muss, aber das sind Herausforderungen, denen man sich gerne stellt, denn bei der Arbeit am Schnittplatz hat man immer ein Endziel vor Augen und kann zusehen (wenn es gut läuft) wie man dem näher kommt.
Heute hatte ich ein Treffen mit meiner Leiterin der Tonbearbeitung (Ich geb’s zu, „Supervising Sound Editor“ klingt besser ^^) und sie ist schon ganz begei… geschockt von der Arbeit, die auf sie zukommt
Ich finde es interessant bei anderen zu sehen, was mir selbst schon während dem Dreh aufgefallen ist: Schauspielern ist gar nicht so einfach. Vor allem, dass es nicht danach aussieht und noch weniger, dass es danach klingt. Und dieses Problem haben wir jetzt: oftmals klingen die Dialoge einfach so, als würden sie gespielt. Das fiel meinen „Untergebenen“ beim Dreh absolut nicht auf und wenn ich deswegen interveniert habe, ging es mal eine kleine Weile besser und dann fiel man wieder in den Trott hinein. Aber wenn sie selbst es dann im Fernsehen sehen, merken sie es ebenfalls. Das ist wohl etwas, das man lernen muss. Vielleicht hätten wir das vor dem Dreh besser durch Proben beheben können, doch die Zeit hatten wir nicht. Die müssen wir jetzt investieren und meine Sound Editorin schlug sogar vor, große Teile der Dialoge nochmal nachzuvertonen und neue Aufnahmen zu machen.
Es bleibt also weiter spannend und die Arbeit nimmt (noch) kein Ende.
Dennoch hier mal wieder ein paar neue Screenshots als Schnupperhäppchen:
In ausgedacht on Donnerstag, 10. Januar 2008 at 2:42
Letztes Jahr gab es Zeiten, in denen hatte ich soviel zu tun und soviel Streß, dass ich manchmal nicht mehr weiter wusste und in seltenen Momenten der Ruhe einfach nur dasaß und an nichts gedacht habe. Der Schlafmangel machte mich zu einem Zombie und ich musste Acht geben, zwischendurch etwas zu essen
Im Moment habe ich ungefähr genauso viel Streß, das kommt von der Uni und von der Postproduktion des Unsterblichen-Filmes. Wann immer ich kann, bin ich in der Bibliothek und schneide dort am Film. Das dauert dann meistens bis in die Nacht hinein. Aber ich bin nicht unzufrieden damit. Ich mache es gerne, obwohl ich genauso wenig Zeit habe, wie oben beschrieben.
Gibt es also mehrere Arten von Streß? Vielleicht mehrere Abstufungen von Streß, aber wenn man mal davon ausgeht, dass sich die beiden bei mir wenig unterscheiden, dann liegt des Rätsels Lösung woanders. Nämlich bei mir.
Beziehungsweise bei jedem von uns. Dann liegt es daran, wie wir mit Streß umgehen, bzw. woher er stammt. Manche Arbeiten nehmen wir bereitwillig auf uns und erledigen sie gerne, obwohl sie uns Mühe und Ressourcen kosten. Andere weniger und die scheinen uns dann noch mehr zu schaffen zu machen. Doch wenn sich die Arbeiten nur darin unterscheiden, wie gerne wir sie machen, dann können wir auch beeinflussen, wie sehr sie uns zusetzen.
Letzte Woche habe ich mit der Postproduction für den Unsterblichen-Film angefangen. Bisher bin ich aber noch nicht gut genug hinein gekommen, um sagen zu können: „Jetzt geht es los!“ Zumindest habe ich bereits die Hälfte des Materials eindigitalisiert und ein paar kleinere und größere Probleme aufgetan.
Gestern und heute wollte ich den Rest des Rohmaterials einspielen, doch der Computer wollte nicht. Nach dem Einschalten sagte er sich wohl einfach: „Ich ging zwar gestern noch, doch heute habe ich keine Lust. Ich streike.“ Die Techniker konnten auch nicht helfen, sie werden das System auseinander nehmen und den Fehler suchen müssen. Und anschließend neu aufsetzen müssen. Zum zweiten Mal, seit ich dran arbeite… Nein, ich weise jede Schuld von mir
Trotzdem gibt es hier als kleines Bonbon schonmal ein paar exklusive Bilder aus dem Rohmaterial von „Der Antagonist“.
Und? Wie ist euer Winter so?
Bei mir ist er sonnig. Kalt zwar und immer mal windig, aber mit viel Licht. Okay, kaltem Licht. Aber dennoch gibt es auch warme Lichter, die uns den Weg weisen. Die finden wir nicht immer draußen vor dem Haus. Die sind oftmals viel viel näher. Wer eines kennt, weiß, was ich meine.
blossom – mein Gedanke an den Frühling zur Winterzeit.
Auf dieser Seite hat jemand eine Auflistung gemacht. „Over a hundred things that makes me happy“. Ziemlich beeindruckende und umfangreiche Liste. Ich finde das spannend und mich würde interessieren, ob man auch auf über 100 Einträge kommt, wenn man keinen Partner hat, denn ich finde, das kann einen ganz netten Prozentteil so einer Liste ausmachen.
Wie auch immer, ich empfehle jedem, mal selbst eine solche aufzustellen. Aber bitte nur, wenn ihr sicher seid, mehr als 50 Posten zusammen zu bekommen, ich will doch nicht, dass jemand von euch depressiv wird *g*
Nein, allein darüber nachzudenken finde ich wertvoll genug und ich möchte nicht anmaßend sein, aber ich denke, wenn zumindest ein paar Dinge dort stehen, hat man schon viel gekonnt.
Ich werds versuchen. Und ich wünschte, ich könnte an einigen Stellen mehr schreiben, als ich tatsächlich kann.
In ausgedacht on Dienstag, 1. Januar 2008 at 11:19
Ging es euch heute auch so?
Habt ihr euch dabei ertappt, nach draußen zu sehen – schlechtes Wetter vorm Fenster – und zu sagen: „Das neue Jahr fängt ja gut an.“ Oder vielleicht heute morgen mit einem Kater aufgewacht, im Bad vor lauter Orientierungslosigkeit vielleicht das Regal herunter gerissen oder festgestellt, es ist gar nicht das eigene Bad? Habt ihr an einem besonders tollen Tee oder Kaffee genippt, jemanden angerufen, mit dem ihr lange nicht geredet habt oder in eurem Postkasten einen Brief gefunden? Und habt ihr euch danach immer gesagt: „Das neue Jahr fängt ja gut an“?
Ist das Aberglauben? In jedem kleinen Detail ein Zeichen sehen zu wollen? Was ist es? Wunschdenken, fantasieren, träumen, hoffen oder fürchten? Was immer es ist, es ist menschlich. Es ist, einen Sinn zu suchen in den Dingen, die uns gegeben sind und uns wiederfahren. Das ist etwas, das kein Wesen auf dieser Erde außer uns vermag. Es ist das, was uns verletzlich macht und einzigartig.
Ich habe mein neues Jahr mit Freunden begonnen. Mit einer Grippe, mit vielen netten Worten, mit glücklichen Augen und bangen Hoffnungen. Mit einer Fahrt über eine einsame Autobahn, nur mein Auto, meine Musik und mir. Das sind verdammt viele Zeichen fürs kommende Jahr. Das ist mein kommendes Jahr? Oder auch nicht….
Es ist das, was wir sehen wollen und was wir bekommen, wenn wir es zulassen.
Frohes neues Jahr euch allen dort draußen! Kraft Mut Fantasie Hartnäckigkeit Selbstbewußtsein Offenheit Ehrlichkeit Aufrichtigkeit Gesundheit und Energie wünsche ich euch.
Der WeihnachtsgeschenkebesorgunddurchdieengenLädenquetsch-Marathon ist erstmal erledigt. Sicher, es war keine besonders gute Idee, heute am Samstag noch die letzten Sachen besorgen zu wollen, aber es war ein Versprechen, dass ich jemandem gegeben habe und ich hab es keineswegs bereut.
Heute geht es nach Hause zu meinen Eltern.
Zu Weihnachten kommt die Familie zusammen.
Darum werde ich vermutlich auch in den nächsten Tagen eher wenig schreiben, aber ganz ohne etwas müsst ihr die Tage nicht verbringen, denn ich hab euch was da gelassen:
Allen, denen ich es nicht persönlich sagen kann, sende ich einen speziellen Weihnachtsgruß zum Ende des Jahres. Zwar erst zum zweiten Mal, aber ich glaube, es ist eine gute Möglichkeit, die anderen wissen zu lassen, dass man an sie denkt.
Den Text findet ihr, wenn ihr auf „Weiterlesen“ klickt oder auf Mworkz.de – dort auch als herunterladbares PDF-Dokument.
Ich hab ne Weile nach einem Satz gesucht, um diesen Film zu beschreiben. Der Film selbst hat ihn mir allerdings geliefert, und zwar in den Credits: „Based on Hasbro Transformers Action Figures“. Und ich denke, das sagt alles.
Ich glaube, ich hab noch nie so einen aufwendigen – und vermutlich teuren – Kinderfilm gesehen. Als ich den ersten Trailer gesehen habe, dachte ich mir: Oh mann, was ist das denn? Nen Animationsfilm, der mit High-End-Animation und mittelmässiger Story aufwartet? Oder vielleicht anders herum? Doch dann tauchte der Name „Steven Spielberg“ im Trailer auf und später auch „Michael Bay“. Da wurde es mir klar: entweder sind die beiden verrückt geworden oder zu Kindern.
Und genau das spiegelt der Film wider: Es ist das Machwerk von zu groß geratenen Kindern, denen 150 Mio. US$ in die Hand gedrückt werden, um einen riesigen Sandkasten zu bauen. Die Macht der Technik wussten sie dabei gut zu nutzen, doch vielleicht auch etwas zu freizügig. Denn eines ist der Film ganz sicher: irrwitzig.
Das meine ich weder negativ noch positiv. Irrwitzig bedeutet für mich, die Transformation eines LKWs in einen haushohen Roboter mit dermaßen viel Details, dass ich es unmöglich wahrnehmen kann. Irrwitzig ist ein F22-Kampfjet, der auf eine Brücke zugerast kommt, sich verwandelt und mit einer Hand auf dieselbe Brücke hinaufschwingt – und das innerhalb von höchstens 15 Frames. Irrwitzig ist die gigantische Materialschlacht, die auf einer großen Leinwand kaum zu ertragen sein muss. Und genau dafür ist dieser Film gemacht. Ich kann mir gut vorstellen, dass Steven abends bei Michael angerufen hat und sagte: „Hey Michael, ist dir auch so langweilig wie mir? Wie wärs, wenn wir ein bisschen spielen gehen…“
Und diese beiden Männer spielen nur mit großen Bauklötzen. Dass sie es können, haben sie bewiesen. Aber verliert euch nicht darin. Kino darf auch klein sein. Kino muss nicht verkaufen und vor allem: Kino darf auch intelligente Dialoge enthalten
Gerade lese ich, dass die Arbeiten an „Transformers 2″ beschlossene Sache sind. Eins steht fest: es gibt Menschen auf dieser Welt, auf die wäre König Midas neidisch.
In ausgedacht on Dienstag, 18. Dezember 2007 at 8:22
Gestern bin ich mit guter Laune durch die abendliche und von frostiger Kälte durchströmte Stadt gewandert. Das mag an „Arena“ von VNV Nation gelegen haben, das ich gerade wiederentdeckt und gehört hatte. Oder aber an der sehr netten Gesellschaft, die ich am Weihnachtsmarkt zuvor hatte. (Natürlich lag es nicht an der Musik )
Auf jeden Fall hatte ich mich dem Weihnachtsgeschenkestreß gewachsen gefühlt, was auch bis heute zum Toys ‘R Us angehalten hatte…
Im Prinzip ist es doch jedes Jahr das Gleiche. Wir wissen zu irgendeinem Zeitpunkt der Vorweihnachtsphase nicht, was wir schenken sollen. Aber wir müssen etwas schenken. Warum?
Weil es Tradition ist? Das ist kein schlagendes Argument. Weil man selbst etwas geschenkt bekommt? Ist keine universelle Behauptung. Weil man sonst ein schlechtes Gewissen hat? Dafür gibt es viele Gründe, aber das ist wohl keine unumstößliche Begründung. Aber es ist meist tatsächlich so: man hat sonst ein schlechtes Gewissen. Woher kommt das? Zum einen kommt es daher, dass man (in den meisten Fällen) weiß, dass man selbst etwas geschenkt bekommt. Und man will sich revanchieren. Das ist normal und das ist Gang und Gäbe, aber es müsste doch eigentlich auch ohne gehen oder nicht? Ich weiß doch nicht, dass der Beschenkte dankbar ist, nur weil er sich auch für mich durch die Läden gequält hat, um mir etwas im Gegenzug zu besorgen. Nein, eigentlich sollte ich es auch so wissen, einfach, weil der andere sagt: Danke.
Und nun die Frage: Sind wir tatsächlich so materiell eingestellt, dass wir unseren Dank nur in Geschenken ausdrücken können? Bzw. uns dazu verpflichtet fühlen, ihn in Geschenken auszudrücken. Glauben wir, wir können ihn nicht richtig ausdrücken, wenn wir ihn nicht mit einem Gegenstand unterstreichen?
Ja und nein.
Manchmal (oder eigentlich sehr oft, nehme ich mal an) ist das Geschenk auch die Erfüllung eines Wunsches. Der beschenkte hatte einen ganz bestimmten Wunsch, den er selbst sich nicht erfüllen wollte oder konnte. Dann tun wir das für ihn. Um unsere Wertschätzung auszudrücken.
Aber was machen wir, wenn wir keine Wünsche erfüllen können? Wenn der andere sich gar nichts wünscht (und es auch so meint) oder wenn wir einfach nicht in der Lage sind, den Wunsch des anderen zu erfüllen. Sollten wir dann dennoch versuchen, etwas zu besorgen? Und was wird das sein?
All diese Fragen, machen es mir schwer, Geschenke einzukaufen. Geschenke sind ein Symbol für etwas Besonderes; für Dankbarkeit, Respekt, Liebesbekundung, …
Vielleicht gibt es ja eines Tages auch einen Ort und eine Zeit, in der man keine Symbole braucht, um dem, dem man nahe steht, dies zu vermitteln.
Jep. Das ist der Gewinner der Runde, an der ich auch beteiligt war. Darf ich mal kritisch sein? Es ist ne hübsche Seite. Nettes Design und so… aber es ist nur ein Forum Ja, okay, man muss auch sagen: hey, es ist ein Forum! Ich kann ganz gut verstehen, wenn eine Community gegen eine „tote“ und „statische“ private Homepage gewinnt. Zum einen, weil dort mehr passiert und zum anderen, weil dort vermutlich die meisten Leute vorbei kommen, um zu voten.
Tatsächlich sind unter den ersten 6 Plätzen 3 Forencommunities und da ist es sicherlich kein Zufall, dass die so hoch platziert sind.
Was mir jedoch auffällt, ist, dass sehr viele Seiten – und repräsentativ die ersten drei (gfx-sector, htd-radio und selphies-world) auf der Startseite extrem viele Informationen auf einmal präsentieren. Das konnte ich noch nie besonders leiden und ist wahrscheinlich das Merkmal, das mich am meisten von den Mitbewerbern abhebt. Vielleicht ist es auch ein Entscheidungskriterium gewesen, man weiß es nicht.
Auf jeden Fall danke ich allen, die für mich abgestimmt haben und mich auf den 17. von 24 Plätzen gebracht haben Ich denke, das ist auf jeden Fall eine Leistung und für mich eine Bestätigung, dass ich Leute kenne, die sich für einen einsetzen. Wenn auch nicht das da
Archos Gmini XS 202 S MP3-Player 20 GB
hat mir dieser Homepageaward zumindest die oben erwähnte Erkenntnis beschert
Ich würde das Spiel ja gern von vorn bis hinten hier beschreiben. Würde ich wirklich gern. Vor allem, weil ich ihm noch zweifelnd gegenüber stehe. Ich kanns nur nicht; jedesmal, wenn ich es starten will,stürzt mir der PC ab. Das liegt aller Wahrscheinlichkeit nach an irgendeinem Geist in meiner Maschine, denn das passiert bei allen aktuellen Spielen… Oder vielleicht leidet meine Grafikkarte auch nur unter Altersschwäche. Eine GeForce 6600 ist heute leider nicht mehr der Renner…
Die Serie hat bei EA ein gutes Zuhause, da die sich ja bekanntlich mit der Fortsetzung der Fortsetzung der Fortsetzung auskennen. Das ist nicht unbedingt abwertend gemeint, die Need for Speed Reihe gibt es nun seit ganzen 13 Jahren und immer wieder – anfangs mehr als jetzt – bot sie etwas neueres, besseres, tolleres. Konstant geblieben ist das wohl bei der Grafik. Hier hat die Serie von Anfang an Meilensteine gesetzt. Das sah dann ungefähr so aus:
Der Screenshot stammt von Need for Speed 2, dem Teil, den ich als erstes kennen gelernt habe – erschienen 1997. Mir hat es auf Anhieb Spaß gemacht, zum einen wegen der wirklich wirklich tollen Grafik, den schicken Schlitten und dem Spaßfaktor, denn dieser Teil war sehr Arcadelastig. Ein paar der späteren Teile habe ich mitgenommen, andere ausgelassen.
The Need for Speed * Der legendäre erste Teil. Selbst leider nie gespielt, für den PC 1994 erschienen. Need for Speed II * Mein erstes Need for Speed. Ich hatte, glaube ich, die Special Edition mit einer zusätzlichen Strecke. 1997 erschienen Need for Speed III: Hot Pursuit * Hier brachte die Reihe etwas echt neues, was jahrelang Spaß machte: Verfolgungsjagden zwischen Rasern und der Polizei. Außerdem konnte man sich zusätzliche Fahrzeuge aus dem – gerade in Fahrt kommenden und für mich noch unbekannten – Internet herunter laden. Erschienen 1998. Need for Speed IV: Brennender Asphalt (High Stakes) * War eigentlich nur als Addon geplant, verkaufte sich dann dank der vielen Neuerungen jedoch als nächster Teil. Der Fuhrpark wuchs auf 22 Fahrzeuge und neu hinzu kam unter anderem ein Schadensmodell und ein Karrieremodus. Auf den Markt gebracht 1999 wird es sogar heute noch im Internet gespielt. Need for Speed V: Porsche (Porsche Unleashed) * Hier „probierte“ man etwas ganz neues auf Seiten des Fuhrparks. Der bestand nämlich nur (!) aus Fahrzeugen der Marke Porsche – und zwar 90 verschiedene von den Anfängen bis zum Jahr der Veröffentlichung des Spiels, 2000. Need for Speed: Motor City * Ich erinnere mich noch, dass der Titel damals in verschiedenen Spielezeitschriften aufgetaucht ist. EA hatte damals wieder etwas Neues vor, dass es so noch nicht gab: ein MMO-Rennspiel. Allerdings wurde es nie fertig gestellt. Es gab zwar einen Ableger namens Motor City Online, der jedoch kein kommerzieller Erfolg war. Need for Speed VI: Hot Pursuit 2 * Das war im Jahr 2002 eine ganz d