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Archiv für die Kategorie ‘ausgegraben’

Arbeitende Rentner – Widerspruch oder Notwendigkeit?

In ausgedacht, ausgegraben, ausgelesen on Montag, 26. Oktober 2009 at 2:54

Heute habe ich mich in ein Thema hineinverlesen, das oberflächlich vielleicht Empörung auslöst und den strikten Wunsch nach Änderung auslöst, genauer betrachtet, aber sehr tiefgreifend nach Änderungen in jedem von uns verlangt.

Ausgelöst hat diesen Gedanken ein Spiegel-Artikel zum Thema „Arbeitende Rentner“[1]. Hier werden ältere Menschen porträtiert, die für ihren Lebensunterhalt auch nach ihrem normalen Arbeitsleben schuften müssen, damit sie überleben können. Der Artikel weckt ein ungutes Gefühl in der Magengegend, doch möchte ich kommentieren, dass hier (fast) nur eine Seite der Medaille beleuchtet wird: nämlich jene Rentner, die arbeiten müssen, es aber nicht mehr wollen. Denn es gibt auch jede Menge ältere Menschen, die ihren Job oder das Arbeiten an sich lieben und auch im Renten-Alter noch anpacken möchten.

Dennoch ist nicht von der Hand zu weisen, dass in Deutschland etwas falsch läuft, wenn man sich den Arbeitsmarkt und die darauf verteilten Alter ansieht. Oder sagen wir besser: wenn man sich heutzutage draußen umschaut und sieht, in welchem Alter die Menschen noch arbeiten. Denn der ARbeitsmarkt drückt sich allzuoft nur in Studien und Zahlen aus, auf die man nur in den seltensten Fällen vertrauen sollte.

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Nach wie vor ein Gefühl in der Magengegend: BA-Studenten zum BA-Studiengang

In ausgebessert, ausgegraben, ausgelesen on Donnerstag, 22. Oktober 2009 at 6:29

Vor einer Weile, genauer gesagt, im August, habe ich hier im Blog einen Artikel über ein Interview auf Spiegel Online geschrieben. Es handelte sich dabei um ein Gespräch mit der Verantwortlichen für eine Pro-Bachelor-Werbekampagne.

Zusammengefasst äußerte sich die interviewte Dame, Frau Haase, sehr positiv über den Bachelor als Studienform. Noch weiter zusammengefasst, habe ich all ihre Antworten ziemlich auseinander genommen. Der Artikel war recht beliebt und ich freue mich über zahlreiche Kommentare zu diesem Thema.

Besonders über jene Kommentare, die ebenfalls von Bachelor-Studenten abgeben wurden und somit eigene Erfahrungen in ihre Meinung einfließen lassen konnten. Weil ich diese Kommentare für wissenswert und lesenswert halte, möchte ich an dieser Stelle noch einmal gesondert darauf aufmerksam machen.

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Sonder-Impfstoff: „Wenn man Menschen verunsichern will, muss man es so machen“

In ausgegraben, ausgelesen on Dienstag, 20. Oktober 2009 at 9:00

Als ich gestern am Kiosk vorbei ging, prangte auf einem Aussteller die einzig lesbare Überschrift der Bild-Zeitung. Drauf stand irgendwas von Extra-Impfung für Politiker. Ich hielt das ohne Frage für einen Witz oder eine übertriebene Meldung, doch dem ist anscheinend nicht so. Spiegel Online bietet dazu mittlerweile einiges lesbares.

Von einem Gefühl der allgemeinen Empörung ist da die Rede. Also ich kann das auf mich bezogen nur bestätigen. Zuerst einmal muss konkretisiert werden: Die Impfung mit einem Sonderimpfstoff ist für Regierungsmitglieder, Beamte und Soldaten geplant. Dem widerspricht niemand. Bei dem Wirkstoff handelt es sich um ein Produkt aus den USA, das verträglicher sein soll, als das, was für die Bevölkerung zur Verfügung stehen soll. Dies wiederum wird von einem Regierungsspreche abgestritten. Es handele sich lediglich um ein anderes, nicht besser oder schlechter.

Was mir persönlich scheißegal ist. Ob es nun besser ist oder nicht, es geht einfach nicht an, sich vom Volk gewählter Vertreter zu nennen und dann etwas anderes zu nehmen, als das Volk, aus dem man kommt und für das man steht. Da geht doch jegliche Glaubwürdigkeit verloren. Und ganz nebenbei wird die Zwei-Klassen-Gesellschaft noch einmal streng verstärkt.

Hier einfach mal weiterlesen.

Was uns entgangen ist: people of walmart

In ausgegraben, ausgeguckt, ausgelacht on Montag, 12. Oktober 2009 at 5:48

Besonders hatte es die amerikanische Supermarkt-Kette Wal-Mart in Deutschland nicht gerade. Mitte der 90er-Jahre versuchte der Konzern, in Deutschland Fuß zu fassen, was ihm jedoch nie so richtig gelang. Man fuhr nur Verluste ein und verkaufte schließlich die Filialen an andere Unternehmen. Das mag zum einen daran liegen, dass sich Wal-Mart nie auf den deutschen Markt einstellen konnte, zum anderen aber auch vielleicht an der anhaltenden Kritik an dem Unternehmen.

So wird Wal-Mart dauerhaft vorgeworfen, das nicht allzu ausgeklügelte amerikanische Arbeitsrecht in jeder möglichen Form auszunutzen. Meist in schlechter.

Gut oder schlecht? Schließlich werden dadurch so etwas nicht in dieser Form haben:

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Sexy Web: Schicke Flash-Seiten von templatemonster.com

In ausgegraben, ausgeguckt on Freitag, 9. Oktober 2009 at 3:09

Ich finde, am meisten Spaß macht das Web immer noch durch die Präsentation von Flash-Inhalten. Das macht die Seite lebendiger, interaktiver und sehenswerter. Natürlich sind viele Flash-Seiten nicht wirklich benutzbar oder viel zu aufwändig. Darum will ich mich in diesem Artikel aber mal nicht scheren, sondern einfach mal ein paar Seiten zusammen tragen, die einfach schick anzusehen sind.

monster

Verirrt habe ich mich dabei auf die Seite Templatemonster.com, die eine unglaublich große Anzahl an Templates für Webseiten liefert und dabei auch ziemlich ansehnliche darunter sind. Ich will auch gleich vorweg nehmen: unter den Beispielen ist keines für umsonst ;)

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Wikipedia korrekt zitieren. Ja, auch sie, Herr Anwalt!

In ausgegraben, ausgelesen on Freitag, 18. September 2009 at 12:39

Und gleich noch ein Eintrag, diesmal zu einem Thema, das mich doch stutzig machte. Heise.de berichtet heute:

Deutsche Gerichte verweisen immer häufiger auf Wikipedia-Artikel zu Themen, die bei der Entscheidungsfindung eine Rolle spielen. Dabei hapert es oft an der korrekten Zitierweise der nicht immer aktualisierten Beiträge. Wer den Zeitpunkt des Abrufs und den Permanentlink nennt, ist auf der sicheren Seite. [Quelle]

Öh, wat? Okay, ich habe auch schon Wikipedia zitiert und der Link auf jeder Seite mit dem Titel „Seite zitieren“ ist nicht wirklich schwer zu finden. Dahinter verbirgt sich dann eine Spezialseite mit Hilfestellungen zum richtigen Zitieren der eben angesehenen Seite. Ich meine, es gibt sogar eine Wikipedia-Seite, die sich mit dem Zitieren beschäftigt. Kann also gar nicht so schwer sein.

Was mich dann aber wirklich verblüffte, war der Aufhänger für das Thema: „Deutsche Gerichte verweisen immer häufiger auf Wikipedia-Artikel“. Entschuldigung? Ich will ja nicht die Autoren von Wikipedia verunglimpfen, aber jeder, der sich mit wissenschaftlicher Korrektheit einmal beschäftigt hat, lässt die Finger von Wikipedia-Artikeln, auch wenn dort nur korrektes drin steht. Zu unsicher und zu wenig nachvollziehbar sind oftmals die Quellen.

Ich habe selbst schon für mein Studium daraus zitiert und einen unangenehmen Rüffel von meinem Dozenten bekommen. Zu Recht, wie ich jetzt zugeben muss. Er schickte mich stattdessen in die Bibliothek und liess mich dort einen Beleg heraus suchen. Ich finde es irgendwie heikel, dass es in deutschen Gerichten und unter (studierten!) Juristen Gang und Gäbe sein soll, genau diesen Fehler zu machen.

Also bitte, bleibt bei euren qualifizierten Quellen, macht euch die Arbeit der Recherche und wehe es sagt jemand: „Ja, aber auf Wikipedia steht…“

[Update]: Witzig (oder traurig?) ist an dieser Stelle Wikipedias Hinweis zu rechtlichen Artikeln.

Zweisprachige Broschüre soll türkischstämmigen Deutschen Lust aufs Wählen machen

In ausgegraben, ausgeguckt on Sonntag, 13. September 2009 at 1:48

Was sagen eigentlich Deutschlands Einwohner mit Migrationshintergrund zur anstehenden Wahl? Was sagen eigentlich die Parteien zu Deutschlands Einwohnern mit Migrationshintergrund? Weiß keiner? Spielt zahlenmässig keine Rolle? Sehe ich nicht so…

Ich hatte mal ein Seminar über politische Inklusion. Im Groben geht es darum, dass sich der Staat um alle Menschen kümmern muss, die in Deutschland leben. Sie werden politisch inkludiert – nicht zuletzt über staatliche Fürsorgeleistungen. Passiv also. Darum sollten sie meiner Meinung nach auch die Möglichkeit haben, sich aktiv zu inkludieren und wählen zu gehen.

[an dieser Stelle wollte ich ein Bild von einer Art Wahlplakat auf türkisch einfügen, gibt man jedoch "wahl plakat türkisch" in die Google-Bildsuche ein, erhält man jede Menge Treffer der Grauen Panther, der NPD, der ÖVP oder der DVU. Also kein Bild an dieser Stelle...]

8,2% ist der Anteil von Menschen mit Migrationshintergrund in Deutschland (Stand: 2008). Keine ganz unerhebliche Zahl und bei zum Beispiel rund 700.000 türkischstämmigen Deutschen kommt sicherlich auch eine Zahl an Menschen zusammen, die auch etwas zur Politik in Deutschland zu sagen haben.

Die Bundeszentrale für Politische Bildung hat nun eine zweisprachige Broschüre für oben genannte Gruppe herausgebracht, um ihnen Lust aufs Wählen zu machen [Video]. Ich finde es eine gute Sache. Denn: noch immer ist die Abneigung gegen Nicht-Deutsche in unserem Land viel zu hoch und ich plädiere dafür, dass Menschen mit Migrationshintergrund vor allem kulturell viel stärker in die Öffentlichkeit gelangen sollten.
Wir wissen zu wenig voneinander und haben daher zu wenig Verständnis füreinander. Würden mehr Zuwanderer oder in deutschstämmige Menschen mit Migrationshintergrund wählen gehen, könnten sie sich meiner Meinung nach selbst ins richtige Licht der Öffentlichkeit rücken.

Geht Wählen :)

Heiraten und andere Geschichten vom Ende der Welt

In ausgedacht, ausgegraben on Mittwoch, 9. September 2009 at 11:31

Naja, im Moment steht die Arbeit mal wieder über allem (auch über diesem Blog) und die Musestunden muss ich mit der Lupe suchen. Damit ihr aber nicht zu kurz kommt oder auf eure Abwechslung verzichten müsst, schiebe ich mal wieder einen kurzweiligen und unterhaltsamen Artikel ein.

Heute bin ich auf der Hochzeit von zwei ehemaligen Schulfreunden eingeladen. Die beiden kennen sich schon seit… hm, das müssen jetzt sechs Jahre sein und geben sich endlich das Ja-Wort. Ich schätze, wir Schulkollegen haben schon seit mindestens vier Jahren darauf gewartet – die Braut vermutlich seit fünf ;)

Jedenfalls findet ihr hier ein paar unterhaltsame Meldungen zum Thema Hochzeit, während meine Freundin und ich uns das Ganze mal aus der Nähe ansehen. Der Artikel ist recht schnell gelesen, wer mehr will (zu allen möglichen Themen) findet hier noch Lesestoff.

Wahlkampf oder was? Das Hin und Her der Parteien zwischen Tiefschlägen und guter Miene zum bösen Spiel

In ausgedacht, ausgegraben, ausgelesen on Freitag, 4. September 2009 at 4:06

Also ich muss mich irgendwie schon wundern. Sind die Zeiten des politisch korrekten Wahlkampfes vorbei? Tritt an die Stelle von Podiumsdiskussionen jetzt der Mediensturm? Machen die Parteien ständig Fehler des Marketings wegen oder weil sie nicht mehr so recht wissen, wo es lang geht?

Anbei eine kurze Chronik der politischen Medienberichte – sozusagen der chaotische Weg zur Führung der Republik.

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Mord per MySpace: ungesühnte Cyberkriminalität

In ausgegraben, ausgelesen on Mittwoch, 2. September 2009 at 1:18

Zugegeben, dieser Vorfall mag ein Extremfall sein, aber er zeigt zumindest das Potential auf, welches das Internet in Verkettung mit bestimmten Voraussetzungen bietet:

Die Geschichte ist traurig: Ein 13-jähriges Mädchen aus dem US-Bundesstaat Missouri wird im Jahr 2006 von einem angeblichen MySpace-Freund psychisch so drangsaliert, dass sie später Selbstmord verübt. Treibende Kraft hinter der perfiden Aktion war die Mutter einer Ex-Freundin des Mädchens. Sie richtete unter dem Namen „Josh Evans“ einen MySpace-Account ein, hinter dem ein 16-jähriger Junge stehen sollte, der als Verehrer des Mädchens auftrat und mit ihr flirtete. Später begann „Josh“ mit Selbstbewusstseins- und Trennungsängsten zu spielen und brach den Kontakt schließlich mit dem Satz „Ohne dich wäre die Welt besser dran“ ab. Im Oktober 2006 nahm sich die 13-Jährige das Leben.

Der Artikel findet sich hier. Glücklicherweise hat ein Leser ein paar wichtige Ergänzungen gemacht:
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Semantisches Datendesign für das Browsen der Zukunft

In ausgegraben, ausgeguckt on Montag, 31. August 2009 at 2:34

Filme, wissenschaftliche Aufsätze und träumerische Blogeinträge zeigen uns zuweilen, wo die Browser-Entwicklung hingeht. Interessant dabei ist, dass hier – wie auch bei Betriebssystemen – meist einige Gemeinsamkeiten zu beobachten sind. Die augefälligste: weg vom strukturellen Datendesign hin zum semantischen Zugriff auf Daten.

Anders gesagt: es soll nicht mehr notwendig sein, zu wissen, wie man etwas machen möchte, sondern nur noch, was man machen möchte. So ermöglicht eine semantische Struktur über Meta-Informationen von Daten, dass man sich nicht erst überlegen muss, was für eine Datei oder Webseite es ist, die man aufrufen möchte, dann das entsprechende Programm heraus sucht und schließlich die Datei oder Webseite öffnet. Stattdessen sucht man sich einfach das Objekt heraus, mit dem man arbeiten will und das System macht den Rest.

So tritt Betriebssystem, Programm oder Plattform in den Hintergrund und die Daten selbst erhalten die größtmögliche Aufmerksamkeit. In Bezug auf Browser gibt es schon konkrete Konzeptstudien wie zum Beispiel das Aurora-Projekt. Dieses zeigt schon sehr deutlich, wie barrierefreies Arbeiten mit dem Web möglich sein könnte.

Im folgenden lasse ich die Bilder und die Entwickler selbst sprechen und verlinke ein paar Videos, die sicherlich sehenswert sind und das oben angesprochene Konzept viel deutlicher darstellen können.

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Aufgedeckt: woran Michael Jackson wirklich(!) starb

In ausgegraben, ausgelesen on Dienstag, 25. August 2009 at 9:08

Seit kurzem ist es offiziell: Michael Jackson starb an einer Überdosis Betäubungsmittel. Klingt weniger spektakulär als manche vielleicht dachten und auch irgendwie… einfallsloser.
Ich meine, es ist irgendwie naheliegend, dass es an Jacksons Medikamentierung liegen könnte und je länger man rumrätselt, umso dankbarer ist eine solche Erklärung. Wer dafür verantwortlich ist, muss sich erst noch zeigen. Oder doch nicht!?

In einigen wenigen Ecken des Internets ist nämlich schon lange bekannt, woran Michael Jackson starb, bzw. durch wen…
Genießt den hier verlinkten Text und denkt euch euren Teil: „Weltregierung ermordet Michael Jackson

Siegfried: eine (Space-)Opera

In ausgegraben, ausgeguckt on Donnerstag, 20. August 2009 at 9:29

Zumindest könnte man das glauben, wenn man sich die Inszenierung ansieht, die auf dem untenstehenden Video verlinkt ist. Es handelt sich dabei um eine Aufführung im spanischen Valencia vom Juni 2008.

Im Prinzip handelt es sich bei der Inszenierung um eine Bühne, ein paar wenige Aufbauten und vor allem einer Menge Leinwände. Angesteuert werden diese von 14 Projektoren, die insgesamt rund 5 Stunden Videomaterial auf die hintere Seite der Bühne projiziert. Und das hat beeindruckende Effekte zur Folge:

Als ich das Video gesehen habe, dachte ich: hm, vielleicht die Oper der Zukunft…
Ich meine, ist doch ziemlich nachvollziehbar, denn es handelt sich um eine zunehmende Verschmelzung von Technik und Handwerk. Perfekt aufeinander abgestimmt und mit Musik vereint.

Ich hätte es mir jedenfalls gern angesehen.

Ah ja: Manchen wird aufgefallen sein, dass ich in den letzten paar Tagen hier nicht regelmässig geschrieben habe. Grund dafür ist… noch geheim ;)

Wahlplakate „in the Mix“ – eine angenommene Herausforderung?

In ausgegraben, ausgeguckt, ausgelacht on Montag, 17. August 2009 at 11:58

Während da draußen multimedial der Wahlkampf für die Bundestagswahl tobt, beschäftigt sich die Netzwelt in den letzten Tagen sehr gern mit den entsprechenden Wahlplakaten der Parteien. Ein bestimmtes Plakat hat dabei schon für jede Menge Aufsehen gesorgt.

Dazu muss eigentlich nichts mehr gesagt werden, Aufreger gab es dazu schon genug. Bei einer kurzen Recherche stieß ich aber auf Vera Lengsfelds Homepage, auf der ein Zitat prangt, das mich nun doch leicht verwirrte:

Freiheit und Fairness statt Gleichheit und Gerechtigkeit

Hm, vier nette Worte, aber irgendwie passen sie für mich in der Reihenfolge nicht so recht zusammen. Aber genau dieses Empfinden scheinen auch viele andere im Netz zu haben und so wurde es dieser Tage zu einer Art Trendsport, den Spieß herum und die Wörter der Politiker herum zu drehen.

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Nicht nur Klassik, sondern zeitlos

In ausgegraben, ausgehört on Sonntag, 16. August 2009 at 12:09

Heute gibts ein wenig freshe Musik! Nagut, vielleicht nicht ganz so fresh…
Zwischendurch tauchte in dem Film Zwielicht eine seltsam bekannte Melodie auf, als ich ihn heute sah, doch wusste ich nicht so recht, was es damit auf sich hatte. Dasselbe Lied begleitete dann am Ende die Credits und hier wurde klar, dass es sich um ein Klassik-Stück handelte. Herauszufinden, worum es sich handelte, war dann nicht mehr allzu schwer, überrascht hatte mich hingegen dann doch, zu erfahren, worum es sich genau handelte.

Die Melodie, die mir so bekannt vorkam und die ich schon oft gehört hatte, ist nun mittlerweile über 210 Jahre alt. Es handelte sich um einen Teil von Mozarts Requiem namens „Lacrimosa“. Ein wundervolles Stück, in das ich euch hier reinhören lassen möchte.

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Mit der Wirtschaft gehts langsam aufwärts, danke für…nichts, Herr Guttenberg?

In ausgegraben on Freitag, 14. August 2009 at 5:17

Die letzte große Wirtschaftskrise liegt nun zum Glück einige Monate zurück. Es handelte sich dabei um das Platzen der „Immobilienblase“, welche Folge der US-Immobilienkrise im Frühjahr 2007 war. Daraufhin knickten eine große Anzahl an Banken ein, Firmen gingen bankrott und sogar ganze Länder brauchten Finanzspritzen.

Bei uns in Deutschland setzte die Rezession ein, doch mittlerweile zieht sich die Karre langsam selbst wieder aus dem Dreck und es geht aufwärts. Moment, selbst? Nicht wirklich, wenn es nach Bundeswirtschaftminister Karl-Theodor zu Guttenberg geht. Der CDU-Politiker ist sich nämlich sicher: das Wirtschaftswachstum haben wir den Konjunkturpaketen zu verdanken.
Heute habe ich im Radio eine Stimme gehört, die jedoch etwas anderes behauptet…
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Leichter Schwachsinn in schwerer Form

In ausgegraben, ausgelacht on Dienstag, 11. August 2009 at 1:01

Zwischendurch gibts mal wieder etwas zur Erholung, zum Schmunzeln und Entspannen. Da ich grad von einem Prüfungsamt zum nächsten haste und mich in den Fängen der Bürokratie befinde, gibts im Folgenden ein bisschen was bürokratisches der fehlformulierten Art.

Kostprobe:
Der angeklagte Pfarrer ist ein international anerkannter Experte der Orgelkunde. Er machte daher Aktfotos von der Organistin.

Mehr gibts hier:

Eine Pro-Bachelor Werbekampagne: nett gemeint aber nicht nachgedacht

In ausgegraben, ausgelesen, ausstudiert on Samstag, 8. August 2009 at 1:04

Heute morgen bin ich über ein Interview auf Spiegel online gestolpert, mit dem ich mich nicht so recht anfreunden kann. Nicht mit dem Interview an sich, sondern den Aussagen der Befragten. Dabei handelt es sich um eine Bachelor-Studentin an der Fachhochschule in Hof (Bayern).

Seid gewarnt, ich werde wahrscheinlich die meisten ihrer Aussagen auseinandernehmen, möchte aber betonen, dass ich das nicht persönlich meine, sondern lediglich die von ihr vertretene Meinung kritisiere. Ich bin nicht generell gegen ein Bachelor-Studium, ich bin aber gegen das, wie es sich darstellt. Und schon lange bin ich beim Schreiben nicht mehr so sauer geworden :)

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Flip3D-Symbol unter Windows Vista wiederherstellen

In ausgebastelt, ausgegraben on Donnerstag, 6. August 2009 at 11:40

Eigentlich benutze ich die Vista-Funktion des Durchblätterns aller offenen Fenster in der 3D-Darstellung so gut wie gar nicht. Das liegt unter anderem auch daran, dass ich für Dateivorgänge Directory Opus statt dem normalen Windows Explorer nutze und so praktisch nie mehr als ein Dateifenster offen habe und auch per Firefox immer mit Tabs statt Fenstern arbeite.

Aber seitdem ich dieses kleine Symbol neben dem Start-Zeichen mal ausversehen gelöscht habe, will ich es wiederhaben…

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Schöne freie Welt

In ausgegraben, ausgelesen on Donnerstag, 6. August 2009 at 12:49

Wie frei ist unsere freie Welt eigentlich noch? Aufgrund meiner redaktionellen Tätigkeit bei dlh.net stolpere ich fast täglich über Newsmeldungen, die in mir diese Frage aufkommen lassen. Was darf sich ein Staat eigentlich gegenüber seiner Bürger herausnehmen? Wieviel seiner Individualität beschneiden, kontrollieren und überwachen? Das Recht findet hier sicherlich immer einen Schlupfwinkel, doch wenn man die Nachrichten so liest, sind den meisten die Schlupfwinkel anscheinend völlig egal: gemacht wird, was möglich ist.

Im folgenden findet sich eine kleine Auswahl an den neuesten Meldungen, die mir in den letzten Tagen so begegnet sind.

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Ganz Deutschland ist auf Partnersuche. Und du?

In ausgegraben on Dienstag, 4. August 2009 at 2:28

Am Wochenende hatte ich Gelegenheit, mal ein paar Stunden Fern zu sehen. Gebracht hats allerdings reichlich wenig, da war nichts, was meine Aufmerksamkeit länger als eine halbe Stunde fesseln konnte.

Erst heute fällt mir jedoch auf, wieviel Werbung anscheinend derzeit für Partnerbörsen geschaltet wird. Die Namen konnte ich mir nicht mehr alle merken, aber zumindest Sonntag Abend tummelten sich mindestens 3 Internet-Angebote zu diesem Thema in den Werbeblöcken. Und auch heute kriege ich schon wieder eine Werbemail mit dem Titel: „Deutschland geht auf Partnersuche. Und Sie?“ Auch andere Spammails haben regelmässig (und damit meine ich mindestens im 2-Tages-Takt) eben solches im Angebot.

Über Google wird man zusätzlich noch schier erschlagen mit Treffern zum Thema: ganze 9.580.000 Seiten warten auf einen Klick. Doch welche der Seiten liefert Ergebnisse und geht sensibel mit meinen Daten um? Tests von Partnerbörsen gibt es hier und hier.

Natürlich warte ich jetzt auf Kommentare von ganz Deutschland, die mir bestätigen, dass sie gerade auf Partnersuche sind :)

Pralinenschachtel für Vista-Nutzer: eine Auswahl an alternativen Themes

In ausgebastelt, ausgegraben, ausgeguckt on Freitag, 31. Juli 2009 at 6:32

Nachdem ich gestern ein Tutorial geschrieben habe, wie man Windows Vista alternative Themes verpasst, möchte ich heute ein paar Vorschläge zu einer Auswahl von Visual Styles machen.

kompass Read the rest of this entry »

Sozialdemokratische Meinungshygiene

In ausgedacht, ausgegraben on Sonntag, 26. Juli 2009 at 2:46

Ist doch ein wunderbares Antonym für freie Meinungsäußerung, oder? Diesen Euphemismus verwendet die SPD, um der Zensur von Büchern einen angenehmen Deckmantel zu verpassen. Der Grund für diese Ansage scheint die Kritik des American Jewish Committee (AJC) an Amazon zu sein, die dem Internet-Händler vorwirft, rechtsextreme und antisemitische Bücher zu verkaufen.

Amazon will dem nicht nachkommen und so heißt es: Zensur von Materialien, die nicht in die von der SPD proklamierte heile Welt passen versus freie Meinungsäußerung und erhöhtem Kontrollaufwand.

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Highspeed-Fotografie: pfeilschnell und doch gestochen scharf

In ausgegraben, ausgeguckt on Donnerstag, 23. Juli 2009 at 10:46

Die Bandbreite der Künstler auf Deviantart.com ist verdammt groß, ohne Frage. Und so finden sich hier und da manchmal auch außergewöhnliche Bilder aus dem außergewöhnlichen Alltag außergewöhnlicher Menschen.

Okay, ziemlich dick aufgetragen mit dem Satz gerade und anhand des untenstehenden Bildes mag das etwas übertrieben klingen, doch beschäftigt man sich ein paar Minuten mehr mit so etwas, stellt sich gewiss eine Art Faszination ein. Die Rede ist von Highspeed-Aufnahmen.

Zwischenablage03

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Augenweide: Crysis goes Fotorealismus

In ausgegraben, ausgeguckt, ausgespielt on Donnerstag, 23. Juli 2009 at 12:42

Vor einer ganzen Weile habe ich schon einmal einen Artikel über Grafikverbesserungen des Spiels „Crysis“ geschrieben (dummerweise sind die dazugehörigen Bilder nicht mehr auffindbar). Anscheinend findet das Thema auch nie so wirklich ein Ende; der Shooter aus ursprünglich deutschen Landen macht nach wie vor mit seiner No.1-Technik  von sich reden. Im folgenden berichte ich über ein paar Screenshots der neuen Crysis2-Engine, die wirklich absolut sehenswert sind.

2j935 Read the rest of this entry »

Schwarz/Weiss-Trip und Slideshow-Galerien

In ausgebastelt, ausgegraben, ausgeguckt on Sonntag, 19. Juli 2009 at 1:17

Wenn ich an meinen Fotos arbeite und mich ein besonderer Stil erwischt hat, endet es meist darin, dass ich eine ganze Serie von Bildern bearbeite. Natürlich würde ich die hier auch gern alle zeigen, doch einfach untereinander gepostet, hat man die Bilder zwar schon groß und für sich alleine, der Artikel nimmt am Ende aber auch ziemlich viel Platz ein.

Im folgenden teste ich zwei Anbieter von Slideshow-Galerien, deren Scripte sich in eigene Seiten, bzw. hier in WordPress einbauen lassen. Dazu benutze ich als Beispiele einige neue Schwarz/Weiss-Bilder, die ich bearbeitet habe.

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Back to the Past: Noch mehr Zeichentrick-Serien meiner Kindheit

In ausgedacht, ausgegraben, ausgeguckt on Freitag, 17. Juli 2009 at 4:16

Oft genug erwischt man die Spitze eines Eisberges, wenn man erstmal anfängt, herum zu graben. Mir ging es ähnlich und darum gibt es zum Zeichentrickserien-der-Vergangenheit-Artikel von neulich jetzt eine Fortsetzung.

Diesmal habe ich nicht die Youtube-Videos direkt eingebunden, sondern es auf ein paar Screenshots beschränkt. Das lässt die Seite schneller laden und schafft hoffentlich nicht zuviele Unannehmlichkeiten für Klickfaule Besucher *g*

dermensch calimero barba batman tiere rossi nils mumins kwak future maulwurf maja schlumpf ghostbusters wickie

Viel Spaß beim Anschauen und Rückerinnern :)

Back to the Past: Die Zeichentrick-Serien meiner Kindheit

In ausgedacht, ausgegraben, ausgeguckt, ausgehört on Samstag, 11. Juli 2009 at 2:06

Wie wäre es mal wieder mit einer kleinen Zeitreise in die eigene Kindheit?

Keine Panik, nur gedanklich und auch nur angenehme Erinnerungen :) Angestiftet wurde ich durch eine Zugabe auf einem kleinen Konzert neulich. Die Band sollte noch einen weiteren Song spielen und das Publikum (bestehened aus Naturwissenschafts-Studenten) wünschte sich den Titelsong der „Gummibärenbande“, den es dann auch in einer modernisierten Metal-Version zu hören bekam.

Ich hab die Serie damals auch geschaut – ich glaube, sie lief im Rahmen der Disney Show. Es war eine von diesen guten alten Zeichentrickserien, die man noch ohne Zweifel einem Kind empfehlen konnte.

Dann waren da natürlich noch Chip & Chap, die ich auch regelmässig geschaut habe:

Auch hiervon hab ich kaum eine Folge versäumt. Nebenbei habe ich auch die alten „Lustiges Taschenbuch“-Comics gelesen, weiß aber gar nicht mehr, welches von beidem zuerst :)

Und noch eine Serie, die ich fast vergessen habe: Balu und seine Crew:

Hier noch etwas für die „coolen“ Jungs von damals: Darwing Duck:

Und dann war da noch Mila. Eines der ersten Anime, die ich kannte, weiß aber gar nicht mehr, wie ich dazu gekommen bin – ist ja eigentlich ne Mädchenserie gewesen *g*

Was sind eure Zeichentrick-Erinnerungen an die Kindheit? Eine Liste von alten Zeichentrickserien gibts (natürlich) auf Wikipedia. Stöbert doch mal und schwelgt in Erinnerungen und schreibt vielleicht einen Kommentar.

Herb Buchlowskis 20 globale Thesen über das bedingungslose Grundeinkommen: 1000 Euro für jeden

In ausgegraben, ausgelesen on Montag, 18. Mai 2009 at 11:46

Derzeit besitzen zehn Prozent der Deutschen 60 Prozent des gesamten Vermögens. Was wäre, wenn wir den sagenhaften Reichtum von 8,9 Billionen Euro in unserem Land ernsthaft umverteilen würden? Was ändert sich, wenn jeder von uns, egal ob alt, ob jung, qua Geburt 1000 Euro pro Monat erhalten würde? Herb Buchlowski, Publizist und Mitverfasser des utopischen Reiseberichts ZEIT FÜR ZEIT,
stellt dazu im folgenden seine 20 Thesen vor, die durchaus von globale Bedeutung sind:

These 1: Kindsein bedeutet reich zu sein.
These 2: Das Kriegsbeil zwischen Mann und Frau wird begraben. Es setzt Gleichberechtigung ein.
These 3: Das Alte gewinnt wieder an Würde und Weisheit.
These 4: Der Grad der Bildung steigt.
These 5: Der Mensch wird freier. Jeder kann sich nach seiner Bestimmung entwickeln.
These 6: Jeder von uns wird sein eigener Unternehmer.
These 7: Die Lohnsklaverei findet ein Ende.
These 8: Prekäre Lebenssituationen verlieren ihren zwanghaften Charakter. Unwürdige Zustände finden ein Ende. Es gibt keine Prostitution mehr.
These 9: Eine Werteverschiebung findet statt. Das Leben wird sozialer. Der Individualisierung folgt die Gemeinschaft. Echte Demokratie wird möglich.
These 10: Die Politikerkaste löst sich auf.
These 11: Es kommt zur politischen Beteiligung aller.
These 12: Die Gesellschaft erwacht aus ihrer Starre.
These 13: Unproduktive Kräfte im Verwaltungs- und Beamtenapparat werden freigesetzt.
These 14: Die Institutionen stehen auf dem Prüfstand. Judikative, Exekutive und Legislative bekommen neue Aufgaben.
These 15: Militärisch-Industrielle Komplexe sowie die Kapitalkonglomerate lösen sich auf. Der Irrglaube des ungebremsten Wachstums findet ein Ende. Neue Wirtschaftsverbände entstehen. Der wirtschaftliche Primat steht nicht mehr an erster Stelle.
These 16: Der Turbokapitalismus bekommt ein menschliches Antlitz.
These 17: Nachhaltigkeit und die Ökologie setzen sich durch.
These 18: Der Planet kann heilen. Lebensfeindliche Projekte finden keinen Widerhall.
These 19: Der Entwicklung in Richtung Frieden und Freiheit steht nichts mehr im Wege.
These 20: Neue Ideale entstehen.

Mehr dazu hier.

Susan Boyle bei „Britain’s Got Talent“ oder: Wie man anderen seine Vorurteile um die Ohren haut

In ausgegraben, ausgeguckt on Sonntag, 17. Mai 2009 at 2:17

Das folgende Video hat meine Freundin ausgegraben, ich finde es angebracht, es auch hier einmal zu veröffentlichen…

Gezeigt wird ein Ausschnitt aus einer britischen Casting-Show namens „Britain’s Got Talent“ – anscheinend können sich dort begabte Engländer (oder solche, die sich dafür halten) darstellen und werden dann in aller Öffentlichkeit bewertet. Klar, dass das oftmals in die Hose geht, aber daher umso interessanter, wenn dies nicht passiert. Obwohl man es erwartete:

Finde ich auf jeden Fall bemerkenswert, was diese Frau für einen Mut aufbrachte, auf die Bühne zu gehen. Ich meine, ihr muss absolut klar gewesen sein, was die Leute von ihr denken würden und ihr muss auch klar gewesen sein, dass sie alle beeindrucken würde. Respekt :)

Half Life 2 Machinima Art

In ausgedacht, ausgegraben, ausgeguckt, ausgehört on Freitag, 8. Mai 2009 at 1:48

Bock auf Half Life 2?

Nein?

Jetzt?
Viel Spaß! ;)

Die Wählscheibe für den Browser – neue Firefox-Erweiterung und ihre Konkurrenten

In ausgedacht, ausgegraben on Mittwoch, 6. Mai 2009 at 3:07

Leute, die im Internet surfen und den Opera-Browser nutzen, werden die Schnellwahl-Seite kennen, die den Nutzer beim Start begrüßt – hier kann man über Thumbnails sehr schnell auf die wichtigsten Seiten zugreifen, die man dort abgelegt hat. Wie ich finde, eine sehr nützliche Erweiterung. Es dürfte bekannt sein, dass nicht nur ich das finde, sondern auch viele andere Leute, die jedoch lieber Firefox als Opera nutzen. Und diese haben sich nicht lumpen lassen und selbst solche Erweiterungen erstellt.

Ich habe bis jetzt einige ausprobiert, vor kurzem wurde eine neue vorgestellt und ist sofort zu meinem Favoriten geworden. Doch der Reihe nach…
Der hässliche: Speed Dial

Speed Dial ist einfach, geradlinig und unaufwändig, dafür ist die Erweiterung schnell und die einzelnen Thumbnails können noch schneller über eine Tastenkombination aufgerufen werden.

Der hübsche: Fast Dial

Fast Dial sieht um einiges besser aus: man kann ein Hintergrund-Bild integrieren, die Thumbnails sind transparent und und werden beim Maus-Over hervorgehoben. Fast Dial bietet ein paar sehr nette Features, wie eine Search-Bar für Suchmaschinen (mir persönlich sehr wichtig) oder aber die Möglichkeit, einen Lesezeichen-Ordner als Quelle zu nehmen. Man kann jede Menge Elemente darauf platzieren, die man per Drag&Drop verschieben kann oder die ganze Seite scrollen kann, wenn es zuviele sind. Nach ein paar Monaten Nutzung ist mir jedoch aufgefallen, dass die Seite recht lange zum Laden braucht und den Browser verlangsamt.

Der neue: Desktop (experimentell)

Diese Erweiterung lehnt sich sehr eng an das Opera-Vorbild an und bietet ein paar nette Features: so lassen sich beliebig viele Thumbnails platzieren, und zwar nicht in einer vorgegebenen Art und Weise, sondern sie sind nahezu frei positionierbar und in der Größe änderbar. Zusätzlich kann man noch einige Suchmaschinen platzieren und den Cursor-Focus drauf legen, was dazu führt, dass man sofort den Suchbegriff eintippen kann, wenn die Seite geladen wird. Neben den Thumbnails lassen sich darüber hinaus Ordner anlegen, in die man weitere Thumbnails ablegen kann. Auch bei dieser Erweiterung kann man beliebige Hintergrundbilder einfügen, wobei man jedoch darauf achten sollte, dass diese nicht zu groß sind, da die Performance sonst stark drunter leidet. Ansonsten kann ich nur sagen, dass dieses Teil ziemlich schnell ist und jetzt erstmal ausgiebig getestet wird.

Der etwas andere: Auto Dial

Diese Erweiterung verfolgt das gleiche Prinzip, funktioniert aber etwas anders: beim Aufrufen füllt das Add-On die Seite mit einer Liste an häufig besuchten Seiten automatisch.

Etwas anders aufgehübscht: Auto Dial 3D (experimentell)

Das Konzept von oben in hübsch. Der Autor weist jedoch darauf hin, dass diese Erweiterung hochgradig experimentell ist und nicht unbedingt zum Einsatz zu gebrauchen ist.

Die Alternative: iGoogle

Auch Google bietet eine Startseite für den Browser. Der Vorteil davon ist, dass man sie hochgradig anpassen und mit den verschiedensten Widgets, wie zum Beispiel News-RSS ausstatten kann. Dadurch bietet sie immer frische Inhalte und jede Menge Anpassungsmöglichkeiten.

Warum sind die Straßen heute leer?

In ausgedacht, ausgegraben on Freitag, 1. Mai 2009 at 3:46

Die meisten Feiertage gehen ja an mir vorbei – jene Tage gestalten sich bei mir nicht viel anders als andere Tage.
Aber es fällt dann doch auf, wenn man gestern zum Beispiel ein paar Einkäufe erledigt und der Supermarkt dermaßen überrannt wird, als gäbe es kein Morgen mehr. Dafür sind heute die Straßen größtenteils leergefegt und die Leute genießen ihr verlängertes Wochenende.

Für alle also, die ein wenig Auffrischung in Sachen Feiertags-Grund brauchen:
Der Erste Mai ist ein gesetzlicher Feiertag in Deutschland, Österreich, Teilen der Schweiz und vielen weiteren Staaten, wie zum Beispiel Russland, VR China, Griechenland, Frankreich, Schweden, Mexiko, Thailand oder Nordkorea. Er wird auch als Tag der Arbeit, Maifeiertag oder Kampftag der Arbeiterbewegung bezeichnet. Die amtliche Bezeichnung in Deutschland ist durch Gesetze der einzelnen Länder geregelt. In Nordrhein-Westfalen z. B. ist der 1. Mai offiziell Feiertag als „Tag des Bekenntnisses zu Freiheit und Frieden, sozialer Gerechtigkeit, Völkerversöhnung und Menschenwürde“.

Letzteres ist wohl auch einer der Hauptgründe, warum am heutigen Tage vielerorts Demonstrationen stattfinden.

Gerade bei uns hier in Göttingen waren gestern eine Menge Partys am Start, klassischerweise „Tanz in den Mai“ genannt – auch wenn darunter Drum’n'Base oder auch HipHop-Events waren. Ich muss zugeben, mich dann schon gefragt zu haben, was eigentlich der ursprüngliche Inhalt dieser Bezeichnung war, denn der Brauch geht wohl auf die Walpurgisnacht zurück:

Die Walpurgisnacht ist ein traditionelles europäisches Fest am 30. April. Sie erhielt ihren Namen nach der Heiligen Walburga, deren Gedenktag bis ins Mittelalter am Tag ihrer Heiligsprechung am 1. Mai gefeiert wurde. Als Tanz in den Mai hat es wegen der Gelegenheit zu Tanz und Geselligkeit am Vorabend des Maifeiertags auch als urbanes, modernes Festereignis Eingang in private und kommerzielle Veranstaltungen gefunden.

Der MP3-Download ist abgeschlossen, ihr Provider kappt nun die Internetverbindung…

In ausgedacht, ausgegraben, ausgelesen on Samstag, 4. April 2009 at 9:39

Französisches Parlament stimmt für Internetsperren bei Urheberrechtsverstößen

Mit den Stimmen des konservativen Regierungsbündnisses UMP hat die französische Nationalversammlung in der Nacht zum Freitag den heftig umstrittenen Gesetzesentwurf verabschiedet, der bei wiederholten Urheberrechtsverletzungen auch das Kappen der Internetverbindung erlaubt.

Da sind die Franzosen wieder auf eine sensationelle Idee gekommen. Obwohl, in Großbritannien diskutiert man bereits ebenfalls darüber. Ich meine, Internet abschalten wegen illegalen Downloads? Wollen die die Hälfte von Paris aus dem WWW abziehen? Und überhaupt, dieses Vorgehen erinnert daran, einem Menschen das Bein abzuschneiden, nur, weil er mehrmals über einen frisch gebohnerten Flur gegangen ist, vor dem das Schild „Betreten verboten“ steht.

Folgendes ist natürlich klar:

Das „Forum der Rechteinhaber“, ein Zusammenschluss der Buch-, Film-, Spiele- und Musikwirtschaft, begrüßte den Parlamentsbeschluss.

Womit auch mal wieder deutlich wird, wie stark der Lobbyismus auch in Frankreich ausgedehnt zu sein scheint. Jenes Forum sollte sich lieber einmal Gedanken machen, auf die Wirtschaft mit angepassten Preisen und auf die Zeit mit angepassten Verkaufsmodellen zu reagieren. Nicht umsonst steigt in Deutschland schon seit längerem der Umsatz im Sektor Musikdownloads, seit die Preise annehmbar geworden sind. Die Leute kaufen das Zeug, es muss nur erschwinglich sein.

Kann man nur hoffen, dass sich die Hoffnungen der französischen Bürgerrechtsorganisation La Quadrature du Net erfüllen:

„ungenaue, absurde, gefährliche und nicht durchsetzbare Gesetz“ [vor dem frz. Verfassungsgericht] durchfällt und die „Monsterbehörde“ HADOPI noch verhindert werden kann.

Delicious Noodles!

In ausgebastelt, ausgedacht, ausgegraben on Mittwoch, 25. März 2009 at 9:00

Ich hab ja immer wieder mal eine ominöse „Sarah“ erwähnt. Jene Person, die in der momentanen (eigentlich zu kleinen) Wohnung stets hinter mir sitzt und mir  dabei mit ihrer Anwesenheit den Rücken wärmt. Dass sie darüber hinaus weit mehr kann, muss sie niemandem beweisen, mir schon gar nicht, ABER: sie tut es trotzdem! Neuerdings nämlich allen.

Statt sie einfach nur zu erwähnen, kann ich jetzt nämlich einfach auf sie verweisen.
Hiermit proudly presente ich „Noodilicus„!

zwischenablage01

Vom Start weg präsentiert sie uns auch gleich ein dampfendes Geschichten-Gericht, das sicher einen Blick wert ist ;)

100 Gramm Fleischpaste bitte!

In ausgegraben, ausgelesen, ausgesondert on Donnerstag, 12. Februar 2009 at 9:22

Sarah ist über diese Webseite gestolpert, bei der man alles rund um Mittelalter-, Fantasy- und Rollenspielgewandungen bekommen kann.
Unter anderem gibt es dort auch die Kategorie „Filmblut & Schminke“. Den Namen der Kategorie habe ich aber erst gesehen, nachdem ich den Eintrag „Feischpaste, dunkel“ gesehen habe. Schon witzig, das total aus dem Zusammenhang gerissen zu lesen.

Noch „witziger“ wird es, gibt man Fleischpaste bei Google ein – so kommt man nämlich zu Anleitungen, um Filmwunden zu schminken. Ein „Rezept“ dabei besteht zum Beispiel aus folgenden Zutaten:

* Wundwachs
* Spatel
* Fixierpuder
* Latexmilch
* eine Patronenhülse
* Fleischpaste
* Fleischgel
* Blut
* wenn nötig, eine Banane (!)
* Wasserkocher/ Mikrowelle
* eine vorgefertigte Austrittswunde
[...]

Erschreckend detailliert wird dort beschrieben, wie eine Wunde auszusehen hat, wenn sie mit einer bestimmten Waffe unter bestimmten Umständen erzeugt wurde. Und man – zumindest ich – ist hin und hergerissen zwischen schmunzeln und Kopfschütteln, wenn ich folgendes lese:

Mit der Patronenhülse das Einschussloch ausstechen, wie beim Plätzchenbacken.

In das Einschussloch Fleischpaste einarbeiten.

Das liegt daran, dass noch Pulvergase mit dem Geschoss unter die Haut gedrückt werden und das Gewebe dadurch angehoben wird. Die ist bei Schussverletzungen von mehr als ca. 40 cm nicht mehr sonderlich auffällig.

Einschüsse aus Entfernungen von mehr als 1 m hinterlassen keine sichtbaren Pulverrückstände an der Wunde, es sei denn, es wurde ein Vorderlader mit Schwarzpulver-Treibladung verwendet. In diesem Fall treten lokal stark begrenzt Verbrennungen teilweise 3.Grades auf, kreisförmig um den Einschuss angeordnet.

Die Austrittswunde mit Fleischpaste und Fleischgel einfärben und die Banane in kleine Stücke geschnitten in die Wunde legen. Die Bananenstücke sollten ungleichmäßig groß sein. Blut in die Wunde geben und den Darsteller platzieren. Aus der Austrittswunde ca. 100 ml Blut „auslaufen“ lassen und vereinzelt Bananenstücke in die Blulache legen.

Name eines Interpreten gesucht? Sing es der Website vor!

In ausgegraben, ausgelauscht on Mittwoch, 4. Februar 2009 at 4:13

Immer wieder einmal ein Problem: wie findet man den Titel eines Musikstückes heraus? Man weiß, wie das Lied geht, hat es irgendwo einmal gehört, hat aber keine Ahnung, wie der Song heißt oder von wem er ist.
Selbst dafür hat das Internet eine Lösung parat: Midomi.

Hier kann man der Website das Lied vorsingen oder vorsummen und die Seite findet (hoffentlich) das gesuchte Lied samt Informationen. Nützlich zum Finden, witzig zum Ausprobieren.

Photoshop Evolution

In ausgebastelt, ausgegraben, ausgeguckt on Mittwoch, 28. Januar 2009 at 2:49

Hm, seltsam – der letzte Eintrag hier ist mittlerweile ganze 11 Tage her und trug den bezeichnenden Titel „Null Bock auf Arbeit“. Kann sein, dass das irgendwo bei mir zutraf und trifft, doch heißt das nicht, dass es keine gäbe oder ich sie einfach vor mir her geschoben hätte, weil ich keine Lust drauf hatte.

Aber ich muss zugeben, manchmal zu passenden Zeiten lasse ich mich auch gern mal treiben. So, wie heute; beim Abendessen mal wieder die Maus über die Festplatte schweifen lassen und dabei ein paar alte Videos wieder finden.

Darunter auch ein altes, aber gutes Werbevideo von Dove:

Und gleich im Anschluß noch ein ähnliches Video mit fast noch besserer Arbeit und auf jeden Fall noch besserer Musik (Sarah verriet mir, dass das Lied aus dem Soundtrack von Nip/Tuck ist)

Null Bock auf Arbeit

In ausgegraben, ausgelesen, ausstudiert on Samstag, 17. Januar 2009 at 5:54

Dass es in Deutschland viele Menschen gibt, die nicht arbeiten können, wissen wir. Dass darunter viele sind, die es nicht wollen, ist auch bekannt. Viel weniger weiß man über die Menschen, die arbeiten, es aber nicht wollen.

Glaubt man dem Engagement Index 2008 des Beratungsunternehmens Gallup, so befindet sich die deutsche Wirtschaft momentan in einem Motivationstief. Viele Mitarbeiter haben „Null Bock“ auf Arbeit und produzieren so einen wirtschaftlichen Schaden von 109 Milliarden Euro.

-> Artikel auf GMX.de

Auch dazu, was man tun kann, liefert GMX derzeit zwei Artikel; zum einen darüber, wie man im Job Erfolg haben und aus Fehlern lernen kann und zum anderen, wie man mehr Bewegung und Abwechslung in den Alltag bringt. Gut, der letzte Artikel befasst sich tatsächlich mit wortwörtlich mehr Bewegung, doch wer sagt, dass ein wenig Aktivität nicht vom drögen Arbeitsalltag ablenken kann?

Hier übrigens noch ein weiterer Artikel, wie man als Student „Null Bock“-Phasen überwinden kann.

Niedersachsen hört mich ab – ich ziehe um!

In ausgegraben, ausgelesen on Freitag, 16. Januar 2009 at 2:46

Und das darf der Verfassungsschutz gerne hören – tut er vermutlich eh schon, wenn nach der Meldung auf Heise.de geht:

Abhören von Wohnungen in Niedersachsen auch in Zukunft möglich
Das nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001 ermöglichte Abhören von Wohnungen durch den Verfassungsschutz ist in Niedersachsen auch in den kommenden fünf Jahren möglich. Dies sieht das neue Gesetz zum Verfassungsschutz vor, das am Mittwoch im Landtag in Hannover mit großer Mehrheit verabschiedet wurde. Neben den Regierungsfraktionen von CDU und FDP stimmten auch die Abgeordneten der SPD für das neue Gesetz, das zum 1. Februar 2009 greifen soll.

Und wieder einmal kotzt mich eines unserer Bundesländer ziemlich an. Was den Extraavantgardismus in Deutschland angeht, rangiert Niedersachen für mich ganz dicht hinter Bayern. Aus diesen beiden Ländern kommen regelmässig die abstrusesten und kontroversesten Vorschläge und Gesetzesentwürfe, unter denen die Bewohner leiden müssen.

Leiden müssen? Was ist mit der Demokratie und der Möglichkeit, zu wählen? Gibt es natürlich und zumindest aus meiner Sicht, sind die Wahlen hier in Niedersachsen meist nicht eindeutig vorhersehbar. Aber anscheinend finden die meisten Landeseinwohner alles gut so, wie es läuft. Und damit auch, dass sie aufihr Privatleben weitgehend verzichten müssen. Gleich mal schauen, ob der Bundestrojaner schon auf meiner Festplatte stöbert…

Die 33 vermutlich seltsamsten Phobien

In ausgegraben, ausgelesen, ausgesondert on Donnerstag, 15. Januar 2009 at 11:46

Schon einmal von einer Ablutophobie gehört? Oder kennt ihr jemanden, der Angst vor Katzen hat? Dem könntet ihr dann eine Ailurophobie diagnostizieren. Es gibt sogar die medizinisch anerkannte Angst vor einer Meinung – Allodoxaphobie.

Verrückt? Vermutlich. Ein Scherz? Sicher nicht, denn diese Ängste gibt es tatsächlich. Diese und noch 30 weitere seltsame und seltene Ängste, die Menschen entwickeln können, hat die Redaktion von „Jolie.de“ zusammen gestellt:

Wieder an die Tasten/Neues im Jahr 2009

In ausgedacht, ausgegraben on Donnerstag, 8. Januar 2009 at 1:57

Ich wollte ja schon seit ein paar Tagen endlich wieder einen neuen Blogeintrag verfassen, aber – wie so oft – ständig kommt etwas anderes dazwischen.

Mittlerweile verläuft alles wieder in mehr oder weniger geregelten Bahnen.
Ich habe mein Herzblatt endlich hier bei mir und damit endet die Zeit der belastenden Fernbeziehung. Ich hatte ja eigentlich schon immer gewisse Vorbehalte gegen Fernbeziehungen. Wohl jene, die so gut wie jeder hegt und doch…ich habe die Zeit sehr genossen, in der sie und ich getrennt waren sehr genossen. Obwohl, das ist nicht ganz richtig; richtiger wäre: sehr intensiv erlebt. Sowohl die schmerzhaften Trennungen am Bahnsteig als auch die Sehnsucht nach dem anderen, wenn er nicht da ist und die wundervollen Momente des Wiedersehens.
Fast ein halbes Jahr ging das nun und viel länger hätte es nicht dauern dürfen. Gerade solange, um die Zeit im Nachhinein als wertvoll und voller Erfahrungen zu sehen, ohne, dass es zu einer zu großen Belastung geworden wäre.

Endlich ist auch mein Computer wieder so, wie er sein sollte. Mit ein bisschen neuer Hardware und neu eingerichtet. Ich hatte vermutlich einen der letzten PC’s auf der Welt, in denen noch eine AGP-Grafikkarte steckte und das Angebot, günstig an eine PCIe-Karte zu kommen – Haken dabei: ein neues Board musste her. Nun ist die neue Hardware sinnvoll zwischen mir und Sarah aufgeteilt und mein System wieder zusammen gesteckt (neues Board, 2GB Ram zusätzlich und eine GeForce 7800 GTX, alles andere ist alt und aufgrund der Anschlussmöglichkeiten habe ich eine 40GB Festplatte eingebüßt).

Ursprünglich sollte mein erster Beitrag dem Thema gewidmet sein, welche Änderungen sich mit Beginn des Jahres alles ergeben, doch nun hab ich doch wieder rumgeschwafelt und bin abgewichen. Nichtsdestotrotz will ich an meinem alten Plan festhalten und präsentiere nun stark verkürzt eine Auflistung der Neuerungen in 2009, gefunden auf RTL.de:

StudiVZ-Gruppen – ein bisschen Wahrheit verpackt in lustige Worte

In ausgegraben, ausgelacht on Freitag, 19. Dezember 2008 at 2:01

World on Fire

In ausgegraben, ausgeguckt, ausgehört on Freitag, 19. Dezember 2008 at 12:53

Jaja, ich weiß, was bringt es, die sogenannte erste Welt mit der dritten Welt zu vergleichen? Das wurde schon so oft gemacht, dass man sich anstrengen muss, um überhaupt noch Aufmerksamkeit zu erlangen. Verdammt traurig eigentlich.

Vielleicht habe ich dieses Video aus diesem Grund hier gepostet. Vielleicht aber auch nur, weil mir grad danach war. Auf jeden Fall ist es sehenswert.
Und wer noch nicht so überlastet ist von vermeintlich gutmenschlichen Bestrebungen, der weiß es sicher zu schätzen.

World of Warcraft AMV: Turn on the Ignition

In ausgegraben, ausgeguckt on Sonntag, 14. Dezember 2008 at 1:19

Ich stehe ja nicht so auf World of Warcraft – das dürfte bekannt sein. Mir zu bunt, zu überlaufen, zu simpel gestrickt. Aber dass Blizzards Videos zu ihren Spielen ausgezeichnet sind, dürfte ebenfalls bekannt sein.

Und ich scheue mich auch nicht, wirklich gute Arbeit einmal zu loben. In diesem Fall nicht einmal so sehr Blizzard, denn die wissen das sicher längst selbst, sondern ein AMV, über das ich auf Youtube gestoßen bin und das den Trailer zu „Wrath of the Lich King“ (und andere Szenen) verwendet und wirklich gut miteinander verbunden hat. Das Timing ist nahezu perfekt und da wurde mal mit Aufwand und Köpfchen geschnitten.

Übrigens stand nicht dabei, von welcher Musik es unterlegt ist, ich habe aber heraus gefunden, dass es sich hierbei um „Tobymac – Ignition“ handelt.

BigBrother 9 – lasst mich raus, ich will rein!

In ausgedacht, ausgegraben, ausgelacht on Montag, 8. Dezember 2008 at 7:16

WordPress 2.7 ist live und bringt ein paar Änderungen mit sich, die ich eigentlich durchstöbern und darüber schreiben wollte.
Da fällt mir jedoch ein Eintrag auf, von einem der „Top-Blogs auf WordPress.com“ von heute. Überschrift: „Big Brother 9„. Oha? Das gibt es noch? Von der Neugierde getrieben, klicke ich drauf und komme zu einem Blog extra zu „BB9″. Offensichtlich ein Ableger eines Projektes namens Community-World.de. Auf jeden Fall scheint es nichts direkt mit endemol oder den Produzenten der eigentlichen Sendung zu tun zu haben. Und so nimmt auch die Seite keine Bewerbungen direkt entgegen, sondern verweist unter dem Punkt „Deine Bewerbung“ auf eine Email-Adresse von endemol.

Nichtsdestotrotz scheint das die Besucher des Blogs (immerhin schon über 83.000…) nicht davon abzuhalten, auf genau dieser Seite per Kommentar-Funktion ihre Bewerbung zu hinterlassen. Das Vorbei-Surfen hat sich also doch gelohnt, denn was man da so lesen „darf“ sorgt wirklich für ein paar Schmunzler.

hallo BB

ich weiß es ist ungewöhnlich das sich jemand aus dem orientalischen
bereich bei euch für den einzug ins haus meldet, aber es wäre wirklich
ein großer traum von mir ins BB-haus zuziehen.bin 20 jahre alt und
großer BB fan und bin seit meinem 16 lebensjahr von einer gruppe in die
nächste und liebe herausforderungen.gibt mir bitte eine chance bei BB
teilzunehmen.

Der ist ja noch relativ unspektakulär, wenn man mal das fortlaufende Kleinschreiben und die Rechtschreibfehler außer Acht lässt. Aber was bitte bedeutet denn „bin seit meinem 16 lebensjahr von einer gruppe in die nächste“?

hallo ich will mich für bb 9 bewerben können sie mir schicken

Die Standard-Bewerbung…

ich würde gern ins big brother hasu einziehen und so mein leben nach meinem abitur beginnen !!

Hier musste ich mir dann doch ein Tränchen wegdrücken. Ich weiß gar nicht mehr so genau, warum eigentlich. War es wegen „ich würde gern ins big brother hasu einziehen“ oder „mein leben nach dem abitur beginnen“ oder war es schlicht das Wort „abitur“, was mir in dem Zusammenhang Schmerzen bereitet hat? *g*

ich möchte mich hiermit bei euch bewerben, da ich auch mal die chance
als hartz 4 empfänger nutzen will und meinen kindern und meiner frau
zeigen möchte das ich sie über alles liebe und ich dies vieleicht das
mich die mensche so nemen wie ich bin und was ich bin

Hab ich was verpasst? Wie kann man seiner Familie zeigen, dass man sie liebt, wenn man sich wer-weiß-wielange unter Aufsicht zahlreicher Kameras einsperren lässt?

habe mich für die 8.staffel schon beworben.die unterlagen müssten noch bei euch sein.

Ahhh, wie dumm! Das wird wohl eine Weile dauern, die unter den 23.496 Akten, die wir in unserem Container auf dem Parkplatz aufbewahren, zu finden. ;)

Hach je, ich könnte ja noch so lange weitermachen…

Ein bescheidener Wunsch: wie Ex-Präsident Bush erinnert werden will

In ausgegraben, ausgelesen on Montag, 1. Dezember 2008 at 12:02

Auf Telepolis ist ein Artikel erschienen, der aufführt, wie der gerade abdankende Präsident George Bush jr. möchte, dass sich an ihn erinnert wird. Dazu führt er viele emotionale Waffen in den Kampf, nicht zuletzt seine Schwester, Doro Bush, die wohlgesinnt genug ist, ihn zu interviewen.

Gleichzeitig wird im Laufe des Artikels aber auch klar, wie man sich an Bush erinnert wird. Ganz egal, was er sich wünscht oder nicht.

Duck and Cover! Rundreise um die A-Bombe

In ausgedacht, ausgegraben, ausgeguckt on Donnerstag, 6. November 2008 at 4:35

Ah, schon wieder Krieg, Tod und Zerstörung…
Aber ein Bild auf deviantart hat mich zum Nachdenken und Nachlesen angeregt.

Wie der untere Teil dieser Montage in echt aussehen kann, zeigt das folgende Video, das mit Linkin Parks „What I’ve done to the world?“ unterlegt ist:

Und schließlich bin ich – neben einem ermüdend wissenschaftlichen aber aufschlußreichen Artikel bei Wikipedia – auf diese Seite gestoßen, die sämtliche Informationen über und um die Atombombe bereithält. Auch, wie die Amerikaner zu Zeiten des kalten Krieges ihrer Bevölkerung geraten haben, sich zu schützen:

Kriegsopfer

In ausgedacht, ausgegraben, ausgeguckt, ausgehört on Mittwoch, 5. November 2008 at 12:22

Für mich ist „Black Hawk Down“ immer noch einer der besten „Anti“-Kriegsfilme, die ich so kenne. Nicht zuletzt wegen dem fantastischen Score von Hans Zimmer.
Jetzt bin ich auf das Musikvideo „J’attends“ gestoßen, das noch einmal an die Schrecken der Kriegshandlungen erinnert.

Genauso, wie diese Seite von Michael Moore.
Seit der Irak-Krieg bekann, sprach Ex-Präsident Bush von einer Zahl von 30.000 Toten in der Zivilbevölkerung. Die Regierung Iraks führte eine Anzahl von 50.000 an. Moore jedoch hat Informationen über eine Umfrage zusammen getragen, die jedoch eine ganz andere Wahrheit spricht: aus Interviews und Erhebungen geht eine Zahl von 655.000 toten Zivilisten hervor.

Eine Zahl, die hier verdeutlicht wurde:

Wie was? Studenten sind doch keine Langschläfer?

In ausgegraben, ausstudiert on Montag, 20. Oktober 2008 at 10:39

Wer hätte das gedacht, das allgemeine „Vorurteil“ gegenüber den Studenten ist oder wird widerlegt und gelangt nun so langsam an die Öffentlichkeit.
Damit es noch öffentlicher wird, hier nun ein Zitat aus meinem GMX-Newsletter:

endlich: Abi in der Tasche, auf ins Studentenleben! Und das sieht
bekanntlich so aus: Morgens erstmal ausschlafen, am frühen Nachmittag
dann Frühstück im Café mit mindestens 4 Latte Macchiato, abends Kneipe
und/oder Party, dann wieder gründlich ausschlafen. Klingt gut?
Entspricht aber leider nicht ganz den Tatsachen. Laut einer Umfrage des
Online-Netzwerks StudiVZ stehen Studenten im Schnitt schon um 7.38 Uhr
auf. Kein Wunder: Mit einem wöchentlichen Lernpensum von 34 Stunden und
zusätzlich ca. 7 Stunden für den Nebenjob wird „Studieren“ zum
41-Stunden-Vollzeitjob. Aber keine Angst: Ab und zu mal ausschlafen ist
schon drin.

Mehr zum Thema Bildung und Studium auf GMX.de gibts hier.

Baphomets Fluch 2.5 ist fertig!

In ausgegraben, ausgespielt on Montag, 13. Oktober 2008 at 12:52

Die echten und wirklich wahren Adventure-Legenden dürften wohl die Spiele um LucasArts sein. Titel wie „Monkey Island“ oder „Indiana Jones“. Adventures der alten Garde mit noch heute manchmal unübertroffenem Charme und sowieso Kultstatus.
Ich habe sie gern gespielt und bin so später auch auf eine weitere Adventure-Reihe gestoßen, die mir viel Freude bereitet hat: „Baphomets Fluch“.

Die ersten beiden Teile waren ebenfalls klassische Point&Click-Adventures mit einer wundervollen Atmosphäre, Zeichentrick-mäßgigen Zwischensequenzen und spannender Story. Teil drei und vier wurden dann in 3D umgesetzt und „litten“ darunter. Der Flair der ersten Teile ging irgendwie verloren und fand nicht mehr so viel Begeisterung unter den Fans.

Und so haben die Fans selbst die Zügel in die Hand genommen, sich „mindfactory“ genannt und einen inoffiziellen dritten Teil gebastelt: „Baphomets Fluch 2.5
Fast 10 Jahre haben die Leute durchgehalten und ein qualitativ sehr hochwertiges Spiel geschaffen, dass nun endlich fertig ist und zum kostenlosen(!) Download bereit steht. Was mich selbst als eingefleischter Fan ein wenig entsetzt hat: der Download-Zähler steht bei gerade mal 42!
Also schaut euch das Spiel an, ich finde, die Entwickler haben sich etwas Aufmerksamkeit redlich verdient :)

Der Bushpilot

In ausgegraben, ausgeguckt, ausgelacht on Donnerstag, 25. September 2008 at 12:59

SATIRE!
Naja, eigentlich hätte man das wohl nicht unbedingt dazu sagen müssen, aber folgendes Video über „den Mann hinter dem Mann“ ist wirklich nicht schlecht gemacht.

Besser noch als die Umsetzung finde ich die Gedanken dahinter und wie clever die Geschichte verknüpft ist. Feiner Humor von den öffentlich rechtlichen…

Stop! Motion….

In ausgedacht, ausgegraben, ausgeguckt on Montag, 22. September 2008 at 6:57

Jaa, er ist wieder da! Und damit meine ich mich. Zumindest hoffe ich das, in letzter Zeit musste ich den Blog gezwungener Maßen vernachlässigen, da mir einfach jede andere Arbeit nahezu über den Kopf gewachsen ist. Aber ich hab Bock, wieder zu schreiben und das tue ich jetzt – inspiriert von Kreativität.

Stop Motion ist ja eine mittlerweile fast vergessene filmische Kunstform, aber immer, wenn ich sie sehe, berührt es mich auf eine seltsame Art und Weise. Ich finde, es hat etwas kunstvolles, fremdes, etwas, das sich perfekt dazu eignet, Skurilitäten oder Fantasien umzusetzen.
In Perfektion erlebt man Stop Motion wohl bei Tim Burtons Corpse Bride, der ebenfalls mit dieser Technik gedreht wurde. Jedoch so hochentwickelt, dass man es dem Film kaum noch an sieht. Auf den ersten Blick hätte er wohl auch animiert sein können, aber dennoch hat er etwas, dass ihn besonders macht.

Mehr an die „alte“ Kunst des Stop Motion erinnert der folgende Kurzfilm. Die Musik ist perfekt ausgewählt und das flackernde Licht, das durch die unterschiedlichen Lichtstimmungen entsteht holt den Flair alter Zeiten zurück.

Was man noch alles damit machen kann, wenn man seinen Ideen freien Lauf lässt, zeigt dieser herrlich animierte Kurzfilm „Water Kiss“:

DVD-Player filtert anstößige Szenen automatisch

In ausgedacht, ausgegraben, ausgeguckt on Montag, 1. September 2008 at 1:23

Amerika, das Land der unbegrenzten aber allzugern eingeschränkten Möglichkeiten..
Von dort kommen auch die DVD-Player mit eingebauter „ClearPlay“-Technik, die aus Filmen Szenen filtert, die Gewaltdarstellungen oder Sexszenen automatisch überspringt. Sozusagen eingebauter Jugendschutz.

Ganz schön, ganz nett – dass die Amerikaner bei Nacktheit allergisch reagieren, wissen wir ja schon. Jetzt wollen sie die Technik auch in Europa auf den Markt bringen, wie auf der IFA vorgestellt.

Ich seh das ganze (mal wieder) kritisch. Ich meine, es ist sicher gut, sich als Elternteil darauf verlassen zu können, dass allzu hefitges ausgeblendet wird, aber moment mal, ist es nicht ohnehin meine Aufgabe als Vater darauf zu achten, meinen Kindern nur solche Filme zu zeigen, bei denen so etwas gar nicht vorkommt? Ich meine, was für eine Zielgruppe stellt sich das Unternehmen vor? Eltern, die ihren Kindern „Der Soldat James Ryan“ einlegen? Oder vielleicht „Basic Instinct“ oder „Requiem for a dream“? Oder etwa solche Eltern, die sich von vornherein keine Mühe bei der Auswahl der Filme machen wollen? Hart formuliert würde ich von „Rabeneltern“ sprechen oder zumindest von medial überforderten, denn das ist leider der Hauptkritikpunkt hierzulande. Nicht unbedingt die Schärfe des Jugendschutzes, sondern die fehlende Durchsetzungskraft von Seiten der Erziehungsberechtigten.

Denn dort sehe ich auch die wichtigste „Gefahr“ im Markteinzug der ClearPlay-Technik. Die „falsche“ Suggestion des sicheren Jugendschutzes. Den Eltern könnte vermittelt werden, sich vollständig darauf zu verlassen und sich so ihrer „elterlichen Pflichten“ noch weiter zu entziehen bzw. nicht die Notwendigkeit zu verspüren, sich mit dem Thema zu beschäftigen.

Sicher gibt es Filme, bei denen das kein Thema ist, aber ich beobachte mehr und mehr Filme, die zwar für Kinder gemacht sind, aber dennoch über drastische Darstellungen verfügen. Die Chroniken von Narnia – Prinz Kaspian zum Beispiel; ein Kinderfilm, der ab 12 Jahren freigeben ist, jedoch zu mindestens 50% aus Töten besteht. Blendete man das alles aus, blieben 50% seelenloses Geschauspielere und ein paar schlecht animierte Kuscheltiere übrig. Oder Pans Labyrinth: freigegeben ab 14 Jahren, aus meiner Sicht jedoch keinesfalls ein Kinderfilm. Da gibt es Folter, Kindesmord, Alptraumhafte Kreaturen und die detaillierte Darstellung, wie man sich eine aufgeschlitzte Wange zunäht.

Alles, was ClearPlay hinterlässt sind dann weltfremde, überforderte und fragende Kinder: Papa, warum hat der Mann auf einmal einen Verband im Gesicht? (Weil er eine Frau unwürdig behandelt und ie sich gewehrt hat, was richtig ist und man unter Notwehr versteht.) Papa, warum macht der so schlimme Dinge? (Weil er ein Nazi ist, was menschenverachtend ist.) Papa, warum liegt der süße Bär da auf einmal nur rum wo er doch grade einen Fisch gesucht hat? (Weil der Zwerg ihn erschossen hat. Die Kinder konnten nicht mit ihm reden, weil der Bär verwildert und krank war vor Hunger, denn die Welt verändert sich, wenn Unterdrückung und Machtgier in die Welt der Kinderfantasie einfallen.) Und warum nimmt der Zwerg da grade ein Messer raus und geht auf den Bär zu? (Weil… tja…)

Wollen wir wirklich unseren Kindern diese Fragen vorenthalten? Blendet ClearPlay statt der geschnittenen Szenen auch gleich Erziehungstipps ein?

Was leistet eigentlich die Entfernungspauschale?

In ausgedacht, ausgegraben on Mittwoch, 20. August 2008 at 3:12

Und noch eine interessante Fundsache, die man sich ruhig einmal durch den Kopf schießen lassen kann.
Zur Entfernungspauschale gab es ja unlängst hitzige Debatten über die Abschaffung, Wiedereinführung, Kürzung oder Aufstockung. Doch wenn man den gleich folgenden Beitrag liest, kann einem das eigentlich alles egal sein, außer, sie erhöhen die Pauschale auf 1 Euro oder mehr pro Kilometer.

Im Golem.de Forum stieß ich auf einen Beitrag über Pauschalabgaben:

Jede Pauschalabgabe ist ungerecht, sie hat ihre
Existenzberechtigung in der Vereinfachung.

Ich kenne etliche Leute, die mit der
Pendlerpauschale Geld verdient haben (man muss nur
mit einem abgeschriebenen Auto entsprechend weite
Arbeitswege haben, am besten zieht man aus der
Stadt raus aufs Land weils da billiger ist).

Daraufhin antwortete ein Leser, der sich offenbar ein wenig mit der Materie auskennt:

Solche Äußerungen sind meiner Meinung nach einfach nur ein bodenlose Frechheit, den kein Auto der Welt fährt für 30 Cent/km.

Als Beispiel: Bei einer Entfernung von 50 km darf man pro Arbeitstag 0,30 Cent x 50 km, also 15 Euro steuerlich geltend machen. Das bedeutet in keinster Weise, dass man pro Tag 15 Euro vom Finanzamt bekommt, sondern das pro km das zu versteuernde Einkommen um 30 Cent sinkt. I.d.F. sind das 230 x 0,30 = 3450 Euro weniger zu versteuerndes Einkommen, was dann im wirklich allerbesten Fall vielleicht 1500 Euro weniger Steuerlast bedeutet.

Und wie man für 1500 Euro an 220 Tagen 100 km (hin und zurück) mit Gewinn zurücklegt möge man mir doch bitte erklären.

Im übrigen heißt das Teil Entferungspauchale weil es völlig egal ist wie man zur Arbeit kommt.

Und hier ist nochmal alles fein säuberlich erklärt:
[de.wikipedia.org]

Die ganze Diskussion gibts hier.

Protest gegen die GEMA – von ungewohnter Seite

In ausgedacht, ausgegraben on Mittwoch, 20. August 2008 at 2:58

Das interessante an der GEMA ist, dass sie nicht nur das Leben der Verbraucher schwer macht, sondern auch das der Anbieter, die sie ja eigentlich schützen will.

Damit die eigene auditive Kreation von der GEMA geschützt wird, muss man Anträge ausfüllen und Gebühren bezahlen. Dazu ist alles, was man in seinem Stück verwendet hat, anzugeben. Und genau diesen Umstand macht sich der Komponist Johannes Kreidler zunutze, um auf die Praktiken der Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Verfielfältigungsrechte aufmerksam zu machen.

Am 12. September 2008 will der Komponist Johannes Kreidler bei der GEMA
sein neues Stück anmelden. Für die gerade mal eine halbe Minute lange
Komposition will der Musiker entsprechend den Anforderungen der GEMA
über 70.000 Formulare abgeben. Kreidler will mit der Aktion gegen das
bestehende Urheberrecht protestieren.

Ich finde das großartig und könnte ich am 12. September in Berlin sein, ich wäre garantiert vorm Hauptsitz der GEMA, um zu applaudieren :)
Nicht nur, weil es eine Protestaktion ist, sondern auch, weil die GEMA selbst mit ihren eigenen Werkzeugen intelligent und auf künstlerisch elegante Weise auf die Schippe genommen wird.

Telefonist

In ausgegraben, ausgeguckt, ausgelacht on Freitag, 8. August 2008 at 12:29

Ein Gerücht sagt ja, dass in Japan jeder Klavier spielen könnte.
Tja, Talent hat viele Seiten ;)

ergonomische Tastaturen – Ergänzung

In ausgebessert, ausgegraben on Freitag, 8. August 2008 at 10:29

Neulich habe ich einen Artikel zu ergonomischen Tastaturen geschrieben und dazu einen Kommentar bekommen, den ich euch nicht vorenthalten und direkt mal hier in einen Artikel holen will, da er den Beitrag zu den Tastaturen sinnvoll ergänzt:

Man sollte zu den Kinesis Produkten anmerken, dass es seit der
Einführung von RoHS in Europa keine Produkte mehr für Deutschland gibt.
Ich habe noch eine (inzwischen) alte Coutoured Tastatur mit deutschem
Layout. Diese ist aber ziemlich gewöhnungsbedürftig, und selbst als
10-Finger blindschreiber habe ich doch bestimmt 3 Wochen gebraucht bis
ich damit ordentlich zurecht kam.

Größter Vorteil (und auch das wozu man am längsten braucht): Die
Daumen werden nicht nur für Leerzeichen benutzt, sondern für Ctrl, Alt,
Bild auf/ab, enter u.v.m. Damit ist dann endlich auch für mich der
Emacs benutzbar.

Ansonsten kann ich mich bei der G80 5000 Ergo nur anschliessen, ich
habe die seid ungefähr 12 Jahren (die hat noch DIN Anschluss) hat einen
tollen Anschlag, ist gut einstellbar und sie funktioniert wie am ersten
Tag.

Ich freue mich selbstverständlich immer über solche Kommentare und da ich sie in letzter Zeit vermehrt habe, habe ich auf der rechten Seite das „Kommantare“-Widget zurück geholt, damit sie wieder mehr in den Vordergrund gerückt werden. :)

Björk – Kunst vom Ohr ins Auge

In ausgedacht, ausgegraben, ausgeguckt on Dienstag, 29. Juli 2008 at 10:20

Ungewöhnlich, fremd, intensiv, inspirierend – ein paar Worte, um den Sound von Björk zu beschreiben. Aber längst nicht genug.

Man kann es mögen oder nicht, fest steht, dass die Videos zu Björks Songs meist reine Kunst sind.
Soeben habe ich einige von ihnen auf youtube entdeckt und möchte euch ein paar der (meiner Meinung nach) besten präsentieren:

Alt, bekannt, einfach, gut: Hunter

Meiner Meinung nach eines der besten Videos, professionell und mit Leidenschaft gemacht: All is full of Love

Erinnert an „Hunter“, ist ähnlich aber irgendwie faszinierend. Gerade, als man denkt, es wird langweilig, bekommt man wieder etwas zu sehen: Hidden Place. Nebenbei ist das Lied selbst schön zu hören.

Oceania. Seltsam, fremdartig aber abartig schön.

Noch ein älteres Stück, excellentes Video, toller Song: Hyper Ballad.

Ein relativ neuer Song, unglaublich isländisch: Who is it.

angenehm schreiben: ergonomische Tastaturen

In ausgegraben on Dienstag, 29. Juli 2008 at 12:17

Endlich *Luftsprung mach*

Endlich macht sich mal wieder ein Hersteller die Mühe, eine wirklich ergonomische Tastatur auf den Markt zu bringen: Kinesis corporation bringt eine teilbare Tastatur heraus, die man getrennt voneinander platzieren und ankippen kann.


Der entsprechende Artikel auf onlinekosten.de ist betitelt mit: „Tastatur mal anders“, was jedoch irreführend ist. Das Konzept gibt es schon länger. Genau gesagt mindestens seit 1996. Als ich meinen ersten Rechner 1998 gekauft habe, entschied ich mich nämlich für die Cherry G80-5000 Ergo Plus.

Ich besitze und benutze sie noch heute – 10 Jahre lang – und will sie einfach nicht missen. Durch sie habe ich (muss man einfach) 10-Finger-schreiben gelernt und dabei nie eine verkrampfte hand bekommen, wie das auf den „gewöhnlichen“ Keyboards der Fall ist, da man die hände einfach in ihrer natürlichen Haltung auflegen kann und nicht nach innen drehen muss.

Leider ist die G80 so gut wie nicht mehr zu haben, darum meine unbedingte Empfehlung an alle „Vieltipper“: schaut euch die Produkte von Kinesis an.

Tomb Raider Underworld – Trailer

In ausgegraben, ausgeguckt, ausgespielt on Freitag, 25. Juli 2008 at 12:13

Ich weiß, nicht viel neues hier in letzter Zeit. Keine Ahnung, ob sich das so bald ändern wird, es gibt wirklich viel zu tun.

Aber gerade bin ich auf einen Trailer zum kommenden Tomb Raider Spiel gestoßen und dachte so bei mir: „Yeah, so muss ein Trailer aussehen.“

Einen Artikel und eine bessere Version gibt es auf Golem.de.

Musik in Ohr und Auge

In ausgegraben, ausgeguckt, ausgehört, ausgelauscht on Donnerstag, 10. Juli 2008 at 1:41

In den Genuss von HipHop komme ich eigentlich nur bei einem meiner besten Freunde. Er hat mich von der Vorstellung befreit, diese Musik sei mehr als nur das amerikanische „my Homies in my Hood are f*ckin’ with da guns in their pants“ und das deutsche „Meine Stadt, mein Block, ich baller dir das Hirn aus dem Schädel“ gerappe.

Gestern lief bei ihm „Erykah Badu – The Healer“. Und ich hab schon lange keinen neuen Song mehr gehört, der mir so gut gefallen hat. Hm ja, Erykah Badu, da klingelte schon etwas schwach in meinem Kopf, aber ich erinnerte mich nicht mehr richtig. Soul, sagt das Internet. Und Hip-Hop sagt es auch. Vor allem zu ihrem neuen Album „New Amerykah“, das sich soundtechnisch auf die Wurzeln des Genres besinnt.
Was immer es auch ist, es ist ein bisschen magisch, wenn man sich drauf einlässt.

Ansonsten passt der Sound ziemlich gut zu meinem neuen Winamp-Skin. Oder den Winamp-Skins? Ich konnte mich noch nicht entscheiden ^^ Das hier habe ich bisher benutzt; gefällt mir immer noch ausgesprochen gut, aber ich wollte mal wieder ein neues.
Gefunden habe ich Skins von ~skryingbreath, der vor allem Typo-basierte Skins erstellt und zwei von ~sinan, die auch überaus schick sind.

gripSHAFT/Skryingbreath:

Das Skin hier besteht tatsächlich aus nicht viel mehr als dem großen „N“, das der Button für „nächster Titel“ ist. Drunter sind noch „Play“ und „Back“, das wars. Sehr stylisch.

NYLOTC/Skryingbreath:

Auch hier besteht das Skin nur aus ein paar Buchstaben (alles, was im Rahmen ist), die die wichtigsten Funktion (Play, Pause, Next, Back) steuern.

Lithas/Skryingbreath:

Hier besteht der Player aus der Anordnung oben rechts. Auch hier sind wieder die wichtigsten Buttons integriert, dazu noch ein scrollender Titelticker, direkt unter dem „back“.

Voyager/sinan:

Minmal, elegant, dunkel. Der Titelanzeiger wechselt mit hübschem Übergang zur Anzeige der Restspielzeit, sobald der Mauszeiger drüber fährt.

Dynamic/sinan:

Ebenfalls ein sehr schickes, unauffälliges Skin mit scrollender Titelanzeig, die beim Darüberzeigen zur Restspielzeitanzeige und ein paar anderen Infos überblendet. Außerdem kann der Player minimiert werden, wobei alles über dem Fortschrittsbalken und den Buttons eingeklappt wird.

Microsoft benachteiligt bewusst Windows als Spieleplattform

In ausgedacht, ausgegraben on Donnerstag, 3. Juli 2008 at 1:12

Dem britischen Handelsmagazin Gamesindustry.biz sagte Peter Zetterberg, Business Development Manager der MS-Spieleabteilung, in einem Interview: „In Deutschland wollen wir beispielsweise, dass mehr Spieler unsere Xbox 360 kaufen. Wenn wir ein Spiel gleichzeitig für 360 und PC veröffentlichen, schießen wir uns quasi selbst ins Bein, indem wir dem deutschen Markt erlauben, die PC-Fassung zu spielen – weil er sich wahrscheinlich eher für die entscheidet, statt das Geld für eine Xbox 360 auszugeben.“

Jop, stimmt schon. Das ist knallharte und überaus logische Geldmacherei. Schließlich kostet ein Xbox360 wesentlich mehr als ein PC-Spiel. Für mich noch ein weiterer Grund, darauf nicht einzugehen und die Xbox360 (selbst, wenn ich sie mir leisten könnte) zu ignorieren.

Diablo 3 – Ingame Movie

In ausgegraben, ausgeguckt, ausgespielt on Donnerstag, 3. Juli 2008 at 12:50
Diablo. Neben StarCraft und World of Warcraft eine weiter, immens lukrative Marke von Blizzard. Damit machen sie verdammt viel Kohle, aber das muss man ihnen lassen: sie haben sehr früh den Grundstein dafür gelegt und sich gut um sie gekümmert.
Bald erfüllt sich dann auch ein weiterer Traum vieler Anhänger der ersten Stunden Blizzards: Diablo 3 kommt. Auf Dailymotion gibt es ein sehr nettes Ingame-Movie, das den Barbar, den Hexenmeister und einen Teil der Welt des Spiels vorstellt.
Eigentlich sieht es nicht wie etwas besonders tolles oder besonders neues aus. Die Devise ist die Alte: alles totklicken. Die Grafik geht in Ordnung und ist genau das, was man erwarten würde. Offenbar gibt es jedoch ein paar Spieltechnische Neuerungen, die durchaus interessant sein können.
Hier also das Ingame-Movie:

Der Cinematic-Trailer ist auch sehr sehenswert, aber Rendermovies konnten sie ja schon immer sehr gut. Diesmal jedoch – und die Zeit schreitet voran – mit einer gehörigen Prise „Herr der Ringe“ versetzt. So gehörig sogar, dass ich fast glaubte, einen Balrog in den Reihen der Monster zu erkennen…

schlechte Gewinner

In ausgedacht, ausgegraben, ausgelesen on Donnerstag, 26. Juni 2008 at 2:54

Das is doch scheiße. Den Ausgang des Halbfinalspiels Deutschland gegen die Türkei brauche ich wohl niemandem verraten.

Mir war es relativ egal, wer gewinnt. Ich war vielmehr gespannt auf die folgenden Reaktionen. Bei uns war das noch relativ harmlos – über eine Stunde lautes und ausgelassenes Gröhlen und Autohupen.

Umso mehr betrübt es mich, diese Meldung zu lesen.

(Auszug) Im Dresdner Stadtteil Neustadt ist es nach dem Abpfiff des EM-Halbfinalspiels Deutschland gegen die Türkei zu gewalttätigen Übergriffen auf türkische Döner-Imbisse gekommen. 20 bis 30 Randalierer schlugen die Fenster mehrerer Döner-Buden ein, dabei wurden zwei Türken verletzt.

Dass Rechtsradikale dafür verantwortlich waren, steht wohl außer Frage. Die Frage ist mehr: warum? Ich meine, wir haben gewonnen, Leute, sie sind die Verlierer und ihr zerstört ihr Leben? Mit welchem Motiv? Mit welcher logischen Begründung? Ist euer Hass auf euch selbst so groß, dass ihr es an anderen auslassen müsst?
Ich hab’ leider keinen Überblick, aber ich hoffe, dass die Vorfälle in Dresden, Chemnitz und Leipzig die einzigen ihrer Art sind. Schlimm genug, dass sie sich auf den Osten Deutschlands beschränken…

Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins

In ausgegraben, ausgelacht, ausgelesen on Mittwoch, 11. Juni 2008 at 1:29

Die besten Geschichten schreibt immer noch das Leben selbst. Ist ein alter Spruch, der sich immer wieder bewahrheitet. Nicht nur deshalb, weil alles, was wir schreiben können auf unserem Leben basiert, sondern vor allem deshalb, weil so vieles, was wir nicht extra aufschreiben dennoch passiert.
Und das manchmal alles übertrifft…

Auf der Seite german-bash.org werden Chatmitschnitte gesammelt und was sich da manchmal finden lässt ist zum Teil dermaßen abstrus, witzig oder erschütternd, dass es eigentlich nicht wahr sein kann. Oder!?

<kazum> mmhh
<kazum> wegen der eventmanagaerbewerbung…. soll ich noch ‘P.S. Ich hab früher regelmäßig Raids in wow organisisert’ reinschreiben?
<DonBarbaras> lol
<DonBarbaras> mach!!
[Wochen Später]
<kazum> ROFL!!
<Donbarbaras> was los?
<kazum> anruf von dem eventmanagerzeug
<kazum> hab n vorstellungsgespräch
<kazum> der zuständige typ war mal in meiner gilde
<Kyte> Ich war ja eigentlich traurig, dass ich mein Auto verkaufen musste. Aber jetzt nicht mehr…
<B@ler> Hä…warum?
<Kyte> Wir sitzen gestern gemütlich beim Abendessen. Da erzähl ich meinem Vater warum ich so traurig bin. Erklär dem was ich alles mit dem Wagen erlebt habe.
<Kyte> Was ich alles schon in dem Auto gemacht habe.
<Kyte> Als ich gesagt habe, dass ich nur keinen Sex in dem Wagen hatte zwinkert der meine Mutter an, guckt mich an und sagt:“Du vielleicht nicht!“ o_O
<B@ler> Oh mein Gott wie geil…..:D :D :D
<snx> neulich habe ich mit meiner ex gepennt….
<snx> jetzt weiß ich auch warum ich schluss gemacht habe :D
<HapPo> ach komm, so schlecht ist sie gar nicht^^
<snx> o_O
<HapPo> damn…
<kiney> In Großbritannien dürfen jetzt Embryonen mit Mensch und Tier genen hergestellt werden!
<ktrask> lol
<kiney> Und was kommt heraus wenn man MEnsch mit einem feRKEL kreuzt?
<Jared> Also ich verwechsle immer den unterschied zwischen konkaven und konvexen spiegeln…ich hab doch nen grossen test, kannste mir da irgendwie helfen?!
<GothMOP> also ich merk mir das immer so:“War das Maechen brav bleibt der bauch auch schoen konkav, hatte das maedchen aber sex wird ihr bauch konvex“ ;D
<Jared> LOL, geil^^
Jaja, da kann man noch was fürs Leben lernen ;)

Promis nackt!

In ausgedacht, ausgegraben on Montag, 9. Juni 2008 at 10:00

Sex sells! Das dürfte mittlerweile nichts neues mehr sein.

Dennoch schreibt darüber der crazylifeblog und widmet sich der Frage, ob es tatsächlich Bilder von nackten Stars im Internet zu finden geht. Die Antwort ist relativ einfach, aber die Cleverness dieses Blogeintrages dagegen ist wirklich erstaunlich.

Wer sich diese kleine Blogperle also mal geben möchte, Voíla: „Stars nackt„.

Falls jemand hinterher nicht weiß, was dabei nun herum kommen sollte, dann kommentiert hier, ich löse es dann auf ;)

Slaughter your World

In ausgegraben, ausgelacht on Donnerstag, 5. Juni 2008 at 12:20

Looking for Group – Comics ist eine Comicreihe aus dem World of Warcraft Universum. Darin geht es um einen bösen Charakter, der … ja … eigentlich gar nicht so böse ist, wie er sein sollte. Eigentlich tut er lieber gutes, ganz entgegen den Neigungen, die seiner Rasse entsprechen.

Dadurch stößt er immer wieder mal auf einen wirklichen Bösewicht, der ihn unermüdlich dazu anhält böses zu tun. Wie fies dieser Schurke eigentlich ist, sieht man wunderbar in „Slaughter the World“ – dem Musical.
Herrlich ironisch und mal sehen, wer heraus bekommt, von wo die Originalmusik stammt ;)

Danke an eine gute Freundin für diesen Linktip!

shaven pussy!

In ausgegraben, ausgelacht on Dienstag, 3. Juni 2008 at 1:47

Ogott, WAS für ein Titel, hab den wirklich ICH geschrieben? *gg*

Auf die Idee gebracht hat mich heute eine gute Freundin, die mir ein Bild hochlud, dass einfach nur „pussy.jpg“ hiß. Ich hab echt ne Weile gebraucht, bis ich das runterlud und mich geweigert, aber sie meinte, es wäre okay *g*

Man(n) muss sich das vorstellen, da stand: „Datei: pussy.jpg zum Herunterladen ausgewählt“. Als ich es dann schließlich öffnete, fand ich folgenden, beißend zynischen Inhalt:

Ja klar, was denn sonst!

Das hat mich allerdings auf die Idee gebracht, „pussy“ mal bei der Google-Bildersuche einzugeben, sicher kennen diesen Joke auch andere…

shaven pussy cat
shaven pussy

Paris Hilton Pussy
Paris Hilton Pussy


nasse Pussy


haarige Pussy

Mehr Pussybilder gibts hier. Einen schönen Abend noch! ;)

08/15

In ausgegraben, ausgelesen on Freitag, 30. Mai 2008 at 2:03

Wusstet ihr, dass ihr euch damit militärisch ausdrückt?

Jeder, der den Begriff „08/15″ benutzt, meint damit etwas sehr gewöhnliches, etwas, das normaler als normal ist. Jemand, der während des ersten Weltkrieges gelebt hat, meinte damit jedoch ein Maschinengewehr, dass 1908 eingeführt und 1915 noch einmal modifiziert wurde – daher die Zusammensetzung der Zahlen.

Welche Begriffe der heutigen Umgangssprache noch so alles aus dem Militär stammen, erfahrt ihr unter DW-World.de.

Kunst auf dem Desktop

In ausgegraben, ausgeguckt on Mittwoch, 28. Mai 2008 at 10:32

Auf der Website gizmodo.com wurde vor kurzem ein „Desktop Clutter Art“-Wettbewerb veranstaltet.
Dabei muss man ein Bild auf seinem Desktop erstellen, dass nur aus Ordnern und Symbolen besteht.

Erste Bilanz zu Studiengebühren in Baden-Württemberg

In ausgedacht, ausgegraben, ausstudiert on Dienstag, 27. Mai 2008 at 12:19

Aus einem Artikel auf heise.de:

Viele neue Lehrkräfte, aber kaum mehr Professoren: Die Hochschulen in Baden-Württemberg verwenden die Studiengebühren aus Sicht von Wissenschaftsminister Peter Frankenberg
(CDU) zu wenig für zusätzliche Professorenstellen. Seit der
Einführung der Gebühren vor einem Jahr sei zwar rund die
Hälfte der Einnahmen in zusätzliches Personal geflossen, aber
kaum neue Professoren eingestellt worden, sagte Frankenberg am Montag
in Stuttgart. „Das Hauptziel der Einführung von
Studiengebühren ist die Verbesserung der Betreuungsrelation“,
mahnte er.

Ähnlich hier in Niedersachsen: Es gibt mehr Tutoren und ich hab mit zwei Professoren zu tun, die von Fremdunis geholt wurden, um hier die Lehrenden zu verstärken. Vereinzelt gibt es hier jedoch zumindest Anstrengungen, neue Professuren zu schaffen – zumindest weiß ich sehr sicher von einer am Sozialwissenschaftlichen Institut.
Was seltsamerweise 100%ig auch auf uns zutrifft, ist die folgende Aussage eines Studentenvertreters:

„Es stehen inzwischen in allen Hörsälen Beamer und das Geld liegt brach“

Eigentlich dürfen die Hochschulen (in Baden Württemberg) nicht entscheiden, ob sie das Geld für bauliche Maßnahmen verwenden können. Auch hier bei uns ist das eigentlich Sache des Landes, denn dieses muss dafür sorgen, dass wir gute Studienbedingungen haben. Dennoch wird bei uns am Campus fleißig gebaut – und zwar an gleich zwei Gebäuden.

Was man da drüben noch nicht weiß:

Ob die Gebühren junge Leute von den Unis fernhielten, kann der Beirat
laut Riedel frühestens im kommenden Jahr sagen. Dazu müssten zunächst
weitere Daten erhoben werden.

Da sind wir hier auf jeden Fall schon etwas weiter. Bei uns ist bereits klar, dass weniger Studenten an die Uni kommen. Und es ist auch offiziell, dass unsere Studenten aus dem gesichterten Mittelstand oder der Oberschicht der Bevölkerung kommen. Soviel dazu.

Zeit für dich

In ausgegraben, ausgehört on Montag, 26. Mai 2008 at 10:18

Wenn ihr mal wieder einen gefrusteten Tag hattet und nicht alles so glatt lief, wie ihr es wolltet, dann leht euch auf der Stelle zurück, macht die Tür zu, lasst das Leben draußen und gönnt euch 5 Minuten für euch selbst:

Wenn nichts von dem oben genannten zutrifft, gönnt euch die 5 Minuten trotzdem

ausgeguckt: Rochette

In ausgegraben, ausgeguckt on Dienstag, 20. Mai 2008 at 1:28
Früher habe ich mal eine Kategorie „ausgeguckt“ intensiv gepflegt und dort immer mal Bilder vorgestellt, die ich auf deviantart.com gefunden und besonders schön gefunden habe.

Stöbert man dort, klickt man aller wahrscheinlichkeit nach auf „Popular“ – dort werden die Bilder angezeigt, die von den meisten Usern gut gefunden werden. Und dort findet man dann eben oft hübsche Landschaftsbilder, eindrucksvolle Makroaufnahmen oder spektakuläre HDR-Aufnahmen.

Abseits jedoch dieser ausgetretenen Pfade findet man ebenfalls – wenn auch nach längerem Suchen – interessante Werke, die auf interessante Künstler zurück gehen.

Wie zum Beispiel den Franzosen ~DavidGRochette, der einen sehr eigenwilligen und dennoch nicht zu fremdartigen Stil durchzieht.

All diese Werke erstellt er digital am Computer. Ein Blick auf die gesamte Galerie lohnt sich. Darunter sind durchaus einige, die ich mir auch als Druck in die Wohnung hängen würde.

Lego Indiana Jones – PC-Demo zum Download

In ausgegraben, ausgespielt on Sonntag, 18. Mai 2008 at 3:19
Am 22. Mai ist es soweit: dann endlich soll der vierte Indiana Jones-Film „Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels“ in die Kinos kommen.

Einstimmen kann man sich schon vorab mit Hilfe der zahlreichen Elektronikfachmärkte, die es nicht versäumt haben, diverse 3er-Disc-Boxen zu schnüren, in denen sie die ersten drei Filme noch einmal zusammen gepackt haben.

Oder aber man schnappt sich die PC-Demo zu „Lego Indiana Jones“, die vorgestern erschienen ist.
Ich habe es bereits gemacht, hatte sie in einer entspannten halben Stunde durchgespielt und mich prächtig amüsiert.

Im Spiel darf man noch einmal die wichtigsten Schausplätze und die Geschichte der ersten drei Filme nacherleben. Im Demo zum Beispiel den Beginn des ersten Filmes, als Indy diese goldene Statue aus dem Tempel holt. Alles wird mit reichlich Witz und knuffiger Ausstattung erzählt, an dem nicht nur kleine Computerspieler ihren Spaß haben werden.

//www.noseas.com/wp-content/uploads/2007/07/lego-indiana-jones.jpg&quot; kann nicht angezeigt werden, weil sie Fehler enthält.

Die Demo ist angenehme 460MB groß und ist hier herunter zu laden.

White Elegance – Windows und Winamp geskinned

In ausgebastelt, ausgedacht, ausgegraben, ausgeguckt on Samstag, 17. Mai 2008 at 11:51
Was Designs angeht, bin ich eigentlich mehr so ein minimalistisch, eleganter Typ. Ich mag Dinge, die sich dezent im Hintergrund halten, denen man aber genau ansieht, das viel und gut durchdachte Arbeit in ihnen steckt.

Das geht mir auch so bei der Wahl eines Skins für Winamp. Nachdem ich jetzt nach langer Zeit mal wieder meine Windows-Oberfläche angepasst habe, musste auch ein neues Skin für Winamp her.
Eine ganze Weile habe ich herum gesucht, bis mir auf deviantart.com ein ziemlich geniales Skin unter die Augen kam.

DOE-13 heißt das gute Stück und ist eines der simpelsten und zugleich hübschesten, die ich bisher gesehen habe.

Auf dem Bild sieht man die Originalgröße des Skins, das (bisher?) jedoch nur über diese eine veränderte Ansicht verfügt. Mir reicht das durchaus.

Einfach, elegant, schick.

Und passt hervorragend zu meinem neuen, weißen Windows…

Das Windows-Skin gibt es übrigens auf dieser sehr schicken Seite. Zu beachten ist jedoch die Anleitung, da es nicht ganz so einfach in Windows zu implementieren ist.

Mass Effect-Kopierschutz: Entschärfung

In ausgedacht, ausgegraben, ausgespielt on Dienstag, 13. Mai 2008 at 7:48

Vor kurzem hatte ich über den geplanten Mass Effect-Kopierschutz (der auch bei spore eingesetzt werden sollte) geschrieben, der dafür ausgelegt werden sollte, alle 10 Tage bei einem EA-Server anzufragen. Gelänge dem Spiel das nicht, würde es einfach das Weiterspielen unmöglich machen.

Wie bei Golem.de nun steht, hat diese Ankündigung zu Recht hohe Wellen geschlagen und Entwickler sowie Publisher dazu gebracht, in der Sache zurück zu rudern.

Es wird eine Online-Aktivierung geben (wie bei Bioshock), doch die erzwungene Meldung alle 10 Tage wird nicht mehr nötig sein.

Merkt euch dieses Beispiel, ihr Spieler da draußen, denn ihr seht: ihr habt die Macht. All das Gejammer um den Spieler als Betatester oder den Käufer als den Gelackmeierten ist vielleicht doch nicht so ganz die Regel :)

Spinnen auf Droge

In ausgegraben, ausgelacht on Freitag, 9. Mai 2008 at 5:51

Um das Bauen von Spinnennetzen zu erforschen, hat man bei dieser kurzen Doku den Spinnen Drogen verabreicht.

Was dabei geschieht, wenn sie LSD, Alkohl oder Koffein bekommen, seht ihr hier:

Mass Effect-Kopierschutz: „telefonieren nach Haus“

In ausgedacht, ausgegraben, ausgespielt on Donnerstag, 8. Mai 2008 at 4:25

EA hat sich mal wieder etwas neues für zwei kommende Spielblockbuster ausgedacht.
Der Kopierschutz SecuRom, der bei Mass Effect für PC und Spore zum Einsatz kommen wird, soll sich alle paar Tage bei einem EA-Server melden. Tut er das nicht, darf nicht weiter gespielt werden.

Was für eine neue, dreiste und wieder einmal entmündigende Behandlung der Käufer!
Ich kann mich noch sehr gut an Zeiten erinnern, in denen es kein Internet gab, nicht zuletzt, weil diese immer noch vorkommen und ich manchmal Tagelang nicht online bin. Das ist nicht weiter schlimm, aber bei einem Rollenspiel, was ich mir dann als Zeitvertreib mitnehme und das dann nicht funktioniert umso ärgerlicher.

Bei Spore mag ich es noch verstehen, das Spiel ist sowieso stark mit dem Internet verbunden, doch gerade Mass Effect ist doch ein „klassisches“ Offline-RPG oder nicht?
Für mich werden durch solch einen Kopierschutz nur diejenigen gegängelt, die das Spiel ordnungsgemäß gekauft haben.

Denn ist ist doch klar: solch ein Blockbuster ist auf illegalem Wege spätestens am Veröffentlichungstermin zu haben, das beweist die Geschichte. Und oft handelt es sich dabei um eine Version, die noch ohne den entsprechenden Kopierschutz ausgestattet war.
Und selbst wenn, aus was besteht der Schutz?

1) Mal schauen, ob der EA-Server online ist….
2) Hallo, EA-Server, ich bin gekauft wurden mit der Nummer XYZ, wie gehts dir?
3) Hallo Mass Effect, mir gehts gut, dir auch?
4) Ja, alles super, ich werde regelmässig gespielt und trotz meiner üblichen kleinen Schwächen hat man mich lieb.
5) Na, ist doch prima, dann unterschreib’ ich dir hier mal auf deinem Zettelchen und dann kannst weiterspielen, in Ordnung?
6) Au ja, danke dir. Bis zum nächsten Mal!
7) Na, das ist doch prima gelaufen, jetzt darfst du weiter spielen.

So oder so ähnlich wird das wohl ablaufen. Und was hält einen der unendlich vielen Programmierer davon ab, die Zeilen 2 bis 6 einfach aus dem Programmcode rauszunehmen?
Sicher, vermutlich ist es nicht so einfach, aber der Gedanke ist doch entscheidend.

Vermutlich wird es so, wie es bei Sanktionen oft der Fall ist – darunter leiden müssen immer die Falschen.

Die Stimmen…

In ausgegraben, ausgelacht on Dienstag, 29. April 2008 at 6:15

Durch Zufall bin ich grad auf der Seite eines Mitglieds irgendeines Social-Networks gelandet.
Die Dame hatte folgendes Bild als Hintergrund eingestellt:

Hm, ich grübele noch nach, was uns der Künstler damit sagen will… ;)

Stalker: Clear Sky – Dx10 Trailer

In ausgegraben, ausgeguckt, ausgespielt on Donnerstag, 24. April 2008 at 7:53

Klar, ist eine Tech-Demo und muss geradezu schick aussehen, aber ich mag den Weg, den die Entwickler gehen – die Dinge ausbauen, die Atmosphäre schaffen und keine Eyecatcher-Effekte und Grafikblender.

Zak McKracken between Time and Space

In ausgedacht, ausgegraben, ausgespielt on Mittwoch, 23. April 2008 at 3:15

Endlich ist es soweit, ZakMcKracken – Between Time and Space ist fertig!
Die Meldung schwappte gestern in mein Postfach und hat mich sofort aufhorchen lassen. Warum? Weil dieses Spiel ein ehrgeiziges Fanprojekt war, das ich schon mehrere Jahre lang verfolge. Weil die meisten dieser Fanprojekte, die alte Adventures wieder aufleben lassen wollen, sich totlaufen oder in der Versenkung verschwinden und weil das originale ZakMcKracken damals schon zu seinen „Lebzeiten“ ein Kultspiel gewesen ist.

nach 7jähriger Entwicklungszeit wurde es schon vor ein paar Tagen, am 19. April 2008, veröffentlicht – also genau 20 Jahre nach dem Erscheinen des Originals, nach der offiziellen Release-Party in Köln. Es verfügt über verbesserte Grafiken im Stil von Day of the Tentacle und über Zwischensequenzen in 3D. Da LucasArts immer noch die Rechte an der Marke besitzt, mussten sie der Veröffentlichung zustimmen. Sie sagten unter der Bedingung zu, dass kein Gewinn daraus gezogen werden dürfe. Das Spiel ist also kostenlos als Freeware erhältlich.
Durch die Neubearbeitung bringt das Spiel auch ein bisschen mehr Gewicht auf die Downloadwaage: stattliche 1.9GB sind herunter zu laden (zum Vergleich: das Original wurde auf einer 5,25″ Diskette ausgeliefert, die eine Kapazität von weniger als 1MB hatte). Aus diesem Grund bietet Chip.de den Download nur über das BitTorrent-Netzwerk an. Wer darauf keine Lust hat, sucht sich im Forum der offiziellen Homepage einen der HTTP-/FTP-Mirrors raus und wartet dort etwas geduldiger, bis der Download abgeschlossen ist.
Nachtrag: die Download-Mirrors sprießen im Moment wie Pilze aus dem Boden, es sollte sich also recht flott einer finden :)

Übrigens gibt es ein anderes Fanprojekt, das die Nachfolge des Originals schon sehr viel früher angetraten hat. Bereits im Jahre 2003 erschien „Zak McKracken 2 – die neuen Abenteuer des Zak McKracken“. Dieses lehnt sich sehr viel stärker an den ersten Teil an – was Grafik und Benutzeroberfläche angeht, steht dem Original aber in Sachen Kultigkeit und Humor aber kaum in etwas nach. Den Download (7.2MB) gibts unter anderem auf Chip.de.
Nachtrag: die offizielle Homepage ist eingestellt, man muss also suchen, dass man die aktuellste Version bekommt. Eine überarbeitete Variante gibt es bei freenet.de – hier wurden Rechtschreibfehler korrigiert und schon bei Spielstart kann man zwischen 2 enden auswählen (was immer das auch bringen soll *g*) außerdem wurde die Grafik leicht verschönert und die Soundausgabe übernehmen nun die Lautsprecher der Soundkarte statt der PC-Speaker.

Leben fotografieren

In ausgegraben, ausgelesen on Dienstag, 15. April 2008 at 6:44

Nahaufnahme: Die Dokumentare – Kultur – SPIEGEL ONLINE – Nachrichten

Der Amerikaner Larry Clark fotografierte in den sechziger Jahren die
Drogenszene seiner Heimatstadt Tulsa und erfand damit eine raue,
direkte Bildsprache. Zwei Generationen später lichtet der New Yorker
Ryan McGinley seine Freunde und deren Lebensgefühl ab. Die beiden
Künstler geben in zwei Interviews Antworten auf die Frage, wie man
Jugend, Sexualität und Zeitgeist in Fotos festhält.

Crysis noch schöner?

In ausgegraben, ausgespielt on Dienstag, 15. April 2008 at 2:43

Dass der EgoShooter Crysis eine Augenweide ist, dürfte mittlerweile auch unter nicht-Spielern angeklungen sein. Ich hab es selbst ausprobiert, was ich mir jedoch hätte sparen können – mit meiner alten Grafikkarte kam es zu abstürzen und meine neue hält es zwar aus, verlangt die Grafik aber so weit herunter zu drehen, dass das Spiel schlimmer aussieht als ein 3-Jahre alter Shooter. Der Story wegen wollte ich es dennoch spielen, aber die ist ja nun nicht gerade das Aushängeschild des Spiels, wenngleich sie auch knackige Action bietet.

Nein, viel besser ist es, wenn man sich in die Atmosphäre hinein versetzen kann, dann kann man noch so einige Reize aus dem Spiel ziehen. Und genau um die Reize geht es hier, um die optischen nämlichen. Die tragen eine Menge zur Atmosphäre bei und findigen Tüftlern gelingt es immer wieder, noch ein paar kleine zusätzliche Features aus der Engine heraus zu kitzeln.

So auch mit der „Mster config“, die über entsprechende Einstellungen verfügt, um das Spiel so aussehen zu lassen:

Ich weiß ja nicht, aber für mich sieht das verdammt schick aus. Die neue „Mster config“ kommt mit einem eigenen Installer, der die Einbindung ins Spiel einfacher macht.
Aber vorsicht: es ist wohl kaum zu erwähnen, dass solch eine Darstellung einen massiv kräftigen Rechner voraussetzt, darum ist Vorsicht gefragt bei der Verwendung – sollte was schief gehen, hafte ich nicht für die Schäden ;)

Hier gibt es die Config-Datei, weitere Screenshots und demnächst auch ein HighDef-Video.

Klips dir!

In ausgedacht, ausgegraben, ausgeguckt on Dienstag, 15. April 2008 at 1:45

Für die Arbeit habe ich vor einer Weile einen RSS-Reader gesucht, der möglichst einfach zu handhaben und einzurichten ist. Ausprobiert habe ich mehrere Programme, hängengeblieben bin ich dann bei Klipfolio.

Nicht nur, weil es ein Eye-Catcher ist und schön gestaltet ist, sondern auch, weil es sich sehr einfach bedienen und konfigurieren lässt. Und weil es sich stark erweitern lässt.

Klipfolio sammelt nämlich nicht nur alle möglichen RSS-Feeds, sondern auch Wetterdaten, zeigt Fotos aus Flickr-Accounts an, fragt Emails ab oder beobachtet Auktionen.
Zu diesem Zweck besteht es aus einer Art Baukastensystem, man kann beliebig kleine Bausteine hinzufügen oder umsortieren und jeder dieser Bausteine ist ein anderer Feed oder eine andere Information.
Zusätzlich erweitert wird das Angebot an sog. „Klips“ durch die Community, die stetig neue programmiert.

Klipfolio verschwindet Platzsparend in der Systemleiste oder lässt sich rings um den Bildschirm herum als ständig sichtbare Leiste anordnen.
Meiner Meinung nach auf jeden Fall einen Blick wert:

Ach ja, wer auf seinen Speicherhaushalt schauen muss, wird von Klipfolio nicht ganz so begeistert sein: es verbraucht 16MB RAM während dem Betrieb.

Photoshop im Web, Finger weg……!

In ausgebastelt, ausgedacht, ausgegraben on Montag, 31. März 2008 at 2:23

… oder zumindest vorsichtig sein beim Bearbeiten und Ablegen der Fotos.

Adobe hat mit Photoshop Express seit kurzem eine abgespeckte Version seiner Bildbearbeitungssoftware im Netz, die frei genutzt werden darf. Tatsächlich eine ganz nette Sache – vor allem aber für die Zielgruppe „der jungen Generation, die ihre Bilder im Internet lagert, verwaltet und bearbeitet“.

Doch vorsicht, Adobe hat sich da einen dreisten Trick überlegt:

Wie wichtig der ungeliebte Blick in die Allgemeinen Geschäftsbedingungen ist, das beweist einmal mehr Photoshop Express: Adobe reklamiert Nutzungsrechte an allen für die Öffentlichkeit freigegebenen, also für die Community sichtbaren Fotos. Wer den AGB zustimmt, um Photoshop Express nutzen zu können, erlaubt den Kaliforniern, die eigenen Bilder zu verändern, in jedem beliebigen Medium zu reproduzieren, sie weiterzuverkaufen und die Nutzungsrechte an Dritte weiterzulizenzieren, ohne an den Urheber Gebühren zahlen zu müssen. Und der dickste Brocken kommt erst noch: Diese Rechte erhält Adobe weltweit, unbefristet und unabänderlich. Selbst wenn man sein Profil löscht und Photoshop Express nicht mehr nutzen will, behält Adobe die Nutzungsrechte an freigegebenen Bildern. Was das Unternehmen mit diesen Bildern anfangen will, ist noch völlig offen. (Quelle)

Das ist ein ganz schön dickes Ding, wenn man aufpasst, kann man dies jedoch umgehen, indem man seine Fotos einfach nicht für jedermann freigibt.
Adobe hat jedoch auf die weltweiten Proteste reagiert und rudert jetzt heftig zurück, was die Formulierung der AGB angeht.

Tragisches Schicksal: Autobahntrümmer tötet Frau

In ausgedacht, ausgegraben on Dienstag, 25. März 2008 at 12:05

Heute morgen bin ich völlig ohne Idee für einen frischen Blogeintrag aufgewacht. Die Auszeit über Ostern hatte ich extra genutzt, um meine Gedanken mal nur in eine Richtung zu fokussieren und sie nicht so ziellos durch die Gegend schweifen zu lassen.

Das Thema schließlich lieferten die Nachrichten. Und ich finde es mal wieder bezeichnend, welcher Art diese Nachrichten sind.
Ebenfalls im Zusammenhang mit Ostern schreibt die Mittelbayerische Zeitung: “ Klotz auf Autobahn geworfen, Mutter stirbt vor Augen ihrer Kinder„. Eine herbe Schlagzeile und „ebenfalls im Zusammenhang mit Oster“ weil die Familie gerade auf dem Heimweg von ihren Osterferien war. Der Holzklotz war gar nicht mal so groß und gar nicht mal so schwer, aber er reichte aus, binnen Sekunden das Leben von vier Menschen zu zerstören.
Ich kann gar nicht sagen, wie traurig mich das macht und zu beschreiben, wie es den Betroffenen gehen muss, fehlen mir ebenfalls die Worte. Schlimmer gemacht noch durch die Tatsache, dass der Täter nicht gefasst ist. Die Polizei spricht zwar von „guten Chancen“, weil an dem Abend soviele Leute wegen Osterfeuern unterwegs waren, aber für mich bedeuten die vielen Leute auch eine gute Chance zum Untertauchen und nicht-beachtet-werden.

Wie dem auch sei, ist der erste Schock überwunden fragt man (ich) sich: „Warum?“
Schon immer war genau solch ein Vorfall für mich der Grund, das Schicksal in Frage zu stellen. Was ist das Schicksal? Etwas, das eintreten wird und wir nicht verhindern können. Okay, meinetwegen, auch wenn ich nicht dafür bin. Aber das impliziert auch, dass eine höhere Macht unsere Bestimmung vorausplant und wir uns nicht dagegen wehren können. Das geht mir noch mehr gegen den Strich, aber gut. Jetzt allerdings die wichtige Frage: Warum erwischt es die junge Frau? Warum verfehlt der Klotz nicht das Auto haarscharf oder warum trifft er nicht das Auto eines alten Menschen? Warum schlägt der Tod in eine komplette Familie ein, statt in das zerüttet monotone Leben eines 50jährigen LKW-Fahrers.

Nur, dass das klar ist, ich mache hier keine Hierarchie auf und wünsche bei alle, was heilig ist, niemanden so ein schreckliches Unglück. Und schon gar nicht würde ich es einem mehr wünschen als einem anderen.
Aber wenn man über das Schicksal redet, redet man auch über solche Gegensätze. Solche, die sich jeglicher Logik entbehren und wo man anfängt, die Geschehnisse einer höheren Macht zuzuordnen. Die Antwort auf die Frage: „Warum der und nicht der?“ blieb mir lange Zeit ein Rätsel, bis ich mit Hilfe eines Freundes darauf kam: allein die Frage zu stellen, ist falsch. Diese Frage gibt es nur aufgrund unseres Moralempfindens, unserer Unterscheidung zwischen Gut und Böse. Zufälle jedoch sind gänzlich frei von diesen Dingen und das ist auch der Grund, mich gegen das Wort „Schicksal“ zu wehren. Für mich hat das wort eine Implikation von Wertung, wo keine ist.

Und solange wir noch keine Weltformel haben oder die Chaostheorie volltändig entwickelt und verstanden haben, solange bleibt das Schicksal ein Zufall. Der Grund, warum etwas genau so passiert, ist uns verborgen. Es passiert einfach.

Haben sie schon einen Namen für ihr Kind?

In ausgedacht, ausgegraben on Donnerstag, 20. März 2008 at 3:35

Gewalt an Kindern ist grausam. Schlimm daran ist, dass manche Gewaltakte gegen ihre Kinder gar nicht als solche von den Eltern empfunden werden. Ganz an erster Stelle: die Namensgebung des eigenen Sprosses.

Ich hab da selbst keine Erfahrung, aber ich kann mir schon vorstellen, dass dies ein schwieriges Thema ist für die, die es betrifft. Am schwierigsten vermutlich für die Kinder selbst.
Bei Spiegel-online.de bin ich jetzt über eine Liste mit den ungewöhnlichsten Namen gestoßen und da sind wirklich derbe Dinger dabei…

Besonders einfallsreich scheinen die Amerikaner zu sein – da tauchen schon mal Vornamen wie „Abcd“, „Anythin“ oder „Female“ auf. Deutsche scheinen da schon eher einen Hang zu „altvertrautem“ zu haben. Oder zumindest soll es so klingen, denn heraus kommen dann Namen wie „Bärlind“, „Christfried Dankwart“ oder „Donnertrud“.

Richtig gemein wird es dann, wenn die Eltern der Meinung sind, es muss ausgefallen sein und nicht alltäglich – so heißen die Kinder von Uwe Ochsenknecht „Jimi Blue Ochsenknecht“ und „Cheyenne Savannah Ochsenknecht“, das Kind von Frank Zappa heißt „Diva Thin Muffin Pigeen Zappa“, die Tochter von Bob Geldof „Fifi Trixibelle“ und der gemeinsame Sohn von Heidi Klum und Seal „Henry Günther Ademola Dashtu Samuel“. Zumindest der letzte hat ein paar schöne Namen, aber doch bitte nicht in Kombination – da kann ja „Lennox Tattanka-Tattonka“ fast schon nicht mehr mithalten. Aber offensichtlich stehen ausgefallene Menschen auf ausgefallene Namen. Die Tochter des Okkultisten Aleister Crowley hört auf den eingängigen Namen „Nuit Ma Ahathoor Hecate Sappho Jezebel Lilith“.

Andere Eltern scheinen einen tödlichen Sinn für Humor zu haben. Anders sind Vornamen wie „Pepsi Carola“, „Perfekto“, „Pilot Inspektor“, „Praline“, „Racer“ oder „Speck Wildhorse“ kaum zu erklären.

Dann gibt es noch den Fall, in dem man nicht nur über den Namen schmunzeln kann, sondern sich auch fragen muss, was denn wohl dahinter steckt. „Scout“, „Spatula“, „Telsche“ aber auch „Chrysler“, „Usnavy“ und „Eben-Lake“ lassen nur sehr schwierig Rückschlüsse auf das Geschlecht des Namensträgers zu.

Natürlich gibt es auch da ein Extrem auf der anderen Seite: bei „Hitler“, „Cinderella“, „Merlin“ und „Odin“ sowie „Sturmhild“ und „Winnetou“ dürfte klar sein, mit wem man rechnen muss, wenn man auf ihn treffen sollte.

P.S.: Sicher wisst ihr ja alle, wo ihr geboren seid, aber wisst ihr auch, wo ihr gezeugt wurdet? Spiegel-Leser Herr und Frau Wiesner nannten ihre Tochter „Lovina“ (nach dem balinesischen Badeort) – ich kann mir nicht vorstellen, dass diese Entscheidung auf den Namen fiel, weil die Aussicht vom Hotel so schön war ;)

Über den falschen Glauben – Der Blick einer Künstlichen Intelligenz

In ausgedacht, ausgegraben on Montag, 17. März 2008 at 2:26

Ein Artikel bei Golem.de über einen Forschungsfortschritt in Sachen künstliche Intelligenz hat mich mal wieder darüber nachdenken lassen, was wir uns eigentlich darunter vorstellen.

In dem Artikel geht es um folgendes:

Wissenschaftlern in den USA ist ein wichtiger Schritt bei der Entwicklung künstlicher Intelligenz (KI) gelungen. Ihre KI-Software besteht einen wichtigen kognitiven Test. Wer diesen Test besteht, verfügt über die Fähigkeit, von eigenen Überzeugungen zu abstrahieren.

Genauer gesagt bedeutet das, „der Roboter-Avatar wird von einer Software mit künstlicher Intelligenz (KI) gesteuert, und diese hat soeben den Test über den falschen Glauben bestanden.“ Okay, so genau ist das auch nicht. Mit meinen Worten: Der Roboter weiß, was die Wahrheit ist in einer Situation, kann sich aber von dem Wissen lösen und sich „in einen anderen hineinversetzen“. Er kann zwischen seinem und dem Wissen eines anderen unterscheiden. Menschen lernen das im Alter von 4 bis 5 Jahren.

Bisher kennen wir – oder zumindest ich – künstliche Intelligenz hauptsächlich aus Computerspielen. Doch wenn man recht darüber nachdenkt, ist dies meilenweit von etwas entfernt, das man tatsächlich KI nennen könnte. KI in Computerspielen verfügt zB über ein bestimmtes Repertoire an Aktionen, zwischen denen sie auswählt, je nachdem, was der Spieler gerade tut. Als großes Ziel steht das Fortkommen des Spielers, das ihm zwar schwerer, aber nicht unmöglich gemacht werden soll, denn sonst macht ihm das Spiel keinen Spaß mehr.

Aber wie wäre das mit einer oben beschriebenen KI? Man stelle sich vor, der PC-Held wird beauftragt, eine Truhe zu finden und erhält vom Auftraggeber den Hinweis, sie bei Person B zu suchen. In 90% aller Fälle besitzt Person B auch diese Truhe und rückt sie raus, wenn man die richtigen Worte findet. Das weiß der Spieler, denn er hat immer und immer wieder die gleichen Aufgaben in den verschiedensten Spielen meistern müssen.
Doch was, wenn die KI mitbekommt, dass der PC-Held nicht wissen kann, ob sie die Kiste hat oder nicht? Dann wird sie behaupten, sie nicht zu besitzen und der Spieler wird nicht wissen, ob er ihr Vertrauen kann. Was, wenn er sich dann ihr Vertrauen verdienen muss? Bei allen üblichen PC-Spielen ist das Verfahren klar: man erledigt für eine bestimmte Fraktion Aufträge, das Ansehen bei ihnen steigt und ab einem bestimmten Wert wird man akzeptiert.
Aber was, wenn es keinen bestimmten Wert gibt? Wenn die KI selbst entscheidet, wann sie dir vertraut? Wenn man sich ein Bein ausreißt für die Erledigung der Aufgaben, die KI aber überhaupt nicht beeindruckt ist, weil sie selbst viel leistungsfähiger ist?

Eine echte KI könnte ganz neue Grundlagen für einen Schwierigkeitsgrad schaffen. Motivation zum Noch-einmal-spielen ergäbe sich praktisch von selbst. Die Frage ist nur, wenn man nicht weiß, wie das Spiel reagieren wird, wenn es fertig ist, kann man dann noch garantieren, dass es Spaß machen wird?

Lernen über den Islam

In ausgedacht, ausgegraben, ausgelesen on Freitag, 14. März 2008 at 11:52

Heute stand ein Artikel im HNA, demzufolge nun entschieden ist, künftig an den Schulen (nicht allen) in Deutschland Islamunterricht auf deutsch einzuführen.

Im ersten Moment fand ich die Meldung einfach nur gut. Viele mögen dabei an eine Abkehr von deutschen Sitten denken oder daran, dass es „Ausländern“ zu „bequem gemacht wird“ in Deutschland. Kein Scherz, das sind tatsächlich landläufige Meinungen.
Aber man muss das mal von der Seite der Islamisten sehen. Sie beschließen (oft auch gezwungenermaßen) in ein fremdes Land zu gehen und riskieren dabei eventuell, sich von ihrer Religion zu entfernen. Vielleicht nicht unbedingt die erste Auswanderergeneration, umso wahrscheinlicher aber nachfolgende Generationen.

Was mir dabei wichtig ist: ein Bewußtsein für die anderen Kulturen zu schaffen und sie in der Öffentlichkeit zum Diskurs zu machen. Das ist wichtig, denn die Aktzeptanz von Menschen mit Migrationshintergrund ist in Deutschland noch nicht hoch genug.
Es gibt jedoch immer noch viele Stellen, die das gar nicht wollen. Nicht zuletzt sogar der türkische Ministerpräsident Erdogan, der im Zuge der Einführung des Unterrichts sogar von einer Assimilation spricht. Bei uns wäre eine solche Behauptung ein Grund für eine Rücktrittserklärung – nicht zuletzt aus dem Grund, dass er damit ein Projekt kritisiert, das von türkischstämmigen Deutschen ins Leben gerufen wurde. Und nicht zuletzt auch, weil sich diese Haltung nicht ganz mit dem Willen verträgt, den die Türkei zu gehen gewillt ist: der Aufnahme in die EU.

Schlammschlacht im Ring der Wirtschaft

In ausgedacht, ausgegraben on Dienstag, 11. März 2008 at 5:27

gerade bei Golem.de gelesen: Bochum: Nokia muss 59 Millionen Euro zurückzahlen.

Wat soll dat denn, hm? Ich meine, das ist doch eine reine Schlammschlacht. Nokia sucht sich einen neuen Standort, der sich wirtschaftlich rentiert und Bochum ist sauer darüber, dass sie einen dicken Fisch verlieren.

Und nun kramen sie in den Akten und suchen nach Vorwänden, um dem Gegenüber eins reinzuwürgen.

Der Vorwurf lautet, dass die Finnen gegen Subventionsauflagen verstoßen
und nicht die vereinbarte Zahl von Arbeitsplätzen in dem Bochumer Werk
geschaffen haben.

Ich meine, wundert sich da wirklich jemand drüber? Geld regiert die Welt und eine Firma wird immer dorthin gehen, wo sie am meisten Profit macht. Das liegt in der Natur der Sache. Da nützt auch kein rumjammern und Vorwürfe machen.

Streß mit der Technik? Vielleicht hilft ein Umdenken…

In ausgedacht, ausgegraben on Dienstag, 11. März 2008 at 2:10
Im Interview behauptet Don Norman, seines Zeichens „Computer-Visionär“, dass viele Menschen gar keinen Computer brauchen – sie machten das Leben viel zu kompliziert.Weiterhin würdigt er sogar Betriebssysteme herab und klagt das System von Dateien und Ordnern an.

Was im ersten Moment unüberlegt und radikal klingen mag, hat eigentlich einen ernsthaften und gar nicht so dummen Hintergrund:
Auf die Frage, wie man seine Dateien besser verwaltet kann, antwortet er:

Das ist schon wieder eine falsche Frage. Was sie da aufgezählt haben,
müssen wir doch nur tun, weil es uns die aktuelle Technologie
abverlangt. Und sie ist nicht sonderlich hilfreich, uns dabei unter die
Arme zu greifen. Deshalb müssen wir uns mit all dem so lange
herumschlagen. Sie fragen: Wie finde ich etwas in all diesen Dateien? -
Nun, warum haben wir überhaupt Dateien?

Dabei schlägt er nicht vor, gänzlich von der Technik weg zu gehen, sondern sie direkter/anwendungsbezogener einzusetzen. Als sogenannte „Application-based Systems“ – Geräte, die nur einen einzigen Zweck haben (zB Navigationsgeräte, Festnetztelefone, Fotoapparate). Somit belasten wir uns nicht mit den vielfältigsten Funktionen und der Technik selbst, sondern mehr mit dem Gegenstand unseres Tuns: eine Karte lesen,telefonieren oder ein Foto machen.
Wir benutzen es und legen es wieder weg, ohne zuviel Zeit darauf verschwendet zu haben.

Ich finde das einen interessanten Gedanken. Dies scheint ein alternativer Weg der Ressourcenschonung (von uns Menschen) zu sein als der, den wir bisher gehen: mehr Technik, die gleichzeitig und mehr Aufgaben zu übernehmen im Stande ist.

Fremde Welten in Glas und Stein

In ausgedacht, ausgegraben on Samstag, 8. März 2008 at 11:10

Selten so ein gewagtes Konzept für ein Gebäude gesehen, aber anscheinend ist es nicht zu exklusiv, denn die Arbeiten am „Full Moon Hotel“ haben bereits begonnen…

Tatsächlich gehören zu dem Bauprojekt sogar zwei Objekte. Neben dem oben genannten Hotel auch der Crescent Tower, der auf der anderen Seite der Bucht steht und so den Weg von der Kaspischen See nach Baku markieren soll.

Böse Zungen behaupten ja, das Full Moon Hotel trage nur zur Tarnung den Namen „Hotel“ und sei eigentlich ein waffenstarrender, voll einsatzbereiter Todesstern, doch wenn man genau hinschaut, erweist sich dies als ein Irrtum:

Da passen nämlich gar keine Supersternenzerstörerlaserwaffen rein ^^

MMOGs: Abonnement System ist tot

In ausgedacht, ausgegraben on Donnerstag, 6. März 2008 at 5:12

Grad gefunden…
Folgendes Zitat stammt von einem Spieleentwickler, der gerade an zwei MMOGs arbeitet. Das Interview dreht sich eigentlich um ein anderes Thema, doch ich begrüße seine Meinung zum, im Moment üblichen, Abonnement-Bezahlsystem für MMOGs.

Weil dieses Konzept praktisch tot ist! Es ist doch nur deshalb noch
lebendig, weil es World of WarCraft gibt. Aber wie viele
MMOG-Abonnements kann ein Spieler haben? Zwei? Drei? Eines davon wird
WoW sein. Es gibt aber 800 andere MMOGs da draußen, und da soll
ausgerechnet meines dasjenige sein, das den anderen Platz füllt? Wer
darauf wettet, sollte es besser gleich mit echtem Glücksspiel in Las
Vegas versuchen!

Da hat er mal absolut Recht und ich hoffe, dass auch die Industrie bald dahinter kommen wird.
An generell kostenlose MMOGs glaube ich jedoch nicht. Sinnvoll wäre aber auch eine Art GameCard für alle MMOGs, die man spielt. Die bezahlt man dann mit einem einzelnen Preis und erhält so Zugriff auf seine Spiele.

Lehrer: Angst vor schlechten Noten

In ausgedacht, ausgegraben on Donnerstag, 6. März 2008 at 3:20

Als es bei uns früher immer Zeugnisse gab, hatten wir Schüler meist auch eines für unsere Lehrer. Angefüllt mit Fantasiefächer, wie: Nettigkeit, Freundlichkeit oder Modebewußtsein gab es hier und da eine fiese Note, aber immer auch einen kleinen Text mit Lob.
Den meisten Pädagogikstudenten, denen ich das erzählt habe, hat das ausnehmend gut gefallen. Es bricht die alte Routine auf, eines einseitigen und starren Bildungsvorganges.
Aber offensichtlich sehen das Lehrer, die diesen Job schon eine Weile machen, nicht so.

Spickmich.de ist ein Social-Network für Schüler, in dem unter anderem auch Noten für die Lehrer vergeben werden können, laut Seite „dient [diese Seite] Ihnen zur Bestätigung Ihrer guten Arbeit, aber auch als Denkanstoß für eine
mögliche Verbesserung Ihres Unterrichts.

Und genau das ist etwas, das meiner Meinung nach viele Lehrer (fatalerweise) überhaupt nicht interessiert. Nicht umsonst hat schon letztes Jahr eine Lehrerin gegen die Seite geklagt (und verloren) und nun versuchte es eine weitere Kollegin aus Nordrhein-Westfahlen erneut.

Ich meine, was soll das? Lehrer ist ein Beruf der Öffentlichkeit – man arbeitet mit Menschen, mit Kindern und man ist sogar dadurch auf sie angewiesen. Ich kann keinen Stoff, kein Wissen vermitteln, wenn ich nicht darüber reflektiere, wie ich ihn an den Mann/die Frau bringe. Wie eingebildet und egoistisch ist das denn, zu glauben, über jeden Zweifel erhaben zu sein und keine Kritik nötig zu haben? Um effektiv und nützlich zu arbeiten, braucht man einfach ein Feedback. Und das sind eben die Bewertungen der Schüler. Denn wer kann besser wissen, wie gut ich meinen Job mache, wenn nicht die, die davon profitieren müssen.

Ich unterstütze die Gerichtsurteile zur Abweisung der Klagen und fände sogar die Idee eines Evaluationsverfahrens für Lehrer begrüßenswert. Gern können auch die Lehrer an der Erarbeitung eines solchen Fragebogens mitwirken – mit den Schülern.

Rote Blu-Rays kommen!

In ausgedacht, ausgegraben on Freitag, 22. Februar 2008 at 12:06

Naja, rot werden sie vielleicht doch nicht sein, aber zumindest ein wenig anders als die bisherigen.

Im Laufe des Jahres wollen nahmhafte japanische Rohlingshersteller wie Taiyo Yuden, Mitsubishi Chemicals, Hitachi Maxell und Fuji ihren Produktionsprozess umstellen. (Quelle)

Damit sol die Produktion der immer noch recht teuren Datenträger billiger werden und der Triumphzug der Blu-Ray-DVD weiter fortgesetzt werden.

Dass dieser so gut wie entschieden ist, liessen die Zeichen der Zeit schon seit einer Weile vermuten, nicht zuletzt auch durch diese Meldung, laut der Technikgigant Toshiba verlauten liess, zukünftig die Finger von der HD-DVD zu lassen und ebenfalls auf das Konkurrenzformat umzuschwenken.
Die meisten Hollywood-Studios setzen bei ihrer Filmvermarktung ohnehin schon auf dieses Format.

Bleibt nur noch die Frage, wann die erste Xbox360 mit Blu-Ray Laufwerk erscheint. :)
Ganz so abwegig ist der Gedanke wirklich nicht, denn Microsoft hatte sich schon früh zur Unterstützung des HD-DVD-Lagers an toshiba orientiert. Der Redmonder Softwareriese dementiert jedoch noch zum momentanen Zeitpunkt und schiebt das Stichwort „digitale Verbreitungswege“ wieder in den Vordergrund – immer noch eine Alternative zu HD-DVD und Blu-Ray.

Brockhaus ist tot, es lebe der Brockhaus!

In ausgedacht, ausgegraben on Donnerstag, 21. Februar 2008 at 1:04

Das letzte mal hatte ich dieses Gefühl erst vor ein paar Tagen – als Polaroid verlauten ließ, ab sofort keine Sofortbild-Filme mehr herzustellen. Das einzige mal davor hatte ich das Gefühl, als Kodak verlauten ließ, keine Kleinbildfilme mehr herzustellen. Beide Male ging eine Ära zu Ende – beide Male haben die Gründer einer großen Sache diese auch beendet.

Ähnlich ist es nun mit dem Brockhaus. Um die gedruckte Ausgabe ist es wohl schon seit längerem nicht allzu gut bestimmt und nun zieht der Mannheimer Verlag die Konsequenzen und bringt die Enzyklopädie online.

Holoch bestätigte, dass der volle Umfang der 30-bändigen Brockhaus-Enzyklopädie ab Mitte April kostenlos online stehen soll. Darin enthalten sind Artikel zu insgesamt 300.000 Stichwörtern, zusätzlich sollen auch verschiedene Multimedia-Inhalte online verfügbar gemacht werden.

Damit reagieren sie natürlich auf einen Trend, den die freie Wikipedia-Enzyklopädie schon vorgegeben hat und dem der Verlag sogar selbst schon gefolgt ist – mit dem Meyers Lexikon, das ebenfalls online erreichbar ist – und an dem sogar mitgeschrieben werden darf.

Ich bin gespannt, wie dem bisherigen renommierten Wissensgiganten der Umzug ins Internet gelingt, bin mir aber recht sicher, dass er Zuspruch finden wird.
Auf jeden Fall ist es meiner Meinung nach ein Schritt in die richtige Richtung: Wissen ist für alle da, sollte von allen genutzt werden und in möglichst großer Bandbreite zur Verfügung stehen. Das bringt das Internet selbst sogar wieder ein wenig seinem Grundgedanken näher.

entdeckt, ausgelauscht, eingraviert: miLú

In ausgedacht, ausgegraben, ausgelauscht on Sonntag, 17. Februar 2008 at 3:25

Eigentlich. Ja, eigentlich würde ich das Video unten am liebsten völlig ohne Kommentar oder überflüssige Worte posten. Aber wer mich kennt, weiß, dass ich das nur schwer hinbekomme :)

Wenn ich mal nicht andere Musik höre, dann höre ich gern langsamere, melodischere Musik. Jedoch auch nicht unbedingt Schmuseklassik oder etwas in der Richtung.
Gekommen bin ich aus der Richtung Enya und Vangelis – dessen Musik dürfte man wohl als New Age oder auch Ambient bezeichnen können, teils auch als Dark Ambient/Elektronik, wenn man an die Soundtracks von Blade Runner oder 1492 denkt.
Dann habe ich einen Schwenk über mittelalteliche Musik (Medieaval Folk) gemacht – In Extremo, Subway to Sally, Schandmaul, Medieaval Babes und bin so zu Qntal, Helium Vola und Dead Can Dance gekommen. Das dürfte sich dann immer noch im Rahmen von Ambient (Qntal, Dead Can Dance) und Dark Ambient/Elektronik (Helium Vola) bewegen. Über einen Sampler mit deren Musik bin ich dann auf Mila Mar gestoßen. Vertreten mit dem Titel „Elfensex“. Klingt witzig, ist aber durchaus ernst zu nehmen. Beschrieben wird das Genre mit Neoklassik, aber ich tue mich schwer, es in irgendeine Schublade zu packen. Elfensex ist auch der Titel des Albums, auf dem das Lied ist und hier findet sich eine Rezension dazu, die zwar über alle Maßen positiv ist, von der ich aber ziemlich sicher bin, dass sie direkt nach dem Hören der CD geschrieben worden ist. Nehmt das als Argument ;)

Jetzt kommt der Cloú an der Sache: auf einem anderen Sampler hörte ich ein Lied von einer gewissen Milú und verliebte mich gleich noch einmal! (In das Lied „Swan“, um genau zu sein). Und gibt man „Milú“ bei Wikipedia ein, erhält man eine sehr anschauliche Beschreibung über ein bisher noch nicht allzu langes, aber recht bewegtes und vor allem erfolgreiches Künstlerleben. Auf dessen Pfad auch der Name „Mila Mar“ auftaucht. Das ist nämlich der Name der Band, in der Milú bis 2003 gesungen hat. Die Biographie auf Wikipedia.de sollte man tatsächlich mal kurz überfliegen, dann muss ich hier nicht so viele schöne Worte finden.

Interessant dabei auch die Bandbreite ihrer Musik. Eigentlich immer in bedachten und stimmbetonten musikalischen Gefilden unterwegs, gibt es von ihr zwar auch hymnisches, nachdenkliches aber auch unbeschwerteres, lebhafteres und (zusammen mit Peter Heppner und Kim Sanders) ambitioniertes von ihr zu hören. Das ist mir durchaus sympathisch – genauso wie die Tatsache, dass das erste Konzert (wie auch wohl die Gründung?) in Göttingen statt fand.

Ich kann mich schwer für ein letztenendes verlinktes Video entscheiden, nehme dann aber doch dieses:


miLú – Frida (backstage in Tokio with Gomez)

… und empfehle, auch die anderen Links anzuklicken ;)

Ich weiß, das macht man eigentlich nicht, aber falls das hier jemand ganz bestimmtes liesst, ist das Folgende an ihn gerichtet: „Kraft aus Schmerz.“ – das musste nicht nur die Frau hinter Milú lernen.

Indiana Jones 4 – Trailer

In ausgegraben, ausgeguckt on Samstag, 16. Februar 2008 at 3:07
Bald ist es soweit – Indiana Jones kehrt zurück.

Das altbekannte Kribbeln habe ich schon bei der Veröffentlichung der Website gespürt. Ich weiß auch nicht warum, aber sobald die vertrauten Töne der unsterblichen Musik von Indiana Jones erklingen, wälzt sich eine Welle der Emotionen mein Stammhirn hinab.

Das mag daran liegen, dass ich die Filme damals gesehen habe, als ich noch klein genug war, um in hoffnungsloser Faszination dahin zu schwelgen und mir selbst eine Peitsche und einen Hut zu basteln, mit dem ich mich dann durchs Wohnzimmer geschwungen habe. Als mein Vater dann einen Computer hatte und ich ran durfte, waren es die Indiana Jones Adventures, die in mir die Leidenschaft zu Computerspielen entfachten. Und ich lasse auch heute noch nichts auf die alten LucasArts-Adventures kommen!

Und so ist es auch heute noch eine Art „nachhause kommen“, sobald ich in Berührung mit dem Thema komme.
Ich bin gespannt, was das wird. Im Trailer ist Shia LeBeouf zu sehen, der Junge, der sich (recht überzeugend sogar) durch die Transformers-Materialschlacht geschlagen hat – wo ebenfalls Steven Spielberg seine Finger mit drin hatte. Anscheinend war er überzeugend genug, sich einen Platz auf der Liste eines der bedeutendsten Regisseure unserer Zeit zu ergattern.
Der Umstand weißt aber auch auf die Tatsache hin, dass das Thema „Indiana Jones“ noch immer eine gigantische Marketingmaschine ist und man noch jede Menge Geld heraus holen kann. Ob der Film das will und nur ausnutzt oder ob er tatsächlich etwas beiträgt zur „Legende“ wird sich in etwas mehr als 96 Tagen entscheiden…

 

Urheberrechte – unermüdliches Goldeselchen

In ausgedacht, ausgegraben on Donnerstag, 7. Februar 2008 at 10:32

Vorhin habe ich mich noch gefragt, über was ich wohl diesmal schreiben soll und dann kommt mir folgende Schlagzeile unter die Augen: „Preisexplosion bei Multifunktionsdruckern“. Okay, eigentlich für mich uninteressant, da ich mit solchen Geräten (aus Kostengründen schon bisher) nichts zu tun hatte.
Aber weil ich erst heute ein sehr praktisches Gerät bedient habe, schaute ich doch einmal nach.

Der Einstiegstext liess dann auch interessante Gründe für eine solche Preisexplosion vermuten:

Einer Prognose des Branchenverbandes Bitkom zufolge könnte eine
Preisexplosion bei Multifunktionsdruckern drohen. Grund hierfür ist
eine aktuelle Entscheidung des Bundesgerichtshofs (BGH), nach welcher
die Preise enorm in die Höhe schnellen könnten.

Und gleich danach kommt dann der dicke Hammer:

In dem Urteil werden Hersteller verpflichtet, für alle zwischen 1997
und 2001 verkauften Multifunktionsgeräte nachträglich hohe
Urheberrechtsabgaben zu zahlen.

Erst hab ich gelacht. Dann war ich selber kurz davor, zu explodieren.

Betroffen sind Druckermodelle mit Kopier- und Scanfunktion. Ebenfalls
erfasst werden Geräte, die zusätzlich über eine Faxfunktion verfügen.
Die Abgaben liegen zwischen 38 und 614 Euro. Auf leistungsfähige
Einstiegsgeräte, die heute ab 70 Euro verkauft werden, muss eine
zusätzliche Abgabe von 102 Euro gezahlt werden. Insgesamt werden
rückwirkend mehr als 50 Millionen Euro von der Industrie gefordert.

Ja seid ihr denn noch ganz dicht? Ich meine, wo bitteschön habt ihr auf dem Weg zur Arbeit euren Verstand verloren? Wenn das durchkommt und so weiter geht, wie wäre es denn dann damit, auch auf unsere Hände eine Steuer zu bezahlen? Denn schließlich können wir damit ja auch möglicherweise, eventuell urheberrechtlich geschützte Texte kopieren! Oh und hey, wir haben ja 2 Hände, also müssen wir auch zweimal blechen. Denn wir können zwar nicht gleichzeitig schreiben, aber wir könnten(!) und das ist ja genau die Ausrede, die auch die GEZ bei kaputten Fernsehern benutzt.

Diese Gebühr auch noch rückwirkend zu verlangen ist sowieso eine himmelsschreiende Dreistigkeit und die wahren Folgen dieses „Kreuzzuges“ der VG Wort offenbaren sich ja erst noch:

„Dieses Urteil hat dramatische Folgen für Hersteller und Handel“,
kommentiert Bitkom-Hauptgeschäftsführer Bernhard Rohleder. Durch hohe
Kopierabgaben auf Multifunktionsgeräte werde der komplette Markt in die
Knie gehen. Viele Verbraucher können sich dann die in Deutschland
künstlich verteuerten Geräte nicht mehr leisten. Auch deutsche Händler
werden international stark benachteiligt, weil viele Kunden dann bei
ausländischen Anbietern kaufen.

Und ich bin mir mehr als sicher, dass das noch nicht das Ende sein würde.
In einem Land, in dem ein Elektrofachhandel GEZ Gebühren bezahlen muss, für die Fernseher, die er verkauft und Urheberrechtsgebühren auf Drucker verlangt – in dem geht noch einiges mehr.

Die ganze Meldung gibts hier zu lesen, ich suche jetzt erstmal meine Blutdrucktabletten ;)

Tod eines Symbols. Heath Ledger.

In ausgedacht, ausgegraben on Sonntag, 3. Februar 2008 at 6:17

Anscheinend habe ich meinen inoffiziellen Vorsatz, medientechnisch auf dem Laufenden zu bleiben, noch nicht ganz umsetzen können. Und so war ich gestern überrascht, als ich hörte, dass Schauspieler Heath Ledger tot ist.

Schauspieler Heath Ledger wurde heute Nachmittag in einem Apartment in der 421 Broome Street in SoHo tot aufgefunden. Eine Masseuse versuchte einen vereinbarten Termin mit Ledger wahrzunehmen. Sie wurde vom Haushälter eingelassen, welcher an Ledgers Schlafzimmertür klopfte. Als darauf nicht reagiert wurde, betraten beide den Raum und fanden Ledger bewusstlos vor.
Sie schüttelten ihn, aber er reagierte nicht. Sofort wurden die Behörden informiert. Sein Tod wurde um 15:30 Uhr festgestellt. Die Polizei schließt ein Verbrechen aus. „In der Nähe seines Bettes wurden Schlaftabletten gefunden“, berichtet Polizeisprecher Paul Browne gegenüber CNN. „Es könnte sich dabei um eine Überdosis gehandelt haben – dies wurde allerdings bisher nicht bestätigt.“
Heath Ledger wurde nur 28 Jahre alt.

Fühlt sich seltsam an. Ungefähr so ähnlich, wie damals bei Aaliyah, die 2001 bei einem Flugzeugabsturz ums Leben kam. Sie war zu dem Zeitpunkt auch erst 22 Jahre alt, aber ich glaube, es ist immer grausam, wenn ein Mensch stirbt, unabhängig vom Alter.
Meine Frage ist, warum ist die Öffentlichkeit dermaßen schockiert? Die Antwort muss vermutlich lauten: weil Menschen wie diese Schauspieler einfach so stark in der Öffentlichkeit stehen. Und diese Vermutung bestätigt sich auch, wenn man die zahlreichen Kommentare im Internet liest:

Ich glaube, dass Heath Ledger immer in den Herzen seiner Familie und seiner Fans weiterleben wird. So wird er niemals richtig tot sein. Rest in Peace, Heath!

Heath Ledger war mein Lieblingsschaupieler. Ich kenne einen Spruch, von dem ich denke, dass er recht gut passt: „Der Mensch ist erst tot, wenn niemand an ihn denkt“

Heath, Ich glaube daran, dass Heath Ledger ein „vernünftiger“ Typ war und nicht so etwas nötig hatte um seine Probleme zu bewältigen. Es handelt sich garantiert um einen tragischen Unfall….*heul*

Bin immer noch geschockt – Wie kann nur so ein schöner Mann, der so ein schauspielerisches Talent hat ,so von uns gehen ?!?

Wobei mich gerade der letzte Kommentar am meisten in Verwunderung stürzt. Wie irrational ist das denn bitteschön? Daran sieht man wunderbar, dass der Verstorbene längst kein normaler Mensch mehr in den Augen dieser Menschen gewesen ist. Für sie war er ein Symbol, ein Darsteller, der in ihren Köpfen mehr als Rolle existierte denn als realer Mensch.
Und hier sehe ich auch den Grund für diese Betroffenheit der Öffentlichkeit. Sie betrauern den Tod eines Symbols. Eines Fotos, eines Namens und einer Rolle in einem Film.

Landtagswahlen 2008 in Niedersachsen: im Westen wenig Neues

In ausgedacht, ausgegraben, ausgelesen on Samstag, 2. Februar 2008 at 2:49

Seit ich hier lebe habe ich festgestellt, Niedersachsen ist eines der konservativsten Bundesländer nach Bayern. Hier kommen vielleicht nicht die verrücktesten politischen Ideen her, aber wenn eine aus Bayern kommen sollte, ist Niedersachsen bestimmt das erste Land, das diese Ideen gut findet.

Und daher sind die Ergebnisse der Landtagswahlen vom 27. Januar auch nicht sonderlich überraschend.
Die CDU geht mit Christian Wulff – den ich bestimmt nicht gewählt habe ;) – weiter mit der CDU in Führung und der FDP (3. Platz) in eine Koalition.
Die SPD sitzt weiterhin zwischen diesen beiden Stühlen und ist auf gute Versprechen angewiesen. Wie zum Beispiel, den Erlass über die Studiengebühren an den Hochschulen nochmal zu überprüfen und gegebenenfalls rückgängig zu machen.

Aber nicht mit den Niedersachsen, die bleiben lieber bei dem, was sie haben.
Nun gut, es gibt auch Aureißer und überraschenderweise ist Göttingen diesmal einer. Göttingen ist stets hin und hergerissen zwischen guter alter Tradition und guten neuen Alternativen. Ich schiebe das einfach mal auf das ausgeprägte Bildungsbürgertum dieser Stadt, das sich politische Ereignisse sehr genau anschaut und gerne auch mal gegen den Strom schwimmt.

Und so liegt hier die SPD (28,9%) ganz knapp vor der CDU (28,5%), danach die Grünen, die FDP und dann erst die Linke. Gleich nach der Linken jedoch sitzt die NPD mit immerhin 0,6% – Das macht bei einer Wahlbeteiligung von etwas mehr als 67.000 Wählern (Göttingen Stadt) noch ganze 403 Wähler, die die NPD gewählt haben.
Das ist interessant und auch schon immer zu spüren gewesen: hier, wo sich die politischen Lager treffen und auf viel Interesse stoßen, ist auch die rechte Fraktion stark vertreten und kann sich Gehör verschaffen.
Nicht genug jedoch und das ist auch ganz gut so. Denn egal wie stark das öffentliche Interesse dafür ist, bisher war es immer noch stärker dagegen.

P.S. anschaulich und übersichtlich: der Wahlmonitor des NDR.

L.O.S.T. – Staffel 4 ab heute auf abc

In ausgedacht, ausgegraben, ausgeguckt on Freitag, 1. Februar 2008 at 2:22

Interessant: Die Serie „Lost“ ist auch überraschend, wenn sie es ausnahmsweise mal nicht sein will.

Ich erinnere mich noch, dass man zwischen der dritten und vierten Staffel eine längere Pause machen wollte. Und vor ein paar Minuten lande ich zufällig auf www.lost-page.com und dort prangt ganz groß über allen Seiten:

Ja isses denn schon wieder soweit?
Na, ich bin mal gespannt, wie die Sache weiter geht. Die dritte Staffel hab ich vor einer Weile fertig geschaut – brisante Zuspitzung und ein paar einzelne Folgen waren wirklich sehenswert. Allerdings erschöpft sich das Thema ganz langsam, was man daran merkt, dass die Handlung größere Kreise – über die Insel hinweg – zieht.

abc.com ist ganz und gar auf die große Staffelpremiere heute eingestellt und bietet über zahlreiche nutzvolle und -lose Infos auch einen Trailer zur vierten Staffel.

Massive Kritik für Mass Effect

In ausgedacht, ausgegraben on Sonntag, 27. Januar 2008 at 10:06

Gerade habe ich einen Artikel über einen Artikel gelesen.
Und zwar einen Artikel über „Mass Effect“ ein beliebtes Rollenspiel für die Xbox von BioWare – einem Entwickler, den ich selbst sehr schätze (Baldurs Gate, Knights of the Old Republic, …)

In einer News auf der deutschen Fanseite zum Spiel wurde es richtig bezeichnet:

Eigentlich ist das ja fast keine News wert, aber die Amerikaner meinen es wirklich ernst.

Das Spiel wurde von der „Testerin“ jedoch ziemlich verrissen – hauptsächlich mit der Begründung, es hätte zuviele sexuelle Inhalte und Frauen würden darin herabgewürdigt.
*seufz*

Und da frage ich mich wieder: was ist da los in USAland? Einem Land, in dem fast soviele Waffen existieren wie in allen anderen Ländern zusammen. Einem Land, das sich als Weltpolizei sieht und doch mit sovielen Problemen zu kämpfen hat. Einem Land, das als einer der größten Produzenten von Pornographischen Inhalten dasteht und sich doch immer wieder auflehnt  gegen Dinge oder sie nicht anerkennt, die schon längst zu seiner „Kultur“ geworden sind.

Ich meine, okay, wenn es deren Mentalität ist. Wenn sie sich nun mal so „prüde“ geben wollen, meinetwegen. Aber bitte nicht auf diese polemische Art, die an eine Hexenverbrennung erinnert.
Denn was Cooper Lawrence über das Spiel zusammen trägt ist nun wirklich zwanghaft an den Haaren herbei gezogen.
Und das scheint sie nichteinmal zu verheimlichen:

Asked on the air by Geoff Keighley of Spike TV whether she had ever played the game, Ms. Lawrence laughed and said, “No.”

Also bitte. Muss ich dazu noch was sagen? Wie kann man nur so verantwortungslos im Fernsehen auftreten?

Wer nicht kämpft, kann nicht gewinnen

In ausgedacht, ausgegraben on Montag, 21. Januar 2008 at 12:32

Sicher, der Dreh bzw. die ganze Produktion des Unsterblichen-Films war die meiste Zeit nicht einfach. Man muss zugestehen, ich habe dabei viel Glück gehabt und konnte mich auf viele Menschen verlassen und Hilfe bekommen, für die ich sehr dankbar bin.
Und natürlich zehrt so ein Projekt auch an den Kräften. Selbst jetzt noch und nicht nur an meinen.
„Irgendwann muss es einmal ein Ende haben“, höre ich immer wieder und ja, das stimmt natürlich auch. Ich gebe mir auch Mühe, es zum Ende zu bringen, aber manchmal kommt eben doch etwas dazwischen und die vereinten Kräfte vieler sind noch einmal gefordert.

Wie zum Beispiel heute. Letzte Woche hatte ich festgestellt, dass es nicht geht. Nämlich das Ende des Films. Das hatten wir damals im Oktober gedreht, im Dezember dann nicht noch einmal, weil eh alle schon nicht mehr konnten, nachdem ich sie einen halben Tag lang durch einen bitterkalten Wald gescheucht hatte. Guter Hoffnung wollten wir das Material vom Oktober nehmen. Und ich habs auch echt versucht, aber konnte es nicht glaubwürdig einbauen. Zu dunkel, zu matschig, zu wenig Konturen.
Es gab nur eine Lösung: noch mal drehen.
Klar, dass ich damit nicht auf Begeisterung stieß, aber dass ich es so schwer haben sollte, hätte ich nicht gedacht :)
Und ein neuer Kampf, den es zu gewinnen galt.
Man muss dazu sagen und das will ich auch gar nicht runterspielen: ich kann tun, was ich will, wenn sich die anderen quer stellen, habe ich keine Chance. Und darum kann ich nur wenig mehr als bitten und entschädigen. Das hab’ ich getan und ich bekam ein weiteres Mal Hilfe. Dafür bin ich dankbar und hoffe, mein Versprechen halten zu können: das war das letzte Mal :)

Nein wirklich, wenn alles gut laufen sollte, dann kann schon nächste Woche ein neuer Milestone erreicht werden: die Abgabe des geschnittenen Filmes an die Ton- und Musikabteilung.

Ansonsten sind auf deviantart ein paar neue Bilder hinzu gekommen, mit denen ich euch zum Ende der Woche auch noch belästigen möchte:

In letzter Zeit kam jeden Tag ein neues Bild hinzu und es gibt noch einige, die das Licht der Welt erblicken wollen, aber wenn ich durch mein Album schaue, entdecke ich immer wieder dieselben. Die Lust am Fotografieren kratzt wieder im Unterbewußtsein und sehnt sich nach Licht und Motiven.
Kommt Zeit, kommen Fotos…

Ach ja, nen Wochenrückblick in Videoform gibts bei Spiegel Online.

social networks – findest du mich, find’ ich dich

In ausgedacht, ausgegraben, ausgeguckt on Freitag, 18. Januar 2008 at 2:12

Deviantart – das Social-Network für „Künstler“, bei dem ich registriert bin, hat eine Menge Mitglieder. Ich kann leider gar nicht genau sagen, wieviele, doch die Tatsache, das meist rund 30.000 von ihnen gleichzeitig online sind, dürfte für sich sprechen.

Interessant dabei ist, dass man trotz dieser extremen Größe immer wieder auf die gleichen Namen stößt.
Es gibt unter anderem eine Kategorie auf der Startseite namens „Popular“. Klickt man sich dort durch, stößt man auf Kunst, die viele andere Leute interessant fanden und sich angeschaut haben.
Klar, das trägt viel dazu bei, einzelne aus der Masse heraus zu heben. Und jemand, dessen Bilder dort landen, bekommt schlagartig eine Menge an Seitenaufrufen auf seiner persönlichen Seite.

Und dennoch…
Aber man muss zugeben, dass es viele von ihnen auch verdient haben, beachtet zu werden.
Einer von ihnen ist vermutlich Gilad „‘gilad“ Benari, ein israelischer Fotograf, dessen Galerie wirklich bemerkenswert ist. Wollte man sich aus seinem Portfolio Bilder heraussuchen, zum an die Wand hängen, hätte man vermutlich Probleme, genügend Wände zu finden, weil man so viele von ihnen gut findet.

Das ist die eine Seite. Die andere sind selbst bei ihm bemerkenswerte Statistiken: über 23.000 Kommentare zu seinen Bildern und über 2.7 Millionen Seitenaufrufe auf seiner persönlichen Seite. Das ist schon eine ganz enorme Menge und führt aber auch dazu, dass der Austausch stärker wird.
Und hier sind wir nun bei einem entscheidenden Vorteil von Sozialen Netzwerken: die Teilnehmer profitieren von sich gegenseitig. Ganz im Sinne des Schneeballsystems kommen wir von der Betrachtung des einen zum anderen zum anderen und zum nächsten.

Und so findet man auf der Seite des Künstlers auch ein Journal, in dem er wöchentlich die Werke anderer Künstler vorstellt, die er für beachtenswert hält.
Und die ist mitunter tatsächlich beachtenswert…

Man kann also über solch ein Netzwerk auf recht „einfache“ Weise zu einem enormen Ansehen und Aktzeptanz kommen. Wieviel die „wert“ ist und was man daraus machen kann, sei dahin gestellt, interessant dabei ist aber, dass man auch hier erst einmal einen „Fuß in der Tür“ haben muss. Man muss es einmal geschafft haben, Interesse zu wecken und das geht wiederum dort fast nur und sowieso am Besten über soziale Kontakte – leicht negativ besetzt auch mit „Vitamin B“ bezeichnet.

Aber klar, warum sollen diese Welten anders funktionieren als andere?

Lesen.Lernen.Lentdecken.

In ausgegraben, ausgelesen on Donnerstag, 17. Januar 2008 at 12:15

(na, wer findet den zwanghaft eingefügten Fehler in der Überschrift, um ein Wortspiel zu forcieren? *g*)

Focus oder Spiegel? Oder besser keinen von beiden?
Mit Sicherheit eine Frage, über die man streiten könnte.

Könnte, denn warum sich entscheiden müssen, wenn man beides haben kann?
Der Focus hat jetzt ein Online-Archiv an den Start gebracht, das alle Texte des Magazins seit seinem ersten Erscheinen im Jahr 1993 beinhält – mit Ausnahme der jüngsten Ausgaben.
So kann man hier schmökern, recherchieren oder nachschlagen, ganz umsonst.

Auch der Spiegel bringt ein solches Angebot ins Netz, doch noch ist es bei dem Konkurrenten noch nicht soweit. Dafür will man alle Ausgaben zur Verfügung stellen mit Ausnahme der jeweils aktuellsten, die es dann – ähnlich wie bei Focus – kostenpflichtig online zu lesen gibt.

Auch wenn man über den Vermittlungsanspruch beider Magazine geteilter Meinung sein will, ist es doch ein Schritt in eine richtige Richtung. Ich bin immer ganz vorne dabei, wenn es darum geht, Wissen zu teilen und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

P.S. es gibt übrigens ein neues Eisbärenbaby. Und zwar in Nürnberg.

Übrigens gibt es beim Spiegel ein interessantes Informationsangebot: interaktive Grafiken.
Die haben nicht nur Unterhaltungswert, sondern auch Bildungswert, wie zum Beispiel die Übersicht über die EU-Länder oder die Lage des Weltklimas.

Computerspieler sind keine Freaks

In ausgedacht, ausgegraben on Sonntag, 13. Januar 2008 at 3:17

Danke für diesen Artikel!

Wichtig dabei ist natürlich nicht so sehr der Inhalt – über den sind sich schon lange alle, die es betrifft (die Spieler) einig. Nein, wichtiger ist mehr die Tatsache, dass die im Titel genannte Aussage das Ergebnis einer Studie von Wissenschaftlern ist.
Das muss natürlich nicht unbedingt heißen, dass es sich um eine unumstößliche Tatsache handelt, aber es ist nunmal so, dass ein Sachverhalt auf mehr Verständnis stößt, wenn da steht: Leute mit Doktortitel haben sich darüber nen Kopf gemacht.

Jedenfalls sollte man das hier doch mal lesen und möglichst weit verbreiten oder mal woanders ansprechen.

Worüber ich in dem Artikel dann aber doch gestolpert bin, ist folgendes:

Bereits im Dezember 2007 wurde bekannt, dass die EU-Kommission plant, Computerspiele als Teil der Kultur anzuerkennen.

Hä?
Ich weiß, ich weiß, der Satz (also der Inhalt) ist völlig idiotisch, scheint aber tatsächlich ernst gemeint zu sein. Dennoch muss ich hier ganz ganz dumm fragen: seit wann bitteschön entscheidet eine Kommission darüber, was ein Teil der Kultur ist und was nicht??? Bin ich jetzt völlig plemplem, weil ich der Meinung bin, dass sich Kultur aus sich selbst heraus mit Hilfe der Menschen entwickelt? Und nicht etwas ist, über das man entscheidet und in gewisse Bahnen lenkt?

Wahljahr in den USA

In ausgegraben on Sonntag, 6. Januar 2008 at 5:37

Ich hab mir ja vorgenommen (naja nicht ausdrücklich, damit ich mich im Notfall nicht selbst enttäusche *g*), näher am täglichen Geschehen in der Welt zu sein.
Und gerade lese ich eine Schlagzeile über Wahlen in den USA. „Oh, sind sie schon soweit?“, dachte ich mir und lese dann in der Meldung: „Vier Tage vor der ersten Vorwahl zur Nominierung des US-Präsidentschaftskandidaten“.
Okay, alles klar, noch nichts gelaufen. VOR der ersten VORwahl zur NOMINIERUNG. Das ist ja noch reichlich früh, aber die jeweiligen Kandidaten scheinen sich schon jetzt eine Schlacht zu liefern.

Nagut, es sind auch ein paar bekannte Namen dabei: auf demokratischer Seite hat sich Hillary Clinton aufstellen lassen, neben dem (schwarzen!) Barack Obama und auf Seiten der Republikaner befindet sich Rudolph Giuliani, der ehemalige New Yorker Bürgermeister. George Bush darf nicht nochmal ran und sein Vizepräsident Dick Cheney will sich nicht aufstellen lassen. Damit wird das erste Mal seit 1928 der Platz frei für eine ganz neue Besetzung und das lassen sich die Parteien und Kandidaten auch etwas kosten. Die Ausgaben werden sich wohl auf ungefähr 1 Mrd. US-Dollar belaufen und ein Kandidat müsste schon mindestens 100 Mio. am Start haben, um ernst genommen zu werden. Was das über die Wahl und die Kandidaten, aber auch über die amerikanische Öffentlichkeit aussagt, muss ich, glaube ich, nicht extra aufschreiben.
Wie es im Moment aussieht, kann man bei der Welt ganz gut nachlesen.

Interessant fand ich dabei auch, dass natürlich eine Menge Leute hinten dran hängen, die ebenfalls von einer erfolgreichen Wahl ihres Parteimitglieds profitieren.
Den Rücken der Republikaner stärkt ganz vorne dran natürlich auch der Ex-Bürgermeister von New York, Rudy Giuliani. Der setzt sich nämlich „dankbarerweise“ für eine Fortsetzung des weltweiten Kriegs gegen den Terrorismus ein.

«Der Präsident lag in seinen wichtigen Entscheidungen richtig», sagte
er. Die USA müssten dem islamischen Extremismus offensiv begegnen.

Romney, ebenfalls Republikaner, hat sogar eine weitere klare Ansage parat:

Romney meinte, dass es für die USA das wichtigste Ziel bleiben müsse,
militärisch und ökonomisch «die stärkste Nation der Welt zu bleiben.
(…) Wir sind die großartigste Nation der Welt.» Beide Politiker
setzten sich für eine massive US-Truppenerhöhung ein.

Okay, muss ich das kommentieren? Ich hoffe nicht, denn dieses Zitat war der Grund für meinen Eintrag hier :)
Die netten Republikaner von nebenan glauben also immer noch, die Weltpolizei zu sein.
Jedenfalls liegt Romney bei parteiinternen Abstimmungen weit vorn mit acht von zwölf Delegiertenstimmen.

Und mir bleibt nur die Frage, die sich mir am Anfang schon stellte: Warum?

Schmelztiegel in Bild und Ton

In ausgegraben, ausgeguckt, ausgelauscht on Samstag, 5. Januar 2008 at 6:36

Gerade habe ich eine neue Musikgruppe entdeckt – Helium Vola. Gegründet von einem der Musiker von Qntal, die ich schon länger kenne. Die Musik könnte man als Mischung aus Elektronic und Folk bezeichnen mit mittelalterlicher Lyrik als Texten.

Über „Chihiros Reise ins Zauberland“ muss ich hoffentlich nur wenig erzählen. Dies ist ein sehr hoch geschätzter Anime aus dem Studio Ghibli von Hayao Miyazaki. Ich selbst hab ihn viele Male geschaut und bin immer wieder fasziniert von der kindlichen aber sehr klugen Geschichte, die den Betrachter einfach mitreißt.

Zu guter Letzt als Erklärung: AMV’s. Das sind sogenannten Anime Music Videos; Musik Videos, für die als Ausgangsmaterial Anime zu einem Musikstück geschnitten und bisweilen auch bearbeitet werden.

Dies alles zusammen genommen, kann eine ansehnliche Mischung sein und ich schätze eines der besten Vertreter ist folgendes Video:

Wahrscheinlich eines der am besten geschnittenen und arrangierten AMV’s, die ich kenne. Sehr sehenswert.
Film: Chihiros Reise ins Zauberland (Spirited Away), Musik: Helium Vola – Zur Heilung & Bitte um Trost

Notwendige Anmerkung: Mit der Veröffentlichung des AMV’s in meinem Blog verfolge ich keine kommerziellen Interessen.

Was macht dich glücklich?

In ausgedacht, ausgegraben on Freitag, 4. Januar 2008 at 12:43

Und? Wie ist euer Winter so?
Bei mir ist er sonnig. Kalt zwar und immer mal windig, aber mit viel Licht. Okay, kaltem Licht. Aber dennoch gibt es auch warme Lichter, die uns den Weg weisen. Die finden wir nicht immer draußen vor dem Haus. Die sind oftmals viel viel näher. Wer eines kennt, weiß, was ich meine.


blossom – mein Gedanke an den Frühling zur Winterzeit.

Auf dieser Seite hat jemand eine Auflistung gemacht. „Over a hundred things that makes me happy“. Ziemlich beeindruckende und umfangreiche Liste. Ich finde das spannend und mich würde interessieren, ob man auch auf über 100 Einträge kommt, wenn man keinen Partner hat, denn ich finde, das kann einen ganz netten Prozentteil so einer Liste ausmachen.

Wie auch immer, ich empfehle jedem, mal selbst eine solche aufzustellen. Aber bitte nur, wenn ihr sicher seid, mehr als 50 Posten zusammen zu bekommen, ich will doch nicht, dass jemand von euch depressiv wird *g*
Nein, allein darüber nachzudenken finde ich wertvoll genug und ich möchte nicht anmaßend sein, aber ich denke, wenn zumindest ein paar Dinge dort stehen, hat man schon viel gekonnt.

Ich werds versuchen. Und ich wünschte, ich könnte an einigen Stellen mehr schreiben, als ich tatsächlich kann.

Need for Speed ProStreet (und seine Ahnen) – ein Rückblick

In ausgedacht, ausgegraben, ausgespielt on Donnerstag, 13. Dezember 2007 at 11:46

Ich würde das Spiel ja gern von vorn bis hinten hier beschreiben. Würde ich wirklich gern. Vor allem, weil ich ihm noch zweifelnd gegenüber stehe. Ich kanns nur nicht; jedesmal, wenn ich es starten will,stürzt mir der PC ab. Das liegt aller Wahrscheinlichkeit nach an irgendeinem Geist in meiner Maschine, denn das passiert bei allen aktuellen Spielen… Oder vielleicht leidet meine Grafikkarte auch nur unter Altersschwäche. Eine GeForce 6600 ist heute leider nicht mehr der Renner…

Die Serie hat bei EA ein gutes Zuhause, da die sich ja bekanntlich mit der Fortsetzung der Fortsetzung der Fortsetzung auskennen. Das ist nicht unbedingt abwertend gemeint, die Need for Speed Reihe gibt es nun seit ganzen 13 Jahren und immer wieder – anfangs mehr als jetzt – bot sie etwas neueres, besseres, tolleres. Konstant geblieben ist das wohl bei der Grafik. Hier hat die Serie von Anfang an Meilensteine gesetzt. Das sah dann ungefähr so aus:

Der Screenshot stammt von Need for Speed 2, dem Teil, den ich als erstes kennen gelernt habe – erschienen 1997. Mir hat es auf Anhieb Spaß gemacht, zum einen wegen der wirklich wirklich tollen Grafik, den schicken Schlitten und dem Spaßfaktor, denn dieser Teil war sehr Arcadelastig.
Ein paar der späteren Teile habe ich mitgenommen, andere ausgelassen.

The Need for Speed
* Der legendäre erste Teil. Selbst leider nie gespielt, für den PC 1994 erschienen.
Need for Speed II
* Mein erstes Need for Speed. Ich hatte, glaube ich, die Special Edition mit einer zusätzlichen Strecke. 1997 erschienen
Need for Speed III: Hot Pursuit
* Hier brachte die Reihe etwas echt neues, was jahrelang Spaß machte: Verfolgungsjagden zwischen Rasern und der Polizei. Außerdem konnte man sich zusätzliche Fahrzeuge aus dem – gerade in Fahrt kommenden und für mich noch unbekannten – Internet herunter laden. Erschienen 1998.
Need for Speed IV: Brennender Asphalt (High Stakes)
* War eigentlich nur als Addon geplant, verkaufte sich dann dank der vielen Neuerungen jedoch als nächster Teil. Der Fuhrpark wuchs auf 22 Fahrzeuge und neu hinzu kam unter anderem ein Schadensmodell und ein Karrieremodus. Auf den Markt gebracht 1999 wird es sogar heute noch im Internet gespielt.
Need for Speed V: Porsche (Porsche Unleashed)
* Hier „probierte“ man etwas ganz neues auf Seiten des Fuhrparks. Der bestand nämlich nur (!) aus Fahrzeugen der Marke Porsche – und zwar 90 verschiedene von den Anfängen bis zum Jahr der Veröffentlichung des Spiels, 2000.
Need for Speed: Motor City
* Ich erinnere mich noch, dass der Titel damals in verschiedenen Spielezeitschriften aufgetaucht ist. EA hatte damals wieder etwas Neues vor, dass es so noch nicht gab: ein MMO-Rennspiel. Allerdings wurde es nie fertig gestellt. Es gab zwar einen Ableger namens Motor City Online, der jedoch kein kommerzieller Erfolg war.
Need for Speed VI: Hot Pursuit 2
* Das war im Jahr 2002 eine ganz deutliche Rückbesinnung auf alte Tugenden. Man blieb dem Konzept des dritten Teils treu und holte die Verfolgungsjagden zurück, die es zwischendurch nicht mehr gab.
Need for Speed VII: Underground
* Und hier nun ein Schritt in neue Richtungen und ganz weit nach vorn. Der siebte Teil der Serie bot ein neues Konzept, ausgezeichnete Grafik und jede Menge Spielereien, die Fans des Kinofilms „The Fast and the Furious“ begeisterten. Man konnte illegale Rennen fahren und seinen Wagen nach belieben tunen. Erschienen: 2003.
Need for Speed VIII: Underground 2
* Nach dem großen Erfolg des Vorgängers baute man das Konzept noch weiter aus und fügte eine frei befahrbare Stadt hinzu, in der man von Rennen zu Rennen fahren konnte. Die Kampagne bot wenig neues – man war, wie zuvor, ein Unbekannter in der Szene, der sich hocharbeiten musste. Der Titel kam direkt 1 Jahr später – 2004.
Need for Speed VIII: Underground Rivals
* Der erste Ableger der Serie für die PSP, erschienen 2005, jedoch schlecht verkauft.
Need for Speed IX: Most Wanted
* Hier versuchte man wieder eine Rückbesinnung, ohne jedoch die neuen Errungenschaften aufgeben zu wollen. Das Gameplay mischte die beiden Teile „Underground“ und „Hot Pursuit“. Die Rennen fanden nun auch tagsüber statt und es gab wieder die beliebten Verfolgungsjagden. Leider war die „Story“ nur ein neuer Aufguss altbekanntem: Ein Neuling muss sich hocharbeiten, um der Meistgesuchte der Stadt zu werden. Der jährliche Rythmus ist nun fest eingefahren, „Most Wanted“ erschien 2005.
Need for Speed IX: Most Wanted 5-1-0
* Noch ein PSP Ableger, auch aus dem Jahr 2005. (5-1-0 ist die Bezeichnung der amerikanischen Polizei für Raser)
Need for Speed X: Carbon
* Wenig neues aber viel altbewährtes bot dieser Teil der Serie, der sich dennoch enormer Beliebtheit erfreute. Die „Story“ überrascht nun niemanden mehr. Grafische Meilensteine hat es zwar seit Underground nicht mehr gegeben (alles sieht irgendwie ähnlich aus, nur in den Menüs und der Gesamtaufmachung gibt es große Unterschiede) aber EA präsentiert immer noch die bestaussehendsten Rasereien. Erschienen im Jahr 2006.
Need for Speed XI: Pro Street
* Der mittlerweile 11. Teil der Serie, erschienen 2007. Möglicherweise aufgrund eines „schlechten Gewissens“ distanzierte man sich nun von den illegalen Rennen der letzten 6 Teile und holte die Rennen wieder in den Bereich des legalen zurück: getunte Wagen auf abgesperrten Strecken. Das Ganze wirkt jetzt um einiges sportlicher, aber auch heller und gefälliger. Zum ersten mal dabei ist nun ein Schadensmodell, dass sich auf das Fahrverhalten auswirkt. Wie das von den Spielern aufgenommen wird, muss sich noch zeigen. Ich selbst bin eher kein Fan davon, da ich sowieso nicht vernünftig am PC fahren kann ;)

ProStreet habe ich an der Xbox 360 gespielt. Hat Spaß gemacht, ist aber nicht hängen geblieben.
Wer ein Augentier ist, wird es dennoch lieben, denn es bietet neuerlich State-of-the-Art-Grafik und einen interessanten Stil, der Grunge-mässig rüber kommt.
Ich gehe einfach mal fest davon aus – bei EA kann man das – dass dies nicht der letzte Teil der Serie sein wird, was jedoch auch dazu führt, dass man sich den aktuellen Teil kauft, ihn sich anschaut, abnickt und sich dann fragt, was wohl als nächstes kommen wird.

Das nächste Jahr kommt bestimmt…

Am liebsten ohne Titel…

In ausgegraben, ausgesondert on Donnerstag, 13. Dezember 2007 at 2:36
When the feather asks the wind
„But where ever shall I land ?“
The wind can only say
„Shooooooeeeewwwwwwwwhoooooo“

Licht aus!

In ausgegraben on Samstag, 8. Dezember 2007 at 3:51

Wer sich heute über Google schlau zu machen sucht, wird bei einem Klick auf die vielgenutzte Adresse folgendes sehen:

Nein, der Monitor ist nicht verstellt, Windows zickt nicht rum oder die Farben aus dem Monitor sind alle geworden. Google hat das Licht ausgeschaltet!

Damit unterstützt es die Aktion „Licht aus! Für unser Klima“, die die ganze Nation auffordert, heute, am 08. Dezember von 20:00 bis 20:05 das Licht auszuschalten. Unserem Klima zuliebe.

Angelinas Blog

In ausgegraben, ausgeguckt, ausgesondert, ausstudiert on Dienstag, 4. Dezember 2007 at 12:52

Gerade habe ich mal wieder auf meiner WordPress-Statistikseite gestöbert und staunte nicht schlecht über die Spamartigen Einträge bei den Referrern.
Dort steht, wer von wo aus auf den Glassblog gekommen ist. Für Heute und Gestern sah das so aus:

Wie man daran ganz gut sehen kann, hat jemand offenbar ein Bild über Google gesucht und musste das dann gleich mehrfach anklicken, um hierher zu gelangen :) Das ist EINE Möglichkeit…
Eine andere wäre, das sich gestern und heute ca. 30 Leute für ein und dasselbe Bild interessierten. Ja, ich weiß, verdammt unwahrscheinlich ;)

Aber das Bild selbst will ich euch nicht vorenthalten, es handelte sich dabei nämlich um dieses:

Sexy Angelina mal ohne Haarpracht. Ganz ehrlich, geht dieser Frau damit auch nur ein Hauch von Sexappeal verloren? Wer jetzt „Ja“ sagt, ist eine Frau :P

Tja, ich hab keine Ahnung, was diese 30 Leute (oder nur einer und der immer wieder) bei Google eingegeben hat – über sachdienliche Hinweise bin ich dankbar und werde sie gern weiterleiten *g* Was aber geht, ist, bei Google das Suchwort „Glassblog“ einzugeben und dann auf die Bildersuche zu klicken. Dabei werden Bilder ausgespuckt, die hier verwendet wurden. Und schau da: Angie zeigt direkt auf der ersten Seite ihren tätowierten Rücken. Na, dann wundert wohl nicht mehr so vieles :)

Schönen Abend noch!

Das Beste draus machen

In ausgedacht, ausgegraben, ausgeguckt on Sonntag, 25. November 2007 at 3:03

Das Leben geht weiter. Natürlich. Das tut es immer. Daran kann man verzweifeln oder aber sich weiter ziehen lassen und das Beste draus machen.
Vielleicht geht es auch gar nicht weiter, wir machen es aber dennoch. Was dann? Geben wir einer Tatsache Leben, die keines verdient? Vermutlich. Und ein weiteres Beispiel für die Irrationalität des Menschen

Und weil ich im moment nur seltsamen Quatsch schreibe, gibt es mal wieder was handfesteres zum Anschauen und wirken lassen…

devwatch:

Nagut, was ist an solchen Bildern schon handfest?
Wenn alles gut geht, kann ich morgen selbst ein neues beisteuern. Ich hab da eine Idee, die mir seit ner Weile im Kopf rumgeht…

Spielkiste

In ausgegraben, ausgespielt on Mittwoch, 21. November 2007 at 11:24

Manchmal will man nach einem harten Tag einfach nur noch ausspannen.

Den Kopf abschalten, zudröhnen lassen, abhängen und einfach mal nix denken geht ja wunderbar vor dem Fernseher.
Dann gibt es noch die Leute, die gerne mal selbst anpacken und ein bisschen aktiver sind. Ich zähle mich mal dreisterweise zu denen und ziehe daher eine schöne Runde „EverQuest 2″ vor, wo ich etwas (relativ) sinnvolles tun und dabei sogar noch mit Freunden spielen und mich unterhalten kann.

Aber manchmal hat man sogar dazu keinen Geist.
Wer also obiges und das darunter miteinander verbinden will, ist hier gut aufgehoben: MicroSpiele.com Hier gibt es eine erkleckliche Menge (ca. 3.000?) an kostenlosen Onlinespielen für den Hunger zwischendurch.

Ich hab eben „mal kurz“ Robina Hood gespielt – ein Vertikalslider der einfachen Sorte mit sogar einer recht einfallsreichen Gestaltung des Endbosses.

Ich bin meine Musik

In ausgedacht, ausgegraben on Freitag, 16. November 2007 at 2:49

Es gibt ja diese Spielchen und „Stöckchen“, die zwischen Blogs hin und her gereicht werden. Ich hab auch mal eines gefunden, das ganz witzig ist:

Die Regeln:
1. Schalte deinen Musikplayer ein und setze den Abspielmodus auf „Shuffle“
2. Für die Antwort auf jede Frage, drücke den „Nächstes“-Knopf
3. Schreib den Songtitel auf, der gerade gespielt wird. Und zwar genau diesen Song! Kein Weiterdrücken, kein Nochmal-versuchen, egal, wie dämlich es klingt.
4. Setze hinter den Songtitel einen Kommentar in Klammern.
5. Setz es in deinen Blog
——————————————————————-

Wenn jemand sagt, „Ist das okay?“ Sagst du…
I still Burn – Tobias Regner
(yep, könnte hinkommen. Entweder war ich nicht bei der Sache oder hab mit einer Metapher geantwortet *g*)

Wie würdest du dich selbst beschreiben?
Bleeding the Orchid – Smashing Pumpkins
(Hm…. da muss ich drüber nachdenken. Hm, schon wieder eine Metapher)

Was magst du an einem Jungen/Mädchen?
And then she kissed her – Phillip Boa & The Voodooclub
(Naja wer mag das nicht? :D Hm… ich glaub’ scharf bin ich nicht drauf)

Wie fühlst du dich heute?
Free in Spirit – Salem’s Lot O.S.T.
(Das könnte sogar fast hinkommen)

Was ist die Bestimmung in deinem Leben?
Werben – ASP and Chamber
(oha, klingt nach einem anstrengenden Leben)

Was ist dein Motto?
This profane finality – Sopor Aeternus
(Ogott ja, ich wette, das ging mir schon mehr als einmal im Kopf rum)

Was denken deine Freunde über dich?
The Yourney – Kopano Part III – Tears of the Sun O.S.T.
(Hm, das sollte ich mal nachfragen…)

Was denkst du über deine Eltern?
Sledgehammer – Peter Gabriel
(Aha, interessant. Noch interessanter: es passt sogar irgendwie.)

Worüber denkst du sehr oft nach?
So Sad – The Loves
(….)

Was ist 2 + 2?
Popcorn – Fiddlers Green
(Hehe, ich kenne Leute, auf die das zuträfe)

Was denkst du über deinen besten Freund?
Vollmond – In Extremo
(das ist ein schönes Bild. Und ein geiles Lied)

Was denkst du über die Person, die du magst?
When I grow up – Garbage
(Das hab ich tatsächlich mal eine Weile gedacht. Dummerweise hab ich damit nie wirklich aufgehört)

Was ist deine Lebensgeschichte?
War Victim – Leganda Aurea
(Oha, klingt hart. Aber es gibt nicht nur eine Art des Krieges…)

Was willst du einmal sein wenn du groß bist?
The promised Womb – Lisa Gerrard
(Als Metapher könnte ich mir das gefallen lassen. In echt hoffe ich, das macht jemand anders für mich *g* Übrigens ein wunderschönes Lied.)

An was denkst du, wenn du die Person siehst, die du magst?
I miss you – Mark Medlock
(Ach du schande, das stimmt!!!!!)

Zu was wirst du auf deiner Hochzeit tanzen?
Don’t give up – Peter Gabriel
(Oh mann, das hoffe ich doch!!! Das Lied ist fantastisch und wann passt es besser??)

Was werden sie auf deiner Beerdigung spielen?
Wolkenberge – Schandmaul
(Ja, warum nicht….)

Was ist dein Hobby, wofür interessierst du dich?
The Lotus eaters – Dead can Dance
(Stimmt, ich mache gerade eine Pflanzen-Diät :P )

Was ist deine größte Angst?
Into the Airwaves – Jack’s Mannequin
(und zwar ohne eine Erinnerung, trifft das nicht auf uns alle zu?)

Was ist dein größtes Geheimnis?
Liquefy – The Servant
(Tja, jetzt wisst ihr es, ich schmelze liebend gerne alles, was ich in die Finger kriegen kann)

Was denkst du über deine Freunde?
On the Way (Coda) – Abra Moore
(Weil Freunde immer ein Weg sind?!)

Als was wirst du das posten?
The Last Goodbye – James Morrison
(Holla, ich hoffe nicht!!!!!)

Ich muss sagen, war durchaus spannend, das Spiel zu machen. Probiert das ruhig selbst einmal aus, auch wenn ihr es nicht irgendwo veröffentlich. Einfach mal so für euch, ist echt lustig.Zeit genug dazu habt ihr, ich werde erst Sonntag wieder da sein. Also eine schöne Zeit bis dahin.Spiel „geklaut“ von ~Bruisedgraphics

Kunstgeflüster

In ausgegraben, ausgeguckt on Dienstag, 13. November 2007 at 7:00

Über den Homepageaward von GIGA, an dem ich vor einer Weile teilgenommen habe (nein, noch immer kein Ergebnis :( ) bin ich auf eine interessante Seite gestoßen. Scheint eine Art Grafikercommunity zu sein, die durchaus ein paar interessante Ideen hat.

Ein Blick auf die Seite lohnt sich auf jeden Fall, ich hab ein paar Wallpapers gefunden, die mir sehr gut gefallen und meinen Desktop ein bisschen verschönern werden.

my choice:

Ganz besonders interessant ist natürlich die „Resources“ Sektion – vielen Dank dafür auf jeden Fall.

Wer ist Alexey Pajitnov?

In ausgegraben on Dienstag, 13. November 2007 at 5:38

Hm, kritisch betrachtet würde ich es fast bezweifeln, aber stellt man irgendeinem Menschen da draußen die Frage: „Nenne mir ein Computerspiel, das jeder kennt.“ Dann würde die Antwort wahrscheinlich lauten: „Tetris“

Es war nicht das erste Computerspiel in dem Sinne. Bei weitem nicht, aber dennoch war und ist (!) es eines der bekanntesten und erfolgreichesten. Golem.de hat ein Interview geführt mit Alexey Pajitnov, dem Erfinder des Spiels, das durchaus einmal lesenswert ist.

Die schockierende Wahrheit von hinter den Kulissen des GlassBlogs…

In ausgegraben, ausgeguckt, ausgesondert on Freitag, 9. November 2007 at 12:30

Manchmal bin ich halt etwas trottelig, ich geb’s zu :) Ich würde es ja gern auf die Arbeit und den Streß schieben, aber ich trag die Verantwortung dafür mal lieber selber. ^^

Das Ganze lief also so: Ich habe eine Erweiterung für den Firefox, Tab Mix Plus, das ist ein Tab-Manager für den Browser mit zahlreichen zusätzlichen Features. Recht praktisch. Noch praktischer: ein erweiterter Sitzungsmanager. Damit lassen sich abgestürzte Sitzungen wiederherstellen oder eigene abspeichern. Mit dieser Funktion hab ich mir also diverse Seiten aufgemacht und sie unter dem Namen „Was gibts neues“ abgespeichert. Das geht jetzt jedesmal auf, wenn ich den Feuerfuchs starte.

Mit dabei: der GlassBlog. Den hab ich vorgestern verlassen, da stand der Besucherzähler auf 5.603 (Ich geb’ zu, das ist das erste, wohin ich schaue *g*). Und seit ich gestern die Seite mehrfach besucht habe, hat sich da nichts getan! O_o
Okay, dachte ich, entweder interessiert niemanden meine Herbstgefühle oder ich interessiere niemanden mehr oder die restliche Welt ist in Urlaub und hat keine Zeit zum Blog-lesen :)

Spaßeshalber klicke ich doch auf den Admin-Bereich und schaue nach, was da los ist. Und sehe das:

89 Seitenaufrufe heute!!!! So hört es sich an, wenn jemand vor Schreck aus dem Sessel kippt: *plumps*
Was hab’ ich getan? Waren alle anderen Blogs auf wordpress.com offline? Hab ich etwas versprochen, das ich bis jetzt noch nicht gehalten habe? Seid ihr auch alle vernarrt in den Herbst und wolltet meine Gefühle dabei teilen??? :D
Fragen über Fragen, denen ich auf den Grund gehen wollte. Meine einzige Waffe: die Statistikseite meines Blogs….Und da stehen die Blogeinträge mit den meisten Besuchen, die heute besucht wurden.

Need for Speed Carbon Savegames enthalten Seriennummer

22

Nähe

4

Die Bibel nennt dieses Ereignis … Armageddon

3

Blutleer

2

gerngesehen: Forgotten Mornings

1

Papierbilder scannen – wer macht das heutzutage noch

1

psssst. Hallo?

1

Excellenzhochschulen ausgewiesen

1

Glasgarten

1

satin

1

Okay, war klar, dass NFS die Liste anführt – egal, wie „alt“ das Spiel schon sein mag, seit ich den Post geschrieben habe, führt er die Besucherstatistiken an :) Aber die anschließenden Zahlen erfreuen natürlich mein bescheidenes Herz: 6 von den 10 besuchten Beiträgen sind völlig eigene, in denen ich Spinnereien verfasst habe, über die ich mir selbst den kranken Schädel zerbrochen habe ^^ Ich werte das einfach mal ganz arrogant als Interesse an meinem Blog. Okay, es könnte auch sein, dass in den Texten einfach nur zufällig interessante Stichworte drin stehen, die bei Google weit oben auftauchen, aber naja, man wird ja wohl nochmal träumen dürfen *g*Grund dazu geben mir auch die Referrer von heute und gestern: 2mal sind Leute von meiner Mworks-Seite aus hierher gelotst worden. (von der ich übrigens immer noch nicht weiß, was beim voting rausgekommen ist.)

Auch interessant: Die Suchbegriffe, die eingegeben wurden, als man auf meiner Seite gelandet ist: unter den ersten fünf Suchbegriffen sind die Namen von 4 Stars: Charlize Theron 2mal, Leonardo DiCaprio und Sandra Bullock jeweils einmal. Find ich interessant. Und was ich gut finde, bei mir gibts kein Klatsch über die neuesten Fehltritte dieser Personen zu lesen, sondern interessante, unwesentliche Fakten. Okay gut, doch ein bisschen Klatsch ^^

So, jetzt seht ihr, was passiert, wenn man einen Tag lang demotiviert auf seinen Blog schaut und deshalb sogar beschließt, den täglichen Blogbeitrag heute ausfallen zu lassen…

Und nochwas für die Zukunft: verblüfft mich, überrascht mich, verwöhnt mich! *g*
Ihr glaubt doch nicht, dass ich jetzt noch zufrieden bin, wenn ich nicht mehr als 80 Seitenaufrufe pro Tag habe oder? ;)

Schlaft gut!!

Ich schenk’ euch ein Lächeln

In ausgegraben, ausgelacht on Montag, 5. November 2007 at 8:40

Von einem Freund hab ich untenstehendes Dokument als Link zugesandt bekommen. Wer heute noch nichts zu lachen hatte, sollte durchaus einmal einen Blick drauf riskieren :)

Mißtrauisch und analysierend wie ich gerne mal bin, glaube ich zwar nicht, dass dieser „Aufsatz“ echt ist, aber witzig ist er allemal und es sind ein paar lustige Ideen darin.

Die modernen Leiden des jungen SuperMario-Spielers

In ausgegraben, ausgeguckt, ausgelacht on Freitag, 2. November 2007 at 1:05

Ich spiele ja eigentlich gar keine Jump-and-Runs. Das liegt einzig und allein daran, dass meine Finger einfach nicht zu gebrauchen sind für Gamepads und meine Trial-and-Error-Schwelle so niedrig ist.

Weiterhin halte ich Jump-and-Run-Spieler für die leidensfähigsten aller Computerspieler. Das liegt nicht zuletzt an der eben genannten Trial-and-Error-Methode, die besonders in diesem Genre sehr gern benutzt wird. Möglicherweise hatte man das früher als Motivator gesehen, damit die Spieler länger am jeweiligen Spiel hängen – heutzutage nennt man das Folter :)

Wer gern einmal zuschauen möchte, wie ein Jump-and-Run-Spieler so richtig gefoltert wird, der hat nun die Gelegenheit dazu. Der SuperMario-Mod, den er da spielt ist nicht nur schwierig sondern aus meiner Sicht schlichtweg nur gemein. Ich hab keine Idee, wie jemand so etwas grausames programmieren kann. Aber spätestens hier stellt sich die Frage: wie kann jemand dann auch noch so etwas durchspielen?

Wer es schafft, die gesamten ca. 23 Minuten des Videos ohne Schmerzen zu überstehen, hinterlasse hier bitte mal einen Kommentar. Würde mich echt interessieren *g*

gerngesehen: simple story

In ausgegraben, ausgeguckt on Samstag, 20. Oktober 2007 at 1:03

Ich weiß nicht, warum, aber dieses Bild hier, raubt mir grad tierisch den Atem.

Es mag daran liegen, dass es mir jetzt in diesem Moment grad verdammt seltsam geht und ich aufgewühlt bin. Aber irgendwas verbindet mich mit diesem Baum und in voller Größe hat es mich beinahe erschlagen.

Kein entkommen

In ausgedacht, ausgegraben on Freitag, 12. Oktober 2007 at 12:19

Was sich Elefanten heutzutage alles einfallen lassen müssen, um nicht gejagt zu werden, sieht man anschaulich auf ein paar Bildern, wenn ihr auf dieses klickt:

Was der NABU macht, damit das nicht nötig wird, erfahrt ihr hier.
Dann war da noch diese Meldung:

Südafrika gibt 2007 die Jagd frei auf die vielleicht größte Touristenattraktion des Landes: den Elefanten. Nur so lasse sich das Ökosystem des Krüger Nationalparks aufrechterhalten, argumentiert die Parkbehörde des größten Reservates des Landes. Nach deren Angaben verkraftet der Nationalpark nur 7000 Tiere, weil jedes von ihnen pro Tag 170 Kilogramm Grünpflanzen verschlingt. Bejagt werden nur ältere Tiere, junge sollen gefangen und in andere Parks gebracht werden. Seit Verbot der Jagd 1994 hat sich der Elefantenbestand in dem 1898 gegründeten Schutzgebiet verdoppelt. Heute sind im Krüger Nationalpark 14 000 Elefanten zu Hause.

Ob eigentlich mal jemand auf die Idee gekommen ist, den Park zu erweitern, statt die Tiere zu jagen? Wer jagt uns, wenn wir zuviele werden?

Contrast

In ausgegraben, ausgeguckt on Freitag, 5. Oktober 2007 at 10:58

Am besten zweimal anschauen. Oder dreimal. Und genau hinhören und sehen. Und nie den Titel vergessen: Contrast.

Das Kassen- und das Hefterdings

In ausgegraben on Freitag, 31. August 2007 at 6:05

Während ich heute den ganzen Tag lang installiere, deinstalliere, update, umstöpsele, neustarte und mich ärgere, bin ich so ganz nebenbei auf die Antwort einer der brennendsten Fragen dieses Universums gestoßen: wie nennt man eigentlich das Teil, das man im Supermarkt an der Kasse hinter seinen Einkauf legt, um der Kassiererin klarzumachen, dass die eigenen waren dort enden?

Ich meine, gibt es dafür eigentlich einen Namen? Wie fragt man danach? „Geben sie mir bitte mal das Trenndings? Das, womit man die Waren trennt?“ Irgendwas müssen ja die Leute vom Supermarkt benutzen, wenn sie mal wieder neue bestellen… Die Antwort lautet: Warentrennholz! Bzw. Warentrenner oder Warenteiler. Wahnsinn oder?

Bei GMX findet man noch ein paar Begriffe mehr für Dinge, die bisher gar keinen Namen hatten. Mir auch erst kürzlich passiert: die Frage nach dem „Hefterdings, an dem kein Hefter dran ist.“ Nachdem man dann eine Minute lang erklärt hat, was man meint, bekommt man dann auch endlich das Teil, mit dem man die Blätter zusammenheften kann. Nicht ganz klar ist jedoch, wie schnell man es bekommt, wenn man den Begriff verwendet, unter dem es erfunden wurde: Aktendulli.

zwischenablage01.jpg

Zurück an die Arbeit

In ausgedacht, ausgegraben, ausgelacht on Freitag, 31. August 2007 at 10:45

Immer wenn man nichts zu tun hat, sorgt das Leben mit Sicherheit dafür, dass man sich nicht ausruhen muss. Gestern hat es sich meinen PC ausgesucht, um mich ein bisschen zu stressen. Offenbar hat eine der beiden Festplatten das -Zeitliche gesegnet – immer, wenn ein Programm drauf zugreifen will, geht der PC aus und startet sich neu :(

Natürlich hat auch irgendwann Windows selbst angefangen, nicht mehr zu funktionieren – die vielen Shutdowns hat es wohl etwas angenervt. Also habe ich mich die Nacht über mit Windows Vista rumgeprügelt und den PC soweit wieder hinbekommen, dass ich dran arbeiten kann. Wenngleich auch noch vieles im Argen liegt.

Darum gibts heute auch keinen hochphilosophischen Beitrag ;) Sondern meine persönliche Erinnerung daran, dass ich mein Bad auch noch sauber machen muss:

„Do you know some german words?“ „Yeaaah, Braatwworst, great!“

In ausgegraben, ausgelacht on Dienstag, 28. August 2007 at 1:33

Für mich persönlich auch immer wieder spannend: welcher Hollywood-Prommi hat eigentlich deutsche Wurzeln? Im Prinzip wirken diese Stars ja alle ziemlich amerikanisch. Doch tief in ihnen drin sind sie es vielleicht gar nicht. Die folgende Info mag zwar nutzlos sein, aber das ist Klatsch ja fast immer :)

Sandra Bullock – von ihr wusste ich es bereits, aber das sie die deutsche Staatsbürgerschaft hat, war auch mir neu. Auch von Leonardo DiCaprio hatte ich es schon gehört. Interessant ist aber, dass er in Amerika geboren und dort aufgewachsen ist, aber regelmässig Besuche im Ruhrgebiet, bei seiner Großmutter, abstattet. Charlize Theron ist da schon etwas exotischer; sie wurde in Südafrika geboren, hat zwar eine deutschstämmige Mutter, jedoch keine lebenden Verwandten mehr in Deutschland – warum ihr Antrag auf eine deutsche Staatsbürgerschaft abgelehnt wurde.

Wen haben wir noch? Nicht allzu starke Verbindungen nach Deutschland hat Niclolas Cage – seine Mutter ist deutschstämmig – jedoch zeiht es ihn dennoch hierher, letztes Jahr hat er sich ein Schloß gekauft. Angelina Jolie, eine fast schon internationale Frau, hat nicht nur Kinder aus aller Welt sondern auch Verfahren aus aller Welt. Bei wem man vielleicht auch nicht gleich drauf kommen könnte: Bruce Willis! Der wurde hier in Deutschland geboren, sein Großcousin übrigens der „Wildecker Herzbube“ Wilfried Gliem.

So, das war glaube mein erster „Sinnlosigkeits- & Klatschbeitrag“. Hoffe, er war leicht bekömmlich ;)

Was hat „Nicole Richie“ mit „Schauspielerin“ zu tun?

In ausgedacht, ausgegraben, ausgelesen on Freitag, 24. August 2007 at 2:46

Schwierige Frage? Folgende Antwort:

zwischenablage02.jpg

Das ist eine Assoziationsgrafik zu einem der Wörter des Tages „Nicole Richie“. Diese Information gibt es auf den ansonsten recht nützlichen Seiten des „Wortschatz Lexikons“ der Uni Leipzig. Eine Rubrik listet die Wörter des Tages auf – ausgesondert aus Nachrichtenmeldungen – und zeigt dazu einen Assoziationsgraphen und eine Statistik an, wie und wo der Begriff benutzt wurde.

Vermutlich ist daran mehr die Technik spannend als der Inhalt der Seite, aber auch als Wörterbuch bietet die Seite eine Fülle von Informationen.

Games Convention: die GVU macht dich nach

In ausgedacht, ausgegraben on Donnerstag, 23. August 2007 at 10:16

Und wer darf (natürlich) nicht fehlen auf der Games Convention? Die GVU (Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberechtsverletzungen)! Letztes Jahr hatten sie eine Zelle aufgebaut und Gamer drin Probesitzen lassen, um sich mal wie ein Raubkopierer fühlen zu dürfen. Auch diesmal haben sie sich etwas lustiges ausgedacht: 4 Schauspieler, die sich an die eigenen Fersen heften und eine Weile lang imitieren, kopieren, auf die Nerven gehen. Nach dem Motto: “Du willst doch auch nicht, dass man Dich kopiert”.

Okay, Ideen haben sie, das muss man ihnen schon lassen. Aber ich komme nicht von der Vermutung weg, dass sie auch diesmal zweifelhaften Erfolg haben werden. Denn die GVU prägt, wie auch die GEZ, die Einstellung, erstmal alle zu Verbrechern zu machen. Immer wieder bekommt man das Gefühl, als Spieler ist man automatisch Raubkopierer und wird dementsprechend behandelt. Oder fragen diese 4 Schauspieler einen etwa vorher, ob man schonmal raubkopiert hat? Sicher nicht…

Das gleiche bei der GEZ: ich selbst habe keinen Fernseher, das ist den Leuten bei der Rundfunktbehörde dermaßen suspekt, dass sie konsequent davon ausgehen, ich würde schwarz fernsehen. Dass mich Fernsehen einfach nicht interessiert, darauf kommen die gar nicht.

Die GVU hat einen eigenen Stand auf der Messe (Halle 5, D01), schade, dass ich nicht da sein werde, denen würde ich gern mal etwas über Generalverdacht, persönliche Freiheit und kriminalisierung erzählen.

digitale Demenz

In ausgedacht, ausgegraben on Sonntag, 5. August 2007 at 11:49

Telefonnummern konnte ich mir noch nie merken. Ich kenne nicht einmal meine eigenen auswendig. Fast alle Nummern hab ich in meinem Handy. Sollte das mal weg sein…. ;)
Ich denke allerdings, dass ich sie in meinem Handy habe, weil ich sie mir nicht merken kann. Es gibt aber auch Menschen, die sie in ihrem Handy haben, damit sie sich die nicht merken müssen. Aber ich spüre das auch bei mir selbst. Früher kannte ich die ganzen Postleitzahlen der Orte auswendig, an denen meine Verwandten wohnten. Oder die Adressen all jener, denen ich oft Briefe schrieb. Aber wenn heute etwas neues dazu kommt, dann setze ich mich gar nicht erst hin und lerne es, sondern schreibe es irgendwo auf…

Die Telefonnummer der Freunde sind im Handy gespeichert. Den Weg zum Urlaubsziel zeigt das Navigationssystem. Der Termin für den Kinobesuch ist im persönlichen digitalen Assistenten eingetragen. Nachdenken und Gedächtnisarbeit nehmen viele kleine digitale Helferlein ab – und sorgen damit für ein Problem: Wir werden vergesslich. „Digitale Demenz“ nennen koreanische Wissenschaftler dieses Phänomen. In dem aufstrebenden, technisierten Land haben sie festgestellt, dass besonders jüngere Menschen, die mit dem Computer aufwachsen, Probleme haben, sich Dinge länger merken zu können.(Quelle)

Tatsächlich ist es so, dass mir ein Nutzer eines Navigationsgerätes berichtete, er fände ohne das Ding kaum noch einen Ort. Selbst die, an denen er schon ein Mal gewesen ist, findet er nicht mehr ohne.
Was ist mit Wissen? Ich schlage einen Begriff z.B. bei Wikipedia nach und weiß, was gemeint ist. Aber was, wenn ich Tage später wieder wissen muss, was gemeint war? Das kann jeder mal ausprobieren: dieser Link führt euch zu einem zufälligen Artikel auf wikipedia.de. Lest ihn und stellt euch eine Woche später die Frage, was es gewesen ist und worum es ging. Wenn ihr es noch wisst, herzlichen Glückwunsch. Dann seid ihr vermutlich kein Koreaner ;)

Denn dort hat man bereits eine Vergesslichkeit bei Menschen zwischen 20 und 30 beobachtet, die aufgrund der Informationsflut eintritt, mit der sie konfrontiert werden.Prof. Lee Dong-young vom Seoul National University Hospital meint, [...]: „Aber in den meisten Fällen wird digitaler Alzheimer von einem Mangel an Aufmerksamkeit aufgrund der vielen Informationsquellen verursacht.“(Quelle)

Vor einigen Jahren, als das Internet gerade erst im Kommen war, hab ich irgendwo gelesen, das die Menge an Ionformationen größer und größer wird, das wir sie irgendwann nicht mehr bewältigen können und anders damit umgehen müssen. Wir müssen uns sehr genau überlegen, was wir wissen wollen und wie wir es finden. Denn gerät man erstmal in den Strom der Informationen, stumpft man aus Selbstschutz ab und wird hinweg gerissen.

Die Verblödung der Menschheit aufgrund ihres eigenen Fortschritts. Sowas schaffen auch nur wir, die intelligenteste Spezies auf diesem Planeten :D

färbe hoch dein Leben!

In ausgegraben, ausgeguckt on Mittwoch, 1. August 2007 at 10:04

Ich geb’ zu, „color up your life“ klingt wesentlich besser, stammt ja auch von hochbezahlten Werbefachmenschen ;)
Glaub ich zumindest, denn irgendwie klingelt mir dieser Satz in den Ohren.

zu der wundervollen „Farb-Kampagne“ von Sony gehört der Claim jedenfalls nicht, würde aber passen, wie die Faust aufs Auge. Sony bewirbt mit zwei sehr schönen Spots ihren (vermutlich schon veralteten) Falchbildfernseher „Bravia“.
Und auch wenn die Spots schon alt sind, finde ich sie einfach sehr kreativ. Lässt man sich darauf ein, begeistern sie und machen Lust. Hier steckt keine kühle Berechnung oder ein blutleeres Vermarktungskonzept dahinter, sondern … tja, Lust eben.

Den Spot gibts hier nochmal in besserer Qualität, zusammen mit dem Vorgängerspot „Balls“ – unbedingt mal reinschauen.

Katzenallergie? „Oscar“ gibt endlich einen Grund… :-)

In ausgegraben on Donnerstag, 26. Juli 2007 at 2:06

Katzen sind unheimlich. Viele Leute können das bestätigen. Die, die es nicht können, seien an den Artikel über eine Katze namens Oscar verwiesen, soeben ausgegraben:

„Oscar“ ist ein zweijähriger Kater. Er wurde in einem Alten-Pflegeheim im US-Bundesstaat Rhode Island aufgezogen und hat dort eine besondere Fähigkeit erlernt. Er kann den Tod von Patienten vorhersagen.

WindowsDJ

In ausgegraben, ausgelacht on Dienstag, 24. Juli 2007 at 3:41

Manche Leute haben entweder zuviel Zeit, zuviel Kreativität oder zuviel Windows. Aber es gibt wohl auch welche, die alles drei gleichzeitig haben. So jemand hat mit Sicherheit das folgende Flashvideo erstellt, das man sich mal „anschauhören“ sollte:

Kinder-Handy: der Tarif

In ausgegraben on Dienstag, 24. Juli 2007 at 2:51

Weil der Artikel über das „Kinder-Handy“ von Kandy Mobile auf soviel Interesse gestoßen ist, will ich hier nochmal Informationen veröffentlichen über den dazugehörigen Tarif, der nun vorgestellt wurde.

Neben dem Starterpaket, das rund 50 Euro kostet, behält sich die Firma eine Einrichtungsgebühr von knapp 25 Euro vor und monatliche Kosten von schließlich 12,90 Euro. Darin sind kostenlose Gespräche und SMS zu anderen Kandy-Mobile Nutzern enthalten, sowie zu 2 frei wählbaren Festnetznummern (innerhalb Deutschlands).

Ich bleib zwar mit meinem Tarif meist unter 13 Euro, aber ich finds trotzdem nen faires Angebot, denn kostenlos telefonieren kann ich nicht. Natürlich ist so ein Tarif auch mit vielen Ausnahmen gespickt. Welche das sind, erfährt man hier und hier.

Schmerzen t(h)eilen

In ausgedacht, ausgegraben on Sonntag, 22. Juli 2007 at 2:52

Wer mal so einen richtig glücklichen Überfliegertag hat, findet auf diesen Seiten bestimmt eine Möglichkeit, wieder herunter zu kommen. Erstaunlich, was man im Internet alles finden kann.

Einem Forum über Liebeskummer kann man natürlich vielfältig gegenüberstehen. Natürlich finden sich da drin praktisch nur sehr persönliche Dinge über die einzelnen Menschen und es gibt sicher genug, die das nicht gut heißen. Andererseits ist es ein Treffpunkt. Ein Ort, an dem man reden kann und Beistand bekommt.

Denn Schmerz zu teilen hilft oft auch, ihn zu heilen.

tierische Welt

In ausgegraben, ausgeguckt on Samstag, 21. Juli 2007 at 2:27

Um mal den leicht depressiven Beitrag endlich abzulösen, gibts hier mal wieder was aufheiterndes. Oder nachdenkliches? Aber mit sicherheit Anschauliches.

worth1000 Contest: Urban Evolution 2

tierische Jobs

In ausgegraben, ausgelacht on Mittwoch, 18. Juli 2007 at 12:21

Heute bin ich leer. Darum gibts weniger aus meinem Kopf und mehr aus dem Internet.

Handy speziell für Kinder

In ausgedacht, ausgegraben on Donnerstag, 12. Juli 2007 at 9:17

Wie im Artikel bei Golem.de beschrieben, will die Kandy Mobile AG im Herbst ein Handy speziell für Kinder zwischen 6 und 12 Jahren herausbringen.

Dies zeichnet sich unter anderem dadurch aus, dass eine Datenverbindung zum Handy nur per USB Kabel + Passwort möglich ist; kein Infrarot, kein Bluetooth, kein WAP- oder Webbrowser. Außerdem sind Bezahldienste von vornherein gesperrt, man kann ein Kostenlimit einstellen, nach dessen Ausschöpfung aber immer noch die allerwichtigsten Rufnummern anrufen (nicht wie bei anderen Prepaid-Karten)

Also ich finde das gut. Es geht ja nicht nur darum, dass bevorzugt Kinder durch diese Bezahldienste in die Schuldenfalle rutschen, sondern man glaubt gar nicht, was die alles auf ihren Handy herum transportieren und was für Videos teilweise auf den Schulhöfen umherwandern.

Aber moment mal, was stand da? Handys für Kinder zwischen 6 und 12 Jahren? 6 Jahre? Ist das das Einstiegsalter für Handys? Ich meine, 6 Jahre auf diesem Planeten, da weiß man doch noch nicht einmal so genau wie die Welt funktioniert – ICH weiß das ja noch nicht einmal und ich bin nun schon ein kleines bisschen älter ;)
Ich hab mein erstes Handy mit 18 bekommen. Ja, ich weiß, das waren andere Zeiten aber auch erst ein paar Jahre her. Ein Handy ist eine Verantwortung, das geht auch aus dem oben aufgeführten Text hervor. Und ob man die mit 6 Jahren schon nachweisen kann…
Okay, genug gefrozzelt.

Weltbewegendes

In ausgedacht, ausgegraben on Freitag, 6. Juli 2007 at 12:58

Auszug aus einem Artikel auf Golem.de von gestern:


Eine neue Art elektromagnetischer Wellen auf
Metalloberflächen entdeckten Physiker an der Universität von New
Hampshire. Die Forscher wiesen die Existenz dieses akustischen
Oberflächen-Plasmons nach.

Die Entdeckung habe Auswirkungen auf Entwicklungen im
Bereich Nano-Optik, Hoch-Temperatur-Supraleiter und das fundamentale
Verständnis von chemischen Reaktionen auf Oberflächen, heißt es in
einer Presseerklärung


Die Meldung, dass etwas ganz neues entdeckt wird ist heute ja nicht mehr gerade alltäglich. Außer vielleicht es geht um die verschiedensten Arten von Grausamkeiten. Interessanterweise drückt genau das der Teaser zum Kinofilm „Hostel 2″ aus.
Aber darum ging es mir jetzt gar nicht.

Mir ging es um „Fundamentalität“. Dieses Wort, das allein schon durch seinen Klang Ehrfurcht einflößt. Wann passiert heute schonmal wieder etwas echt fundamentales? Etwas, das die Grundfesten erschüttert und etwas gänzlich neues schafft? Zumindest wenn ich von mir ausgehe, ist dieser Begriff so verstaubt, dass ich ihn in erster Linie als Schlagwort und Eyecatcher wahrnehme. Sollte jemand anders bessere Erfahrungen damit haben, dann „Bitte, melde dich!“ ;)

Ach ja – die Maschinen schließen mich erst am Sonntag wieder ans Netz an, bis dahin wünsch ich allen ein schönes Wochenende!

Da sie werden ihnen geholfen

In ausgegraben, ausgelacht on Donnerstag, 5. Juli 2007 at 4:46

Für ein neues Projekt habe ich nach schwebenden Menüs recherchiert und Google hat mir unter anderem folgende Seite ausgespuckt, die ein FAQ enthält. Worüber, das wurde mir selbst nach dem Lesen nicht ganz klar…

Wer heute sonst noch nichts zu lachen hatte, darf sich ruhig auch mal auf der restlichen Seite umschauen ;)

500 Gramm Dummheit, bitte!

In ausgedacht, ausgegraben on Sonntag, 1. Juli 2007 at 12:57

Eigentlich hab ich es ja satt, immer noch über die Killerspiele Diskussion zu berichten, denn irgendwie nervt es schon an, immer wieder darüber zu lesen. Denn in letzter Zeit kommt, meiner Meinung nach, nur noch sinnloses Geschwafel dabei raus. So, wie aus einem aktuellen Artikel bei Heise.de zu entnehmen.

Die Bundesregierung will einem Zeitungsbericht zufolge mehr Computerspiele als bisher verbieten. Der Online-Ausgabe der Zeitung Die Welt zufolge will das Kabinett im kommenden Herbst über eine Verschärfung des Jugendschutzgesetzes entscheiden.

Genau! Masse statt Klasse hat es ja bisher immer gebracht!! Und überhaupt, warum immer alles verschärfen, haben die sich eigentlich mal Gedanken darüber gemacht, ob es nicht vielleicht daran liegt, dass sich die Leute einfach nicht an die Gesetze halten!? Erst neulich habe ich in einem Forum ein Zitat wie dieses gelesen: „Ich finds cool, dass sie das Blut nicht rausnehmen in der Version für Deutschland, zwar muss ich dann meinen Bruder fragen, dass er es mir kauft, aber das geht schon.“ (Rechtschreibung habe ich gnädigerweise korrigiert)

„Wenn Sie beispielsweise in einem Spiel belohnt werden, weil Sie Gewalt
anwenden, anstatt eine Aufgabe friedlich zu lösen, kann das aus unserer
Sicht Jugendliche negativ beeinflussen“, sagte ein Sprecher von
Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen (CDU)

Da hat sie recht, die gute. Da hat sie absolut recht. Ich bin nur froh, dass es Jugendliche nicht negativ beeinflusst, wenn deren Vater sturzbetrunken nach Hause kommt, die Mutter schlägt und vergisst, seinen Waffenschrank abzuschließen (denn er ist Mitglied im Schützenverein, die eine starke Lobby hat).

Die Innenministerkonferenz strebt ein Herstellungs- und Verbreitungsverbot gewalttätiger Computerspiele an.

Ja, warum denn nicht? Früher hat man schließlich auch Bücher verbrannt, sobald etwas drin stand, was die Führungsriege nicht gern sah.

Aaargh!

Was ist eigentlich Web 2.0?

In ausgegraben, ausgelesen on Freitag, 29. Juni 2007 at 9:47

Kann ja sein, dass ich ein bisschen langsam bin, was die „Medienberichterstattung“ angeht. Kann aber auch daran liegen, dass ich ungern über Dinge schreibe, über die ich nicht genug weiß. Web 2.0 ist so etwas.

Bisher glaube ich immer, dass sei ein Luftballon, ähnlich wie der Begriff Killerspiele – Modeslang, Trendbegriff, ohne Dauer. Aber dahinter scheint tatsächlich eine konkrete Idee zu stecken. Nämlich die von Tim O’Reilly, dessen Artikel das in eine Form brachte, was die Entwicklung im Web vorgab.

Eine deutsche Version des Artikels ist vom deutschen Übersetzer online gestellt worden. Den kann jeder lesen, damit er in der Web „two-zero“ Diskussion mitreden kann ;)

Blutleer

In ausgegraben, ausgelacht on Mittwoch, 27. Juni 2007 at 10:38

Eigentlich wollte ich heute was anderes schreiben, aber ein fleißiger Schmied hat seinen Amboss heute in meinem Kopf aufgebaut und ist dabei, Schwerter zu Pfügen zu schmieden.

Darum gibt es heute eine lustige Fundsache aus den Weiten des Webs; das etwas andere Kissen:


Mehr „Anwendungsbeispiele“ nach einem Klick aufs Bild

Menschenbilder

In ausgegraben, ausgeguckt on Mittwoch, 27. Juni 2007 at 12:26

Eigentlich bin ich über viele Irrwege auf diese Seite gestoßen. Es ging dabei eigentlich um eine Software, um ein Fotoalbum zu erstellen.

Für mich nicht grade nützlich, aber eigentlich ganz interessant fand ich ein Beispiel für so eine Zusammenklick-Galerie. Die Technik ist aber bei dem Beispiel gar nicht so das, was mich begeisterte…

Ein typischer Montag (Update)

In ausgedacht, ausgegraben on Montag, 25. Juni 2007 at 10:23

Montage sind nunmal Montage. Bei niemandem so recht beliebt und auch wenn man es versucht, beweisen sie einem immer wieder, dass dieses Misstrauen berechtigt ist.
Mein Montag war so einer. Und der Montag von mindestens zwei meiner Bekannten war ebenfalls so einer. Und der Montag der Bundeswehr war auch … ein typischer Montag:

Das Backup wichtiger Daten nicht mehr wiederherstellen zu können, dürfte für die meisten Admins den Albtraum schlechthin darstellen. Das dürfte auch den IT-Spezialisten der Bundeswehr nicht anders gehen, denen dies mit besonders brisanten Informationen passierte: Einer geheimen Datensammlung über Auslandseinsätze der Bundeswehr.

Klingt wie aus einem Roman von Dan Brown oder Ken Follett. Und ich möchte nicht gerade in der Haut eines der Verantwortlichen stecken. Die Tragweite dieses Verlustes wird einem nach dem ersten Lacher so richtig bewußt. Wer aber den Artikel auf Golem.de gelesen hat, stellt sich vielleicht auch die Frage, warum das Tippen des offiziellen Berichtes so lange gedauert hat. Denn die Panne ereignete sich bereits Ende 2004….

Zweifel kommen auf an den Verlusten der besagten Daten. Allerdings glaube ich nicht, dass diese Tatsache ein besseres Licht auf die Bundeswehr werfen wird.

Das Tier in mir

In ausgegraben on Mittwoch, 20. Juni 2007 at 2:03

Irgendwie kennt das doch jeder, man ist hundemüde, schwitzt wie ein Schwein oder hamstert Süßigkeiten im Küchenschrank. In jedem von uns steckt manchmal ein Tier, so kann das aussehen:


für mehr aufs Bild klicken

Spiele-Controller im BH als Masterarbeit

In ausgegraben, ausstudiert on Montag, 18. Juni 2007 at 9:45

Bei der Überschrift dachte ich natürlich zuerst einmal an den frisch eingeführten Master an den deutschen Unis und wollte mich schon freuen, dass dieses neue Bachelor/Master Programm solche Weltbewegenden Sutdien und Arbeiten zum Start hervor bringt.

Der Artikel auf Golem.de offenbart aber, dass es sich hierbei um die Arbeit einer Studentin an der Universität von New York handelt. Überraschend mag zwar auch hier sein, dass es sich um eine amerikanische Studentin handelt, die sich mit einem – für amerikanische Verhältnisse – delikaten Thema befasst, das macht aber ihr Status als Studentin wieder wett und wer dann noch daran zweifeln mag, liest einfach noch mal obigen Satz: „New York“. Diese Stadt ist eh nicht auf der gleichen Welt wie wir :)

Unbedingt mal anschauen und auf die Hintergrundgeräusche achten *g*
(die vortragende Studentin muss verdächtig oft hüsteln, was – ebenso wie die Bilder – von unsicherem Gelächter begleitet wird)

back to the net

In ausgegraben, ausgelacht on Sonntag, 17. Juni 2007 at 11:17

Nach einem verlängerten Wochenende voller Hochzeit von zwei Freunden bin ich jetzt wieder da und weil ich mich grad so gut fühle, gibts hier was entspanntes zum Lächeln für den Wochenstart.

Mit Freunden hatte ich mich am Wochende über Medienphänomene unterhalten. Die gibt es immer wieder und ich finde es irrsinnig spannend, wie so etwas ensteht, wenngleich ich das schlecht nachvollziehen kann, da ich kein Radio oder Fernsehen habe ;)

Jedenfalls hat irgendwer auch den Namen „Knut“ in den Mund genommen und ich hab was dazu gefunden:

Mehr davon hier. Nicht alle sind gut, aber so zwei oder drei.

Wissen zum Anschauen

In ausgegraben, ausstudiert on Mittwoch, 13. Juni 2007 at 6:48

WDR-Intendantin Monika Piel und ZDF-Intendant Markus Schächter haben am Rande eines Empfangs zum zehnjährigen Sendejubiläum des „Ereignis- und Dokumentationskanals“ Phoenix am gestrigen Montag in Berlin die Umstellung auf das Sendeformat 16:9 und die Eröffnung einer digitalen Bibliothek angekündigt. Zum Start sind unter bibliothek.phoenix.de rund 100 Filmbeiträge zu Ereignissen, Reden und Gespräche aus zehn Jahren Sendergeschichte abrufbar. Das bisher veröffentlichte Repertoire reicht vom Sendestart im April 1997 über den 11. September 2001 bis zu Erik Zabels Doping-Beichte im Mai.
Quelle: heise.de

Politisch entspannt

In ausgegraben, ausgeguckt on Samstag, 9. Juni 2007 at 10:43

Wie wäre es mal wieder mit etwas Kabarett zur Entspannung? Politisch entspannt sind die beiden Stücke vielleicht nicht gerade, aber es wäre mal durchaus etwas, das den Tag besser machen würde, wenn es so wäre.

Vielen Dank an „Lifeless happiness„, der die beiden Videos in seinem Blog hat. Beiden? Ja, eigentlich hatte er 2 sehr schöne Stücke rausgesucht, seltsamerweise ist eines davon nicht mehr bei Youtube gehostet…
Hier ein Textausschnitt aus dem fehlenden Video (auch von Lifeless Happiness aufgeschrieben):

George W Bush, das war einer von uns: Der hat gesoffen und den Wehrdienst verweigert, aber dann kriegen sie immer Schiss… / Massenverschwindungswaffen / Die kriegen alles raus / Bin Laden hat sich tot gelacht / Der Amerikaner als Angstbeisser

Naja, vermutlich totaler Zufall, dass das Stück gelöscht wurde ;)

Die Grenzen sprengen

In ausgedacht, ausgegraben on Samstag, 2. Juni 2007 at 11:08

Und wieder bin ich über einen Gehirnmässigen Artikel gestolpert, der mir zwar nicht sonderlich gut gefällt, aber dennoch ein bisschen das aussagt, was ich bereits hier und hier angedeutet habe.

Der Artikel auf Spiegel.de ist zwar sehr konstruiert und zurechtgebogen, aber er beweist dennoch, das unser Gehirn mehr kann, als uns bewußt ist. Wie dort steht, können wir Flugbahnen von Körpern vorausberechnen – z.B. beim Volleyball: wo wird der Ball aufkommen? – unsere Sprungweite korrekt einschätzen oder Symmetrien erkennen. Und das alles passiert normalerweise unterbewußt und in Sekundenschnelle.

Den Menschen darum als „Super-Computer“ zu bezeichnen, würde mir zu weit gehen, da der Artikel ja zum Teil nur beweißt, das die Welt auf Gesetzen beruht, die wir mit etwas namens Mathematik erfassen. Aber er macht auch deutlich, das wir diese Gesetze unterbewußt perfekt verstehen.

Warum soll es da nicht noch mehr Gesetze geben, die unser Gehirn kennt und versteht, die wir aber nicht begreifen, weil unser Bewußtsein im Weg steht?

Und wieder klettert Vater Staat eine Stufe höher…

In ausgegraben on Dienstag, 29. Mai 2007 at 6:30

Und stellt sich somit ein weiteres Mal über uns, das Volk. Welches laut dem demokratischen Grundgedanken, doch eigentlich Seite an Seite mit unseren Politikern stehen sollte oder?

Der Bundestag hat am heutigen 25. Mai 2007 das Gesetz zum Verbot von
Computersicherheitswerkzeugen unverändert verabschiedet. Der neue
Paragraf im Strafgesetzbuch soll Computerkriminalität bekämpfen. Der
Chaos Computer Club (CCC) kritisiert das neue Gesetz, weil damit die
Arbeit von Administratoren und Sicheheitsexperten massiv behindert wird.

Wie aus dem Artikel bei Golem.de hervorgeht, handelte der Bundestag damit nicht nur gegen die Vorwürfe des CCC, der Experten aus Wissenschaft und Praxis, sondern auch gegen die des Bundesrates. Das ist ja eigentlich schon einmal eine Meldung für sich :)

Interessant wird es aber, wenn man die – hoffentlich noch nicht in Vergessenheit geratenen – Meldungen über Online-Durchsuchungen seitens der Polizei hinzu zieht.
Denn wer glaubt, das die Regierung/Polizei diese Werkzeuge nicht benutzen darf, nur wenn es das Volk nicht darf?
Der Sprecher des Chaos Computer Club bringt genau das auf den Punkt:

„Das Verbot des Besitzes von Computersicherheitswerkzeugen öffnet
auch dem Einsatz des Bundestrojaners Tür und Tor. Industrie und Bürgern
wird systematisch die Möglichkeit genommen, ihre Systeme adäquat auf
Sicherheit zu überprüfen. Dieses Verbot gefährdet die Sicherheit des
IT-Standorts Deutschland.“

Und wie kann ich wissen, ob mein System sicher ist, wenn ich es nicht einer simulierten Gefahr aussetze?

Edit: Interessant mit Sicherheit auch die Reaktionen auf das Gesetz, nachvollziehbar anhand der Trackbacks zu dem Artikel.

Britisches Innenministerium arbeitet an der Spitzelgesellschaft

In ausgedacht, ausgegraben on Mittwoch, 23. Mai 2007 at 10:53

Schätze mal, dazu muss ich nicht viel schreiben. Erst kam der kalte Schauer über den Rücken, dann die Assoziation zu George Orwells 1984 und dann die verblüffende Erkenntnis, dass das Buch ebenfalls in einer fiktiven englischen Welt spielt.

Und es fällt auch wirklich nicht schwer, Artikel über das Thema im Internet zu finden. 3sat berichtet über die Videoüberwachung in England, wo 85% aller Innenstädte überwacht werden und man sich kaum mehr in der Öffentlichkeit bewegen kann, ohne Videospuren zu hinterlassen. Die Zeit stellt fest, das Big Brother ein Brite ist, Stefans Blog hat ebenfalls ein paar Meldungen zu bieten, Sozialbetrüger sollen mit Hilfe eines Lügendetektors entlarvt werden und der tazblog hält seine Leser dazu an, nicht gegen zukünftige Gesetze zu verstoßen.

Microsofts Brave New World

In ausgedacht, ausgegraben on Mittwoch, 23. Mai 2007 at 10:33

Unter dem Titel „A Brave New World of Computing“ hat Microsoft auf der WinHEC einige futuristische PC-Designs vorgestellt, die von Teilnehmern des Wettbewerbs „Next-Gen PC Design“ entwickelt wurden.

Interessant dabei sind natürlich die Entwürfe, in denen enorm viel Kreativität steckt und die so einen ganz anderen Weg gehen, das es nicht nur faszinierend ist, sie sich vorzustellen, sondern man sogar beginnt, sich eine Welt vorzustellen, in der Computer … eben nicht mehr wie Computer von heute aussehen.

Lutscher

In ausgegraben, ausgelacht on Montag, 21. Mai 2007 at 1:26

Three guys die and go to hell.

When they arrive the devil informs them that he is going to remove their penises.

„Oh, how are you going to do it“, asks one of the guys.

„Whatever your fathers jobs were, that’s how I’ll remove them“ says the devil.

So he calls over the first guy „Your father was a lumberjack… So I’ll cut it off with a saw“

To the second guy he says „Your father was a blacksmith… So I’m going to burn it off“

As he calls the third guy over he notices he’s smiling.

„Why are you smiling, you just watched me remove your friends penises“ says the devil.

„I know“ replies the man „but my father was a popsicle maker“

Verliebt! Damien Rice – 9 Crimes

In ausgegraben, ausgelauscht on Montag, 14. Mai 2007 at 11:16

Meine Güte, das haut um. Das Gefühl hatte ich glaube das letzte Mal bei Michael Andrews’ Mad World.
Keine Worte, nur hören und schauen. Aber lieber hören :)

P.S. Hab mir das Video auch grad angeschaut. Tut ebenfalls weh ;) Unbedingt mir nachmachen…

Mamas Sprüche noch im Ohr?

In ausgegraben, ausgelacht on Montag, 14. Mai 2007 at 6:34

Wer gestern zum Muttertag seine Mama besucht hat, dem wird der ein oder andere typische Mama-Spruch bestimmt noch in den Ohren klingeln. Für alle anderen, die das verpassen mussten, gibts hier ein paar Gratis:

Fräuleinchen, komm mal hier her.
Wer nicht hören will, muss fühlen.
Wenn ich das darf, heißt das noch lange nicht, dass du das auch darfst.
Von dem kannste dir mal ne Scheibe abschneiden.
Zieh nicht immer solche Grimassen, sonst bleibt das Gesicht so.
Du wirst dich noch an meine Worte erinnern.

Mehr hier und hier.

Hebt eure Arme, damit ich euch zählen kann

In ausgedacht, ausgegraben on Samstag, 12. Mai 2007 at 11:02

Die Bundesregierung hält also noch immer fest an den Plänen für eine Volkszählung im Jahr 2011. Vermutlich nicht ganz ohne Druck, denn in diesem Jahr findet eine EU-weite Zensusrunde statt. Mal sehen, wie das aussieht, wenn Deutschland in der zweiten Jahreshälfte nicht mehr den Vorsitz im EU-Rat hat :)

Nein, das war ein Scherz. Ich finde das schon spannend, da ich aus einem meiner Seminare weiß, was für ein immenser Aufwand so ein registergestützter Zensus ist. Die letzte Zählung fand in Deutschland im Jahr 1987 statt und damals gab es zwar gute Ergebnisse aber auch eine riesige Diskussion um den Datenschutz.
Das wird beim nächsten Mal nicht besser werden, aber aktuelle Daten einer Volkszählung sind in so vielen Bereichen von immenser Wichtigkeit, dass die Durchführung nicht an Einwänden von außen scheitern sollte.

Den momentanen Vorschlag des Open-Access-Prinzips finde ich übrigens sehr löblich – die Ergebnisse sollen jedermann frei und kostenlos zugänglich sein. Das Aktionsbündnis
„Urheberrecht für Bildung und Wissenschaft“ hatte zwar den Bundesrat am
gestrigen Donnerstag noch aufgefordert, weiterhin die wissenschaftliche
Informationsversorgung als öffentliche Aufgabe anzusehen und nicht der
Verlagswirtschaft zu überlassen (heise.de) aber ich denke dennoch, dass die Ergebnisse öffentlich verlegt werden sollten. Daraus resultierende Analysen und Auswertungen können ja schließlich davon abgesehen wissenschaftlich verlegt werden.

Ach übrigens, den Artikel auf Heise.de kann man sich auch vorlesen  lassen (siehe Link rechts neben der Überschrift)! Unbedingt mal ausprobieren

USA stehen auf Fingerabdrücke

In ausgegraben on Donnerstag, 10. Mai 2007 at 12:05

Zwei Meldungen aus verschiedenen Quellen sind mir heute unter die Augen geraten:

Der Veräußerung gebrauchter Sachen an Gebrauchtwarenhändler und Pfandleiher wird in einigen US-Staaten zu einer höchst bürokratischen Angelegenheit. In Utah und Florida sind bereits Gesetze in Kraft, die den Händlern vorschreiben, bei der Annahme von gebrauchten Waren nicht nur allerlei Daten aufzuzeichnen und der Behörde zu übermitteln.
Sondern sie müssen sogar die Fingerabdrücke ihrer Kunden nehmen. Zwei weitere US-Staaten, Rhode Island und Wisconsin, bereiten ähnliche Gesetze vor. Als Ziel der Maßnahmen wird die Eindämmung des Handels gestohlener Waren angeführt. Insbesondere Händler gebrauchter Musik- und Videoaufzeichnungen sind über die neuen Vorschriften verärgert …
heise.de

Mehrere US-Bundesstaaten haben neue Gesetze verabschiedet, die den Handel mit gebrauchten Musik-CDs deutlich erschweren, berichtet das Fachmagazin Billboard.
In Florida müssen Händler von CD-Verkäufern nicht nur einen
Fingerabdruck nehmen und eine Ausweiskopie anfertigen, sie dürfen die
CDs auch nicht mehr bar bezahlen.
golem.de

Ist ja bereits hinlänglich bekannt, dass die USA gerne über jeden ihrer Bürger (und auch Nichtbürger) bescheid weiß. Aber jetzt sind sie ganz clever, indem sie auch Nichtmitarbeiter der Regierung dazu benutzen, Informationen über ihre Mitmenschen zu sammeln.
Ach, was würden wir nur ohne die USA machen. :)

Free Hugs Campaign

In ausgegraben, ausgeguckt on Mittwoch, 9. Mai 2007 at 2:21

Internetabstinenz und Neuigkeiten

In ausgedacht, ausgegraben on Freitag, 27. April 2007 at 11:01

Immernoch wird meine neue Wohnung – und nicht zuletzt auch mein Hausverwalter, denn der muss alles ausbaden – von Internetproblemen gebeutelt.

Die Woche über muss ich also auf den CIP Pool der Uni zurück greifen. Aber das geht schonmal – sieht man gut an diesem Post hier

Ach ja, gerade gelesen: Irfan View wurde vor Kurzem in einer neuen Version – 4.00 – released. Das ist mein persönlicher Downloadtip. Irfan View nutze ich schon sehr lange als Bildbetrachter und er ist sehr schnell, komfortabel und versteht eine Unmenge an Formaten.
P.S.: das deutsche Sprachfile muss nicht herunter geladen werden, ist im Programm bereits drin.

Powered by ScribeFire.

Ich weiß, wer du bist … und jetzt auch, was du gerade machst

In ausgedacht, ausgegraben, ausgelesen on Montag, 23. April 2007 at 5:21

Na das ist doch mal wieder ein toller „Service“, den die Deutschen da gerade entdecken und der nach amerikanischem Vorbild zu uns herüber geschwappt kommt.
Angelehnt an den amerikanischen Dienst „Twitter“ kann man über diese und ähnliche Seiten seinem Freundeskreis mitteilen, was man gerade so tut. Das Wort „Freundeskreis“ stammt dabei aus dem Golem.de-Artikel und ist meiner Meinung nach nicht ganz allumfassend.
Für findige User, Hacker oder Regierungsangestellte ist es inzwischen kaum ein Problem, die Identität eines Menschen über das Internet aufzudecken und einige – auch persönliche – Informationen über ihn zusammeln. Dazu gehört nicht nur Lebenslauf, Kauf- oder Surfgewohnheiten sondern jetzt auch der momentane Aufenthaltsort und die momentane Beschäftigung. Aktueller und umfassender gehts ja wohl nur noch mit einer persönlichen Webcam, die das Leben jedes einzelnen in Echtzeit ins Internet überträgt.
Es dauert vielleicht noch einen Moment, bis die Stimmen der Datenschützer laut genug werden, das die Benutzerzahlen wieder zurück gehen, doch im Moment ist dre Trend erstmal voll im Kommen.

An verschiedenen Stellen fragt man sich übrigens noch, welchen Nutzwert diese Dienste aufweisen. Nunja, einer ist ja oben angeschnitten, wenn auch zwischen den Zeilen. Der andere ergibt sich ganz klar aus dem untenstehenden Screenshot. SCHON IMMER hat man auf einen Dienst wie frazr gewartet, soviel dürfte jetzt wohl klar sein.

Regierung beschließt Vorratsdatenspeicherung

In ausgegraben on Freitag, 20. April 2007 at 9:53

Kurz, bevor ich ins Wochenende gehe, hier vielleicht noch eine Meldung, die jeder gelesen haben sollte:

Das Bundeskabinett hat heute einen Gesetzentwurf zur
Vorratsdatenspeicherung beschlossen. Während das
Bundesjustizministerium die neuen Regelungen als verbesserten
Rechtsschutz der Betroffenen darstellt, sehen Datenschützer in der
vorsorglichen Speicherung aller Verbindungsdaten eine Verletzung des
Grundgesetzes. Einige Mitglieder, Mandatsträger und Untergliederungen
von SPD, CDU und CSU sprechen sich derweil gegen die „drohende Zwangsspeicherung des
Telekommunikationsverhaltens der gesamten Bevölkerung“
aus.

Gefunden auf golem.de

One use only

In ausgegraben, ausgelacht on Samstag, 14. April 2007 at 7:27

Diese Gummiente kann man tatsächlich nur einmal benutzen….

Cyborg Name Decoder

In ausgegraben, ausgelacht on Donnerstag, 12. April 2007 at 9:01

Das ist eine wirklich witzige Sache: der Cyborg Name Decoder „decodiert“ euren Namen und gibt ihn in Langform aus. Beispiel: C.P.U. = Central Processing Unit


Mechanical Artificial Repair and Infiltration Organism

Get Your Cyborg Name

„Infiltration Organism“ – Das gefällt mir

Betatest: Age of Conan

In ausgegraben, ausgespielt on Sonntag, 8. April 2007 at 12:34

Zu viel mehr als nur Bilder posten komme ich hier im GlassBlog fast gar nicht mehr  Aber diesmal soll es kein Bild sind. Zumindest kein unbewegliches….

Mit dem Golem.de Newsletter kam heute die Neuigkeit über die Betatestanmeldung für das kommende MMORPG Age of Conan herein geflattert. Allzuviel weiß ich noch nicht drüber, aber einige Sachen klingen spannend genug, um mal die Nase rein zu stecken. Herr der Ringe Online ist ja noch nicht da und Vanguard hat sich nicht als der Überflieger schlechthin erwiesen.

Also wer es sich ebenfalls anschauen möchte, hier gehts zur Anmeldung für den Betatest. Oder halt, nein macht das lieber nicht, dann sind die Chancen höher, das ich einen Account bekomme

gerngesehen: A Moment Suspend in Time

In ausgegraben, ausgeguckt on Donnerstag, 29. März 2007 at 12:16

Die Stimmung ist auf dem Bild einfach fantastisch eingefangen, ich selbst weiß, wie schwer das ist. Unbedingt auch die anderen Bilder von *angelreich anschauen!

Daniel Lee: Manimals

In ausgegraben on Mittwoch, 28. März 2007 at 1:48

Using Photoshop software to combine human portraits with animal features, Lee creates composite digital images that are startlingly lifelike. Through image editing tools make such overt manipulation possible, they also allow subtle yet powerful adjustments that are completely invisible to the viewer..

gerngesehen: Eglantine

In ausgegraben, ausgeguckt on Sonntag, 25. März 2007 at 6:16

gerngesurft: NS-5: Was werden sie mit ihrem tun?

In ausgegraben, ausgeguckt on Sonntag, 18. März 2007 at 6:16

Und schon wieder bin ich auf eine Seite gestoßen, die ich euch keineswegs entgehen lassen will. Diesmal handelt es sich sogar um eine „besondere“ Seite, denn hier wird ein Produkt beworben, das es so eigentlich noch (?) gar nicht gibt: der Nexus NS-5, die Revolution der Robotertechnik … im Film I, Robot.

Auf dieser Seite jedoch wird er beworben, als könne man ihn sich kaufen. Schickes Konzept, noch schickere Website :)

gerngesehn: ~correiae

In ausgegraben, ausgeguckt on Donnerstag, 15. März 2007 at 11:51

Diesmal bei gerngesehn nicht nur ein einzelnes Bild, sondern eine ganze Bildergalerie. Vom deviantart.com Mitglied ~correiae. SChon im Überblick (wie unten auf dem Screenshot zu sehen) scheinen die Bilder Blicke zu gewähren in eine Welt, die seltsam fremd und verlassen scheint. Aber jedes von ihnen präsentiert eine Atmosphäre, die weitab liegt von Kälte und Statik.

gerngesurft: Bearfootfilms.com

In ausgegraben, ausgeguckt on Donnerstag, 15. März 2007 at 11:28

Bisher hab ich Links zu schön gemachten Seiten nur in den Lesezeichen gesammelt und sie dort vergammeln lassen, aber ich denke, es wird auch mal zeit, wirklich sehenswerte Seiten weiterzuempfehlen.

Bearfootfilms.com soll hier einen würdigen Anfang machen. Diese Flashseite ist wirklich professionell gemacht und bringt eine Menge Ideen in ein stimmiges Ganzes. Sollte man tatsächlich gesehen haben.

Computerfreaks fürs TV gesucht

In ausgedacht, ausgegraben, ausgespielt on Donnerstag, 8. Februar 2007 at 1:29

So lautet die Überschrift dieser Meldung auf PC-WELT.de. Danach sollen sich Computerspieler zwischen 20 und 35 Jahren melden, die „die dem allgemeinen Klischee entsprechen: die letzte Rasur ist Wochen her, der Klamottenstil ausbaufähig und eine neue Frisur schon lange überfällig …“ In der Sendung sollen sie dann „professionell gecoacht und gestylt werden“.

Ja genau meldet euch da! Immer hin ins Fernsehen, die Propagandamaschine Nummer 1, denn dort kriegt der Zuschauer wenigstens genau das was er will: seine Vorurteile bestätigt bekommen. Zeigt ihnen, wie wir Computerspieler wirklich sind: Verlebt, zurückgezogen, ungepflegt, menschenscheu mit fremdartigem Vokabular und unfähig, auf unseren Körper zu achten oder soziale Kontakte zu knüpfen.

Ah ja genau, und wenn ihr den Fragebogen für die Sendung ausfüllt, schreibt darum bitte nicht hin das ihr eine Freundin oder gar reale Freunde habt – sonst werdet ihr nicht genommen :P

Hiphop – die Musik zum Kampf

In ausgegraben, ausgespielt on Dienstag, 6. Februar 2007 at 2:04

29 verschiedene Künstler tragen zum Soundtrack des Konsolenspiels „Def Jam: Icon“ bei und erfüllen so den Hiphop-Lifestyle des Spiels mit Leben. In der News auf dhl.net wird das so beschrieben:

Dank des in allen Bereichen des Spiels spürbaren Hiphop-Lifestyles und der Musik erwarten den Spieler in Def Jam: Icon Straßenkämpfe, die zu den Beats der Musik ausgetragen werden. Die Musik bestimmt an allen Schauplätzen das Kampfgeschehen und den Weg zum Sieg.
[...] der dem Spieler den Import beliebiger MP3-Dateien in das Spiel ermöglicht. [...] Dank dieser Option kann der Spieler im Takt seiner Lieblingssongs gegen andere Kämpfer antreten.[...]

Also ich habe nichts gegen die News, die kann ja nichts anderes als berichten, aber ist es denn ratsam, diesen Musikstil so stark mit dem Thema Kampf zu verbinden? Ist Hiphop das wirklich? Natürlich sind Konsolenspiele für eine Zielgruppe gemacht, die deutlich unter 18 Jahren liegt und auch Hiphop spricht meist genau diese Altersgruppe an. Folgliche erscheint es mir wie ein – sicherlich wirkungsvoller – Versuch, das zu verbinden, was am meisten Geld bringt. Aber dazu moralische Grenzen herabzusetzen?

The Passenger

In ausgegraben, ausgeguckt on Montag, 5. Februar 2007 at 2:27

auf deviantart hab ich ein Bild gefunden, das mir gut gefiel, doch dann las ich die Beschreibung dazu…

I was walking around at the trainstation in Aarhus, Denmark, looking through the windows of the trains when I saw a man with a foreign look, sitting there, staring out the window. I was about to put my camera to my eye when he suddenly looked at me, and I turned around and walked a bit away.

I looked at the train departure time, and it said 4:17. It was 4:15.

I quickly found out which way the train was going, and got a couple of carts ahead and waited.

Suddenly, the whistle blew, and the carts began moving. I set my focuspoint to the far left, put the camera to my eye and waited for one particular face to move into the frame.

That face.

Riesenpublisher frisst Innovation

In ausgedacht, ausgegraben on Donnerstag, 1. Februar 2007 at 6:22

Na das ist doch mal wieder eine fast schon erwartete Meldung: Phenomic, das Entwicklerstudio von SpellForce wurde von (oh wunder!) EA gekauft. Da die Rechte aber weiterhin bei JoWood, dem Publisher liegen, stehen die Chancen für eine Fortsetzung schlecht.

SpellForce war schon seit dem ersten der beiden Teile eines der erfolgreichsten und innovativsten deutschen Spiele, das erstaunlich die Grätsche zwischen Rollenspiel und Strategiespiel geschafft hat. Gut, für die deutsche Spieleindustrie. Und schlecht für den amerikanischen Platzhirsch EA. Der hat davon Wind bekommen und ist inzwischen mächtig genug um alle Konkurrenten aufzukaufen.

Dagegen hab ich nichts von Natur aus, denn man sollte meinen, das ein so großer Publisher genug Rückhalt gibt um ein wirklich kreatives Klima zu finanzieren. Doch was kommt von EA seit Jahren? Fortsetzung um Fortsetzung. Das ist wohl auch der Grund, warum JoWood die Rechte behalten will. Und traurig von EA, das sie so auf Profit ausgerichtet sind und nicht auf Qualität.

Hm irgendwie erinnert mich das an eine beliebte Hollywood-Masche – im Auslands gibts einen erfolgreichen Film? Hm, ok, machen wir das auch! (Mission Possible – Remake von Kletter Ida, Freeze - Remake von Nightwatch, Vanilla Sky – Remake von Abre los Ojos, undundund)

I’d like to buy Windows Vista

In ausgegraben, ausgelacht on Mittwoch, 31. Januar 2007 at 4:37