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Archiv für die Kategorie ‘ausgeguckt’

Seltsamer Zufall?

In ausgeguckt, ausgehört on Donnerstag, 22. Oktober 2009 at 5:41

Gerade habe ich den Film Smokin’ Aces geschaut. Ich weiß, nicht gerade neu, aber mir ist er halt eben erst unter die Augen gekommen. Seltsamerweise ist mir an 2 oder 3 Stellen im Film der Gedanke an ein Lied gekommen, das an den jeweiligen Stellen gut gepasst hätte.

Ich erinnerte mich an ein Lied aus dem Film Requiem for a dream – ein sehr drastischer Drogen-Film mit einem, wie ich finde, einmaligen Soundtrack. Dummerweise fiel mir der Komponist nicht mehr ein, aber die Melodie steckt fest in meinem Kopf und dürften wohl die meisten Film-Fans schon einmal gehört haben. Es handelt sich um Lux Aeterna, gespielt vom Kronos Quartett.
Was eigentlich seltsam ist, denn der Film ähnelt nicht wirklich Requiem for a dream. Er versucht vielmehr eine Mischung aus cooler Action, freakigen Charakteren und cleveren Wendungen zu sein. Eine Kreuzung aus Shoot ‘em Up und den Ocean’s-Filmen.

Gerade die End-Sequenz von Smokin’ Aces ist jedoch so geschnitten, dass sie fantastisch mit Lux Aeterna harmonieren würde. Was ich dann im Abspann sah, sorgte dann doch für einen kleinen Moment des Schocks. „Music by Clint Mansell“. Also dem Mann, der Lux Aeterna für Requiem for a dream geschrieben hat.

Creepy, huh?

Nine Inch Nails: Hurt

In ausgeguckt, ausgehört on Samstag, 17. Oktober 2009 at 9:47

Einfach, weils einer der stärksten Songs überhaupt ist…

Jenen, die nicht wissen, was sie erwartet sei gesagt, dass das Video einige drastische Bilder enthält.

Was uns entgangen ist: people of walmart

In ausgegraben, ausgeguckt, ausgelacht on Montag, 12. Oktober 2009 at 5:48

Besonders hatte es die amerikanische Supermarkt-Kette Wal-Mart in Deutschland nicht gerade. Mitte der 90er-Jahre versuchte der Konzern, in Deutschland Fuß zu fassen, was ihm jedoch nie so richtig gelang. Man fuhr nur Verluste ein und verkaufte schließlich die Filialen an andere Unternehmen. Das mag zum einen daran liegen, dass sich Wal-Mart nie auf den deutschen Markt einstellen konnte, zum anderen aber auch vielleicht an der anhaltenden Kritik an dem Unternehmen.

So wird Wal-Mart dauerhaft vorgeworfen, das nicht allzu ausgeklügelte amerikanische Arbeitsrecht in jeder möglichen Form auszunutzen. Meist in schlechter.

Gut oder schlecht? Schließlich werden dadurch so etwas nicht in dieser Form haben:

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Sexy Web: Schicke Flash-Seiten von templatemonster.com

In ausgegraben, ausgeguckt on Freitag, 9. Oktober 2009 at 3:09

Ich finde, am meisten Spaß macht das Web immer noch durch die Präsentation von Flash-Inhalten. Das macht die Seite lebendiger, interaktiver und sehenswerter. Natürlich sind viele Flash-Seiten nicht wirklich benutzbar oder viel zu aufwändig. Darum will ich mich in diesem Artikel aber mal nicht scheren, sondern einfach mal ein paar Seiten zusammen tragen, die einfach schick anzusehen sind.

monster

Verirrt habe ich mich dabei auf die Seite Templatemonster.com, die eine unglaublich große Anzahl an Templates für Webseiten liefert und dabei auch ziemlich ansehnliche darunter sind. Ich will auch gleich vorweg nehmen: unter den Beispielen ist keines für umsonst ;)

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Guck dir deine Musik an – mit Samurize

In ausgebastelt, ausgeguckt on Montag, 21. September 2009 at 12:37

Seit Windows 7 kann man die Widgets, die unter Vista noch in der Sidebar ihr Dasein fristeten frei auf dem Desktop platzieren. Das bewog mich dazu, sie mal wieder auszuprobieren, da ich die Anzeige von Systeminformationen sehr nützlich finde, mich aber störte, dass unter Vista immer der Platz an der Seite des Bildschirms gebraucht wurde.

Etwas, das mich an den Widgets immer noch nervt: es gibt zwar eine große Anzahl von diesen Minianwendungen, doch packt man sich vier oder fünf zusammen, sieht das Ganze kunterbunt aus und die wenigsten passen zueinander. So bin ich schließlich (wieder) bei Samurize gelandet, das ressourcenschonender ist und für das viele Konfigurationen existieren, die zueinander stimmig zusammengestellt wurden.

Jetzt wollte ich ein paar schicke heraussuchen und einen Artikel dazu schreiben, doch die Anzahl der „Configs“ ist fast unüberschaubar und wenige funktionieren komplett, da die meisten an die Systeme angepasst sind, auf denen sie erstellt wurden. So benötigt man z.T. viele Zusatzprogramme, die den Rechner überwachen und deren Daten ausgelesen werden. Das wiederum stört mich, da es Ressourcen kostet.

Darum gibt es heute zwar doch einen kurzen Artikel zu Samurize, allerdings in abgespeckter Version.

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Die Unsterblichen II – Der Antagonist. Produktionstagebuch, Teil 9

In ausgedacht, ausgeguckt, ausgelesen on Freitag, 18. September 2009 at 12:41

Ja, ich weiß, seit ein paar Tagen nichts neues hier…
Aber auch wenn ich GlassBlog-abstinent war, war ich nicht ganz untätig. Am Mittwoch habe ich meine letzte Soziologie-Prüfung abgelegt und mein Studium in dem Fach beendet! *juchhu*

Irgendwie dauert es aber noch mit der Freude bei mir – im Moment überwiegt die Überraschung, das endlich hinter mir zu haben. Nun fehlt nur noch der Abschluss in Germanistik; sprich: Magisterarbeit, Klausuren und mündliche Prüfung.

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Aber auch hier habe ich Neues zu bieten: Ich habe mir mal wieder ein Herz gefasst und anlässlich der wiederaufgenommenen Arbeit am Unsterblichen-Film frische Einträge für das Produktionstagebuch verfasst.
Die ersten Teile des Produktionstagebuchs umfassten im Wesentlichen die Tage des Drehs, in den aktuellen Teilen geht es um die Nachproduktion und alles, was noch so kommt.

Also endlich wieder Neuigkeiten zu meinem Film-Projekt. Den 9. Teil findet ihr gleich hier im Blog, alle weiteren (und bisherigen) findet ihr hier.

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Zweisprachige Broschüre soll türkischstämmigen Deutschen Lust aufs Wählen machen

In ausgegraben, ausgeguckt on Sonntag, 13. September 2009 at 1:48

Was sagen eigentlich Deutschlands Einwohner mit Migrationshintergrund zur anstehenden Wahl? Was sagen eigentlich die Parteien zu Deutschlands Einwohnern mit Migrationshintergrund? Weiß keiner? Spielt zahlenmässig keine Rolle? Sehe ich nicht so…

Ich hatte mal ein Seminar über politische Inklusion. Im Groben geht es darum, dass sich der Staat um alle Menschen kümmern muss, die in Deutschland leben. Sie werden politisch inkludiert – nicht zuletzt über staatliche Fürsorgeleistungen. Passiv also. Darum sollten sie meiner Meinung nach auch die Möglichkeit haben, sich aktiv zu inkludieren und wählen zu gehen.

[an dieser Stelle wollte ich ein Bild von einer Art Wahlplakat auf türkisch einfügen, gibt man jedoch "wahl plakat türkisch" in die Google-Bildsuche ein, erhält man jede Menge Treffer der Grauen Panther, der NPD, der ÖVP oder der DVU. Also kein Bild an dieser Stelle...]

8,2% ist der Anteil von Menschen mit Migrationshintergrund in Deutschland (Stand: 2008). Keine ganz unerhebliche Zahl und bei zum Beispiel rund 700.000 türkischstämmigen Deutschen kommt sicherlich auch eine Zahl an Menschen zusammen, die auch etwas zur Politik in Deutschland zu sagen haben.

Die Bundeszentrale für Politische Bildung hat nun eine zweisprachige Broschüre für oben genannte Gruppe herausgebracht, um ihnen Lust aufs Wählen zu machen [Video]. Ich finde es eine gute Sache. Denn: noch immer ist die Abneigung gegen Nicht-Deutsche in unserem Land viel zu hoch und ich plädiere dafür, dass Menschen mit Migrationshintergrund vor allem kulturell viel stärker in die Öffentlichkeit gelangen sollten.
Wir wissen zu wenig voneinander und haben daher zu wenig Verständnis füreinander. Würden mehr Zuwanderer oder in deutschstämmige Menschen mit Migrationshintergrund wählen gehen, könnten sie sich meiner Meinung nach selbst ins richtige Licht der Öffentlichkeit rücken.

Geht Wählen :)

Semantisches Datendesign für das Browsen der Zukunft

In ausgegraben, ausgeguckt on Montag, 31. August 2009 at 2:34

Filme, wissenschaftliche Aufsätze und träumerische Blogeinträge zeigen uns zuweilen, wo die Browser-Entwicklung hingeht. Interessant dabei ist, dass hier – wie auch bei Betriebssystemen – meist einige Gemeinsamkeiten zu beobachten sind. Die augefälligste: weg vom strukturellen Datendesign hin zum semantischen Zugriff auf Daten.

Anders gesagt: es soll nicht mehr notwendig sein, zu wissen, wie man etwas machen möchte, sondern nur noch, was man machen möchte. So ermöglicht eine semantische Struktur über Meta-Informationen von Daten, dass man sich nicht erst überlegen muss, was für eine Datei oder Webseite es ist, die man aufrufen möchte, dann das entsprechende Programm heraus sucht und schließlich die Datei oder Webseite öffnet. Stattdessen sucht man sich einfach das Objekt heraus, mit dem man arbeiten will und das System macht den Rest.

So tritt Betriebssystem, Programm oder Plattform in den Hintergrund und die Daten selbst erhalten die größtmögliche Aufmerksamkeit. In Bezug auf Browser gibt es schon konkrete Konzeptstudien wie zum Beispiel das Aurora-Projekt. Dieses zeigt schon sehr deutlich, wie barrierefreies Arbeiten mit dem Web möglich sein könnte.

Im folgenden lasse ich die Bilder und die Entwickler selbst sprechen und verlinke ein paar Videos, die sicherlich sehenswert sind und das oben angesprochene Konzept viel deutlicher darstellen können.

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Siegfried: eine (Space-)Opera

In ausgegraben, ausgeguckt on Donnerstag, 20. August 2009 at 9:29

Zumindest könnte man das glauben, wenn man sich die Inszenierung ansieht, die auf dem untenstehenden Video verlinkt ist. Es handelt sich dabei um eine Aufführung im spanischen Valencia vom Juni 2008.

Im Prinzip handelt es sich bei der Inszenierung um eine Bühne, ein paar wenige Aufbauten und vor allem einer Menge Leinwände. Angesteuert werden diese von 14 Projektoren, die insgesamt rund 5 Stunden Videomaterial auf die hintere Seite der Bühne projiziert. Und das hat beeindruckende Effekte zur Folge:

Als ich das Video gesehen habe, dachte ich: hm, vielleicht die Oper der Zukunft…
Ich meine, ist doch ziemlich nachvollziehbar, denn es handelt sich um eine zunehmende Verschmelzung von Technik und Handwerk. Perfekt aufeinander abgestimmt und mit Musik vereint.

Ich hätte es mir jedenfalls gern angesehen.

Ah ja: Manchen wird aufgefallen sein, dass ich in den letzten paar Tagen hier nicht regelmässig geschrieben habe. Grund dafür ist… noch geheim ;)

Wahlplakate „in the Mix“ – eine angenommene Herausforderung?

In ausgegraben, ausgeguckt, ausgelacht on Montag, 17. August 2009 at 11:58

Während da draußen multimedial der Wahlkampf für die Bundestagswahl tobt, beschäftigt sich die Netzwelt in den letzten Tagen sehr gern mit den entsprechenden Wahlplakaten der Parteien. Ein bestimmtes Plakat hat dabei schon für jede Menge Aufsehen gesorgt.

Dazu muss eigentlich nichts mehr gesagt werden, Aufreger gab es dazu schon genug. Bei einer kurzen Recherche stieß ich aber auf Vera Lengsfelds Homepage, auf der ein Zitat prangt, das mich nun doch leicht verwirrte:

Freiheit und Fairness statt Gleichheit und Gerechtigkeit

Hm, vier nette Worte, aber irgendwie passen sie für mich in der Reihenfolge nicht so recht zusammen. Aber genau dieses Empfinden scheinen auch viele andere im Netz zu haben und so wurde es dieser Tage zu einer Art Trendsport, den Spieß herum und die Wörter der Politiker herum zu drehen.

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Luftiges Windows: Visual Style „No Borders“ vorgestellt

In ausgebastelt, ausgeguckt on Mittwoch, 12. August 2009 at 4:59

Vor einer Weile habe ich ein paar Visual-Styles für Windows Vista vorgestellt. Einer war nicht dabei und ist ausgerechnet der, welcher mir momentan am Meisten zusagt.

Im Folgenden sei der Visual-Style „No Borders“ an Hand von ein paar Bildern kurz vorgestellt.

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Pralinenschachtel für Vista-Nutzer: eine Auswahl an alternativen Themes

In ausgebastelt, ausgegraben, ausgeguckt on Freitag, 31. Juli 2009 at 6:32

Nachdem ich gestern ein Tutorial geschrieben habe, wie man Windows Vista alternative Themes verpasst, möchte ich heute ein paar Vorschläge zu einer Auswahl von Visual Styles machen.

kompass Read the rest of this entry »

Gesichts-OP: Windows Vista ohne aktive Zusatzprogramme ein anderes Aussehen verleihen

In ausgebastelt, ausgedacht, ausgeguckt on Donnerstag, 30. Juli 2009 at 8:00

Wie vor kurzem schon geschrieben, neige ich immer wieder dazu, das Erscheinungsbild verschiedener Anwendungen zu ändern, sofern sich dieses auch ändern lässt. Vorrangig handelt es sich dabei um Windows Vista (vorher XP), Winamp und natürlich Firefox (wie nach den letzten Artikeln hier deutlich geworden sein dürfte ^^). Gelegentlich aber auch alle andern Programme, die über eine Skin-Engine verfügen (Miranda, VLC, Thunderbird, …).

windows-vista-personalize-icon

Heute möchte ich den Weg in Richtung Windows Vista einschlagen. Aufgrund meiner letzten Experimente mit Firefox äußert sich nämlich auch der Wunsch, das Betriebssystem an den Browser-Look anzupassen. Read the rest of this entry »

Highspeed-Fotografie: pfeilschnell und doch gestochen scharf

In ausgegraben, ausgeguckt on Donnerstag, 23. Juli 2009 at 10:46

Die Bandbreite der Künstler auf Deviantart.com ist verdammt groß, ohne Frage. Und so finden sich hier und da manchmal auch außergewöhnliche Bilder aus dem außergewöhnlichen Alltag außergewöhnlicher Menschen.

Okay, ziemlich dick aufgetragen mit dem Satz gerade und anhand des untenstehenden Bildes mag das etwas übertrieben klingen, doch beschäftigt man sich ein paar Minuten mehr mit so etwas, stellt sich gewiss eine Art Faszination ein. Die Rede ist von Highspeed-Aufnahmen.

Zwischenablage03

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Augenweide: Crysis goes Fotorealismus

In ausgegraben, ausgeguckt, ausgespielt on Donnerstag, 23. Juli 2009 at 12:42

Vor einer ganzen Weile habe ich schon einmal einen Artikel über Grafikverbesserungen des Spiels „Crysis“ geschrieben (dummerweise sind die dazugehörigen Bilder nicht mehr auffindbar). Anscheinend findet das Thema auch nie so wirklich ein Ende; der Shooter aus ursprünglich deutschen Landen macht nach wie vor mit seiner No.1-Technik  von sich reden. Im folgenden berichte ich über ein paar Screenshots der neuen Crysis2-Engine, die wirklich absolut sehenswert sind.

2j935 Read the rest of this entry »

Schwarz/Weiss-Trip und Slideshow-Galerien

In ausgebastelt, ausgegraben, ausgeguckt on Sonntag, 19. Juli 2009 at 1:17

Wenn ich an meinen Fotos arbeite und mich ein besonderer Stil erwischt hat, endet es meist darin, dass ich eine ganze Serie von Bildern bearbeite. Natürlich würde ich die hier auch gern alle zeigen, doch einfach untereinander gepostet, hat man die Bilder zwar schon groß und für sich alleine, der Artikel nimmt am Ende aber auch ziemlich viel Platz ein.

Im folgenden teste ich zwei Anbieter von Slideshow-Galerien, deren Scripte sich in eigene Seiten, bzw. hier in WordPress einbauen lassen. Dazu benutze ich als Beispiele einige neue Schwarz/Weiss-Bilder, die ich bearbeitet habe.

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Frische Naturbilder aus Sommerrichtung

In ausgebastelt, ausgedacht, ausgeguckt on Freitag, 17. Juli 2009 at 10:57

Für diesen Eintrag und den Inhalt gibt es 3 Gründe:

  • Internet mal wieder so langsam, dass nur geduldiges Surfen möglich ist
  • die Lust, endlich wieder an ein paar Bildern zu arbeiten
  • der Wunsch nach ein paar sommerlichen Bildern nach einem Aufenthalt im Park

Und hier nun, was dabei heraus gekommen ist:

flowing down

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Back to the Past: Noch mehr Zeichentrick-Serien meiner Kindheit

In ausgedacht, ausgegraben, ausgeguckt on Freitag, 17. Juli 2009 at 4:16

Oft genug erwischt man die Spitze eines Eisberges, wenn man erstmal anfängt, herum zu graben. Mir ging es ähnlich und darum gibt es zum Zeichentrickserien-der-Vergangenheit-Artikel von neulich jetzt eine Fortsetzung.

Diesmal habe ich nicht die Youtube-Videos direkt eingebunden, sondern es auf ein paar Screenshots beschränkt. Das lässt die Seite schneller laden und schafft hoffentlich nicht zuviele Unannehmlichkeiten für Klickfaule Besucher *g*

dermensch calimero barba batman tiere rossi nils mumins kwak future maulwurf maja schlumpf ghostbusters wickie

Viel Spaß beim Anschauen und Rückerinnern :)

Back to the Past: Die Zeichentrick-Serien meiner Kindheit

In ausgedacht, ausgegraben, ausgeguckt, ausgehört on Samstag, 11. Juli 2009 at 2:06

Wie wäre es mal wieder mit einer kleinen Zeitreise in die eigene Kindheit?

Keine Panik, nur gedanklich und auch nur angenehme Erinnerungen :) Angestiftet wurde ich durch eine Zugabe auf einem kleinen Konzert neulich. Die Band sollte noch einen weiteren Song spielen und das Publikum (bestehened aus Naturwissenschafts-Studenten) wünschte sich den Titelsong der „Gummibärenbande“, den es dann auch in einer modernisierten Metal-Version zu hören bekam.

Ich hab die Serie damals auch geschaut – ich glaube, sie lief im Rahmen der Disney Show. Es war eine von diesen guten alten Zeichentrickserien, die man noch ohne Zweifel einem Kind empfehlen konnte.

Dann waren da natürlich noch Chip & Chap, die ich auch regelmässig geschaut habe:

Auch hiervon hab ich kaum eine Folge versäumt. Nebenbei habe ich auch die alten „Lustiges Taschenbuch“-Comics gelesen, weiß aber gar nicht mehr, welches von beidem zuerst :)

Und noch eine Serie, die ich fast vergessen habe: Balu und seine Crew:

Hier noch etwas für die „coolen“ Jungs von damals: Darwing Duck:

Und dann war da noch Mila. Eines der ersten Anime, die ich kannte, weiß aber gar nicht mehr, wie ich dazu gekommen bin – ist ja eigentlich ne Mädchenserie gewesen *g*

Was sind eure Zeichentrick-Erinnerungen an die Kindheit? Eine Liste von alten Zeichentrickserien gibts (natürlich) auf Wikipedia. Stöbert doch mal und schwelgt in Erinnerungen und schreibt vielleicht einen Kommentar.

Workaround: Farbraum erhalten bei der Bildbearbeitung mit SplitTone-Technik

In ausgebastelt, ausgedacht, ausgeguckt, ausgesondert on Mittwoch, 3. Juni 2009 at 5:34

Ich hab mich mal wieder mit ein paar Fotos beschäftigt und kam währenddessen mal wieder in Konflikt mit dem Farbmanagement. Ursache war auch wie beim letzten Artikel darüber die SplitTone-Technik, bei der man ein Graustufen-Bild benutzt und es mit 2 Farben (für Schatten und Lichter) neu einfärbt. Die Herausforderung dabei: man braucht einen großen Farbumfang, da die Abstufungen sehr zahlreich sind und durch die Vorlage in Graustufen ohnehin schon Details fehlen können (was aber Absicht ist beim Split-Toning). Und jetzt die Besonderheit, die mit jeder Menge Fallstricken aufwartet: der Farbumfang muss erhalten bleiben, auch zwischen verschiedenen Anwendungen (wenn man denn mehrere benutzt).

Genau das ist bei mir das Problem: ich benutze Lightroom (LR) in Verbindung mit Photoshop (PS). Man könnte durchaus auf Lightroom verzichten und die gewünschten Effekte auch mit PS kreieren, doch ich möchte eigentlich nicht auf die sehr guten Einstellmöglichkeiten und die Handhabe von LR verzichten.

Ausgangsbild war diesmal ein Schnappschuß von Sarah, der zwar nicht nach allzuviel aussah, aber an dem ich irgendetwas interessantes fand.

trip01

Mit besagter SplitTone-Technik habe ich dann auch etwas heraus bekommen, das mir gefiel:

trip02

Im folgenden Artikel möchte ich ein Workaround beschreiben, das die Probleme thematisiert, die bei der Bildbearbeitung entstehen können, wie man ihnen auf die Schliche kommen kann und eine Technik, mit der man sie umgeht. Read the rest of this entry »

Susan Boyle bei „Britain’s Got Talent“ oder: Wie man anderen seine Vorurteile um die Ohren haut

In ausgegraben, ausgeguckt on Sonntag, 17. Mai 2009 at 2:17

Das folgende Video hat meine Freundin ausgegraben, ich finde es angebracht, es auch hier einmal zu veröffentlichen…

Gezeigt wird ein Ausschnitt aus einer britischen Casting-Show namens „Britain’s Got Talent“ – anscheinend können sich dort begabte Engländer (oder solche, die sich dafür halten) darstellen und werden dann in aller Öffentlichkeit bewertet. Klar, dass das oftmals in die Hose geht, aber daher umso interessanter, wenn dies nicht passiert. Obwohl man es erwartete:

Finde ich auf jeden Fall bemerkenswert, was diese Frau für einen Mut aufbrachte, auf die Bühne zu gehen. Ich meine, ihr muss absolut klar gewesen sein, was die Leute von ihr denken würden und ihr muss auch klar gewesen sein, dass sie alle beeindrucken würde. Respekt :)

Half Life 2 Machinima Art

In ausgedacht, ausgegraben, ausgeguckt, ausgehört on Freitag, 8. Mai 2009 at 1:48

Bock auf Half Life 2?

Nein?

Jetzt?
Viel Spaß! ;)

Endlich wieder frische Fotos

In ausgebastelt, ausgedacht, ausgeguckt on Montag, 4. Mai 2009 at 2:31

Schon seit einer ganzen Weile hat mich das Objektiv meiner Kamera vernachlässigt angeschaut und wollte endlich wieder mein verlängertes Auge sein – letztes Wochenende hat es dann wieder geklappt und ich hab ein paar neue Fotos geschossen.

Auffällig daran wird mir selbst bei der Nachbetrachtung, dass mein Faible für „Menschenfotos“ stärker heraus kommt. Ich mag es, Menschen zu fotografieren, weil ich finde, dass man mit deren Fotos am meisten Machen, die besten Aussagen treffen kann.

Diese sind komplett von mir:


Und diese habe ich „aufbereitet“:

angespielt: GTA IV

In ausgedacht, ausgeguckt, ausgespielt on Mittwoch, 29. April 2009 at 5:19

Oder auch: …darum tut man sich das an!

Ich hab den Titel jetzt schon ein paar Tage gespielt und trotz der im letzten Artikel beschriebenen Schwierigkeiten und Hindernisse stelle ich fest: auch wenn ständig Probleme auftreten, bin ich doch geneigt, sie zu beseitigen und weiter zu spielen und nicht GTA einfach wegzulegen.

Das mag zum einen natürlich an der sehr schicken Grafik liegen, zum anderen aber auch an der hervorragenden Atmosphäre, die unter anderem von eben dieser Grafik generiert wird. Es macht einfach einen immensen Spaß, die Seitengassen zu erkunden, über die Dächer zu sprinten und die tausenden von Details zu entdecken, die in Liberty City versteckt sind. An jeder Ecke wirkt die Stadt lebendig und Neugierweckend.

Nicht zuletzt fesselt auch die Story, die sich glaubwürdig entfaltet, mit interessanten Nebenmissionen aufwartet und nebenbei auch noch mit Witz und jeder Menge Satire gespickt ist. Man will einfach wissen, wie es mit Niko Bellic und seinem Cousin weiter geht.

In Extremo: CoverArt

In ausgeguckt, ausgehört on Montag, 16. März 2009 at 10:02

Seit langem mal wieder hatte ich Sehnsucht nach mittelalterlichen Klängen und habe ein paar Alben zusammen gerafft. Mit dabei gewesen: ein Album von In Extremo namens „7″. Kam mir seltsam unbekannt vor, doch war ich sofort wieder begeistert vom Cover.

Stimmt, da war ja was: die Cover von In Extremos CDs waren größtenteils schon immer besonders ansehnlich. Hier also mal eine Auswahl meiner Lieblinge:

http://www.musicline.de/cover/IN+EXTREMO_Hameln+2006_4015698618129.jpgHameln (Hier die Wiederveröffentlichung von 2006)

Live (2002)

Sünder öhne Zügel (2001)

7 (2003)

Mein rasend Herz (2005)

Liam (Single, 2006)

Sängerkrieg (2008)

Es nervt mich!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

In ausgedacht, ausgeguckt on Mittwoch, 11. Februar 2009 at 12:47

Naja, im Moment nervt mich so einiges, aber was bedeutet das schon? Wenn etwas nervt, muss man zusehen, dass es aufhört – nach meiner Erfahrung ist es nutzlos, darauf zu warten, dass es von selbst weggeht.
Umso mehr muss ich mich über die Google-Ergebnisse wundern, wenn man „nervt mich“ eingibt. Sage und schreibe 1.710.000 Treffer landet die „allwissende“ Suchmaschine zu der Eingabe und trifft dabei auf was-weiß-ich-wieviele Einzelschicksale, die ihrem Frust Kund tun wollen.

Will man die Lösung zu einem Problem finden, ist Rat oftmals nicht unangebracht, aber was hilft ein Rat, wenn man angenervt ist? Muss man dann die Lösung nicht zuerst bei sich selbst suchen? Ich rede hierbei nicht unbedingt davon, stets Kompromisse einzugehen und Klein bei zu geben, wohl aber davon, auch mal alle viere grade sein zu lassen und durchzuatmen. Oftmals ist die Ursache gar nicht so schlimm wie die Wirkung und lässt sich möglicherweise leicht übergehen – oder zumindest damit leben.

Wem es stattdessen gut geht und einfach mal Lust hat, etwas Zeit zu verschwenden, kann Google ja mal auf die andere Weise ausprobieren. Ein paar Beispiele?
-> nervt mich
-> ich will nicht (107.000.000 Treffer, die ersten drei sind bezeichnend *g*)
-> wie soll ich nur (44.900.000 Treffer)
-> ich kann einfach nicht (65.500.000 Treffer)
-> was soll ich tun (16.700.000 Treffer)
-> beliebig fortsetzbar…

Schwarzweiß und dann einen Hauch Farbe nur – bittteeeeeeee!!

In ausgebastelt, ausgedacht, ausgeguckt on Dienstag, 3. Februar 2009 at 3:49

Vor kurzem war mir endlich mal wieder die Möglichkeit gegeben, ein paar neue Fotos zu schießen. Anlass war ein Shooting mit einem Freund und seinem Auto – einem Mazda RX-8. Sein ganzer Stolz und angepeiltes Trittbrett, um sich für eine Testfahrt mit einem neuen Wagen zu bewerben.

Ich hab mich also mal wieder an Lightroom heran gesetzt und ein bisschen rumgespielt – was ausufernde Folgen hatte, denn es tauchten die üblichen Schwierigkeiten auf: Bei einem gewissen Teil der Fotos entspricht das, was ich in Lightroom anpasse nicht dem, was ich schließlich ausgebe.

Links das Originalbild, das ich mir vorgenommen habe und rechts die angepeilte Finalversion:

001-original 001-wunschfinal

Das Problem dabei ist eine Form der sogenannten Split-Tone-Technik, bei der das Original erst in ein Graustufen-Bild umgewandelt und dann entsprechend eingefärbt wird. Bleibt das eigentliche Bild – bzw. dessen Informationen – in Schwarzweiß, sind die Farbinformationen als Farbprofil eingebettet. Und genau das sorgt für Schwierigkeiten beim Exportieren, denn gebe ich das Bild an Photoshop weiter, erhält mir das Programm zwar die Farbinformationen, kann sie aber wiederum nicht korrekt ausgeben. Hier wie in Lightroom sieht das Ergebnis dann so aus: 003-ausgabesw

Möglicherweise auch schick, aber war mir zu flach, zu leblos. Also habe ich viel herum geschraubt, meinen gesamten Workflow (also Lightroom, Photoshop und selbst den Monitor) auf sRGB umgestellt, um so zu einem einheitlichen Ergebnis zu kommen. Zwar wurde ich so die SW-Aufnahme los, kam aber nicht zum gewünschten Ergebnis. Zwar konnte ich das Bild dann noch nachbearbeiten und weiter einfärben, aber das machte den Bearbeitungsprozess unkontrollierbar und führte zu so etwas: 004-falscheausgabe

Nach langwierigen Recherchen und vielen Megabytes an Bildmaterial bin ich dann zu einer Lösung gelangt: Die Übergabe von Lightroom an Photoshop erfolgt als Tif-Datei mit 16bit Farbtiefe und einem sRGB-Farbraum. In Photoshop dann wird die Farbeinstellung auf „Monitor RGB“ eingestellt – so kann ich in PS schon sehen, wie mein Monitor das Bild letztlich anzeigt. Nach den weiteren Bearbeitungen dann erfolgt die Bildausgabe über das PS-Modul „Für Web und Geräte speichern“ – hier nämlich kann man das Bild sehen, wie es (als jpg) auf fremden Systemen angezeigt wird. Das ist zwar nicht der einfachste Weg, aber wohl der, der am sichersten zum Ergebnis führt.

Zu diesem Ergebnis:

Photoshop Evolution

In ausgebastelt, ausgegraben, ausgeguckt on Mittwoch, 28. Januar 2009 at 2:49

Hm, seltsam – der letzte Eintrag hier ist mittlerweile ganze 11 Tage her und trug den bezeichnenden Titel „Null Bock auf Arbeit“. Kann sein, dass das irgendwo bei mir zutraf und trifft, doch heißt das nicht, dass es keine gäbe oder ich sie einfach vor mir her geschoben hätte, weil ich keine Lust drauf hatte.

Aber ich muss zugeben, manchmal zu passenden Zeiten lasse ich mich auch gern mal treiben. So, wie heute; beim Abendessen mal wieder die Maus über die Festplatte schweifen lassen und dabei ein paar alte Videos wieder finden.

Darunter auch ein altes, aber gutes Werbevideo von Dove:

Und gleich im Anschluß noch ein ähnliches Video mit fast noch besserer Arbeit und auf jeden Fall noch besserer Musik (Sarah verriet mir, dass das Lied aus dem Soundtrack von Nip/Tuck ist)

angespielt: Far Cry 2 (macht Bock auf mehr)

In ausgedacht, ausgeguckt, ausgespielt on Dienstag, 13. Januar 2009 at 11:32

Mittlerweile habe ich ja, wie erwähnt, ein bissl neue Hardware und auch wenn sie nicht das aktuelle Non-Plus-Ultra darstellt, kann ich mir endlich mal Spiele ansehen, die vorher unmöglich waren.

So auch Far Cry 2, an welchem ich momentan herum spiele.
Seltsam daran: bis jetzt konnte ich noch nichts finden, was mir daran nicht gefällt. Nagut, eines vielleicht: dass man nur 4 Waffen gleichzeitig mit rumschleppen kann, aber das ist leicht zu verschmerzen, wenn man die richtige Auswahl getroffen hat. Fest steht: die Grafik ist einfach umwerfend. Schon nach wenigen Spielstunden hat man ein Gefühl für die Landschaft Afrikas bekommen, da alles so lebendig wirkt. Sei es nun eine einsame Bahnstrecke, die sich am Rand der Wüste entlang schlängelt oder eine Herde Zebras, die links im Augenwinkel auftaucht, während man auf der staubigen Piste mit dem Jeep unterwegs ist.

Man kann es ordentlich krachen lassen im Spiel, doch schnell hat sich für mich herausgestellt, dass meine Ausrüstung aus schallgedämpften Waffen samt einem Scharfschützengewehr besteht. Es ist einfach atmosphärisch unglaublich dicht, sich in der Dämmerung der blutrot untergehenden Sonne durch die Savanne zu schleichen, Deckung hinter einem Felsen zu suchen und dann durch das Fernrohr den Blick über die Ebene schweifen zu lassen, während langsam die Dunkelheit herein bricht. Da vergisst man schon einmal leicht, dass es ja auch eine Story gibt, der man sich widmen kann.

Kann, nicht muss – wohlgemerkt. Wobei hier auch eine winzige Schwäche wartet: da die Freiheit besteht, nicht unbedingt der Hauptquest zu folgen, gibt es eine Menge an zu erledigenden Nebenaufgaben. Jedoch wurde es wohl versäumt, deutlich zu machen, wo sich denn nun die Hauptgeschichte abspielt – so muss man stark aufpassen, wo die nächste Aufgabe warten könnte, die einen weiter bringt. Also nicht unbedingt etwas, um länger Pause zu machen.

Hier noch ein paar Screenshots:
(Die Funktion habe ich erst vorhin entdeckt, was eigentlich gut ist, da meine Festplatte sonst schon voll wäre *g*)

Die nächsten Games auf meiner zu-spielen-dank-neuer-Hardware-Liste:
- Drakensang
- Mass Effect (schon mal angespielt, aber nicht fertig führen können)
- BioShock (liegt schon eeeeewig hier rum, lief nie auf meinem Rechner)
- Crysis (vermutlich erst dann, wenns das als Budget-Version gibt)
- Sacred 2 (erst zu einem Drittel durchgespielt)
- Call of Duty 4 Modern Warfare (noch nicht über den Anfang hinaus gekommen, macht aber Laune)

Die Spiele, die ich spielen könnte, es aber im Moment nicht unbedingt muss:
- Fallout 3 (hat Sarah durchgespielt – sehr geil und unbedingt empfehlenswert)
- Call of Duty World at War (grandios inszeniert aber spielerisch ätzender Einheitsbrei)
- Stalker Clear Sky (tolle Atmosphäre, schicke Grafik – dynamische Beleuchtung geht immer noch nicht und daher nur halb so schön. Auch hier nur angespielt, da sich zumindest der erste Teil sehr zäh spielt und sich vieles wiederholt)
- The Witcher (hatte keine allzu guten Kritiken bekommen, aber Sarah spielt es grad und scheint eigentlich Spaß zu machen; vor allem wegen seiner enormen Detailfülle)

World on Fire

In ausgegraben, ausgeguckt, ausgehört on Freitag, 19. Dezember 2008 at 12:53

Jaja, ich weiß, was bringt es, die sogenannte erste Welt mit der dritten Welt zu vergleichen? Das wurde schon so oft gemacht, dass man sich anstrengen muss, um überhaupt noch Aufmerksamkeit zu erlangen. Verdammt traurig eigentlich.

Vielleicht habe ich dieses Video aus diesem Grund hier gepostet. Vielleicht aber auch nur, weil mir grad danach war. Auf jeden Fall ist es sehenswert.
Und wer noch nicht so überlastet ist von vermeintlich gutmenschlichen Bestrebungen, der weiß es sicher zu schätzen.

World of Warcraft AMV: Turn on the Ignition

In ausgegraben, ausgeguckt on Sonntag, 14. Dezember 2008 at 1:19

Ich stehe ja nicht so auf World of Warcraft – das dürfte bekannt sein. Mir zu bunt, zu überlaufen, zu simpel gestrickt. Aber dass Blizzards Videos zu ihren Spielen ausgezeichnet sind, dürfte ebenfalls bekannt sein.

Und ich scheue mich auch nicht, wirklich gute Arbeit einmal zu loben. In diesem Fall nicht einmal so sehr Blizzard, denn die wissen das sicher längst selbst, sondern ein AMV, über das ich auf Youtube gestoßen bin und das den Trailer zu „Wrath of the Lich King“ (und andere Szenen) verwendet und wirklich gut miteinander verbunden hat. Das Timing ist nahezu perfekt und da wurde mal mit Aufwand und Köpfchen geschnitten.

Übrigens stand nicht dabei, von welcher Musik es unterlegt ist, ich habe aber heraus gefunden, dass es sich hierbei um „Tobymac – Ignition“ handelt.

lazy

In ausgebastelt, ausgedacht, ausgeguckt on Donnerstag, 11. Dezember 2008 at 3:36

Irgendwie bin ich schon lange nicht mehr dazu gekommen, Fotos einfach nach Lust und Laune zu machen. Höchstens solche, die mit einem Auftrag verbunden waren. Finde ich irgendwie schade, denn meine Liebe zur Pentax K20D ist ungebrochen :)

Aber wo keine Zeit ist, um neue zu machen, tummeln sich noch ein paar unbeachtete auf der Festplatte. Ich habe mir mal wieder die Zeit genommen, drin rum zu stöbern und bin auf folgendes Bild von Sarah gestoßen. Ich mag die Farben sehr und die Tatsache, dass das Weitwinkelobjektiv genau die richtige Entfernung zum Motiv hat: Die Hand und die Tasse vergrößert im Vordergrund und das Gesicht unverzerrt im Hintergrund.
Und besonders mag ich das Modell ^^

lazy:

Duck and Cover! Rundreise um die A-Bombe

In ausgedacht, ausgegraben, ausgeguckt on Donnerstag, 6. November 2008 at 4:35

Ah, schon wieder Krieg, Tod und Zerstörung…
Aber ein Bild auf deviantart hat mich zum Nachdenken und Nachlesen angeregt.

Wie der untere Teil dieser Montage in echt aussehen kann, zeigt das folgende Video, das mit Linkin Parks „What I’ve done to the world?“ unterlegt ist:

Und schließlich bin ich – neben einem ermüdend wissenschaftlichen aber aufschlußreichen Artikel bei Wikipedia – auf diese Seite gestoßen, die sämtliche Informationen über und um die Atombombe bereithält. Auch, wie die Amerikaner zu Zeiten des kalten Krieges ihrer Bevölkerung geraten haben, sich zu schützen:

Kriegsopfer

In ausgedacht, ausgegraben, ausgeguckt, ausgehört on Mittwoch, 5. November 2008 at 12:22

Für mich ist „Black Hawk Down“ immer noch einer der besten „Anti“-Kriegsfilme, die ich so kenne. Nicht zuletzt wegen dem fantastischen Score von Hans Zimmer.
Jetzt bin ich auf das Musikvideo „J’attends“ gestoßen, das noch einmal an die Schrecken der Kriegshandlungen erinnert.

Genauso, wie diese Seite von Michael Moore.
Seit der Irak-Krieg bekann, sprach Ex-Präsident Bush von einer Zahl von 30.000 Toten in der Zivilbevölkerung. Die Regierung Iraks führte eine Anzahl von 50.000 an. Moore jedoch hat Informationen über eine Umfrage zusammen getragen, die jedoch eine ganz andere Wahrheit spricht: aus Interviews und Erhebungen geht eine Zahl von 655.000 toten Zivilisten hervor.

Eine Zahl, die hier verdeutlicht wurde:

Der Bushpilot

In ausgegraben, ausgeguckt, ausgelacht on Donnerstag, 25. September 2008 at 12:59

SATIRE!
Naja, eigentlich hätte man das wohl nicht unbedingt dazu sagen müssen, aber folgendes Video über „den Mann hinter dem Mann“ ist wirklich nicht schlecht gemacht.

Besser noch als die Umsetzung finde ich die Gedanken dahinter und wie clever die Geschichte verknüpft ist. Feiner Humor von den öffentlich rechtlichen…

Stop! Motion….

In ausgedacht, ausgegraben, ausgeguckt on Montag, 22. September 2008 at 6:57

Jaa, er ist wieder da! Und damit meine ich mich. Zumindest hoffe ich das, in letzter Zeit musste ich den Blog gezwungener Maßen vernachlässigen, da mir einfach jede andere Arbeit nahezu über den Kopf gewachsen ist. Aber ich hab Bock, wieder zu schreiben und das tue ich jetzt – inspiriert von Kreativität.

Stop Motion ist ja eine mittlerweile fast vergessene filmische Kunstform, aber immer, wenn ich sie sehe, berührt es mich auf eine seltsame Art und Weise. Ich finde, es hat etwas kunstvolles, fremdes, etwas, das sich perfekt dazu eignet, Skurilitäten oder Fantasien umzusetzen.
In Perfektion erlebt man Stop Motion wohl bei Tim Burtons Corpse Bride, der ebenfalls mit dieser Technik gedreht wurde. Jedoch so hochentwickelt, dass man es dem Film kaum noch an sieht. Auf den ersten Blick hätte er wohl auch animiert sein können, aber dennoch hat er etwas, dass ihn besonders macht.

Mehr an die „alte“ Kunst des Stop Motion erinnert der folgende Kurzfilm. Die Musik ist perfekt ausgewählt und das flackernde Licht, das durch die unterschiedlichen Lichtstimmungen entsteht holt den Flair alter Zeiten zurück.

Was man noch alles damit machen kann, wenn man seinen Ideen freien Lauf lässt, zeigt dieser herrlich animierte Kurzfilm „Water Kiss“:

DVD-Player filtert anstößige Szenen automatisch

In ausgedacht, ausgegraben, ausgeguckt on Montag, 1. September 2008 at 1:23

Amerika, das Land der unbegrenzten aber allzugern eingeschränkten Möglichkeiten..
Von dort kommen auch die DVD-Player mit eingebauter „ClearPlay“-Technik, die aus Filmen Szenen filtert, die Gewaltdarstellungen oder Sexszenen automatisch überspringt. Sozusagen eingebauter Jugendschutz.

Ganz schön, ganz nett – dass die Amerikaner bei Nacktheit allergisch reagieren, wissen wir ja schon. Jetzt wollen sie die Technik auch in Europa auf den Markt bringen, wie auf der IFA vorgestellt.

Ich seh das ganze (mal wieder) kritisch. Ich meine, es ist sicher gut, sich als Elternteil darauf verlassen zu können, dass allzu hefitges ausgeblendet wird, aber moment mal, ist es nicht ohnehin meine Aufgabe als Vater darauf zu achten, meinen Kindern nur solche Filme zu zeigen, bei denen so etwas gar nicht vorkommt? Ich meine, was für eine Zielgruppe stellt sich das Unternehmen vor? Eltern, die ihren Kindern „Der Soldat James Ryan“ einlegen? Oder vielleicht „Basic Instinct“ oder „Requiem for a dream“? Oder etwa solche Eltern, die sich von vornherein keine Mühe bei der Auswahl der Filme machen wollen? Hart formuliert würde ich von „Rabeneltern“ sprechen oder zumindest von medial überforderten, denn das ist leider der Hauptkritikpunkt hierzulande. Nicht unbedingt die Schärfe des Jugendschutzes, sondern die fehlende Durchsetzungskraft von Seiten der Erziehungsberechtigten.

Denn dort sehe ich auch die wichtigste „Gefahr“ im Markteinzug der ClearPlay-Technik. Die „falsche“ Suggestion des sicheren Jugendschutzes. Den Eltern könnte vermittelt werden, sich vollständig darauf zu verlassen und sich so ihrer „elterlichen Pflichten“ noch weiter zu entziehen bzw. nicht die Notwendigkeit zu verspüren, sich mit dem Thema zu beschäftigen.

Sicher gibt es Filme, bei denen das kein Thema ist, aber ich beobachte mehr und mehr Filme, die zwar für Kinder gemacht sind, aber dennoch über drastische Darstellungen verfügen. Die Chroniken von Narnia – Prinz Kaspian zum Beispiel; ein Kinderfilm, der ab 12 Jahren freigeben ist, jedoch zu mindestens 50% aus Töten besteht. Blendete man das alles aus, blieben 50% seelenloses Geschauspielere und ein paar schlecht animierte Kuscheltiere übrig. Oder Pans Labyrinth: freigegeben ab 14 Jahren, aus meiner Sicht jedoch keinesfalls ein Kinderfilm. Da gibt es Folter, Kindesmord, Alptraumhafte Kreaturen und die detaillierte Darstellung, wie man sich eine aufgeschlitzte Wange zunäht.

Alles, was ClearPlay hinterlässt sind dann weltfremde, überforderte und fragende Kinder: Papa, warum hat der Mann auf einmal einen Verband im Gesicht? (Weil er eine Frau unwürdig behandelt und ie sich gewehrt hat, was richtig ist und man unter Notwehr versteht.) Papa, warum macht der so schlimme Dinge? (Weil er ein Nazi ist, was menschenverachtend ist.) Papa, warum liegt der süße Bär da auf einmal nur rum wo er doch grade einen Fisch gesucht hat? (Weil der Zwerg ihn erschossen hat. Die Kinder konnten nicht mit ihm reden, weil der Bär verwildert und krank war vor Hunger, denn die Welt verändert sich, wenn Unterdrückung und Machtgier in die Welt der Kinderfantasie einfallen.) Und warum nimmt der Zwerg da grade ein Messer raus und geht auf den Bär zu? (Weil… tja…)

Wollen wir wirklich unseren Kindern diese Fragen vorenthalten? Blendet ClearPlay statt der geschnittenen Szenen auch gleich Erziehungstipps ein?

Telefonist

In ausgegraben, ausgeguckt, ausgelacht on Freitag, 8. August 2008 at 12:29

Ein Gerücht sagt ja, dass in Japan jeder Klavier spielen könnte.
Tja, Talent hat viele Seiten ;)

Björk – Kunst vom Ohr ins Auge

In ausgedacht, ausgegraben, ausgeguckt on Dienstag, 29. Juli 2008 at 10:20

Ungewöhnlich, fremd, intensiv, inspirierend – ein paar Worte, um den Sound von Björk zu beschreiben. Aber längst nicht genug.

Man kann es mögen oder nicht, fest steht, dass die Videos zu Björks Songs meist reine Kunst sind.
Soeben habe ich einige von ihnen auf youtube entdeckt und möchte euch ein paar der (meiner Meinung nach) besten präsentieren:

Alt, bekannt, einfach, gut: Hunter

Meiner Meinung nach eines der besten Videos, professionell und mit Leidenschaft gemacht: All is full of Love

Erinnert an „Hunter“, ist ähnlich aber irgendwie faszinierend. Gerade, als man denkt, es wird langweilig, bekommt man wieder etwas zu sehen: Hidden Place. Nebenbei ist das Lied selbst schön zu hören.

Oceania. Seltsam, fremdartig aber abartig schön.

Noch ein älteres Stück, excellentes Video, toller Song: Hyper Ballad.

Ein relativ neuer Song, unglaublich isländisch: Who is it.

Tomb Raider Underworld – Trailer

In ausgegraben, ausgeguckt, ausgespielt on Freitag, 25. Juli 2008 at 12:13

Ich weiß, nicht viel neues hier in letzter Zeit. Keine Ahnung, ob sich das so bald ändern wird, es gibt wirklich viel zu tun.

Aber gerade bin ich auf einen Trailer zum kommenden Tomb Raider Spiel gestoßen und dachte so bei mir: „Yeah, so muss ein Trailer aussehen.“

Einen Artikel und eine bessere Version gibt es auf Golem.de.

Musik in Ohr und Auge

In ausgegraben, ausgeguckt, ausgehört, ausgelauscht on Donnerstag, 10. Juli 2008 at 1:41

In den Genuss von HipHop komme ich eigentlich nur bei einem meiner besten Freunde. Er hat mich von der Vorstellung befreit, diese Musik sei mehr als nur das amerikanische „my Homies in my Hood are f*ckin’ with da guns in their pants“ und das deutsche „Meine Stadt, mein Block, ich baller dir das Hirn aus dem Schädel“ gerappe.

Gestern lief bei ihm „Erykah Badu – The Healer“. Und ich hab schon lange keinen neuen Song mehr gehört, der mir so gut gefallen hat. Hm ja, Erykah Badu, da klingelte schon etwas schwach in meinem Kopf, aber ich erinnerte mich nicht mehr richtig. Soul, sagt das Internet. Und Hip-Hop sagt es auch. Vor allem zu ihrem neuen Album „New Amerykah“, das sich soundtechnisch auf die Wurzeln des Genres besinnt.
Was immer es auch ist, es ist ein bisschen magisch, wenn man sich drauf einlässt.

Ansonsten passt der Sound ziemlich gut zu meinem neuen Winamp-Skin. Oder den Winamp-Skins? Ich konnte mich noch nicht entscheiden ^^ Das hier habe ich bisher benutzt; gefällt mir immer noch ausgesprochen gut, aber ich wollte mal wieder ein neues.
Gefunden habe ich Skins von ~skryingbreath, der vor allem Typo-basierte Skins erstellt und zwei von ~sinan, die auch überaus schick sind.

gripSHAFT/Skryingbreath:

Das Skin hier besteht tatsächlich aus nicht viel mehr als dem großen „N“, das der Button für „nächster Titel“ ist. Drunter sind noch „Play“ und „Back“, das wars. Sehr stylisch.

NYLOTC/Skryingbreath:

Auch hier besteht das Skin nur aus ein paar Buchstaben (alles, was im Rahmen ist), die die wichtigsten Funktion (Play, Pause, Next, Back) steuern.

Lithas/Skryingbreath:

Hier besteht der Player aus der Anordnung oben rechts. Auch hier sind wieder die wichtigsten Buttons integriert, dazu noch ein scrollender Titelticker, direkt unter dem „back“.

Voyager/sinan:

Minmal, elegant, dunkel. Der Titelanzeiger wechselt mit hübschem Übergang zur Anzeige der Restspielzeit, sobald der Mauszeiger drüber fährt.

Dynamic/sinan:

Ebenfalls ein sehr schickes, unauffälliges Skin mit scrollender Titelanzeig, die beim Darüberzeigen zur Restspielzeitanzeige und ein paar anderen Infos überblendet. Außerdem kann der Player minimiert werden, wobei alles über dem Fortschrittsbalken und den Buttons eingeklappt wird.

Diablo 3 – Ingame Movie

In ausgegraben, ausgeguckt, ausgespielt on Donnerstag, 3. Juli 2008 at 12:50
Diablo. Neben StarCraft und World of Warcraft eine weiter, immens lukrative Marke von Blizzard. Damit machen sie verdammt viel Kohle, aber das muss man ihnen lassen: sie haben sehr früh den Grundstein dafür gelegt und sich gut um sie gekümmert.
Bald erfüllt sich dann auch ein weiterer Traum vieler Anhänger der ersten Stunden Blizzards: Diablo 3 kommt. Auf Dailymotion gibt es ein sehr nettes Ingame-Movie, das den Barbar, den Hexenmeister und einen Teil der Welt des Spiels vorstellt.
Eigentlich sieht es nicht wie etwas besonders tolles oder besonders neues aus. Die Devise ist die Alte: alles totklicken. Die Grafik geht in Ordnung und ist genau das, was man erwarten würde. Offenbar gibt es jedoch ein paar Spieltechnische Neuerungen, die durchaus interessant sein können.
Hier also das Ingame-Movie:

Der Cinematic-Trailer ist auch sehr sehenswert, aber Rendermovies konnten sie ja schon immer sehr gut. Diesmal jedoch – und die Zeit schreitet voran – mit einer gehörigen Prise „Herr der Ringe“ versetzt. So gehörig sogar, dass ich fast glaubte, einen Balrog in den Reihen der Monster zu erkennen…

Scrubifiziert!

In ausgedacht, ausgeguckt on Dienstag, 24. Juni 2008 at 1:41

Ja, ich will!
Nein, halt, das ist falsch.
Ja, ich hab’ es getan!
Nein, nein, auch nicht.
Ja, ich bekenne mich!
Das ist es.
Ich bekenne mich offiziell zum Scrubsgucker. Eine Staffel dieser Serie umfasst so ungefähr 25 Folgen. Recht überschaubar aber noch überschaubarer, wenn man eine geschaut hat, denn dann schrumpft die Anzahl bei mir rapide zusammen. Der Grund? Keine Ahnung, irgendwie ist der Humor- und Moralmix genau das, was ich mag.
Gerade habe ich die fünfte Staffel angefangen und obwohl ich sie mir so lange wie möglich aufsparen wollte, habe ich dann doch fünf Folgen am Stück geguckt, ohne, dass ich aufhören konnte. Und auch jetzt gerade Zittern meine Finger und wollen „nur noch eine“ einschalten. Aber nein! So ist das mit Süßigkeiten, Erfolg und schönen Frauen – man muss damit warten, bis die Zeit reif ist und sie dann uneeeeeendlich langsam genießen.

Das da unten ist ein Video zum Kennenlernen. Wer die Serie schon kennt, wird diese Outtakes genießen können, aber bitte Vorsicht: für eventuelle Suchtschäden bin ich nicht haftbar zu machen ;)

So, und nun nur noch eine Folge gucken…

Der erste Schmerz: Schmetterling und Taucherglocke

In ausgedacht, ausgeguckt on Freitag, 30. Mai 2008 at 1:52

Wie sehr mich dieser Film berührt hat, kann ich schwer in Worte fassen.
Am liebsten würde ich es mit einem Gedicht ausdrücken, doch ich kenne keins, das passen würde. Traurig.
Auch wenn Worte ein großer Teil meiner Welt sind, sind es auch Bilder.

Etwas, das „Schmetterling und Taucherglocke“ so außergewöhnlich macht, ist die Verschmelzung von Bildern und Worten. Regisseur Julian Schnabel und Kameramann Janusz Kaminski haben hier etwas vollbracht, das viel besser ausdrücken kann, als ich es vielleicht jetzt könnte.
Die beste Beschreibung des Filmes liefert also der Film selbst.

Die Frankfurter Allgemeine Zeitung hat noch folgendes geschrieben:

Wenn alles mit rechten Dingen zugehen würde, dann hätte dieser Film bei den Oscars für beste Regie, beste Kamera und bestes Drehbuch gewinnen müssen. Müssen! Nicht weil an den Konkurrenten etwas auszusetzen gewesen wäre, ganz im Gegenteil, sondern weil „Schmetterling und Taucherglocke“ genau die Sorte Film ist, die das Kino als populäre Kunstform immer wieder am Leben hält. (…) Die hochmütigeren französischen Kritiker haben den Film als Poesiealbum verunglimpft. Ihnen ist wahrlich nicht zu helfen. Und damit sind sie auch ziemlich allein. Selbst unter dem Abspann zeigt dieser Film noch, was das Kino alles kann. Zur Musik von Tom Waits sieht man da die Packeisschmelze rückwärtslaufen – und es ist, als setze sich die Welt neu zusammen, wenn das schillernde Eis aus dem Meer hochsteigt, um sich wieder in eins zu fügen. Schönere Bilder hat Schnabel nie gemalt. Aber das beweist ja nur, dass die spannendsten Dinge zurzeit im Grenzbereich zwischen Kunst und Kino passieren.

Tom Waits – All The World is Green

Kunst auf dem Desktop

In ausgegraben, ausgeguckt on Mittwoch, 28. Mai 2008 at 10:32

Auf der Website gizmodo.com wurde vor kurzem ein „Desktop Clutter Art“-Wettbewerb veranstaltet.
Dabei muss man ein Bild auf seinem Desktop erstellen, dass nur aus Ordnern und Symbolen besteht.

ausgeguckt: Mein Führer

In ausgedacht, ausgeguckt on Donnerstag, 22. Mai 2008 at 11:58
Nichts neues von der Front…

http://www.moviegod.de/images/dvd/00015/1420/1420_xxl.jpgNagut, vielleicht schon – mittlerweile ist ja „Mein Führer“ auf DVD erschienen (zumindest im Verleih). Ich hab reingeschaut mit der Erwartung, eine Komödie zu sehen.
Ist es gar nicht. Nagut, selbst das muss man relativieren – der Film ist nicht witzig, wohl aber komisch. Was ich besonders daran mochte: es ist eine subjektive Komik, auf die nicht extra aufmerksam gemacht wurde.

Lose wurde sich an bestimmte Fakten gehalten, wie der zunehmende Verfall und die Paranoia Hitlers, aber viele Dinge wurden auch zugunsten der Story eingepflegt.

Überrascht hat mich auf jeden Fall Helge Schneider, den ich, ohne zu wissen, dass er Hitler spielt, wohl nicht erkannt hätte. Sehr überzeugend jedenfalls und teilweise sogar recht hintergründig.
Für mich auf jeden Fall also ein Film zum gerne Anschauen.

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Ich war versucht, Parallelen zu ziehen zu „Der Untergang„, doch insgesamt ist das wohl eher nicht angebracht, die Genres und Ansprüche der beiden Filme sind einfach zu verschieden.

Interessant vielleicht noch für Filmemacher sind die Making-Of’s auf der Disc. Hier sieht man recht deutlich, in welchem Zustand sich deutsche Filmemacher befinden – zwischen Budgetknappheit und Entdeckung der Möglichkeiten ziegt sich sogar der Regisseur eindeutig begeistert von den Möglichkeiten, die ihm die Techniken bieten. Meiner Meinung nach nicht unbedingt eine glänzende Auszeichnung für einen Filmschaffenden, diese Tatsache auf diese Weise öffentlich zu machen.

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Schön subtil übrigens: Ulrich Noethen als Heinrich Himmler, dessen Arm im späteren Verlauf des Films geschient ist und so zu einem ständigen Hitler-Gruß erhoben ist.

ausgeguckt: Rochette

In ausgegraben, ausgeguckt on Dienstag, 20. Mai 2008 at 1:28
Früher habe ich mal eine Kategorie „ausgeguckt“ intensiv gepflegt und dort immer mal Bilder vorgestellt, die ich auf deviantart.com gefunden und besonders schön gefunden habe.

Stöbert man dort, klickt man aller wahrscheinlichkeit nach auf „Popular“ – dort werden die Bilder angezeigt, die von den meisten Usern gut gefunden werden. Und dort findet man dann eben oft hübsche Landschaftsbilder, eindrucksvolle Makroaufnahmen oder spektakuläre HDR-Aufnahmen.

Abseits jedoch dieser ausgetretenen Pfade findet man ebenfalls – wenn auch nach längerem Suchen – interessante Werke, die auf interessante Künstler zurück gehen.

Wie zum Beispiel den Franzosen ~DavidGRochette, der einen sehr eigenwilligen und dennoch nicht zu fremdartigen Stil durchzieht.

All diese Werke erstellt er digital am Computer. Ein Blick auf die gesamte Galerie lohnt sich. Darunter sind durchaus einige, die ich mir auch als Druck in die Wohnung hängen würde.

White Elegance – Windows und Winamp geskinned

In ausgebastelt, ausgedacht, ausgegraben, ausgeguckt on Samstag, 17. Mai 2008 at 11:51
Was Designs angeht, bin ich eigentlich mehr so ein minimalistisch, eleganter Typ. Ich mag Dinge, die sich dezent im Hintergrund halten, denen man aber genau ansieht, das viel und gut durchdachte Arbeit in ihnen steckt.

Das geht mir auch so bei der Wahl eines Skins für Winamp. Nachdem ich jetzt nach langer Zeit mal wieder meine Windows-Oberfläche angepasst habe, musste auch ein neues Skin für Winamp her.
Eine ganze Weile habe ich herum gesucht, bis mir auf deviantart.com ein ziemlich geniales Skin unter die Augen kam.

DOE-13 heißt das gute Stück und ist eines der simpelsten und zugleich hübschesten, die ich bisher gesehen habe.

Auf dem Bild sieht man die Originalgröße des Skins, das (bisher?) jedoch nur über diese eine veränderte Ansicht verfügt. Mir reicht das durchaus.

Einfach, elegant, schick.

Und passt hervorragend zu meinem neuen, weißen Windows…

Das Windows-Skin gibt es übrigens auf dieser sehr schicken Seite. Zu beachten ist jedoch die Anleitung, da es nicht ganz so einfach in Windows zu implementieren ist.

Wie fremdes aktzeptierbar wird – die Macht der Sinne

In ausgedacht, ausgeguckt, ausgehört on Freitag, 16. Mai 2008 at 1:28

Science-Fiction-Filme mit einem eigenen Konzept haben eine schwierige Aufgabe: sie müssen eine oftmals völlig fremde Welt als alltäglich und normal verkaufen.
Diese Welten sind mal mehr und mal weniger exotisch, aber oftmals ist es so, dass sie sich aus unserer Perspektive wirklich grundlegend fremd anfühlen. Was ja auch beabsichtigt ist, denn das macht den Reiz für den Zuschauer aus.

Filmen, denen es gelingt, ihre Welt als echt zu verkaufen müssen also in allen Details gut abgestimmt sein, damit die Illusion angenommen wird.

Ein irgendwie auch sehr exotischer Film ist „Immortel ad Vitam„. Der ist nun auch schon einige Jahre alt, ich weiß gar nicht mehr genau, wie ich einst auf ihn kam. Es muss wohl ein Trailer gewesen sein, der mich auf ihn aufmerksam und sofort fasziniert hat.
Ich hab damals auch einen Blogbeitrag drüber geschrieben, finde ihn aber nicht mehr – es muss also noch auf Blog.de gewesen sein.

Worauf ich aber eigentlich hinaus wollte ist: wie sich das Gefühl, das man hat, die Ansichten und Einstellungen ändern können, wenn man anders beeinflusst wird.

Über den Film oben bin ich auf einen Musiker aufmerksam geworden, dessen Musik im Film vorkommt und der auch auf dem Soundtrack zu finden ist – Sigur Rós. Ein recht außergewöhnlicher, isländischer Künstler mit noch außergewöhnlicherer Musik.
Eine lange Zeit vergessen, höre ich ihn nun wieder und habe auch das einst erste Lied aus dem Film wieder ausgegraben. Bei Youtube. Dort sind unter „Hjartað Hamast“ Filmszenen aus „Immortel ad vitam“ gelegt. Nicht besonders gut, um ehrlich zu sein, aber es gibt ein Wiedersehen mit der Welt von Paris im Jahr 2095.

Und jetzt erst spüre ich wieder, wie extrem fremd und abnorm diese Welt ist. Wie selbstverständlich sie für die Kreaturen sein muss, die in ihr leben und wie unverständlicher sie für jemanden ist, der 87 Jahre vorher lebt.
Gefangen im Rausch des Films wäre mir das vermutlich nicht aufgefallen, aber so separiert und herausgestellt ist es doch verblüffend, wenn man spürt, wie die Mechaniken des Filmes normalerweise greifen und den Zuschauer mitnehmen in eine fremde Welt, die er auf andere Art und Weise niemals aktzeptieren würde.

Keine Colts und keine Viehherden und doch ein Western: „No Country for old Men“

In ausgedacht, ausgeguckt on Dienstag, 13. Mai 2008 at 3:11

Ich war ja noch nie so ein überragender Fan von Western-Filmen (ganz im Gegensatz zu meiner Großmutter). Sie mochte die verwegenen Helden und die gesetzlosen, die auf den Rücken ihrer Pferde durch die Wüste ritten.
Als ich angefangen habe, bewusst Filme zu schauen, gab es „nur“ noch die Neo-Western. Filme, die in der ein oder anderen – aber meistens melancholischen – Perspektive auf die „gute alte Zeit“ zurück blickten.

No Country for Old Men“ tut das auch. Aber ganz anders.

Das ist ein interessanter Effekt: sieht man den Film, käme man nie auf die Idee, es mit einer Hommage an den Western zu tun zu haben. Hört man jedoch diesen Vergleich, scheint alles zu passen: Geld, Gewalt, Einsamkeit, alte Helden.

Spiegel.de sagt „gelingt den Coen-Brüdern eine phänomenale Neudefinition des klassischen Westerns.“

Ganz unrecht haben sie damit nicht, aber der Film geht noch viel weiter.

//www.fest21.com/files/images/NO%20COUNTRY%20FOR%20OLD%20MEN.JPG" kann nicht angezeigt werden, weil sie Fehler enthält.Er ist brutal, sicher. Aber nicht von so abartiger Brutalität wie ein Saw-Film. Die Brutalität steckt vielmehr in den Charakteren. Und ganz besonders in dem Killer Anton Chigurh. Selten habe ich einen so perfekt gespielten und ausdefinierten Killer im Kino gesehen.

„Und wer hätte je gedacht, dass ein Mireille-Matthieu-Gedächtnis-Pony
wie der von Serienkiller Chigurh einem Kälteschauer über den Rücken zu
jagen vermag? Javier Bardem spielt die Mordmaschine mit einer
Doppelbödigkeit, die cinephile Ausdeuter noch über Jahre beschäftigen
dürfte.“

Ich war und bin kein Fan der „Hitman„-Computerspiel-Verfilmung, aber genau so muss ein Mann sein, der diesem Geschäft nachgeht. „Verrückt“ passt nicht einmal als Beschreibung. Psychopat reicht nicht aus und Wahnsinn ist etwas anderes. Man mag nicht einmal hundertprozentig sagen, dass er absolut kalt ist.

Und dieser Chigurh verkörpert in meinen Augen ein bisschen die Welt um die Menschen herum. Sie tötet dich, wenn du nicht mit ihr fertig wirst.

http://elseptimoarte.files.wordpress.com/2007/05/no-country-for-old-men.jpg?w=103&h=152Jedenfalls hat der Film alles, was man von einer guten Geschichte und mehreren Oscar-Auszeichnungen erwartet. Episoden, die man in die Handlung nicht einzuordnen weiß und die erst Sinn ergeben, wenn man später darüber nachdenkt. Eine genaue Beobachtungsgabe und ein Schuß alltäglicher Wahnsinn, der auf das mittlerweile renommierte Konto der Coen-Brüder geht.
Und ein Ende, das keins ist.

Für mich auf jeden Fall ein Film, vor dem ich mich verbeuge, während neben mir Leute ratlos und betreten lächelnd aus dem Kinosaal gehen.

Bilderwerk(er)

In ausgebastelt, ausgebessert, ausgeguckt, ausgesondert on Donnerstag, 8. Mai 2008 at 1:44

WordPress hat ein neues Theme für seine Blogs veröffentlicht und nach einem kurzen interessierten Blick liess ich es dann auch recht schnell links liegen.
Doch ganz so clever war das vielleicht gar nicht, denn „monotone“ ist weit mehr als nur ein Theme. Mit seinen speziellen Fähigkeiten macht es sich zu einem reinen aber dafür perfekt geeigneten Photoblog.

Genauer…
Das Theme ist minimalistisch gehalten. Keine Sidebar, in der man Widgets platzieren kann, kein Header oder Statistikanzeigen. Stattdessen steht der eigentliche Blogbeitrag im Mittelpunkt der Präsentation, genauer sogar noch, das erste Bild des Eintrags (und bestenfalls bleibt es auch nur bei einem).

Dieses nimmt sich das Theme nämlich ganz besonders vor: es analysiert beim Hochladen die Farben und die Maße und passt das Theme selbst dementsprechend an! Es wird beim fertigen Beitrag in dem Hauptton des geposteten Bildes erscheinen und mit den bestangepassten Maßen.
Eine lustige Spielerein, die durchaus einen ernstzunehmenden Endeffekt hat: eine Schmucklose aber wirkungsvolle Präsentation des eigenen Bildes.

Ich werde das mal ausprobieren und habe dazu einen zweiten Blog eröffnet, das Bilderwerk. Eigentlich wollte ich das erst bekannt machen, wenn ich alle meine Bilder drin habe, die sich z.B. auch bei deviantart.com befinden, hab mich jetzt allerdings dagegen entschieden. Denn so kann man immer mal vorbei schauen und sieht so noch einmal die „alten“ Bilder an sich vorbei ziehen, die man vielleicht schon lange vergessen hat.

Ein Blick lohnt sich also stets :)

Kamerageschehen

In ausgedacht, ausgeguckt, ausgespielt on Dienstag, 6. Mai 2008 at 10:07

Am Wochenende bin ich wieder einmal zuhause gewesen und habe für ein paar Stunden ausgesuchtes Fernsehen genießen dürfen. Darunter war ein seltenes Schmankerl: eine recht gute Stephen King-Verfilmung. „Needful Things – in einer kleinen Stadt“ glänzte mit einem überzeugend schauspielerndem Max von Sydow und einer fast noch besseren Amanda Plummer.

Verpasst habe ich dafür „Der Unhold„, einem anspruchsvollen Drama von Volker Schlöndorff über einen eigensinnigen Kopf (John Malcovich) in einer eigensinnigen Zeit (Zweiter Weltkrieg).

Im Moment schleppe ich mich so von Unternehmung zu Unternehmung und da ich hier immer schreibe, was es alles zu tun gibt, schreibe ich diesmal einfach, womit ich mich zwischendurch entspanne.
Vorgenommen habe ich mir Momentan „eXperience112″, ein Adventure der etwas anderen Machart.

Es geht um eine Frau, die (wie innovativ!) mit partiellem Gedächtnisverlust auf einem gestrandeten Schiff erwacht. Sie ist Teil einer Forschungsmannschaft, die an jenem abgelegenen Ort zwielichtigen Forschungen nachging.
Doch das Schiff scheint mittlerweile verlassen zu sein, überall wuchern Pflanzen – selbst in völlig dunklen Räumen – und schon bald stößt die Protagonistin auf die ersten Toten.

Das interessante am Spiel: man steuert den Hauptcharakter gar nicht.
Die ganze Geschichte ist eher so aufgezogen, dass man sich als unbedarfter Zuschauer von außen in ein Computersystem einloggt und die Frau dann über ein Netzwerk von Kameras beobachtet. Dabei hat man die Möglichkeit, Lampen ein- und auszuschalten oder Türen zu öffnen, um ihr so den Weg zu weisen.
So entdeckt man nach und nach das Schiff und die Geschehnisse. Sehr spannend eigentlich, denn man ist auf ungewöhnliche Weise direkt dran am Geschehen.

Auf jeden Fall macht es Spaß, einziger Wermutstropfen jedoch: die schlechte Performance. Das Spiel selbst muss man sich wie einen Windows-Desktop vorstellen, auf dem mehrere Fenster offen sind – in jedem Fenster eine Kameraansicht oder eine Benutzeroberfläche. Und sobald mehr als ein paar wenige Fenster offen sind, bricht die Performance des Spiels total zusammen.
Ich hätte das ja gern zugunsten des Spiels auf meinen schwachen Rechner geschoben, doch aus Reviews weiß ich, dass dieses Problem auch auf stärkeren Systemen auftritt. Ein Patch wäre also wünschenswert, dann kann ich das Spiel auch wirklich wärmstens empfehlen.

lightlines

In ausgebastelt, ausgedacht, ausgeguckt on Donnerstag, 24. April 2008 at 7:11

Heute hab’ ich mir mal wieder die Zeit genommen, ein paar neue Bilder auf deviantart hochzuladen.
Mit der kommenden „lightlines“-Serie setze ich die abstrakte Reihe fort, die ich mit der „grown light„-Serie begonnen habe.

Ich wollte mal etwas anderes probieren und abstrakter werden. Dabei sind Bilder entstanden, die ich absichtlich völlig frei von jeglicher Nachbearbeitung gelassen habe.
Hier also die ersten drei Bilder der neuen Serie:





Stalker: Clear Sky – Dx10 Trailer

In ausgegraben, ausgeguckt, ausgespielt on Donnerstag, 24. April 2008 at 7:53

Klar, ist eine Tech-Demo und muss geradezu schick aussehen, aber ich mag den Weg, den die Entwickler gehen – die Dinge ausbauen, die Atmosphäre schaffen und keine Eyecatcher-Effekte und Grafikblender.

Klips dir!

In ausgedacht, ausgegraben, ausgeguckt on Dienstag, 15. April 2008 at 1:45

Für die Arbeit habe ich vor einer Weile einen RSS-Reader gesucht, der möglichst einfach zu handhaben und einzurichten ist. Ausprobiert habe ich mehrere Programme, hängengeblieben bin ich dann bei Klipfolio.

Nicht nur, weil es ein Eye-Catcher ist und schön gestaltet ist, sondern auch, weil es sich sehr einfach bedienen und konfigurieren lässt. Und weil es sich stark erweitern lässt.

Klipfolio sammelt nämlich nicht nur alle möglichen RSS-Feeds, sondern auch Wetterdaten, zeigt Fotos aus Flickr-Accounts an, fragt Emails ab oder beobachtet Auktionen.
Zu diesem Zweck besteht es aus einer Art Baukastensystem, man kann beliebig kleine Bausteine hinzufügen oder umsortieren und jeder dieser Bausteine ist ein anderer Feed oder eine andere Information.
Zusätzlich erweitert wird das Angebot an sog. „Klips“ durch die Community, die stetig neue programmiert.

Klipfolio verschwindet Platzsparend in der Systemleiste oder lässt sich rings um den Bildschirm herum als ständig sichtbare Leiste anordnen.
Meiner Meinung nach auf jeden Fall einen Blick wert:

Ach ja, wer auf seinen Speicherhaushalt schauen muss, wird von Klipfolio nicht ganz so begeistert sein: es verbraucht 16MB RAM während dem Betrieb.

Zeit geht vorbei, auch wenn man sie nicht nutzt

In ausgebastelt, ausgedacht, ausgeguckt on Sonntag, 13. April 2008 at 8:58

Die letzten Tage waren zu Ende, bevor sie richtig angefangen haben.
Es gab sovieles zu tun, von dem ich weniger erledigen konnte, als mir Recht gewesen wäre. Dazu gehört auch der GlassBlog.
Was gutes: ich hab mich wieder in die Arbeit am Unsterblichen-Film gehangen. Für die Tonbearbeitung übernehme ich die Sounds und Geräusche. Die müssen zum Teil nachträglich eingefügt werden oder aufbereitet werden.
Das Schneiden an sich war ja schon eine langwierige und anstrengende Arbeit, aber DAS raubt mir bald den letzten Nerv ^^ Schritte, gezogene Schwerter, Geräusche, die Kleider machen, all das muss eingebaut werden, damit man eine optimale Soundkulisse erhält.

Auf deviantart habe ich die „grown light“-Bilderserie vervollständigt.
Darunter auch meine beiden Lieblingsbilder der Serie:

Und der Rest der Reihe:

Gestern bin ich bei Sonnenaufgang draußen gewesen und hab Fotos gemacht. Viele davon sind wahrscheinlich nicht herausragend, aber auf jeden Fall hat es Lust auf mehr gemacht. Ich hoffe, ich komme bald wieder dazu.

ausgeguckt: Martian Child (Mein Kind vom Mars)

In ausgedacht, ausgeguckt on Samstag, 23. Februar 2008 at 11:04

Ein Kind adoptieren. Wenn ich so darüber nachdenke, fallen mir nicht viele Situationen ein, in denen Menschen einander fremder sein können als diese.
Aus welchen Gründen auch immer, ein neues Kind kommt in ein altes Leben. Wie sagt man zu dem Kind? Wie sagt man zu dem Erwachsenen? Wie lernt man sich kennen, wie geht man miteinander um? Wie meistert man die Zeit, die so schwer zu meistern ist? Natürlich ist es schwieriger, je älter das Kind ist.

Ich denke, dass muss die Grundidee von „Martian Child“ (Mein Kind vom Mars) gewesen sein.
Wenn ein „neues“ Kind in der Familie schon so fremd ist, warum lässt man es nicht gleich vom Mars sein? Wer den Film nicht kennt: es ist keine Science-Fiction-Komödie und ich denke, damit lenke ich eure Gedanken schon in die richtige Richtung.
Natürlich ist Dennis, der Junge aus dem Film, nicht vom Mars. Der Film spielt nicht einmal damit, ihn von dem roten Planeten sein lassen zu können. Und das rechne ich dem Film hoch an. Nein, er fokussiert sich ganz klar auf die Zwischenmenschlichen Beziehungen. Genauer gesagt: auf die Beziehung zwischen einem Adoptivkind und einem Adoptivvater. Noch genauer gesagt: zwischen einem emotional destabilisierten Adoptivkind und seinem kreativgeistigen, einfühlsamen Vater.

Woher der Junge kommt, wird nicht geklärt – er ist ein Waisenkind und David, der zwei Jahre zuvor Witwer geworden ist, will nun doch das Kind annehmen, zu dem er sich zuvor mit seiner Frau entschieden hat. Der Junge ist ein Problemkind, glaubt, er käme vom Mars und ist sehr exzentrisch.
Auch damit spielt der Film nicht. Es ist natürlich seltsam, ein exzentrisches Kind zu sehen, aber genau das ist auch wichtig zu erleben: Kinder sind auch nur Menschen. Jünger, kleiner, naiver – aber sie können genauso leiden wie Erwachsene – das sagt sogar John Cusack im Film.
Und auch bei ihnen braucht es Zeit und Einfühlsamkeit, um damit umzugehen.

Adoptivvater David geht nicht bravourös mit der Situation um. Wie auch, schließlich ist das eine verdammt schwierige Situation. Aber er nimmt sie auf sich und geht gut damit um – für mich ein weiterer Pluspunkt, denn Superheldendaddys gibt es schon genug und nichts ist unrealistischer.
Der Film ist also recht behutsam und viele Dialoge sind wirklich gut – das wirkt umso glaubhafter, da David ein Schriftsteller ist. Seltsamerweise wirkt das, was er sagt, dadurch glaubhafter. Das ist nicht unbedingt ein Lob an das typische Filmpublikum, aber das nur am Rande. Doch gerade aufgrund dieser Behutsamkeit in der Darstellung, der Vater-Kind-Beziehung und den sanften Anspielungen auf eine Mann-Frau-Liebesgeschichte und die nur anklingende, starke Bruder-Schwester-Geschichte wirkt der Schluß ein wenig unbefriedigend.
Denn hier haben wir ein typisches Alles-wird-gut-Hollywood-Ende. Sicher, es muss wieder gut werden, damit sich der Kinobesucher hinterher auch gut fühlt – aber doch nicht mit der typischen Geburtstagsparty für einen abnormen Jungen, der zum „normalen“ Jungen geworden ist und in die Kamera lacht, während sich der siegreiche Daddy die Hand gibt mit der neugewonnenen Frau.
Klar muss es so kommen, aber das könnte man sicher auch anders lösen.
Oder? Muss es denn so kommen?

Wie auch immer – „Martian Child“ ist ein guter Film, der viel Potential hat und nur wenig davon verschenkt. Der übliche Kinokost ist, die für einen besinnlichen Abend sorgt, aber nicht unbedingt nachhaltig hängen bleibt.
Darum möchte ich hir viel lieber auf die Story hinter der Story besinnen. Auf das, was ich eingangs schrieb und was wirklich wichtig ist.
Darüber nachzudenken, hat mich der Film angeleitet und das sollte man an ihm auch wertschätzen.

P.S. Eigentlich ist es gar kein so schlechter deutscher Titel, aber ich nenne den Film lieber „Martian Child“, wie er original heißt. Klingt einfach …. passender, fremder, nicht so Familienfilmmässig.

Indiana Jones 4 – Trailer

In ausgegraben, ausgeguckt on Samstag, 16. Februar 2008 at 3:07
Bald ist es soweit – Indiana Jones kehrt zurück.

Das altbekannte Kribbeln habe ich schon bei der Veröffentlichung der Website gespürt. Ich weiß auch nicht warum, aber sobald die vertrauten Töne der unsterblichen Musik von Indiana Jones erklingen, wälzt sich eine Welle der Emotionen mein Stammhirn hinab.

Das mag daran liegen, dass ich die Filme damals gesehen habe, als ich noch klein genug war, um in hoffnungsloser Faszination dahin zu schwelgen und mir selbst eine Peitsche und einen Hut zu basteln, mit dem ich mich dann durchs Wohnzimmer geschwungen habe. Als mein Vater dann einen Computer hatte und ich ran durfte, waren es die Indiana Jones Adventures, die in mir die Leidenschaft zu Computerspielen entfachten. Und ich lasse auch heute noch nichts auf die alten LucasArts-Adventures kommen!

Und so ist es auch heute noch eine Art „nachhause kommen“, sobald ich in Berührung mit dem Thema komme.
Ich bin gespannt, was das wird. Im Trailer ist Shia LeBeouf zu sehen, der Junge, der sich (recht überzeugend sogar) durch die Transformers-Materialschlacht geschlagen hat – wo ebenfalls Steven Spielberg seine Finger mit drin hatte. Anscheinend war er überzeugend genug, sich einen Platz auf der Liste eines der bedeutendsten Regisseure unserer Zeit zu ergattern.
Der Umstand weißt aber auch auf die Tatsache hin, dass das Thema „Indiana Jones“ noch immer eine gigantische Marketingmaschine ist und man noch jede Menge Geld heraus holen kann. Ob der Film das will und nur ausnutzt oder ob er tatsächlich etwas beiträgt zur „Legende“ wird sich in etwas mehr als 96 Tagen entscheiden…

 

ausgeguckt: The Fountain

In ausgedacht, ausgeguckt on Donnerstag, 14. Februar 2008 at 12:44

Kam der Film eigentlich im Kino?
Weiß ich gar nicht. Wert wäre er es mit Sicherheit gewesen. Und ist es noch.

Es muss Mut gekostet haben, diesen Film zu machen. Nicht nur von Seiten der Produzenten und des Regisseurs. Auch von Seiten der Schauspieler. Ich bin neugierig, wie das Drehbuch ist, bin mir aber auch sicher, dass es besondere Gründe geben muss, warum ein Schauspieler dafür zusagt.
Denn der Film ist visionär, mythisch, fantastisch und schwer zu entschlüsseln.

Ich habe mal über Filme geschrieben, die sich selbst verschlüsseln und davor verweigern, allzu leicht verstanden zu werden. Das kann frustrieren, aber es kann auch – wenn er gut gemacht ist – zum Nachdenken anregen und eine tiefe, innere Sehnsucht danach wecken, das gesehene zu verstehen. „Donnie Darko“ war zum Beispiel ein Film der sich absichtlich gegen das Verständnis durch den Zuschauer stellt. Jede Theorie zur Lösung durchkreuzt er fast so geschickt wie David Lynch in seinen „schwierigeren“ Werken.
In die einfachere Kategorie fällt wohl „Stay„, den ich auch sehr gemocht habe. Den ich im Nachhinein verstanden habe und der mich genau dadurch verblüfft hat – durch sein rätselhaftes aber faszinierendes Auftreten und dadurch, dass er zu verstehen ist, wenn man nur ein wenig mehr nachdenkt.

The Fountain“ liegt irgendwo dazwischen.
Durch seine Bildgewaltigkeit schmeichelt er dem Auge des Betrachters. Doch mehr noch als das, sind seine Bilder zugleich malerisch und symbolisch. Und viele dieser Symbole werden im Film nicht aufgelöst – oder nur versteckt. Was er verweigert: das umfassende Verständnis am Ende des Filmes. Natürlich, dass es kein „Hollywood-Ende“ gibt, dafür kann man den Machern nur dankbar sein, aber es wird dem Betrachter doch zu einem guten Stück selbst überlassen, die Teile zu einem Ganzen zusammen zu fügen.

Die Handlung möchte ich hier nicht extra noch erklären, das ist an anderer Stelle oft genug geschehen. Ich empfehle jedoch, es zu lesen. Vielleicht sogar die Beschreibung der Handlung auf Wikipedia. Nein, nicht! Nein, nicht die auf Wikipedia – die verrät zuviel. Sie verknüpft die fast schon intimen Geschichten des Filmes mit leuchtenden Fäden, um ein ganzes daraus zu weben.
Das sollte jeder selbst tun.
Geht das Wagnis ein, genießt den Film, wie ich es tat und lasst euch fallen in ein Netz aus Rätseln, aus Bilderrätseln und Melodiegefühlen. Und wenn man genau aufpasst, kann man den Film wirken spüren.
Dafür ist er gemacht.

Hm, ich hab gerade selbst den Trailer gesehen und jetzt verstanden, warum der Film in drei Zeiten spielt und wie sie zusammen hängen. Möglicherweise verrät das einen wichtigen Clou der Geschichte, aber ich lasse ihn mal trotzdem da stehen und baue darauf, dass man es sich nicht sofort erschließen kann, wenn man den Film selbst nicht kennt.

L.O.S.T. – Staffel 4 ab heute auf abc

In ausgedacht, ausgegraben, ausgeguckt on Freitag, 1. Februar 2008 at 2:22

Interessant: Die Serie „Lost“ ist auch überraschend, wenn sie es ausnahmsweise mal nicht sein will.

Ich erinnere mich noch, dass man zwischen der dritten und vierten Staffel eine längere Pause machen wollte. Und vor ein paar Minuten lande ich zufällig auf www.lost-page.com und dort prangt ganz groß über allen Seiten:

Ja isses denn schon wieder soweit?
Na, ich bin mal gespannt, wie die Sache weiter geht. Die dritte Staffel hab ich vor einer Weile fertig geschaut – brisante Zuspitzung und ein paar einzelne Folgen waren wirklich sehenswert. Allerdings erschöpft sich das Thema ganz langsam, was man daran merkt, dass die Handlung größere Kreise – über die Insel hinweg – zieht.

abc.com ist ganz und gar auf die große Staffelpremiere heute eingestellt und bietet über zahlreiche nutzvolle und -lose Infos auch einen Trailer zur vierten Staffel.

DU2 – Trailer bald, Screenshots jetzt

In ausgebastelt, ausgedacht, ausgeguckt on Freitag, 25. Januar 2008 at 8:09

Hm, eigentlich wollte ich euch zur Feier des Tages den ersten offiziellen Trailer zu „Die Unsterblichen: Der Antagonist“ präsentieren.
Und eigentlich ist er auch fertig, aber ich bin dennoch nicht ganz zufrieden mit ihm.
Die Musik musste ich dafür selber arrangieren, weil meine Verantwortliche dafür verhindert war und ich möchte sie noch einmal „drüber hören“ lassen, ehe ich es in die Welt hinaus posaune ;)

Darum als Geduld-heischende, billige Ausflucht noch ein paar (11 Stück) Screenshots von den Dreharbeiten.

Was den letzten Nachdreh angeht: es lief alles gut! Die Einstellungen passen sich wunderbar in das Material ein, das vor über zwei Monaten, im Dezember, gedreht wurde und auch wenn der Zweikampf schwierig zu schneiden war, bin ich ganz zufrieden damit.

Drückt die Daumen, dass es weiter gut läuft und die Soundbearbeitung nicht ausufert.

ausgeguckt: I am Legend

In ausgedacht, ausgeguckt on Donnerstag, 24. Januar 2008 at 12:47

Neues vom Unsterblichen-Filmprojekt:
Ein neuer „Milestone“ ist erreicht. Heute habe ich leicht verspätet das Ende des Films schneiden können und ich muss sagen, ich bin echt erleichtert. Ist die letzte Szene vorbei und das Black kommt, kann man – wenn man ganz genau hinhört – einen leisen Rumms hören. Das ist der Stein, der mir dabei vom Herzen gefallen ist ;)

Jetzt kommt noch die Feinarbeit und der Ton/Musik.

Gestern habe ich endlich mal wieder nen ordentlichen Film gesehen: „I am Legend„. Jaja, ich weiß, Hollywood-Streifen und dazu noch ein Zombiefilm und wenn das alles nicht reichen würde, auch noch ein Will-Smith-Film. Aber hey, was solls, nach „Die letzte Legion„, „Der goldene Kompass“ und „Hitman“ war das endlich mal wieder eine sehenswerter Film.

Vor allem wegen dem aufgewendeten Handwerkszeug, würde ich sagen. Der Stil ist nicht neu, aber gut durchgezogen. Man kann sogar dem Licht eine eigene Rolle im Film zusprechen. Die Trostlosigkeit einer verlasseneren Welt gibt es anderswo sicher überzeugender, aber das macht für mich die schauspielerische Leistung von Will Smith wieder wett. Auch wenn unbedingt eine nackter-Oberkörper-Szene drin sein musste, ist seine Rolle nicht zu verachten. Die Angst, die er spürte, ist für mich fast greifbar gewesen – schade dabei, dass sie am Ende unbedingt einen Hollywood-Helden aus ihm machen mussten. Aber das war vermutlich auch ein Grundbaustein der Konzeption gewesen.

Das meiste hat man halt schonmal irgendwo gesehen.
Die Computerzombies sind durchaus ansehnlich und überraschten mich positiv mit ihrer Aggressivität und damit, dass sie nicht diesen schlurfenden Gang an den Tag – respektive die Nacht – gelegt haben. Auch ist der Film nicht so blutrünstig wie so manch anderer Zombiefilm, das kann ich nur begrüßen.

Also eine nette Beschäftigung für einen netten Abend.
Man ist gut unterhalten und kann sich sogar mit dem Hauptcharakter identifizieren, hängen bleibt aber nicht allzu viel.

social networks – findest du mich, find’ ich dich

In ausgedacht, ausgegraben, ausgeguckt on Freitag, 18. Januar 2008 at 2:12

Deviantart – das Social-Network für „Künstler“, bei dem ich registriert bin, hat eine Menge Mitglieder. Ich kann leider gar nicht genau sagen, wieviele, doch die Tatsache, das meist rund 30.000 von ihnen gleichzeitig online sind, dürfte für sich sprechen.

Interessant dabei ist, dass man trotz dieser extremen Größe immer wieder auf die gleichen Namen stößt.
Es gibt unter anderem eine Kategorie auf der Startseite namens „Popular“. Klickt man sich dort durch, stößt man auf Kunst, die viele andere Leute interessant fanden und sich angeschaut haben.
Klar, das trägt viel dazu bei, einzelne aus der Masse heraus zu heben. Und jemand, dessen Bilder dort landen, bekommt schlagartig eine Menge an Seitenaufrufen auf seiner persönlichen Seite.

Und dennoch…
Aber man muss zugeben, dass es viele von ihnen auch verdient haben, beachtet zu werden.
Einer von ihnen ist vermutlich Gilad „‘gilad“ Benari, ein israelischer Fotograf, dessen Galerie wirklich bemerkenswert ist. Wollte man sich aus seinem Portfolio Bilder heraussuchen, zum an die Wand hängen, hätte man vermutlich Probleme, genügend Wände zu finden, weil man so viele von ihnen gut findet.

Das ist die eine Seite. Die andere sind selbst bei ihm bemerkenswerte Statistiken: über 23.000 Kommentare zu seinen Bildern und über 2.7 Millionen Seitenaufrufe auf seiner persönlichen Seite. Das ist schon eine ganz enorme Menge und führt aber auch dazu, dass der Austausch stärker wird.
Und hier sind wir nun bei einem entscheidenden Vorteil von Sozialen Netzwerken: die Teilnehmer profitieren von sich gegenseitig. Ganz im Sinne des Schneeballsystems kommen wir von der Betrachtung des einen zum anderen zum anderen und zum nächsten.

Und so findet man auf der Seite des Künstlers auch ein Journal, in dem er wöchentlich die Werke anderer Künstler vorstellt, die er für beachtenswert hält.
Und die ist mitunter tatsächlich beachtenswert…

Man kann also über solch ein Netzwerk auf recht „einfache“ Weise zu einem enormen Ansehen und Aktzeptanz kommen. Wieviel die „wert“ ist und was man daraus machen kann, sei dahin gestellt, interessant dabei ist aber, dass man auch hier erst einmal einen „Fuß in der Tür“ haben muss. Man muss es einmal geschafft haben, Interesse zu wecken und das geht wiederum dort fast nur und sowieso am Besten über soziale Kontakte – leicht negativ besetzt auch mit „Vitamin B“ bezeichnet.

Aber klar, warum sollen diese Welten anders funktionieren als andere?

THE empty dark prince of light AT midtime

In ausgebastelt, ausgeguckt on Montag, 7. Januar 2008 at 4:10

Vorgestern Nacht hat es mich mal wieder überkommen und ich hab ein paar neue Bilder fertig gemacht.
Als kleines Apetithäppchen gibts diese:


empty

         
                        midtime          dark prince of light

                    

Weitere folgen. Ganz bestimmt ;)

Schmelztiegel in Bild und Ton

In ausgegraben, ausgeguckt, ausgelauscht on Samstag, 5. Januar 2008 at 6:36

Gerade habe ich eine neue Musikgruppe entdeckt – Helium Vola. Gegründet von einem der Musiker von Qntal, die ich schon länger kenne. Die Musik könnte man als Mischung aus Elektronic und Folk bezeichnen mit mittelalterlicher Lyrik als Texten.

Über „Chihiros Reise ins Zauberland“ muss ich hoffentlich nur wenig erzählen. Dies ist ein sehr hoch geschätzter Anime aus dem Studio Ghibli von Hayao Miyazaki. Ich selbst hab ihn viele Male geschaut und bin immer wieder fasziniert von der kindlichen aber sehr klugen Geschichte, die den Betrachter einfach mitreißt.

Zu guter Letzt als Erklärung: AMV’s. Das sind sogenannten Anime Music Videos; Musik Videos, für die als Ausgangsmaterial Anime zu einem Musikstück geschnitten und bisweilen auch bearbeitet werden.

Dies alles zusammen genommen, kann eine ansehnliche Mischung sein und ich schätze eines der besten Vertreter ist folgendes Video:

Wahrscheinlich eines der am besten geschnittenen und arrangierten AMV’s, die ich kenne. Sehr sehenswert.
Film: Chihiros Reise ins Zauberland (Spirited Away), Musik: Helium Vola – Zur Heilung & Bitte um Trost

Notwendige Anmerkung: Mit der Veröffentlichung des AMV’s in meinem Blog verfolge ich keine kommerziellen Interessen.

Autobots: transform the money into our Taschen!

In ausgedacht, ausgeguckt on Freitag, 21. Dezember 2007 at 2:28

(ausgeguckt: Transformers)

Ich hab ne Weile nach einem Satz gesucht, um diesen Film zu beschreiben. Der Film selbst hat ihn mir allerdings geliefert, und zwar in den Credits: „Based on Hasbro Transformers Action Figures“. Und ich denke, das sagt alles. ;)

Ich glaube, ich hab noch nie so einen aufwendigen – und vermutlich teuren – Kinderfilm gesehen.
Als ich den ersten Trailer gesehen habe, dachte ich mir: Oh mann, was ist das denn? Nen Animationsfilm, der mit High-End-Animation und mittelmässiger Story aufwartet? Oder vielleicht anders herum?
Doch dann tauchte der Name „Steven Spielberg“ im Trailer auf und später auch „Michael Bay“. Da wurde es mir klar: entweder sind die beiden verrückt geworden oder zu Kindern.

Und genau das spiegelt der Film wider: Es ist das Machwerk von zu groß geratenen Kindern, denen 150 Mio. US$ in die Hand gedrückt werden, um einen riesigen Sandkasten zu bauen. Die Macht der Technik wussten sie dabei gut zu nutzen, doch vielleicht auch etwas zu freizügig. Denn eines ist der Film ganz sicher: irrwitzig.

Das meine ich weder negativ noch positiv. Irrwitzig bedeutet für mich, die Transformation eines LKWs in einen haushohen Roboter mit dermaßen viel Details, dass ich es unmöglich wahrnehmen kann. Irrwitzig ist ein F22-Kampfjet, der auf eine Brücke zugerast kommt, sich verwandelt und mit einer Hand auf dieselbe Brücke hinaufschwingt – und das innerhalb von höchstens 15 Frames. Irrwitzig ist die gigantische Materialschlacht, die auf einer großen Leinwand kaum zu ertragen sein muss.
Und genau dafür ist dieser Film gemacht. Ich kann mir gut vorstellen, dass Steven abends bei Michael angerufen hat und sagte: „Hey Michael, ist dir auch so langweilig wie mir? Wie wärs, wenn wir ein bisschen spielen gehen…“

Und diese beiden Männer spielen nur mit großen Bauklötzen.
Dass sie es können, haben sie bewiesen. Aber verliert euch nicht darin. Kino darf auch klein sein. Kino muss nicht verkaufen und vor allem: Kino darf auch intelligente Dialoge enthalten :)

Gerade lese ich, dass die Arbeiten an „Transformers 2″ beschlossene Sache sind. Eins steht fest: es gibt Menschen auf dieser Welt, auf die wäre König Midas neidisch.

ausgeguckt: Timecode

In ausgedacht, ausgeguckt on Mittwoch, 12. Dezember 2007 at 7:52

Heute haben wir in einem Seminar den Film „Timecode“ geschaut.
Ein amerikanischer Independentfilm, den wohl die wenigsten kennen dürften. Ich kannte ihn vorher auch nicht.
Aber er ist mal wieder einer von diesen Filmen, die alles ein wenig anders machen wollen und damit eigentlich auch Erfolg haben.

Das Bild ist die ganze Spielfilmlänge über (ca. 93min) in vier Teile geteilt. In jedem Teil folgt eine Kamera einer Person und so spielen 4 Handlungsstränge parallel nebeneinander.
Das verlangt dem Zuschauer viel ab: er muss sehen, hören, denken und auf viele Dinge gleichzeitig achten.

Beachtlich ist aber nicht so sehr die Story, sondern vielmehr, wie der Film entstanden ist.
Alle 4 Erzählstränge wurden über eine Länge von 90 Minuten ohne Schnitt aufgenommen, es gab kein Drehbuch, die Schauspieler mussten das meiste improvisieren und gleichzeitig auf bestimmte und gewollte Überschneidungen achten. Genauso wie das Drehteam acht geben musste, wenn sich die Darsteller trafen, damit nicht eines der Kamerateams im Bild des anderen landet.

Denn wie sich die Geschichte entfaltet, wie sich die Charaktere entwickeln und sie interagieren entfaltet sich immer wieder anders. Insgesamt hat Mike Higgis, der Regisseur den Film nämlich 15 mal gedreht.
15 Tage lang haben sie immer wieder gespielt und gefilmt – jeden Tag ein Durchlauf. Dadurch passiert jedesmal etwas leicht anderes und die Situation entwickelt sich in unterschiedliche Bahnen.

Wie alles letztlich zusammen passt, entscheidet der Zuschauer. Der Schnitt und die Montage findet in seinem Kopf statt und die Geschichte entspinnt sich hinter seinen Augen. Ohne Zuschauer funktioniert kein Film doch speziell dieser Film wäre wohl einfach unfertig, würde ihn niemand schauen.

Also sicher kein Filmtip für jeden, aber wer anspruchsvolle Filme mag und offen für neues ist (das muss man unbedingt sein!) sollte einen Blick riskieren.

Interessant nebenbei auch, dass – für einen Independentfilm – sehr viele bekannte Schauspieler wie Salma Hayek, Kyle McLachlan und Holly Hunter mitspielen.

Angelinas Blog

In ausgegraben, ausgeguckt, ausgesondert, ausstudiert on Dienstag, 4. Dezember 2007 at 12:52

Gerade habe ich mal wieder auf meiner WordPress-Statistikseite gestöbert und staunte nicht schlecht über die Spamartigen Einträge bei den Referrern.
Dort steht, wer von wo aus auf den Glassblog gekommen ist. Für Heute und Gestern sah das so aus:

Wie man daran ganz gut sehen kann, hat jemand offenbar ein Bild über Google gesucht und musste das dann gleich mehrfach anklicken, um hierher zu gelangen :) Das ist EINE Möglichkeit…
Eine andere wäre, das sich gestern und heute ca. 30 Leute für ein und dasselbe Bild interessierten. Ja, ich weiß, verdammt unwahrscheinlich ;)

Aber das Bild selbst will ich euch nicht vorenthalten, es handelte sich dabei nämlich um dieses:

Sexy Angelina mal ohne Haarpracht. Ganz ehrlich, geht dieser Frau damit auch nur ein Hauch von Sexappeal verloren? Wer jetzt „Ja“ sagt, ist eine Frau :P

Tja, ich hab keine Ahnung, was diese 30 Leute (oder nur einer und der immer wieder) bei Google eingegeben hat – über sachdienliche Hinweise bin ich dankbar und werde sie gern weiterleiten *g* Was aber geht, ist, bei Google das Suchwort „Glassblog“ einzugeben und dann auf die Bildersuche zu klicken. Dabei werden Bilder ausgespuckt, die hier verwendet wurden. Und schau da: Angie zeigt direkt auf der ersten Seite ihren tätowierten Rücken. Na, dann wundert wohl nicht mehr so vieles :)

Schönen Abend noch!

Das Beste draus machen

In ausgedacht, ausgegraben, ausgeguckt on Sonntag, 25. November 2007 at 3:03

Das Leben geht weiter. Natürlich. Das tut es immer. Daran kann man verzweifeln oder aber sich weiter ziehen lassen und das Beste draus machen.
Vielleicht geht es auch gar nicht weiter, wir machen es aber dennoch. Was dann? Geben wir einer Tatsache Leben, die keines verdient? Vermutlich. Und ein weiteres Beispiel für die Irrationalität des Menschen

Und weil ich im moment nur seltsamen Quatsch schreibe, gibt es mal wieder was handfesteres zum Anschauen und wirken lassen…

devwatch:

Nagut, was ist an solchen Bildern schon handfest?
Wenn alles gut geht, kann ich morgen selbst ein neues beisteuern. Ich hab da eine Idee, die mir seit ner Weile im Kopf rumgeht…

Kunstgeschrei

In ausgebastelt, ausgeguckt on Mittwoch, 14. November 2007 at 10:07

Jaaaaa, ich weiß ich weiß. Der letzte Beitrag hieß „Kunstgeflüster“ und es ging um fremde „Kunst“, die ich im Internet gefunden habe. Und nun geht es um meine eigene Kunst und ich schreie es gleich rum ;)

Tja, dann isses halt so :P Hier also nun ein paar Tropfen Gold, die nicht überall zu finden sind.

Kunstgeflüster

In ausgegraben, ausgeguckt on Dienstag, 13. November 2007 at 7:00

Über den Homepageaward von GIGA, an dem ich vor einer Weile teilgenommen habe (nein, noch immer kein Ergebnis :( ) bin ich auf eine interessante Seite gestoßen. Scheint eine Art Grafikercommunity zu sein, die durchaus ein paar interessante Ideen hat.

Ein Blick auf die Seite lohnt sich auf jeden Fall, ich hab ein paar Wallpapers gefunden, die mir sehr gut gefallen und meinen Desktop ein bisschen verschönern werden.

my choice:

Ganz besonders interessant ist natürlich die „Resources“ Sektion – vielen Dank dafür auf jeden Fall.

Die schockierende Wahrheit von hinter den Kulissen des GlassBlogs…

In ausgegraben, ausgeguckt, ausgesondert on Freitag, 9. November 2007 at 12:30

Manchmal bin ich halt etwas trottelig, ich geb’s zu :) Ich würde es ja gern auf die Arbeit und den Streß schieben, aber ich trag die Verantwortung dafür mal lieber selber. ^^

Das Ganze lief also so: Ich habe eine Erweiterung für den Firefox, Tab Mix Plus, das ist ein Tab-Manager für den Browser mit zahlreichen zusätzlichen Features. Recht praktisch. Noch praktischer: ein erweiterter Sitzungsmanager. Damit lassen sich abgestürzte Sitzungen wiederherstellen oder eigene abspeichern. Mit dieser Funktion hab ich mir also diverse Seiten aufgemacht und sie unter dem Namen „Was gibts neues“ abgespeichert. Das geht jetzt jedesmal auf, wenn ich den Feuerfuchs starte.

Mit dabei: der GlassBlog. Den hab ich vorgestern verlassen, da stand der Besucherzähler auf 5.603 (Ich geb’ zu, das ist das erste, wohin ich schaue *g*). Und seit ich gestern die Seite mehrfach besucht habe, hat sich da nichts getan! O_o
Okay, dachte ich, entweder interessiert niemanden meine Herbstgefühle oder ich interessiere niemanden mehr oder die restliche Welt ist in Urlaub und hat keine Zeit zum Blog-lesen :)

Spaßeshalber klicke ich doch auf den Admin-Bereich und schaue nach, was da los ist. Und sehe das:

89 Seitenaufrufe heute!!!! So hört es sich an, wenn jemand vor Schreck aus dem Sessel kippt: *plumps*
Was hab’ ich getan? Waren alle anderen Blogs auf wordpress.com offline? Hab ich etwas versprochen, das ich bis jetzt noch nicht gehalten habe? Seid ihr auch alle vernarrt in den Herbst und wolltet meine Gefühle dabei teilen??? :D
Fragen über Fragen, denen ich auf den Grund gehen wollte. Meine einzige Waffe: die Statistikseite meines Blogs….Und da stehen die Blogeinträge mit den meisten Besuchen, die heute besucht wurden.

Need for Speed Carbon Savegames enthalten Seriennummer

22

Nähe

4

Die Bibel nennt dieses Ereignis … Armageddon

3

Blutleer

2

gerngesehen: Forgotten Mornings

1

Papierbilder scannen – wer macht das heutzutage noch

1

psssst. Hallo?

1

Excellenzhochschulen ausgewiesen

1

Glasgarten

1

satin

1

Okay, war klar, dass NFS die Liste anführt – egal, wie „alt“ das Spiel schon sein mag, seit ich den Post geschrieben habe, führt er die Besucherstatistiken an :) Aber die anschließenden Zahlen erfreuen natürlich mein bescheidenes Herz: 6 von den 10 besuchten Beiträgen sind völlig eigene, in denen ich Spinnereien verfasst habe, über die ich mir selbst den kranken Schädel zerbrochen habe ^^ Ich werte das einfach mal ganz arrogant als Interesse an meinem Blog. Okay, es könnte auch sein, dass in den Texten einfach nur zufällig interessante Stichworte drin stehen, die bei Google weit oben auftauchen, aber naja, man wird ja wohl nochmal träumen dürfen *g*Grund dazu geben mir auch die Referrer von heute und gestern: 2mal sind Leute von meiner Mworks-Seite aus hierher gelotst worden. (von der ich übrigens immer noch nicht weiß, was beim voting rausgekommen ist.)

Auch interessant: Die Suchbegriffe, die eingegeben wurden, als man auf meiner Seite gelandet ist: unter den ersten fünf Suchbegriffen sind die Namen von 4 Stars: Charlize Theron 2mal, Leonardo DiCaprio und Sandra Bullock jeweils einmal. Find ich interessant. Und was ich gut finde, bei mir gibts kein Klatsch über die neuesten Fehltritte dieser Personen zu lesen, sondern interessante, unwesentliche Fakten. Okay gut, doch ein bisschen Klatsch ^^

So, jetzt seht ihr, was passiert, wenn man einen Tag lang demotiviert auf seinen Blog schaut und deshalb sogar beschließt, den täglichen Blogbeitrag heute ausfallen zu lassen…

Und nochwas für die Zukunft: verblüfft mich, überrascht mich, verwöhnt mich! *g*
Ihr glaubt doch nicht, dass ich jetzt noch zufrieden bin, wenn ich nicht mehr als 80 Seitenaufrufe pro Tag habe oder? ;)

Schlaft gut!!

ausgebastelt: autumn shine

In ausgebastelt, ausgeguckt on Mittwoch, 7. November 2007 at 9:16

Heute habe ich meine knappe (Frei)zeit für ein Bild verschwendet. Der Herbst ist nicht mehr nur nicht mehr aufzuhalten (schlagt mich nicht für diese Wendung *g*), sondern bereits da. Daran lässt sich nichts mehr rütteln und wenn man erstmal den Kampf dagegen aufgegeben hat, ist man bereit, ihn rein zu lassen.
Ich habs mal versucht…


autumn shine

Die modernen Leiden des jungen SuperMario-Spielers

In ausgegraben, ausgeguckt, ausgelacht on Freitag, 2. November 2007 at 1:05

Ich spiele ja eigentlich gar keine Jump-and-Runs. Das liegt einzig und allein daran, dass meine Finger einfach nicht zu gebrauchen sind für Gamepads und meine Trial-and-Error-Schwelle so niedrig ist.

Weiterhin halte ich Jump-and-Run-Spieler für die leidensfähigsten aller Computerspieler. Das liegt nicht zuletzt an der eben genannten Trial-and-Error-Methode, die besonders in diesem Genre sehr gern benutzt wird. Möglicherweise hatte man das früher als Motivator gesehen, damit die Spieler länger am jeweiligen Spiel hängen – heutzutage nennt man das Folter :)

Wer gern einmal zuschauen möchte, wie ein Jump-and-Run-Spieler so richtig gefoltert wird, der hat nun die Gelegenheit dazu. Der SuperMario-Mod, den er da spielt ist nicht nur schwierig sondern aus meiner Sicht schlichtweg nur gemein. Ich hab keine Idee, wie jemand so etwas grausames programmieren kann. Aber spätestens hier stellt sich die Frage: wie kann jemand dann auch noch so etwas durchspielen?

Wer es schafft, die gesamten ca. 23 Minuten des Videos ohne Schmerzen zu überstehen, hinterlasse hier bitte mal einen Kommentar. Würde mich echt interessieren *g*

Bilderserie: „At the End of Everything“

In ausgebastelt, ausgeguckt on Mittwoch, 31. Oktober 2007 at 1:35

Hier nun meine erste Bearbeitung der Bilder meines Schweizaufenthaltes und die erste Verarbeitung der Eindrücke von dort.
Ich fand’ es war mal wieder Zeit für ein paar Landschaftsbilder und ich fand’ die richtigen Farben, um den Bildern das abzugewinnen, was sie für mich ausdrückten. Sieben davon erzählten mir die gleiche Geschichte…

   

„feel“ „blu for yu“

In ausgebastelt, ausgedacht, ausgeguckt on Samstag, 27. Oktober 2007 at 12:31

Eigentlich wollte ich mal wieder ein paar Landschaftsbilder dazwischen schieben, aber dann sind mir zwei Bilder unter die Augen gekommen, mit denen ich unbedingt etwas machen wollte.

Dies hier gefällt mir sehr gut, aber ich bin noch unschlüssig, ob ich wirklich den besten Titel dafür gefunden habe.

feel
blu for yu

Und das ist mehr eine Spielerei, die mir aber dennoch ganz gut gefällt. Durch die Perspektive und die Schärfe besonders im hinteren Bereich.
Am besten die Bilder anklicken und auf deviantart anschauen. Da präsentieren sie sich besser – hier sind sie mit schwarzem Rand auf schwarzem Grund. Das ist eher suboptimal. (cooles Wort *g*)

Gefühle in Bilderform

In ausgebastelt, ausgeguckt on Dienstag, 23. Oktober 2007 at 1:49

Hm, eigentlich sollte ich mal wieder einen einfallsreichen und amüsanten, aber auch sehr intelligenten und unterhaltsamen Eintrag verfassen. Dummerweise fehlt mir dazu grad die Muße und das Motiv.

Darum gibts nur eines: Gefühle in Bilderform…

foreground

piously … maybe tomorrow

gerngesehen: simple story

In ausgegraben, ausgeguckt on Samstag, 20. Oktober 2007 at 1:03

Ich weiß nicht, warum, aber dieses Bild hier, raubt mir grad tierisch den Atem.

Es mag daran liegen, dass es mir jetzt in diesem Moment grad verdammt seltsam geht und ich aufgewühlt bin. Aber irgendwas verbindet mich mit diesem Baum und in voller Größe hat es mich beinahe erschlagen.

Frieden finden. Bilder finden.

In ausgebastelt, ausgedacht, ausgeguckt on Freitag, 19. Oktober 2007 at 6:38

Entspannen und runterkommen haben sie mir gesagt. Aufregen nützt nichts, unter Strom stehen nützt nichts. Abschalten. Entspannen. Durchatmen.
Ihr habt alle Recht. Aber es ist schwer.

Ich hab mich also ein bisschen hingesetzt. Ein bisschen geschrieben und ein bisschen Musik gehört.
Und ein neues Bild gemacht. Daraus sind dann am Ende zwei geworden:

solace

Man sieht, „solace“ ist wieder eine High-Key-Spielerei, aber diesmal wollte ich nichts komplett ins Extrem gehen und die Kontraste wahren. Und die Farbe. Stark gearbeitet habe ich bei den Augen, mein Model hat relativ dunkle Augenhöhlen und ich hoffe, nicht übertrieben zu haben.

near by

Das hier ist bei der Arbeit an dem obigen Bild entstanden. Es gefällt mir fast noch besser und man merkt vielleicht, dass darin mehr Emotionen zu stecken scheinen. Zumindest taten sie es für mich, als ich das obere Bild gemacht habe.

im Westen nichts neues

In ausgedacht, ausgeguckt on Montag, 8. Oktober 2007 at 6:05

Nichts neues hier von der Front.
Naja, eigentlich schon, aber das ist alles noch geheim ^^
Ich sage nur soviel: ich hab mächtig viel Zeit für nichts und keine Zeit für mächtig viel zu tun. Diese Woche ist wirklich eine Luftblase in meinem Leben.

Zeit, die ich mir einfach für etwas bestimmtes nehme und den Rest der Welt warten lasse. Ich weiß noch nicht genau, wie ich mich dabei fühle. Eigentlich müsste ich ein schlechtes Gewissen haben, gegenüber den vielen anderen Dingen, die ich warten lassen muss. Und ich bin sicher, es ist auch da irgendwo in mir, aber es liegt zu weit unten, als das ich es die ganze Zeit über hören könnte. Glück gehabt.

Ist dies das Gefühl, wenn man die Leidenschaft über die Vernunft triumphieren lässt?

Weil dies nur rumorakelei war und mit keinerlei Informationen angereichert, gibts hier noch eins meiner „gerngesehen“-Bilder namens „Nadia“

Nadia

Besonders beeindruckend ist es, wenn man weiß, wie es entstanden ist. Denn hierbei
handelt es sich um ein echtes Gesicht, das mit einem 3D Scanner erfasst
wurde. Der Rest wurde mit 3D Studio Max und Photoshop erstellt.
Beeindruckend vor allem auch dahingehend, wenn man sich klar macht,
wieviel Arbeit darin steckt ;)

Contrast

In ausgegraben, ausgeguckt on Freitag, 5. Oktober 2007 at 10:58

Am besten zweimal anschauen. Oder dreimal. Und genau hinhören und sehen. Und nie den Titel vergessen: Contrast.

Wer sind wir, wenn wir nicht mehr wir sind?

In ausgedacht, ausgeguckt on Samstag, 25. August 2007 at 3:41

Schon immer war die Geschichte des Manga „Ghost in the Shell“ eine sehr tiefgängige. Als ich das erste Mal den dazugehörigen Anime gesehen habe, war mir das aber bei weitem noch nicht klar. Es hängt einfach damit zusammen, in welchem Rahmen die Geschichte spielt.
Nämlich in einer Zeit, in der die Menschheit zunehmend mit der Technik verschmilzt. In der technologiesierte Körperprothesen die Menschen – nicht alle aber die meisten – zu Cyborgs machen. Das hat zur Folge, dass ganz neue Erfahrungen und Gefahren auf einen Menschen zukommen können. So ist es unter anderem möglich, dass sich ein Hacker in den eigenen Körper und Verstand hackt und ihn übernimmt.
Das allein ist schon gruselig genug.

Aber es werden auch oft Fragen nach dem menschlichen Handeln, dem Geist und dem freien Willen gestellt. Man könnte vermuten, dass die Filme und die dazugehörige Serie recht düster und pessimistisch sind, aber gerade da verhalten sie sich mehr im Stile des Cyberpunk. Eine seltsam fremde Welt, die ihre Makel hat, aber die doch die einzige ist, die existiert und so gelebt werden muss.

Die zweite Staffel der Serie zu Ghost in the Shell ist recht spirituell und wartet neben einem ganzheitlichen Fall, einem Stand Alone Complex, auch wieder mit vielen Einzelschicksalen auf, die nicht nur die Menschen dieser Welt allgemein, sondern auch die Mitglieder der speziellen Eingreiftruppe, Sektion 9, näher beleuchten. Diese Truppe kümmert sich um Spezialfälle von Cyberterrorismus und allem, was zu heiß ist für die normale Polizei.

Ganz besonders jedoch gefällt mir Episode 11: „Im Dickicht“. Diese ist sehr gefühlvoll erzählt und widmet sich vermutlich dem geheimnisvollsten Thema der ganzen Geschichte: dem Hintergrund von Major Motoko Kusanagi.

Die Website von Ghost in the Shell ist übrigens recht eindrucksvoll und gibt ziemlich gut das Gefühl der Serie wider. Nicht die Serie selbst wohlgemerkt, sondern das, was dahinter zu liegen scheint.

Spiele, die man nicht spielen kann.

In ausgedacht, ausgeguckt on Mittwoch, 22. August 2007 at 9:49

Mit der Verbindung zwischen Film und Comic kennen wir uns ja mittlerweile – dank eines erschöpfenden Angebots der Filmindustrie – ganz gut aus. Aber auch die Beziehung zwischen Film und Computerspiel ist keine ganz einfache.

Für alle Nicht-Insider: generell sind Spieleumsetzungen, die auf Filmlizenzen basieren Schrott und lediglich eine Marketingstrategie, um der Kuh den letzten Tropfen abzumelken. Es gibt ein paar sehr wenige Ausnahmen (Star Trek: Voyager Elite Force oder Chronicles of Riddick) aber die können für kein gutes Image unter der Versoftung von Filmlizenzen sorgen.

Dann gibt es noch die Filme, die sich von den Spielen inspirieren lassen. Wie sieht es hier aus? Die ersten Versuche der Filmemacher – Super Mario und Wing Commander – wurden vom Publikum in der Luft zerrissen, obwohl ihre Vorbilder auf dem Monitor geradezu legendär waren. Genauso erging es Doom, hier dürfte es jedoch in der Natur des Spieles liegen, denn viel mehr als geradlinige Ballerei ohne viele Schnörkel hatte das Spiel nie zu bieten. Und der hohe Gruselanteil des 3. Teils
wurde im Film vernachlässigt.

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färbe hoch dein Leben!

In ausgegraben, ausgeguckt on Mittwoch, 1. August 2007 at 10:04

Ich geb’ zu, „color up your life“ klingt wesentlich besser, stammt ja auch von hochbezahlten Werbefachmenschen ;)
Glaub ich zumindest, denn irgendwie klingelt mir dieser Satz in den Ohren.

zu der wundervollen „Farb-Kampagne“ von Sony gehört der Claim jedenfalls nicht, würde aber passen, wie die Faust aufs Auge. Sony bewirbt mit zwei sehr schönen Spots ihren (vermutlich schon veralteten) Falchbildfernseher „Bravia“.
Und auch wenn die Spots schon alt sind, finde ich sie einfach sehr kreativ. Lässt man sich darauf ein, begeistern sie und machen Lust. Hier steckt keine kühle Berechnung oder ein blutleeres Vermarktungskonzept dahinter, sondern … tja, Lust eben.

Den Spot gibts hier nochmal in besserer Qualität, zusammen mit dem Vorgängerspot „Balls“ – unbedingt mal reinschauen.

Pflichtprogramm: Harryphönixpotterorden

In ausgedacht, ausgeguckt on Donnerstag, 26. Juli 2007 at 12:11

Ja ich weiß, der Titel des Beitrags kommt irgendwie abwertend herüber. Hat der Film das verdient? Wenn ja, weil er schlecht ist oder weil er gut ist? Und auch das Wort „Pflichtprogramm“ – Pflichtprogramm, weil man es gesehen haben muss, um mitzureden oder Pflichtprogramm weil er so gut ist?
Man sieht, schon der Titel zu einem Beitrag über den Film gerät zu einem mehr als zweischneidigen Schwert – wie ist es mit dem Film selbst?

Wieder einmal hat ein neuer Regisseur das Ruder übernommen und wieder ist ein Film von seinem Stil geprägt. Nicht mehr so schlimm jedoch wie bei den ersten Teilen. Die Charaktere stehen, ihr Aussehen steht, die Sets stehen – alles so, wie es der Zuschauer kennt und je mehr Teile kommen, desto weniger Gestaltungsfreiheit hat ein Regisseur. Dennoch hat der Film – wie oben erwähnt – seine eigene Note.
Schon im dritten Teil, der Gefangene von Askaban, spürte man – und dafür bin ich einem meiner Lieblingsregisseure unglaublich dankbar – wie die Stimmung der Potter-Filme wandelte und ins Düstere driftete. Ich denke, das braucht man, um besser zu fühlen, was Harry durchmacht. Die Filme bringen das – und das sage ich jetzt nach reiflicher Überlegung – fast besser rüber als die Bücher, denn immerhin rufen die Bücher eine ganze Welt samt vieler Details und Nebenplots wach, für die der Film keine Zeit hat. Er beschränkt sich vielmehr auf die Personen und die stetige Verschärfung der Konflikte.

Möglicherweise war das etwas zu mutig von Alfonso Cuarón, denn der nächste Teil, der Feuerkelch, entspannte die ganze Sache wieder und bot Spiel und Spaß mit der Quidditch-Weltmeisterschaft. Dennoch schaffte es auch dieser Teil einen schweren Schlag, nicht nur Harry Potter und seiner Welt, sondern auch dem Zuschauer zu versetzen mit der recht gekonnten Inszenierung von Cedric Diggorys Tod.

Und im fünften Teil, der Orden des Phönix? Die Geschichte selbst gibt es vor, es geht bergab. Alles wird schlimmer und schlimmer – Leid und Schmerz nehmen zu und die bunten Farben ab. Dem zollt der Film jedoch nicht in vollem Maße Tribut. Er bedient sich zwar wunderbar der geschaffenen Welt und führt sie ohne einen Bruch fort, doch er leidet auch unter dem enormen Maß an Informationen und Geschehnissen, die Rowling in den fünften Band ihrer Zauberergeschichten gelegt hat. Dem ist ein 2-stündiger Film kaum gewachsen und so erhascht man auch kaum mehr als einen Hauch von den diktatorischen Zuständen in Hogwarts, nachdem Prof. Umbridge die Macht übernommen hat. Alan Rickmans Schauspielerei als Prof. Snape ist mal wieder überragend, doch auch hier wurde auf das Nötigste gestaucht.
Den Kern der Sache präsentiert er jedoch aussagekräftig und erzeugt ein gewisses Maß an Mitgefühl.

Jedoch auch hier sei relativiert: wer die Zeichen versteht, sich drauf einlässt und auch „zwischen den Zeilen“ ließt, kann mit Harry Potter mitfühlen. Allen anderen wird es leichtgemacht, den Film einfach nur anzuschauen und nicht zu erleben.

Eins der Highlights am Film war für mich tatsächlich die Bildsprache, der man durchaus Respekt zollen sollte.

tierische Welt

In ausgegraben, ausgeguckt on Samstag, 21. Juli 2007 at 2:27

Um mal den leicht depressiven Beitrag endlich abzulösen, gibts hier mal wieder was aufheiterndes. Oder nachdenkliches? Aber mit sicherheit Anschauliches.

worth1000 Contest: Urban Evolution 2

nur ein paar Schritte noch…

In ausgebastelt, ausgeguckt on Mittwoch, 18. Juli 2007 at 1:02

Ok, entweder bin ich doch nicht so leer wie vermutet oder ich bin so leer wie auf dem folgenden Bild zu sehen.

Ich hab noch kurz das neue Album von den Chemical Brothers reingeschmissen und nen Blick �ber meine Bilder geworfen.

just a few steps

Fesselspiele

In ausgebastelt, ausgeguckt on Samstag, 30. Juni 2007 at 6:13

Hm, ich habe das Gefühl, die vorherige Überschrift „Esoterikalarm“ war doch ein wenig zu abschreckend, darum gibts heute eine etwas geschmeidige Überschrift für ein kleines Projekt namens: „Bound“, das ich heute Nacht fertig gemacht habe

Am besten „fullscreen“ genießen

Menschenbilder

In ausgegraben, ausgeguckt on Mittwoch, 27. Juni 2007 at 12:26

Eigentlich bin ich über viele Irrwege auf diese Seite gestoßen. Es ging dabei eigentlich um eine Software, um ein Fotoalbum zu erstellen.

Für mich nicht grade nützlich, aber eigentlich ganz interessant fand ich ein Beispiel für so eine Zusammenklick-Galerie. Die Technik ist aber bei dem Beispiel gar nicht so das, was mich begeisterte…

Mit Licht und Schatten gemalt

In ausgebastelt, ausgeguckt on Sonntag, 10. Juni 2007 at 1:14

So vieles schwirrt mir im Moment im Kopf rum und will nach draußen. Manchmal braucht es nur einen kleinen Funken, um einer Idee den rechten Schliff zu verpassen.

Das führte zu neuerlichen drei Bildern. Da ich aber jedem den gebührenden Platz einräumen möchte, gibts jeweils nur 1 hier jeden Tag :P

Canvas

Politisch entspannt

In ausgegraben, ausgeguckt on Samstag, 9. Juni 2007 at 10:43

Wie wäre es mal wieder mit etwas Kabarett zur Entspannung? Politisch entspannt sind die beiden Stücke vielleicht nicht gerade, aber es wäre mal durchaus etwas, das den Tag besser machen würde, wenn es so wäre.

Vielen Dank an „Lifeless happiness„, der die beiden Videos in seinem Blog hat. Beiden? Ja, eigentlich hatte er 2 sehr schöne Stücke rausgesucht, seltsamerweise ist eines davon nicht mehr bei Youtube gehostet…
Hier ein Textausschnitt aus dem fehlenden Video (auch von Lifeless Happiness aufgeschrieben):

George W Bush, das war einer von uns: Der hat gesoffen und den Wehrdienst verweigert, aber dann kriegen sie immer Schiss… / Massenverschwindungswaffen / Die kriegen alles raus / Bin Laden hat sich tot gelacht / Der Amerikaner als Angstbeisser

Naja, vermutlich totaler Zufall, dass das Stück gelöscht wurde ;)

mind shot

In ausgebastelt, ausgedacht, ausgeguckt on Samstag, 9. Juni 2007 at 12:38

Als kleinen Mitternachtsimbiss empfehle ich noch folgende Häppchen für das noch wache Auge:

Mind Shot:

if you are in my mind, it will never be empty

Where you went

Beide empfehle ich Bildschirmfüllend zu genießen, in Begleitung zu Brand New – Untitled.

don’t

In ausgebastelt, ausgedacht, ausgeguckt on Donnerstag, 7. Juni 2007 at 6:09

Und weil der letzte Beitrag so schön anonym und unpersönlich war, kommt hier noch ein genauso distanzierter und Aussageloser Beitrag (Achtung, Ironie!)

don’t talk to me now
don’t try to fix it
don’t try to make me happy anymore

get you – training skills

In ausgebastelt, ausgeguckt on Mittwoch, 6. Juni 2007 at 2:04

Durch „lets talk about colors“ auf den Geschmack gekommen, wollte ich ein zweites Bild nach dem gleichen Prinzip bearbeiten. Und dabei meine Fähigkeiten, was das angeht, etwas verbessern. In dem ersten Bild befinden sich die Farben ausschließlich auf dem Hintergrund. Dieses Mal wollte ich einen Schritt weiter gehen und die Farben lebendig werden lassen.

Dazu musste ich zwei verschiedene Stile miteinander verbinden: den transparenten Look der Farblinien auf dem Boden und die undurchsichtigen Farblinien, nachdem sie sich vom Boden abgehoben hatten. Beides muss miteinander plausibel verbunden werden. Eine weitere Schwierigkeit: nachdem die Bänder sich vom Boden abgehoben haben, auf dem sie praktisch in 2D existieren, bekamen sie nun Tiefe und existierten in 3D, da sie sich um die Beine des Models herum schlängeln. Hier musste also mit 2 Seiten gearbeitet werden und zahlreichen Details, die den Bändern Leben einhauchten.

Zum Vergleich hier vielleicht mal das Originalbild eingeschoben:

Subtile Veränderungen wären vielleicht die Farbveränderung, stärkerer Kontrast, weniger Farben und die Vignettierung. Ausserdem habe ich mit den Farben etwas rumgebastelt, so dass die Details der Scherben auf dem Boden und die Stiefel mehr heraustreten. Ach ja, dann noch eine „kleine“ Retousche im Bildhintergrund, die mehr Zeit geschluckt hat, als ich zugeben würde ;)

(morgen dann der Upload auf Deviantart.com)

let’s talk about colors

In ausgebastelt, ausgeguckt on Mittwoch, 6. Juni 2007 at 12:03

Da hat man einen ganzen Berg von Fotos vor sich und sucht eines, dem man eine besondere Note geben kann. Und man sucht.. und sucht… und sucht. Nix dabei.

Wenn man nicht sucht, aber eine Idee hat, findet sich das richtige Foto seltsamerweise ganz schnell. So geschehen bei der Vorlage für folgendes Bild:

(wirkt am besten Bildschirmfüllend ;) )

Jeder Zaubertrick hat drei Akte…

In ausgeguckt on Dienstag, 5. Juni 2007 at 12:47

Den Film habe ich gerade gesehen. Und ich bin schwer genug beeindruckt, um jetzt nicht darüber zu schreiben. Nur eines will ich jetzt und hier verraten: Der Film an sich ist der Kunst, die er präsentiert mindestens ebenbürtig und setzt den Regisseur – Christopher Nolan – ganz weit hoch auf der Liste meiner Lieblingsregisseure.

Sorry

In ausgebastelt, ausgedacht, ausgeguckt on Samstag, 2. Juni 2007 at 7:07

Hier nun die erste Bearbeitung eines kürzlichen Fotoshootings. Unbedingt auch anklicken und in Originalgröße anschauen.

sorry because of
the words I said
the tears you’ve cried
the barriers I built

Spidey verpasst, Jack Sparrow am Ende der Welt

In ausgedacht, ausgeguckt on Sonntag, 27. Mai 2007 at 10:39

Hm irgendwie ja schon seltsam: ich war eigentlich immer begeistert von den Spiderman Filmen. Meiner Meinung nach hatten sie etwas im Genre der Comicverfilmungen geschafft, was ich bisher noch bei (fast) keinem anderen Comic feststellen konnte. Und ich hatte mich jedesmal auf die Fortsetzung gefreut. Auch auf den 3. Teil. Und habe ihn noch nicht gesehen….

Seltsam? Nur ein bisschen, denn im Moment ist wirklich einfach zu viel los, als das ich Zeit oder Geld für diesen Kinobesuch finden könnte. Andererseits war ich – mit weiblicher Begleitung – am Donnerstag in der Premiere von Fluch der Karibik, Teil 3.

Das ist ja nun schon interessant. Muss ich hieraus schließen, dass Johnny und Orlando Tobey den Rang

ablaufen? Zwar konnte ich bei „Fluch 3″ ein paar Ambitionen und Benühungen zu Tiefgang entdecken, aber letztendlich ist es gigantisches Popcornkino. Und zumindest bei „Spidey 1 und 2″ hatte ich das Gefühl, das die Bemühungen, dem Popcornkino Tiefgang zu verleihen, stärker waren.

Tja – irgendwann werde ich mir Spiderman 3 schon noch anschauen müssen und wollen. Natürlich nur, um da eine genaue Aussage machen zu können ;)

life.frozen

In ausgebastelt, ausgedacht, ausgeguckt on Donnerstag, 24. Mai 2007 at 7:01

Ich mache ja immer wieder gern Makroaufnahmen von Blumen. Das Wesen von Makroaufnahmen ist meist, Dinge zu entdecken, die schon da sind, aber eben noch etwas genauer zu untersuchen. Darum bleibe ich bei meinen bisherigen Makroaufnahmen dem Motiv auch immer recht treu und bringe es höchstens etwas zu besser zur Geltung.

Bei einem Motiv wie diesem:

sähe das dann ungefähr so aus:

Aber diesmal fand ich, warum eigentlich so wie immer? Auch wenn es ein gutes Motiv war, das es vielleicht sogar verdient hätte, in satten, lebendigen Farben präsentiert zu werden, hab ich mich diesmal dagegen entschieden und etwas anderes gemacht.
Das hier:

Ich könnte ja die beiden vorletzten Entwürfe veröffentlichen, aber das ist irgendwie nicht so mein Fall. Ich mag die Einzigartigkeit.
Die richtige Entscheidung?

Noch ein Tauchversuch

In ausgebastelt, ausgedacht, ausgeguckt on Sonntag, 13. Mai 2007 at 2:05

Irgendwie passiert es mir bei meinen Fotos(erien) immer wieder, dass am Ende genau 3 Fotos zusammen kommen. Doch zumindest bisher war das keine Absicht und ich bin nicht auf „Trilogien“ fixiert ;)
Den Gegenbeweis tritt jetzt endlich die „Dive into Spring„-Serie an. Auch hier waren es – überraschenderweise – anfangs wieder 3 Fotos, die sich für das Konzept eigneten. Bis ich Nummer 4 fand und es mit aufgenommen wurde. Zwar erst etwas später aber nun dort, wo es hin gehört :)

Dive into Spring

In ausgebastelt, ausgedacht, ausgeguckt on Samstag, 12. Mai 2007 at 10:22

Drei meiner Bilder sind mir unter die Augen gekommen, die sich mal wieder hervorragend für eine kleine Serie eignen. Frühlingshafte Bilder, mit einem Motiv, das den Betrachter ins Bild hinein ziehen soll.

Mein liebstes ist das:

Und das sind die anderen:

getting forgotten

In ausgebastelt, ausgedacht, ausgeguckt on Mittwoch, 9. Mai 2007 at 3:07

Ein neues Bild, das ich fertig gestellt habe. Das Foto lag schon seit einer Weile bei mir in Rohfassung auf dem PC, jetzt habe ich es mir endlich vorgenommen…

Am besten den Link anklicken und das Ganze in groß anschauen!

Free Hugs Campaign

In ausgegraben, ausgeguckt on Mittwoch, 9. Mai 2007 at 2:21

birth in elves garden

In ausgebastelt, ausgedacht, ausgeguckt on Samstag, 5. Mai 2007 at 2:32

Hab ich eigentlich schon meine zwei neuen „deviations“ präsentiert?


birth                         elves garden

Von den beiden gefällt mir „elves garden“ aber noch einen Hauch besser. Das liegt allerdings zu 100% an der Ausgabequalität von „birth“. Wie man erkennen kann, geht von der Sonne ein etwas kühler aber dennoch gelber Lichtschein aus. Den hab ich bei der Postproduction etwas herausgehoben und ist auch so, wie ich es wollte, aber sobald ich die Datei in ein anderes als das Photoshop Format speichere, kommt der Schein komplett abhanden und wird von gelb zu grün. Noch habe ich nicht herausgefunden, warum das so ist, darum muss man wohl oder übel vorerst mit dieser minderwertigen Variante vorlieb nehmen.

2 neue Fotos

In ausgebastelt, ausgedacht, ausgeguckt on Freitag, 27. April 2007 at 11:38

Vor kurzem war ich auf einem schönen Spaziergang zusammen mit meinem Vater und ich hab eine nette Ausbeute an Fotos mitgebracht. Die folgenden zwei stammen daher und sind die ersten beiden, die ich veröffentliche. Weitere werden also folgen

         
little big world            lonesome cowboy

5ive tools

In ausgebastelt, ausgedacht, ausgeguckt on Mittwoch, 11. April 2007 at 11:50

Und schon wieder ein Bilderpost, aber das liegt nicht so sehr daran, das ich sonst nichts zu berichten weiß, sondern mehr daran, das ich meine, in letzter Zeit knappe, Freizeit gerne mit meinen Fotos verbringe, bzw. der Bearbeitung dieser.
Als ich also mal wieder auf meiner deviantart-Seite unterwegs war, fand ich, es wäre mal wieder Zeit für ein neues ID Bild, also jenes, das auf der persönlichen Seite angezeigt wird. Ich hatte eine Idee und darum…

Irgendwie hat es Spaß gemacht, an dem Bild zu arbeiten und ich denke, ich werde das Konzept bei Gelegenheit noch einmal aufgreifen :)

my hidden secret

In ausgebastelt, ausgedacht, ausgeguckt on Dienstag, 10. April 2007 at 12:15

Immer wieder finde ich beim Stöbern auf deviantart.com Bilder, die mich inspirieren, oder die ich gerne für eine Fotomontage oder ähnliches benutzen würde. Die Rechte liegen allerdings immer(!) bei den jeweiligen Künstlern und das ist auch gut so. Anders gesagt: mit fertigen Fotos kann man nichts anfangen, soweit es der Besitzer nicht erlaubt. Und das ist bei den fantastischen Arbeiten so vieler Künstler äußerst selten und auch verständlich.
Es gibt aber noch eine andere Möglichkeit, sogenannte Stock Images. Das sind Bilder – mal mehr und mal weniger professionell, deren Rechte von den jeweiligen Besitzern freigegeben wurden und die man nach belieben verwenden kann. Unter Umständen muss man höchstens den ursprünglichen Besitzer benachrichten und zeigen, was man damit angestellt hat

Aber dadurch kann man sich auch austoben, wenn man keine eigenen Fotos hat von genau den Motiven, an die man gerade denkt oder von denen man sich inspiriert fühlt. Und natürlich ist das auch eine Möglichkeit für mich, ein paar Fotomanipulationen zu machen und Ideen zu verwirklichen, für die mir das Material fehlt.

Meine erste vorzeigbare Arbeit: my hidden secret


(manip)


(original)

Ich geb’ zu, soviel habe ich nicht verändert, aber schon das orginale Stock Bild war eine tolle Vorlage und ich wollte einfach mehr herausstreichen, was es schon lieferte. Unbedingt in voller Größe anschauen!

Stille Ewigkeit

In ausgebastelt, ausgedacht, ausgeguckt on Dienstag, 3. April 2007 at 12:34

Nach einem längeren „Offlinewochenende“ und anfänglichen Internetproblemen bin ich jetzt wieder da. Stürze mich wieder in die Arbeit.
2 Ergebnisse:


sleeping autumn


marking the end of the way

gerngesehen: A Moment Suspend in Time

In ausgegraben, ausgeguckt on Donnerstag, 29. März 2007 at 12:16

Die Stimmung ist auf dem Bild einfach fantastisch eingefangen, ich selbst weiß, wie schwer das ist. Unbedingt auch die anderen Bilder von *angelreich anschauen!

gerngesehen: Eglantine

In ausgegraben, ausgeguckt on Sonntag, 25. März 2007 at 6:16

gerngesurft: NS-5: Was werden sie mit ihrem tun?

In ausgegraben, ausgeguckt on Sonntag, 18. März 2007 at 6:16

Und schon wieder bin ich auf eine Seite gestoßen, die ich euch keineswegs entgehen lassen will. Diesmal handelt es sich sogar um eine „besondere“ Seite, denn hier wird ein Produkt beworben, das es so eigentlich noch (?) gar nicht gibt: der Nexus NS-5, die Revolution der Robotertechnik … im Film I, Robot.

Auf dieser Seite jedoch wird er beworben, als könne man ihn sich kaufen. Schickes Konzept, noch schickere Website :)

gerngesehn: ~correiae

In ausgegraben, ausgeguckt on Donnerstag, 15. März 2007 at 11:51

Diesmal bei gerngesehn nicht nur ein einzelnes Bild, sondern eine ganze Bildergalerie. Vom deviantart.com Mitglied ~correiae. SChon im Überblick (wie unten auf dem Screenshot zu sehen) scheinen die Bilder Blicke zu gewähren in eine Welt, die seltsam fremd und verlassen scheint. Aber jedes von ihnen präsentiert eine Atmosphäre, die weitab liegt von Kälte und Statik.

gerngesurft: Bearfootfilms.com

In ausgegraben, ausgeguckt on Donnerstag, 15. März 2007 at 11:28

Bisher hab ich Links zu schön gemachten Seiten nur in den Lesezeichen gesammelt und sie dort vergammeln lassen, aber ich denke, es wird auch mal zeit, wirklich sehenswerte Seiten weiterzuempfehlen.

Bearfootfilms.com soll hier einen würdigen Anfang machen. Diese Flashseite ist wirklich professionell gemacht und bringt eine Menge Ideen in ein stimmiges Ganzes. Sollte man tatsächlich gesehen haben.

neue Bilder

In ausgebastelt, ausgedacht, ausgeguckt on Dienstag, 6. März 2007 at 3:09

Nun, wo so langsam wieder etwas Regelmässigkeit in meinen Alltag einkehrt, kann ich auch wieder ein wenig Zeit für mich abzwacken.
Dabei habe ich ein paar Bilder fertig gemacht und zu Deviantart hochgeladen.

Meine Favoriten:

left since yesterday pt.02

               
                you, me – nothing else

                                   
                                    life will come tomorrow

The Passenger

In ausgegraben, ausgeguckt on Montag, 5. Februar 2007 at 2:27

auf deviantart hab ich ein Bild gefunden, das mir gut gefiel, doch dann las ich die Beschreibung dazu…

I was walking around at the trainstation in Aarhus, Denmark, looking through the windows of the trains when I saw a man with a foreign look, sitting there, staring out the window. I was about to put my camera to my eye when he suddenly looked at me, and I turned around and walked a bit away.

I looked at the train departure time, and it said 4:17. It was 4:15.

I quickly found out which way the train was going, and got a couple of carts ahead and waited.

Suddenly, the whistle blew, and the carts began moving. I set my focuspoint to the far left, put the camera to my eye and waited for one particular face to move into the frame.

That face.

Bilderflut

In ausgebastelt, ausgedacht, ausgeguckt on Donnerstag, 25. Januar 2007 at 1:46

Es hat sich mal wieder ein wenig angesammelt an Arbeiten und heute hab ich mir die Zeit genommen, sie auf Deviantart hochzuladen.
Darunter sind hauptsächlich Experimente und diesmal ausschließlich Fotomanipulationen, wie z.B.:


 
auch zu sehen hier:

deviation: GrungeGirl

In ausgebastelt, ausgeguckt on Mittwoch, 20. Dezember 2006 at 12:22

So einen kleinen Hang zum sogenannten „Grunge“ Stil hab ich ja schon entwickelt. Man kann viel freier, ungeplanter arbeiten und muss (in erster Linie) weniger auf Details achten.

Hier mal ein Bild, das ich gestern gemacht habe:

gerngesehen: Paper

In ausgegraben, ausgeguckt on Mittwoch, 20. Dezember 2006 at 3:14

Noch eins vom Künstler „~duolegur
Aussergewöhnlich…

gerngesehen: Cockroach

In ausgegraben, ausgeguckt on Mittwoch, 20. Dezember 2006 at 3:09

Also dieses Bild ist schon irgendwie erstaunlich. Ziemlich anziehend wenn man es auf der größe betrachtet wie unten dargestellt. Man hält es für eine richtig tolle Fotografie mit einem Gesichtsausdruck, der einem kaum erlaubt weg zu sehen.
Noch erstaunlicher wird das Bild in der originalen Größe. Wer es nach einer Vergrößerung für ein 3D Modell hält sei gewarnt: es handelt sich tatsächlich um eine Fotografie, jedoch auch um eine Fotomanipulation. Das Original wurde also verändert. Mit großer Kunstfertigkeit.
Vermutlich kann man über den Sinn dieser Veränderungen diskutieren, die Fähigkeiten treten jedoch ganz eindeutig zu Tage.

gerngesehen: Forgotten Mornings

In ausgegraben, ausgeguckt on Dienstag, 19. Dezember 2006 at 12:22

Hier mal wieder ein Bild aus meiner „gerngesehen“ Kategorie.
Das Bild heißt „Forgotten Mornings“ und gefällt mir irgendwie ziemlich gut. Es hat etwas plastisches und steriles an sich, das es fast unwirklich macht, aber man ist versucht zu glauben, das es sich um eine ganz normale Fotografie handelt. Was sie schließlich auch ist. Tolle Farben.

Catching the last sunbeam

In ausgebastelt, ausgedacht, ausgeguckt on Freitag, 8. Dezember 2006 at 7:01

Mit dem Originalbild war ich anfangs ganz und gar nicht glücklich. Zu hell, falsche Farben, zu wenig Kontrast…

Und auch zwei Bearbeitungsversuche schlugen fehl. Ich machte es hauptsächlich etwas dunkler und etwas kontrastreicher, aber es sollte auch nicht gerade künstlich wirken. Mit dem Ergebnis war ich nicht 100%ig zufrieden, aber im entsprechenden Rahmen präsentiert und mit dem richtigen Titel machte es sich gar nicht mal schlecht.

Und wie sich heute herausstellte wird das Bild gemocht – schon hat es jmd als Favorit auf deviantart ausgesucht :)

Evil Twin

In ausgebastelt, ausgedacht, ausgeguckt on Freitag, 8. Dezember 2006 at 6:55

Heute hatte ich noch eine neue Idee für eine Fotocollage.

Evil Twin:

Das ist übrigens nicht schwarzweiß, sondern ein ganz leichter Sepiaton, den ich besonders mag. Das macht das Bild weniger steril.

neue Bilder auf Deviantart

In ausgebastelt, ausgedacht, ausgeguckt on Freitag, 8. Dezember 2006 at 2:34

Und wieder einmal hab ich ein paar Bilder rausgesucht und sie in die Galerie auf deviantart.com gestellt.

The last of the day:

Water Universes:

Catching the last sunbeams:

gerngesehen: feelin’ sleepy

In ausgegraben, ausgeguckt on Dienstag, 5. Dezember 2006 at 2:13

Katzenbilder gibts ja viele auf deviantart, aber dieses hier gefiel mir aus irgendeinem Grund besonders gut.
Soviele Emotionen…

Münzschnipper

In ausgegraben, ausgeguckt, ausgelacht on Montag, 4. Dezember 2006 at 6:19

Also dieser Typ hatte entweder zuviel Freizeit, oder er hats einfach drauf :)

http://www.livevideo.com

Sanctuary

In ausgedacht, ausgeguckt on Donnerstag, 23. November 2006 at 12:41

Kommt mir vor, als hätte ich gerade noch dort am Ufer gesessen…

Jetzt wirds feucht im Mund….

In ausgegraben, ausgeguckt, ausgelacht on Donnerstag, 9. November 2006 at 3:58

Ne oder? Ich meine, für eine Bonbon Werbung sind die Bilder und die Effekte eigentlich ziemlich gut. Der Stil gefällt mir sogar. Aber wer bitteschön hat den Text dazu verbrochen?

gerngesehen: Nocturne

In ausgeguckt on Donnerstag, 19. Oktober 2006 at 11:51

Hier mal wieder eine schöne Landschaftsfotografie. Diese zeichnet besonders die bemerkenswerte Bildkomposition aus, di emir gut gefällt. Die einzelnen Elemente sind dermaßen zusammen gestellt, das sie komponiert fast schon den Eindruck vermitteln das ganze Bild sei unreal.

gerngesehen: self portrait

In ausgeguckt on Freitag, 15. September 2006 at 2:43

Hier ein hübsches, leichtfertiges Gemälde mit entspannten Farben aber auch dem Versuch eines tieferen Sinnes.

gerngesehen: Chasing the Sun

In ausgeguckt on Mittwoch, 13. September 2006 at 11:20

Gestern war ich mal wieder nach langer Zeit – Asche auf mein Haupt – joggen und fühlte mich dabei fast ebenso, wie es das folgende Bild darstellt.

Vielleicht ist es nicht so sehr symbolisch aber dennoch vermittelt es gekonnt nicht nur eine Botschaft sondern auch eine (oder gar mehrere) Stimmungen.

gerngesehen: shrouded in shadows

In ausgeguckt on Freitag, 8. September 2006 at 8:14

Ein hübsches SW Porträt mit viel Schatten und einer schönen Pose. Sicher, es ist ein vielbenutztes Motiv und auch keine neue Beleuchtung, aber der Gesichtsausdruck des Models ist interessant und verleiht dem Bild etwas Deutungsvolles.
Einzig auf die Träger auf der Schulter des Models hätte ich als Fotograf verzichtet.


(leider finde ich das Bild nicht mehr auf deviantart - der Künstler heisst „Escence“)

gerngesehen: Silent Hill 4 – Walter x Claudia

In ausgeguckt on Mittwoch, 6. September 2006 at 10:10

Hier mal ein Bild, das eine sehr schöne Stimmung aufzuweisen hat. Die Farben und die Gestaltung finde ich persönlich sehr harmonisch, strahlen aber auch eine gewisse Bedrängnis und ein Gefühl einer ungewissen Bedrohung aus.
Zwar ist das Bild in Anlehnung an ein Computerspiel entstanden, würde aber meiner Meinung nach durchaus auch ohne funktionieren.

gerngesehen: If I was an old Building

In ausgeguckt on Samstag, 2. September 2006 at 1:33

Hier ein Foto mit einer sehr schönen Weitwinkelperspektive und einer perfekten Lichtstimmung. Man möchte sich fast nicht nur an jenem Strand befinden, sondern fast schon selbst das Gebäude sein damit man immer da ist um diese Natur um sich herum zu betrachten.

gerngesehen: re.flect

In ausgeguckt on Freitag, 1. September 2006 at 5:40

Um meiner Leidenschaft für Fotografie auch hier zu frönen will ich auch an dieser Stelle eine Auswahl an Lieblingsbildern posten. Beginnen will ich mit einem beeindruckenden Porträt. Ich denke mal zu diesem Bild muss man einfach nichts weiter sagen…