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Archiv für die Kategorie ‘ausgehört’

Seltsamer Zufall?

In ausgeguckt, ausgehört on Donnerstag, 22. Oktober 2009 at 5:41

Gerade habe ich den Film Smokin’ Aces geschaut. Ich weiß, nicht gerade neu, aber mir ist er halt eben erst unter die Augen gekommen. Seltsamerweise ist mir an 2 oder 3 Stellen im Film der Gedanke an ein Lied gekommen, das an den jeweiligen Stellen gut gepasst hätte.

Ich erinnerte mich an ein Lied aus dem Film Requiem for a dream – ein sehr drastischer Drogen-Film mit einem, wie ich finde, einmaligen Soundtrack. Dummerweise fiel mir der Komponist nicht mehr ein, aber die Melodie steckt fest in meinem Kopf und dürften wohl die meisten Film-Fans schon einmal gehört haben. Es handelt sich um Lux Aeterna, gespielt vom Kronos Quartett.
Was eigentlich seltsam ist, denn der Film ähnelt nicht wirklich Requiem for a dream. Er versucht vielmehr eine Mischung aus cooler Action, freakigen Charakteren und cleveren Wendungen zu sein. Eine Kreuzung aus Shoot ‘em Up und den Ocean’s-Filmen.

Gerade die End-Sequenz von Smokin’ Aces ist jedoch so geschnitten, dass sie fantastisch mit Lux Aeterna harmonieren würde. Was ich dann im Abspann sah, sorgte dann doch für einen kleinen Moment des Schocks. „Music by Clint Mansell“. Also dem Mann, der Lux Aeterna für Requiem for a dream geschrieben hat.

Creepy, huh?

Nine Inch Nails: Hurt

In ausgeguckt, ausgehört on Samstag, 17. Oktober 2009 at 9:47

Einfach, weils einer der stärksten Songs überhaupt ist…

Jenen, die nicht wissen, was sie erwartet sei gesagt, dass das Video einige drastische Bilder enthält.

Nicht nur Klassik, sondern zeitlos

In ausgegraben, ausgehört on Sonntag, 16. August 2009 at 12:09

Heute gibts ein wenig freshe Musik! Nagut, vielleicht nicht ganz so fresh…
Zwischendurch tauchte in dem Film Zwielicht eine seltsam bekannte Melodie auf, als ich ihn heute sah, doch wusste ich nicht so recht, was es damit auf sich hatte. Dasselbe Lied begleitete dann am Ende die Credits und hier wurde klar, dass es sich um ein Klassik-Stück handelte. Herauszufinden, worum es sich handelte, war dann nicht mehr allzu schwer, überrascht hatte mich hingegen dann doch, zu erfahren, worum es sich genau handelte.

Die Melodie, die mir so bekannt vorkam und die ich schon oft gehört hatte, ist nun mittlerweile über 210 Jahre alt. Es handelte sich um einen Teil von Mozarts Requiem namens „Lacrimosa“. Ein wundervolles Stück, in das ich euch hier reinhören lassen möchte.

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Back to the Past: Die Zeichentrick-Serien meiner Kindheit

In ausgedacht, ausgegraben, ausgeguckt, ausgehört on Samstag, 11. Juli 2009 at 2:06

Wie wäre es mal wieder mit einer kleinen Zeitreise in die eigene Kindheit?

Keine Panik, nur gedanklich und auch nur angenehme Erinnerungen :) Angestiftet wurde ich durch eine Zugabe auf einem kleinen Konzert neulich. Die Band sollte noch einen weiteren Song spielen und das Publikum (bestehened aus Naturwissenschafts-Studenten) wünschte sich den Titelsong der „Gummibärenbande“, den es dann auch in einer modernisierten Metal-Version zu hören bekam.

Ich hab die Serie damals auch geschaut – ich glaube, sie lief im Rahmen der Disney Show. Es war eine von diesen guten alten Zeichentrickserien, die man noch ohne Zweifel einem Kind empfehlen konnte.

Dann waren da natürlich noch Chip & Chap, die ich auch regelmässig geschaut habe:

Auch hiervon hab ich kaum eine Folge versäumt. Nebenbei habe ich auch die alten „Lustiges Taschenbuch“-Comics gelesen, weiß aber gar nicht mehr, welches von beidem zuerst :)

Und noch eine Serie, die ich fast vergessen habe: Balu und seine Crew:

Hier noch etwas für die „coolen“ Jungs von damals: Darwing Duck:

Und dann war da noch Mila. Eines der ersten Anime, die ich kannte, weiß aber gar nicht mehr, wie ich dazu gekommen bin – ist ja eigentlich ne Mädchenserie gewesen *g*

Was sind eure Zeichentrick-Erinnerungen an die Kindheit? Eine Liste von alten Zeichentrickserien gibts (natürlich) auf Wikipedia. Stöbert doch mal und schwelgt in Erinnerungen und schreibt vielleicht einen Kommentar.

Half Life 2 Machinima Art

In ausgedacht, ausgegraben, ausgeguckt, ausgehört on Freitag, 8. Mai 2009 at 1:48

Bock auf Half Life 2?

Nein?

Jetzt?
Viel Spaß! ;)

In Extremo: CoverArt

In ausgeguckt, ausgehört on Montag, 16. März 2009 at 10:02

Seit langem mal wieder hatte ich Sehnsucht nach mittelalterlichen Klängen und habe ein paar Alben zusammen gerafft. Mit dabei gewesen: ein Album von In Extremo namens „7″. Kam mir seltsam unbekannt vor, doch war ich sofort wieder begeistert vom Cover.

Stimmt, da war ja was: die Cover von In Extremos CDs waren größtenteils schon immer besonders ansehnlich. Hier also mal eine Auswahl meiner Lieblinge:

http://www.musicline.de/cover/IN+EXTREMO_Hameln+2006_4015698618129.jpgHameln (Hier die Wiederveröffentlichung von 2006)

Live (2002)

Sünder öhne Zügel (2001)

7 (2003)

Mein rasend Herz (2005)

Liam (Single, 2006)

Sängerkrieg (2008)

Karlsson – das etwas andere Model

In ausgebastelt, ausgehört on Mittwoch, 14. Januar 2009 at 2:29

Ich hab mal wieder ein paar Fotos von meiner Festplatte ausgegraben, an denen ich arbeiten wollte.

Dabei ist eine kurze Reihe von Portraits mit einem eher ungewöhnlicheren „Model“ – sein Name ist Karlsson. Eigentlich eine „ganz gewöhnliche“ Hauskatze, was mich jedoch an den Bildern fasziniert hat, war das zusammenspiel aus Licht, hellen und dunklen Bereichen auf dem Kater selbst. Dies habe ich dann versucht, mit ein paar Pinselstrichen in Photoshop heraus zu arbeiten.

karlsson 01

karlsson 01

karlsson 02

karlsson 02

karlsson 03

karlsson 03

World on Fire

In ausgegraben, ausgeguckt, ausgehört on Freitag, 19. Dezember 2008 at 12:53

Jaja, ich weiß, was bringt es, die sogenannte erste Welt mit der dritten Welt zu vergleichen? Das wurde schon so oft gemacht, dass man sich anstrengen muss, um überhaupt noch Aufmerksamkeit zu erlangen. Verdammt traurig eigentlich.

Vielleicht habe ich dieses Video aus diesem Grund hier gepostet. Vielleicht aber auch nur, weil mir grad danach war. Auf jeden Fall ist es sehenswert.
Und wer noch nicht so überlastet ist von vermeintlich gutmenschlichen Bestrebungen, der weiß es sicher zu schätzen.

Kriegsopfer

In ausgedacht, ausgegraben, ausgeguckt, ausgehört on Mittwoch, 5. November 2008 at 12:22

Für mich ist „Black Hawk Down“ immer noch einer der besten „Anti“-Kriegsfilme, die ich so kenne. Nicht zuletzt wegen dem fantastischen Score von Hans Zimmer.
Jetzt bin ich auf das Musikvideo „J’attends“ gestoßen, das noch einmal an die Schrecken der Kriegshandlungen erinnert.

Genauso, wie diese Seite von Michael Moore.
Seit der Irak-Krieg bekann, sprach Ex-Präsident Bush von einer Zahl von 30.000 Toten in der Zivilbevölkerung. Die Regierung Iraks führte eine Anzahl von 50.000 an. Moore jedoch hat Informationen über eine Umfrage zusammen getragen, die jedoch eine ganz andere Wahrheit spricht: aus Interviews und Erhebungen geht eine Zahl von 655.000 toten Zivilisten hervor.

Eine Zahl, die hier verdeutlicht wurde:

Musik in Ohr und Auge

In ausgegraben, ausgeguckt, ausgehört, ausgelauscht on Donnerstag, 10. Juli 2008 at 1:41

In den Genuss von HipHop komme ich eigentlich nur bei einem meiner besten Freunde. Er hat mich von der Vorstellung befreit, diese Musik sei mehr als nur das amerikanische „my Homies in my Hood are f*ckin’ with da guns in their pants“ und das deutsche „Meine Stadt, mein Block, ich baller dir das Hirn aus dem Schädel“ gerappe.

Gestern lief bei ihm „Erykah Badu – The Healer“. Und ich hab schon lange keinen neuen Song mehr gehört, der mir so gut gefallen hat. Hm ja, Erykah Badu, da klingelte schon etwas schwach in meinem Kopf, aber ich erinnerte mich nicht mehr richtig. Soul, sagt das Internet. Und Hip-Hop sagt es auch. Vor allem zu ihrem neuen Album „New Amerykah“, das sich soundtechnisch auf die Wurzeln des Genres besinnt.
Was immer es auch ist, es ist ein bisschen magisch, wenn man sich drauf einlässt.

Ansonsten passt der Sound ziemlich gut zu meinem neuen Winamp-Skin. Oder den Winamp-Skins? Ich konnte mich noch nicht entscheiden ^^ Das hier habe ich bisher benutzt; gefällt mir immer noch ausgesprochen gut, aber ich wollte mal wieder ein neues.
Gefunden habe ich Skins von ~skryingbreath, der vor allem Typo-basierte Skins erstellt und zwei von ~sinan, die auch überaus schick sind.

gripSHAFT/Skryingbreath:

Das Skin hier besteht tatsächlich aus nicht viel mehr als dem großen „N“, das der Button für „nächster Titel“ ist. Drunter sind noch „Play“ und „Back“, das wars. Sehr stylisch.

NYLOTC/Skryingbreath:

Auch hier besteht das Skin nur aus ein paar Buchstaben (alles, was im Rahmen ist), die die wichtigsten Funktion (Play, Pause, Next, Back) steuern.

Lithas/Skryingbreath:

Hier besteht der Player aus der Anordnung oben rechts. Auch hier sind wieder die wichtigsten Buttons integriert, dazu noch ein scrollender Titelticker, direkt unter dem „back“.

Voyager/sinan:

Minmal, elegant, dunkel. Der Titelanzeiger wechselt mit hübschem Übergang zur Anzeige der Restspielzeit, sobald der Mauszeiger drüber fährt.

Dynamic/sinan:

Ebenfalls ein sehr schickes, unauffälliges Skin mit scrollender Titelanzeig, die beim Darüberzeigen zur Restspielzeitanzeige und ein paar anderen Infos überblendet. Außerdem kann der Player minimiert werden, wobei alles über dem Fortschrittsbalken und den Buttons eingeklappt wird.

VNV Nation – Matter and Form: Gut für jeden Moment, in dem man Bock auf seine Gefühle hat.

In ausgedacht, ausgehört on Samstag, 5. Juli 2008 at 5:38

Ah, ich weiß nicht, so ein paar Lieder von VNV Nation reißen mich immer wieder weg. Kennt ihr das? Wenn ihr ein Lied nicht nur hört, sondern auch spürt? Wenn es in eurem Brustkorb wühlt, sich die Nackenhaare aufstellen und ihr nicht mehr still halten könnt?

Ich liebe das Album „Matter and Form“ der Band und es fällt mir schwer, ein Lieblingslied zu küren, aber

Arena und

Endless Skies

sind zwei absolute Topanwärter. Die Videos sind – glaube ich – keine Originalvideos, aber ganz hübsch anzusehen. Wo ich auch nichts dagegen habe: Zurücklehnen, Augen schließen und Boxen aufdrehen. Jetzt! Laut! Fühlen!

Isn’t she lovely

In ausgehört, ausgelauscht on Dienstag, 17. Juni 2008 at 4:39

Vor einer Weile habe ich darüber geschrieben, wie es ein einfacher und kurzer Blick geschafft hat, den Frühling in mir zu wecken. Und was das für ein gutes Gefühl war.

Heute habe ich festgestellt, dass man dazu nicht unbedingt einen Blick braucht. So etwas geht auch über weite Entfernungen hinweg ohne Blickkontakt. Ganz einfach, indem man einem lieben Menschen etwas gutes schickt:

Zeit für dich

In ausgegraben, ausgehört on Montag, 26. Mai 2008 at 10:18

Wenn ihr mal wieder einen gefrusteten Tag hattet und nicht alles so glatt lief, wie ihr es wolltet, dann leht euch auf der Stelle zurück, macht die Tür zu, lasst das Leben draußen und gönnt euch 5 Minuten für euch selbst:

Wenn nichts von dem oben genannten zutrifft, gönnt euch die 5 Minuten trotzdem

Wie fremdes aktzeptierbar wird – die Macht der Sinne

In ausgedacht, ausgeguckt, ausgehört on Freitag, 16. Mai 2008 at 1:28

Science-Fiction-Filme mit einem eigenen Konzept haben eine schwierige Aufgabe: sie müssen eine oftmals völlig fremde Welt als alltäglich und normal verkaufen.
Diese Welten sind mal mehr und mal weniger exotisch, aber oftmals ist es so, dass sie sich aus unserer Perspektive wirklich grundlegend fremd anfühlen. Was ja auch beabsichtigt ist, denn das macht den Reiz für den Zuschauer aus.

Filmen, denen es gelingt, ihre Welt als echt zu verkaufen müssen also in allen Details gut abgestimmt sein, damit die Illusion angenommen wird.

Ein irgendwie auch sehr exotischer Film ist „Immortel ad Vitam„. Der ist nun auch schon einige Jahre alt, ich weiß gar nicht mehr genau, wie ich einst auf ihn kam. Es muss wohl ein Trailer gewesen sein, der mich auf ihn aufmerksam und sofort fasziniert hat.
Ich hab damals auch einen Blogbeitrag drüber geschrieben, finde ihn aber nicht mehr – es muss also noch auf Blog.de gewesen sein.

Worauf ich aber eigentlich hinaus wollte ist: wie sich das Gefühl, das man hat, die Ansichten und Einstellungen ändern können, wenn man anders beeinflusst wird.

Über den Film oben bin ich auf einen Musiker aufmerksam geworden, dessen Musik im Film vorkommt und der auch auf dem Soundtrack zu finden ist – Sigur Rós. Ein recht außergewöhnlicher, isländischer Künstler mit noch außergewöhnlicherer Musik.
Eine lange Zeit vergessen, höre ich ihn nun wieder und habe auch das einst erste Lied aus dem Film wieder ausgegraben. Bei Youtube. Dort sind unter „Hjartað Hamast“ Filmszenen aus „Immortel ad vitam“ gelegt. Nicht besonders gut, um ehrlich zu sein, aber es gibt ein Wiedersehen mit der Welt von Paris im Jahr 2095.

Und jetzt erst spüre ich wieder, wie extrem fremd und abnorm diese Welt ist. Wie selbstverständlich sie für die Kreaturen sein muss, die in ihr leben und wie unverständlicher sie für jemanden ist, der 87 Jahre vorher lebt.
Gefangen im Rausch des Films wäre mir das vermutlich nicht aufgefallen, aber so separiert und herausgestellt ist es doch verblüffend, wenn man spürt, wie die Mechaniken des Filmes normalerweise greifen und den Zuschauer mitnehmen in eine fremde Welt, die er auf andere Art und Weise niemals aktzeptieren würde.