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Archiv für die Kategorie ‘ausgelauscht’

Name eines Interpreten gesucht? Sing es der Website vor!

In ausgegraben, ausgelauscht on Mittwoch, 4. Februar 2009 at 4:13

Immer wieder einmal ein Problem: wie findet man den Titel eines Musikstückes heraus? Man weiß, wie das Lied geht, hat es irgendwo einmal gehört, hat aber keine Ahnung, wie der Song heißt oder von wem er ist.
Selbst dafür hat das Internet eine Lösung parat: Midomi.

Hier kann man der Website das Lied vorsingen oder vorsummen und die Seite findet (hoffentlich) das gesuchte Lied samt Informationen. Nützlich zum Finden, witzig zum Ausprobieren.

Musik in Ohr und Auge

In ausgegraben, ausgeguckt, ausgehört, ausgelauscht on Donnerstag, 10. Juli 2008 at 1:41

In den Genuss von HipHop komme ich eigentlich nur bei einem meiner besten Freunde. Er hat mich von der Vorstellung befreit, diese Musik sei mehr als nur das amerikanische „my Homies in my Hood are f*ckin’ with da guns in their pants“ und das deutsche „Meine Stadt, mein Block, ich baller dir das Hirn aus dem Schädel“ gerappe.

Gestern lief bei ihm „Erykah Badu – The Healer“. Und ich hab schon lange keinen neuen Song mehr gehört, der mir so gut gefallen hat. Hm ja, Erykah Badu, da klingelte schon etwas schwach in meinem Kopf, aber ich erinnerte mich nicht mehr richtig. Soul, sagt das Internet. Und Hip-Hop sagt es auch. Vor allem zu ihrem neuen Album „New Amerykah“, das sich soundtechnisch auf die Wurzeln des Genres besinnt.
Was immer es auch ist, es ist ein bisschen magisch, wenn man sich drauf einlässt.

Ansonsten passt der Sound ziemlich gut zu meinem neuen Winamp-Skin. Oder den Winamp-Skins? Ich konnte mich noch nicht entscheiden ^^ Das hier habe ich bisher benutzt; gefällt mir immer noch ausgesprochen gut, aber ich wollte mal wieder ein neues.
Gefunden habe ich Skins von ~skryingbreath, der vor allem Typo-basierte Skins erstellt und zwei von ~sinan, die auch überaus schick sind.

gripSHAFT/Skryingbreath:

Das Skin hier besteht tatsächlich aus nicht viel mehr als dem großen „N“, das der Button für „nächster Titel“ ist. Drunter sind noch „Play“ und „Back“, das wars. Sehr stylisch.

NYLOTC/Skryingbreath:

Auch hier besteht das Skin nur aus ein paar Buchstaben (alles, was im Rahmen ist), die die wichtigsten Funktion (Play, Pause, Next, Back) steuern.

Lithas/Skryingbreath:

Hier besteht der Player aus der Anordnung oben rechts. Auch hier sind wieder die wichtigsten Buttons integriert, dazu noch ein scrollender Titelticker, direkt unter dem „back“.

Voyager/sinan:

Minmal, elegant, dunkel. Der Titelanzeiger wechselt mit hübschem Übergang zur Anzeige der Restspielzeit, sobald der Mauszeiger drüber fährt.

Dynamic/sinan:

Ebenfalls ein sehr schickes, unauffälliges Skin mit scrollender Titelanzeig, die beim Darüberzeigen zur Restspielzeitanzeige und ein paar anderen Infos überblendet. Außerdem kann der Player minimiert werden, wobei alles über dem Fortschrittsbalken und den Buttons eingeklappt wird.

Isn’t she lovely

In ausgehört, ausgelauscht on Dienstag, 17. Juni 2008 at 4:39

Vor einer Weile habe ich darüber geschrieben, wie es ein einfacher und kurzer Blick geschafft hat, den Frühling in mir zu wecken. Und was das für ein gutes Gefühl war.

Heute habe ich festgestellt, dass man dazu nicht unbedingt einen Blick braucht. So etwas geht auch über weite Entfernungen hinweg ohne Blickkontakt. Ganz einfach, indem man einem lieben Menschen etwas gutes schickt:

Manchmal fühle ich mich stark

In ausgedacht, ausgelauscht on Dienstag, 19. Februar 2008 at 3:13
Wasser rinnt meinen Körper hinab,
trüb wie das Licht am Ende vom Tag.
Musik pulst in meinen Adern,
erzählt von fremden Gefühlen.

Die Gedanken verlieren sich,
die Angst, sie schwindet.
Frohsinn vergeht und Schwermut verschwindet.
Hoffnung verweht und Liebe erblindet.

Hass zerfällt und Worte sterben,
Sorgen, sie werden hinweg gewischt.
Sehnsucht zerspringt wie des Meeres Gischt.
Und die Wärme der Nähe, sie erlischt.

Eigentlich habe ich mit Lyrik schon vor langer Zeit aufgehört. „Schuld“ an diesem Gedicht ist Mila Mar, deren Album „Picnic on the Moon“ ich gerade höre.

entdeckt, ausgelauscht, eingraviert: miLú

In ausgedacht, ausgegraben, ausgelauscht on Sonntag, 17. Februar 2008 at 3:25

Eigentlich. Ja, eigentlich würde ich das Video unten am liebsten völlig ohne Kommentar oder überflüssige Worte posten. Aber wer mich kennt, weiß, dass ich das nur schwer hinbekomme :)

Wenn ich mal nicht andere Musik höre, dann höre ich gern langsamere, melodischere Musik. Jedoch auch nicht unbedingt Schmuseklassik oder etwas in der Richtung.
Gekommen bin ich aus der Richtung Enya und Vangelis – dessen Musik dürfte man wohl als New Age oder auch Ambient bezeichnen können, teils auch als Dark Ambient/Elektronik, wenn man an die Soundtracks von Blade Runner oder 1492 denkt.
Dann habe ich einen Schwenk über mittelalteliche Musik (Medieaval Folk) gemacht – In Extremo, Subway to Sally, Schandmaul, Medieaval Babes und bin so zu Qntal, Helium Vola und Dead Can Dance gekommen. Das dürfte sich dann immer noch im Rahmen von Ambient (Qntal, Dead Can Dance) und Dark Ambient/Elektronik (Helium Vola) bewegen. Über einen Sampler mit deren Musik bin ich dann auf Mila Mar gestoßen. Vertreten mit dem Titel „Elfensex“. Klingt witzig, ist aber durchaus ernst zu nehmen. Beschrieben wird das Genre mit Neoklassik, aber ich tue mich schwer, es in irgendeine Schublade zu packen. Elfensex ist auch der Titel des Albums, auf dem das Lied ist und hier findet sich eine Rezension dazu, die zwar über alle Maßen positiv ist, von der ich aber ziemlich sicher bin, dass sie direkt nach dem Hören der CD geschrieben worden ist. Nehmt das als Argument ;)

Jetzt kommt der Cloú an der Sache: auf einem anderen Sampler hörte ich ein Lied von einer gewissen Milú und verliebte mich gleich noch einmal! (In das Lied „Swan“, um genau zu sein). Und gibt man „Milú“ bei Wikipedia ein, erhält man eine sehr anschauliche Beschreibung über ein bisher noch nicht allzu langes, aber recht bewegtes und vor allem erfolgreiches Künstlerleben. Auf dessen Pfad auch der Name „Mila Mar“ auftaucht. Das ist nämlich der Name der Band, in der Milú bis 2003 gesungen hat. Die Biographie auf Wikipedia.de sollte man tatsächlich mal kurz überfliegen, dann muss ich hier nicht so viele schöne Worte finden.

Interessant dabei auch die Bandbreite ihrer Musik. Eigentlich immer in bedachten und stimmbetonten musikalischen Gefilden unterwegs, gibt es von ihr zwar auch hymnisches, nachdenkliches aber auch unbeschwerteres, lebhafteres und (zusammen mit Peter Heppner und Kim Sanders) ambitioniertes von ihr zu hören. Das ist mir durchaus sympathisch – genauso wie die Tatsache, dass das erste Konzert (wie auch wohl die Gründung?) in Göttingen statt fand.

Ich kann mich schwer für ein letztenendes verlinktes Video entscheiden, nehme dann aber doch dieses:


miLú – Frida (backstage in Tokio with Gomez)

… und empfehle, auch die anderen Links anzuklicken ;)

Ich weiß, das macht man eigentlich nicht, aber falls das hier jemand ganz bestimmtes liesst, ist das Folgende an ihn gerichtet: „Kraft aus Schmerz.“ – das musste nicht nur die Frau hinter Milú lernen.

Schmelztiegel in Bild und Ton

In ausgegraben, ausgeguckt, ausgelauscht on Samstag, 5. Januar 2008 at 6:36

Gerade habe ich eine neue Musikgruppe entdeckt – Helium Vola. Gegründet von einem der Musiker von Qntal, die ich schon länger kenne. Die Musik könnte man als Mischung aus Elektronic und Folk bezeichnen mit mittelalterlicher Lyrik als Texten.

Über „Chihiros Reise ins Zauberland“ muss ich hoffentlich nur wenig erzählen. Dies ist ein sehr hoch geschätzter Anime aus dem Studio Ghibli von Hayao Miyazaki. Ich selbst hab ihn viele Male geschaut und bin immer wieder fasziniert von der kindlichen aber sehr klugen Geschichte, die den Betrachter einfach mitreißt.

Zu guter Letzt als Erklärung: AMV’s. Das sind sogenannten Anime Music Videos; Musik Videos, für die als Ausgangsmaterial Anime zu einem Musikstück geschnitten und bisweilen auch bearbeitet werden.

Dies alles zusammen genommen, kann eine ansehnliche Mischung sein und ich schätze eines der besten Vertreter ist folgendes Video:

Wahrscheinlich eines der am besten geschnittenen und arrangierten AMV’s, die ich kenne. Sehr sehenswert.
Film: Chihiros Reise ins Zauberland (Spirited Away), Musik: Helium Vola – Zur Heilung & Bitte um Trost

Notwendige Anmerkung: Mit der Veröffentlichung des AMV’s in meinem Blog verfolge ich keine kommerziellen Interessen.

Glasgarten

In ausgelauscht on Samstag, 15. September 2007 at 2:17

Noch was schönes für die Nacht, bevor ihr alle träumen geht.

Einfach mal zurücklehnen

In ausgelauscht on Mittwoch, 4. Juli 2007 at 1:15

Zu spät für einen intellektuell anspruchsvollen Text, darum gibt es „nur“ etwas wundervolles zum genießen. Eines der schönsten Lieder, die ich kenne von einer der schönsten und wohl begabtesten Künstlerinnen, die ich kenne.

Tori Amos – Winter

Marilyn Manson – Heart Shaped Glasses

In ausgelauscht on Montag, 18. Juni 2007 at 11:12

Manchmal muss es eben Marilyn Manson sein. Wer dem Satz nicht zustimmen kann oder nicht weiß, was damit gemeint sein könnte, auf den trifft er auch nicht zu :)

Allen anderen wünsche ich die passenden 7 Minuten zu einem meiner Lieblingssongs auf dem neuen Album:

Verliebt! Damien Rice – 9 Crimes

In ausgegraben, ausgelauscht on Montag, 14. Mai 2007 at 11:16

Meine Güte, das haut um. Das Gefühl hatte ich glaube das letzte Mal bei Michael Andrews’ Mad World.
Keine Worte, nur hören und schauen. Aber lieber hören :)

P.S. Hab mir das Video auch grad angeschaut. Tut ebenfalls weh ;) Unbedingt mir nachmachen…

Brand New: The Devil And God Are Raging Inside Me

In ausgedacht, ausgelauscht on Samstag, 14. April 2007 at 7:13

Ah, das ist es. Darauf habe ich gewartet – unterbewusst, doch erst jetzt wird es klar. Natürlich. Schon bei den ersten Klängen zuckten meine Ohren und sagten mir: „Horch, das könnte interessant sein.“ Und das ist es tatsächlich.

The Devil And God Are Raging Inside Me ist das neue Album von Brand New und trifft irgendwie so genau mein Fall. Ich selbst würde es unter „Alternative Rock“ einordnen, aber bei Musik ist das immer so eine Sache. Rock ist mit Sicherheit drin, hier und da wird auch von Emocore und sogar Nu Metal geredet. Ich finde es eine gelungene Mischung. Nicht ganz glatt gebügelt und auf jeden Fall emotionsgeladen, fand ich es eigentlich schon schade, das ich die Platte allein hören muss und die Musik nicht mit jemandem teilen kann.

Der unsterbliche Perry Rhodan

In ausgedacht, ausgelauscht on Mittwoch, 14. März 2007 at 6:48

Vielleicht ist es dem einen oder anderen aufgefallen, ich war wieder eine Weile nicht „netzintegriert“ und konnte insofern hier auch nichts schreiben.
Vorhin habe ich ein Perry Rhodan Hörbuch fertig gehört: Der Unsterbliche. Irgendwie mag ich Perry Rhodan … wenn ich lange nichts davon gehört oder gelesen habe ;) Dann ist die altmodische Schreibweise und Begrifflichkeit irgendwie sympathisch, doch andererseits kann einem das auch ganz schön auf die Nerven gehen nach einer Weile. Da ist von fantastischen Technologien die Rede und im selben Satz findet ein Ergebnisausgabeschacht Erwähnung, bei dem es sich eigentlich nur um einen Schlitz handelt, aus dem ein Stück Papier ausgegeben wird. Und zwar von einem Positronengehirn – der dramatischen Beschreibung für einen Computer. Und so ist auch weiterhin von Bildumwandlern, Intelligenzschaltungen und Gravitationsschirmen die Rede.
Etwas schade finde ich es deshalb, das sich diese Science Fiction, die mit ihren Ideen mutig bisherige Grenzen der Vorstellung überschreitet, solch antiquiertem Vokabular bedient. Den aufregenden Reisen, interessanten Ideen und oftmals auch psychologischen Denkspielen haftet so etwas überaltertes an, das dem Schiff ein bisschen den Wind aus den Segeln nimmt.
Man kann ja über Star Trek sagen, was man will aber wenn Captain Kirk mit einem verwegenen Gesichtsausdruck: „Energie, Scotty!“ befiehlt, klingt das eindeutig schnittiger und zeitloser als: „Rhodan gab der Antriebsabteilung des Großraumschiffes den knappen Befehl, die Ionenstrahltriebwerke zu zünden und sie auf 80% ihrer Betriebskapazität einzupegeln.“