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Archiv für die Kategorie ‘ausgelesen’

Arbeitende Rentner – Widerspruch oder Notwendigkeit?

In ausgedacht, ausgegraben, ausgelesen on Montag, 26. Oktober 2009 at 2:54

Heute habe ich mich in ein Thema hineinverlesen, das oberflächlich vielleicht Empörung auslöst und den strikten Wunsch nach Änderung auslöst, genauer betrachtet, aber sehr tiefgreifend nach Änderungen in jedem von uns verlangt.

Ausgelöst hat diesen Gedanken ein Spiegel-Artikel zum Thema „Arbeitende Rentner“[1]. Hier werden ältere Menschen porträtiert, die für ihren Lebensunterhalt auch nach ihrem normalen Arbeitsleben schuften müssen, damit sie überleben können. Der Artikel weckt ein ungutes Gefühl in der Magengegend, doch möchte ich kommentieren, dass hier (fast) nur eine Seite der Medaille beleuchtet wird: nämlich jene Rentner, die arbeiten müssen, es aber nicht mehr wollen. Denn es gibt auch jede Menge ältere Menschen, die ihren Job oder das Arbeiten an sich lieben und auch im Renten-Alter noch anpacken möchten.

Dennoch ist nicht von der Hand zu weisen, dass in Deutschland etwas falsch läuft, wenn man sich den Arbeitsmarkt und die darauf verteilten Alter ansieht. Oder sagen wir besser: wenn man sich heutzutage draußen umschaut und sieht, in welchem Alter die Menschen noch arbeiten. Denn der ARbeitsmarkt drückt sich allzuoft nur in Studien und Zahlen aus, auf die man nur in den seltensten Fällen vertrauen sollte.

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Nach wie vor ein Gefühl in der Magengegend: BA-Studenten zum BA-Studiengang

In ausgebessert, ausgegraben, ausgelesen on Donnerstag, 22. Oktober 2009 at 6:29

Vor einer Weile, genauer gesagt, im August, habe ich hier im Blog einen Artikel über ein Interview auf Spiegel Online geschrieben. Es handelte sich dabei um ein Gespräch mit der Verantwortlichen für eine Pro-Bachelor-Werbekampagne.

Zusammengefasst äußerte sich die interviewte Dame, Frau Haase, sehr positiv über den Bachelor als Studienform. Noch weiter zusammengefasst, habe ich all ihre Antworten ziemlich auseinander genommen. Der Artikel war recht beliebt und ich freue mich über zahlreiche Kommentare zu diesem Thema.

Besonders über jene Kommentare, die ebenfalls von Bachelor-Studenten abgeben wurden und somit eigene Erfahrungen in ihre Meinung einfließen lassen konnten. Weil ich diese Kommentare für wissenswert und lesenswert halte, möchte ich an dieser Stelle noch einmal gesondert darauf aufmerksam machen.

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Sonder-Impfstoff: „Wenn man Menschen verunsichern will, muss man es so machen“

In ausgegraben, ausgelesen on Dienstag, 20. Oktober 2009 at 9:00

Als ich gestern am Kiosk vorbei ging, prangte auf einem Aussteller die einzig lesbare Überschrift der Bild-Zeitung. Drauf stand irgendwas von Extra-Impfung für Politiker. Ich hielt das ohne Frage für einen Witz oder eine übertriebene Meldung, doch dem ist anscheinend nicht so. Spiegel Online bietet dazu mittlerweile einiges lesbares.

Von einem Gefühl der allgemeinen Empörung ist da die Rede. Also ich kann das auf mich bezogen nur bestätigen. Zuerst einmal muss konkretisiert werden: Die Impfung mit einem Sonderimpfstoff ist für Regierungsmitglieder, Beamte und Soldaten geplant. Dem widerspricht niemand. Bei dem Wirkstoff handelt es sich um ein Produkt aus den USA, das verträglicher sein soll, als das, was für die Bevölkerung zur Verfügung stehen soll. Dies wiederum wird von einem Regierungsspreche abgestritten. Es handele sich lediglich um ein anderes, nicht besser oder schlechter.

Was mir persönlich scheißegal ist. Ob es nun besser ist oder nicht, es geht einfach nicht an, sich vom Volk gewählter Vertreter zu nennen und dann etwas anderes zu nehmen, als das Volk, aus dem man kommt und für das man steht. Da geht doch jegliche Glaubwürdigkeit verloren. Und ganz nebenbei wird die Zwei-Klassen-Gesellschaft noch einmal streng verstärkt.

Hier einfach mal weiterlesen.

Spamgeschichten: Juhuu, als Erbe ausgewählt!

In ausgelacht, ausgelesen on Dienstag, 20. Oktober 2009 at 8:34

Eigentlich sollte man das sich ja in Verbindung mit Spam-Mails nicht fragen, aber mir ist es kürzlich dann doch wieder passiert. Eine Werbemail schaffte es durch den Spam-Filter und landete in meinem Postfach, woraufhin ich sie las.

Kurz gesagt, ging es um eine Mail von Herrn Collins. Wer das ist, keine Ahnung, aber er schrieb mir, dass ein gewisser Herr Robert gestorben sei. Er hinterließ 20 Millionen US$, und wunderlicherweise konnten seine Verwandten nicht erreicht werden. Weil ich den gleichen Nachnamen habe (was ich nicht habe *g*), will Herr Collins das Geld mit mir teilen.

Ich meine, hä? Wo bleibt denn da die Glaubwürdigkeit? Wer um Himmels willen, soll darauf anspringen, denn darauf zielt so eine Mail doch ab oder nicht? Oder geht es einfach nur darum, zu nerven? Aber warum dann der Aufwand, so etwas überhaupt zu verschicken? Also ich versteh’s nicht…

Der Text ist dennoch ganz amüsant. Witzig vor allem die Einleitung:

NOTE: If you do not understand German, contact me so that I can send you this letter in English.

Doch, ich versteh’ schon Deutsch, aber in der Mail kommt leider kein Deutsch vor. Zumindest kein richtiges…

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Unverblümt in der Werbung: Patient 1. Klasse werden

In ausgedacht, ausgelesen on Freitag, 16. Oktober 2009 at 12:57

Heute lag mal wieder eine Werbemail in meinem Email-Postfach. Keine der üblichen Spam-Mails, sondern Werbung von einem seriösen Anbieter. Dennoch erzeugte die Betreffzeile bei mir Kopfschütteln, obwohl ich es doch eigentlich besser wissen müsste.

Patient 1. Klasse ab 59,- EUR im Monat

So unverblümt bekommt man das doch selten gesagt oder? Sie bieten eine private Krankenversicherung an, die einem zu einem Patienten 1. Klasse macht. Fantastisch. Natürlich impliziert das auch, dass es Patienten 2. Klasse gibt.
Ich finde es einfach unmenschlich, diese Einteilung in Bezug auf Patienten zu treffen. Aber so wird einem mal wieder deutlich gemacht, wie sehr die eigene Gesundheit vom persönlichen finanziellen Verdienst abhängig ist. Traurigerweise ist diese Bezeichnung wohl schon recht etabliert; Google spuckt bei der Suche ganze 359.000 Treffer aus; darunter jede Menge „Ratgeber“, wie man Patient 1. Klasse wird.

Siehe auch hier

Die Unsterblichen II – Der Antagonist. Produktionstagebuch, Teil 9

In ausgedacht, ausgeguckt, ausgelesen on Freitag, 18. September 2009 at 12:41

Ja, ich weiß, seit ein paar Tagen nichts neues hier…
Aber auch wenn ich GlassBlog-abstinent war, war ich nicht ganz untätig. Am Mittwoch habe ich meine letzte Soziologie-Prüfung abgelegt und mein Studium in dem Fach beendet! *juchhu*

Irgendwie dauert es aber noch mit der Freude bei mir – im Moment überwiegt die Überraschung, das endlich hinter mir zu haben. Nun fehlt nur noch der Abschluss in Germanistik; sprich: Magisterarbeit, Klausuren und mündliche Prüfung.

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Aber auch hier habe ich Neues zu bieten: Ich habe mir mal wieder ein Herz gefasst und anlässlich der wiederaufgenommenen Arbeit am Unsterblichen-Film frische Einträge für das Produktionstagebuch verfasst.
Die ersten Teile des Produktionstagebuchs umfassten im Wesentlichen die Tage des Drehs, in den aktuellen Teilen geht es um die Nachproduktion und alles, was noch so kommt.

Also endlich wieder Neuigkeiten zu meinem Film-Projekt. Den 9. Teil findet ihr gleich hier im Blog, alle weiteren (und bisherigen) findet ihr hier.

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Wikipedia korrekt zitieren. Ja, auch sie, Herr Anwalt!

In ausgegraben, ausgelesen on Freitag, 18. September 2009 at 12:39

Und gleich noch ein Eintrag, diesmal zu einem Thema, das mich doch stutzig machte. Heise.de berichtet heute:

Deutsche Gerichte verweisen immer häufiger auf Wikipedia-Artikel zu Themen, die bei der Entscheidungsfindung eine Rolle spielen. Dabei hapert es oft an der korrekten Zitierweise der nicht immer aktualisierten Beiträge. Wer den Zeitpunkt des Abrufs und den Permanentlink nennt, ist auf der sicheren Seite. [Quelle]

Öh, wat? Okay, ich habe auch schon Wikipedia zitiert und der Link auf jeder Seite mit dem Titel „Seite zitieren“ ist nicht wirklich schwer zu finden. Dahinter verbirgt sich dann eine Spezialseite mit Hilfestellungen zum richtigen Zitieren der eben angesehenen Seite. Ich meine, es gibt sogar eine Wikipedia-Seite, die sich mit dem Zitieren beschäftigt. Kann also gar nicht so schwer sein.

Was mich dann aber wirklich verblüffte, war der Aufhänger für das Thema: „Deutsche Gerichte verweisen immer häufiger auf Wikipedia-Artikel“. Entschuldigung? Ich will ja nicht die Autoren von Wikipedia verunglimpfen, aber jeder, der sich mit wissenschaftlicher Korrektheit einmal beschäftigt hat, lässt die Finger von Wikipedia-Artikeln, auch wenn dort nur korrektes drin steht. Zu unsicher und zu wenig nachvollziehbar sind oftmals die Quellen.

Ich habe selbst schon für mein Studium daraus zitiert und einen unangenehmen Rüffel von meinem Dozenten bekommen. Zu Recht, wie ich jetzt zugeben muss. Er schickte mich stattdessen in die Bibliothek und liess mich dort einen Beleg heraus suchen. Ich finde es irgendwie heikel, dass es in deutschen Gerichten und unter (studierten!) Juristen Gang und Gäbe sein soll, genau diesen Fehler zu machen.

Also bitte, bleibt bei euren qualifizierten Quellen, macht euch die Arbeit der Recherche und wehe es sagt jemand: „Ja, aber auf Wikipedia steht…“

[Update]: Witzig (oder traurig?) ist an dieser Stelle Wikipedias Hinweis zu rechtlichen Artikeln.

Wahlkampf oder was? Das Hin und Her der Parteien zwischen Tiefschlägen und guter Miene zum bösen Spiel

In ausgedacht, ausgegraben, ausgelesen on Freitag, 4. September 2009 at 4:06

Also ich muss mich irgendwie schon wundern. Sind die Zeiten des politisch korrekten Wahlkampfes vorbei? Tritt an die Stelle von Podiumsdiskussionen jetzt der Mediensturm? Machen die Parteien ständig Fehler des Marketings wegen oder weil sie nicht mehr so recht wissen, wo es lang geht?

Anbei eine kurze Chronik der politischen Medienberichte – sozusagen der chaotische Weg zur Führung der Republik.

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Mord per MySpace: ungesühnte Cyberkriminalität

In ausgegraben, ausgelesen on Mittwoch, 2. September 2009 at 1:18

Zugegeben, dieser Vorfall mag ein Extremfall sein, aber er zeigt zumindest das Potential auf, welches das Internet in Verkettung mit bestimmten Voraussetzungen bietet:

Die Geschichte ist traurig: Ein 13-jähriges Mädchen aus dem US-Bundesstaat Missouri wird im Jahr 2006 von einem angeblichen MySpace-Freund psychisch so drangsaliert, dass sie später Selbstmord verübt. Treibende Kraft hinter der perfiden Aktion war die Mutter einer Ex-Freundin des Mädchens. Sie richtete unter dem Namen „Josh Evans“ einen MySpace-Account ein, hinter dem ein 16-jähriger Junge stehen sollte, der als Verehrer des Mädchens auftrat und mit ihr flirtete. Später begann „Josh“ mit Selbstbewusstseins- und Trennungsängsten zu spielen und brach den Kontakt schließlich mit dem Satz „Ohne dich wäre die Welt besser dran“ ab. Im Oktober 2006 nahm sich die 13-Jährige das Leben.

Der Artikel findet sich hier. Glücklicherweise hat ein Leser ein paar wichtige Ergänzungen gemacht:
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Was kann denn Windows 7 nun eigentlich neues?

In ausgelesen on Freitag, 28. August 2009 at 12:35

Zwar gibt es Microsofts neues Betriebssystem noch nicht offiziell im Handel (Release ist der 22. Oktober), doch dank einigen RCs und zahlreichen Berichten ist schon jede Menge darüber bekannt.
Und jetzt, wo die Arbeiten an Windows 7 abgeschlossen sind, ergibt ein genauerer Blick darauf erst richtig Sinn. Ich habe es selbst schon einmal ausprobiert und bin positiv überrascht (aber lange nicht vollständig begeistert) gewesen.

Zwischenablage01

Per Verweis möchte ich heute mal auf einen Artikel aufmerksam machen, der mir und vielleicht auch euch Lesern erst einmal so recht mit Windows 7 bekannt macht. Denn ich kann das neue Betriebssystem zwar benutzen, aber was gibt es denn nun wirklich alles neues? Das erfahrt ihr von Golem.de.

Mir persönlich ist am ehesten eine höhere Geschwindigkeit aufgefallen und einige Details am Verhalten des Systems. Zum Beispiel die neue Superbar, die tatsächlich besser funktioniert, als ich dachte oder das Feature, die Fenstergröße automatisch bestimmen zu lassen, wenn man das gerade offene Fenster an die Seiten oder den oberen Bildschirmrand zieht. Fand ich bisher ne Spielerei, habe ich aber schon sinnvoll einsetzen können.

Aufgedeckt: woran Michael Jackson wirklich(!) starb

In ausgegraben, ausgelesen on Dienstag, 25. August 2009 at 9:08

Seit kurzem ist es offiziell: Michael Jackson starb an einer Überdosis Betäubungsmittel. Klingt weniger spektakulär als manche vielleicht dachten und auch irgendwie… einfallsloser.
Ich meine, es ist irgendwie naheliegend, dass es an Jacksons Medikamentierung liegen könnte und je länger man rumrätselt, umso dankbarer ist eine solche Erklärung. Wer dafür verantwortlich ist, muss sich erst noch zeigen. Oder doch nicht!?

In einigen wenigen Ecken des Internets ist nämlich schon lange bekannt, woran Michael Jackson starb, bzw. durch wen…
Genießt den hier verlinkten Text und denkt euch euren Teil: „Weltregierung ermordet Michael Jackson

Eine Pro-Bachelor Werbekampagne: nett gemeint aber nicht nachgedacht

In ausgegraben, ausgelesen, ausstudiert on Samstag, 8. August 2009 at 1:04

Heute morgen bin ich über ein Interview auf Spiegel online gestolpert, mit dem ich mich nicht so recht anfreunden kann. Nicht mit dem Interview an sich, sondern den Aussagen der Befragten. Dabei handelt es sich um eine Bachelor-Studentin an der Fachhochschule in Hof (Bayern).

Seid gewarnt, ich werde wahrscheinlich die meisten ihrer Aussagen auseinandernehmen, möchte aber betonen, dass ich das nicht persönlich meine, sondern lediglich die von ihr vertretene Meinung kritisiere. Ich bin nicht generell gegen ein Bachelor-Studium, ich bin aber gegen das, wie es sich darstellt. Und schon lange bin ich beim Schreiben nicht mehr so sauer geworden :)

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Schöne freie Welt

In ausgegraben, ausgelesen on Donnerstag, 6. August 2009 at 12:49

Wie frei ist unsere freie Welt eigentlich noch? Aufgrund meiner redaktionellen Tätigkeit bei dlh.net stolpere ich fast täglich über Newsmeldungen, die in mir diese Frage aufkommen lassen. Was darf sich ein Staat eigentlich gegenüber seiner Bürger herausnehmen? Wieviel seiner Individualität beschneiden, kontrollieren und überwachen? Das Recht findet hier sicherlich immer einen Schlupfwinkel, doch wenn man die Nachrichten so liest, sind den meisten die Schlupfwinkel anscheinend völlig egal: gemacht wird, was möglich ist.

Im folgenden findet sich eine kleine Auswahl an den neuesten Meldungen, die mir in den letzten Tagen so begegnet sind.

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Herb Buchlowskis 20 globale Thesen über das bedingungslose Grundeinkommen: 1000 Euro für jeden

In ausgegraben, ausgelesen on Montag, 18. Mai 2009 at 11:46

Derzeit besitzen zehn Prozent der Deutschen 60 Prozent des gesamten Vermögens. Was wäre, wenn wir den sagenhaften Reichtum von 8,9 Billionen Euro in unserem Land ernsthaft umverteilen würden? Was ändert sich, wenn jeder von uns, egal ob alt, ob jung, qua Geburt 1000 Euro pro Monat erhalten würde? Herb Buchlowski, Publizist und Mitverfasser des utopischen Reiseberichts ZEIT FÜR ZEIT,
stellt dazu im folgenden seine 20 Thesen vor, die durchaus von globale Bedeutung sind:

These 1: Kindsein bedeutet reich zu sein.
These 2: Das Kriegsbeil zwischen Mann und Frau wird begraben. Es setzt Gleichberechtigung ein.
These 3: Das Alte gewinnt wieder an Würde und Weisheit.
These 4: Der Grad der Bildung steigt.
These 5: Der Mensch wird freier. Jeder kann sich nach seiner Bestimmung entwickeln.
These 6: Jeder von uns wird sein eigener Unternehmer.
These 7: Die Lohnsklaverei findet ein Ende.
These 8: Prekäre Lebenssituationen verlieren ihren zwanghaften Charakter. Unwürdige Zustände finden ein Ende. Es gibt keine Prostitution mehr.
These 9: Eine Werteverschiebung findet statt. Das Leben wird sozialer. Der Individualisierung folgt die Gemeinschaft. Echte Demokratie wird möglich.
These 10: Die Politikerkaste löst sich auf.
These 11: Es kommt zur politischen Beteiligung aller.
These 12: Die Gesellschaft erwacht aus ihrer Starre.
These 13: Unproduktive Kräfte im Verwaltungs- und Beamtenapparat werden freigesetzt.
These 14: Die Institutionen stehen auf dem Prüfstand. Judikative, Exekutive und Legislative bekommen neue Aufgaben.
These 15: Militärisch-Industrielle Komplexe sowie die Kapitalkonglomerate lösen sich auf. Der Irrglaube des ungebremsten Wachstums findet ein Ende. Neue Wirtschaftsverbände entstehen. Der wirtschaftliche Primat steht nicht mehr an erster Stelle.
These 16: Der Turbokapitalismus bekommt ein menschliches Antlitz.
These 17: Nachhaltigkeit und die Ökologie setzen sich durch.
These 18: Der Planet kann heilen. Lebensfeindliche Projekte finden keinen Widerhall.
These 19: Der Entwicklung in Richtung Frieden und Freiheit steht nichts mehr im Wege.
These 20: Neue Ideale entstehen.

Mehr dazu hier.

Der MP3-Download ist abgeschlossen, ihr Provider kappt nun die Internetverbindung…

In ausgedacht, ausgegraben, ausgelesen on Samstag, 4. April 2009 at 9:39

Französisches Parlament stimmt für Internetsperren bei Urheberrechtsverstößen

Mit den Stimmen des konservativen Regierungsbündnisses UMP hat die französische Nationalversammlung in der Nacht zum Freitag den heftig umstrittenen Gesetzesentwurf verabschiedet, der bei wiederholten Urheberrechtsverletzungen auch das Kappen der Internetverbindung erlaubt.

Da sind die Franzosen wieder auf eine sensationelle Idee gekommen. Obwohl, in Großbritannien diskutiert man bereits ebenfalls darüber. Ich meine, Internet abschalten wegen illegalen Downloads? Wollen die die Hälfte von Paris aus dem WWW abziehen? Und überhaupt, dieses Vorgehen erinnert daran, einem Menschen das Bein abzuschneiden, nur, weil er mehrmals über einen frisch gebohnerten Flur gegangen ist, vor dem das Schild „Betreten verboten“ steht.

Folgendes ist natürlich klar:

Das „Forum der Rechteinhaber“, ein Zusammenschluss der Buch-, Film-, Spiele- und Musikwirtschaft, begrüßte den Parlamentsbeschluss.

Womit auch mal wieder deutlich wird, wie stark der Lobbyismus auch in Frankreich ausgedehnt zu sein scheint. Jenes Forum sollte sich lieber einmal Gedanken machen, auf die Wirtschaft mit angepassten Preisen und auf die Zeit mit angepassten Verkaufsmodellen zu reagieren. Nicht umsonst steigt in Deutschland schon seit längerem der Umsatz im Sektor Musikdownloads, seit die Preise annehmbar geworden sind. Die Leute kaufen das Zeug, es muss nur erschwinglich sein.

Kann man nur hoffen, dass sich die Hoffnungen der französischen Bürgerrechtsorganisation La Quadrature du Net erfüllen:

„ungenaue, absurde, gefährliche und nicht durchsetzbare Gesetz“ [vor dem frz. Verfassungsgericht] durchfällt und die „Monsterbehörde“ HADOPI noch verhindert werden kann.

100 Gramm Fleischpaste bitte!

In ausgegraben, ausgelesen, ausgesondert on Donnerstag, 12. Februar 2009 at 9:22

Sarah ist über diese Webseite gestolpert, bei der man alles rund um Mittelalter-, Fantasy- und Rollenspielgewandungen bekommen kann.
Unter anderem gibt es dort auch die Kategorie „Filmblut & Schminke“. Den Namen der Kategorie habe ich aber erst gesehen, nachdem ich den Eintrag „Feischpaste, dunkel“ gesehen habe. Schon witzig, das total aus dem Zusammenhang gerissen zu lesen.

Noch „witziger“ wird es, gibt man Fleischpaste bei Google ein – so kommt man nämlich zu Anleitungen, um Filmwunden zu schminken. Ein „Rezept“ dabei besteht zum Beispiel aus folgenden Zutaten:

* Wundwachs
* Spatel
* Fixierpuder
* Latexmilch
* eine Patronenhülse
* Fleischpaste
* Fleischgel
* Blut
* wenn nötig, eine Banane (!)
* Wasserkocher/ Mikrowelle
* eine vorgefertigte Austrittswunde
[...]

Erschreckend detailliert wird dort beschrieben, wie eine Wunde auszusehen hat, wenn sie mit einer bestimmten Waffe unter bestimmten Umständen erzeugt wurde. Und man – zumindest ich – ist hin und hergerissen zwischen schmunzeln und Kopfschütteln, wenn ich folgendes lese:

Mit der Patronenhülse das Einschussloch ausstechen, wie beim Plätzchenbacken.

In das Einschussloch Fleischpaste einarbeiten.

Das liegt daran, dass noch Pulvergase mit dem Geschoss unter die Haut gedrückt werden und das Gewebe dadurch angehoben wird. Die ist bei Schussverletzungen von mehr als ca. 40 cm nicht mehr sonderlich auffällig.

Einschüsse aus Entfernungen von mehr als 1 m hinterlassen keine sichtbaren Pulverrückstände an der Wunde, es sei denn, es wurde ein Vorderlader mit Schwarzpulver-Treibladung verwendet. In diesem Fall treten lokal stark begrenzt Verbrennungen teilweise 3.Grades auf, kreisförmig um den Einschuss angeordnet.

Die Austrittswunde mit Fleischpaste und Fleischgel einfärben und die Banane in kleine Stücke geschnitten in die Wunde legen. Die Bananenstücke sollten ungleichmäßig groß sein. Blut in die Wunde geben und den Darsteller platzieren. Aus der Austrittswunde ca. 100 ml Blut „auslaufen“ lassen und vereinzelt Bananenstücke in die Blulache legen.

Null Bock auf Arbeit

In ausgegraben, ausgelesen, ausstudiert on Samstag, 17. Januar 2009 at 5:54

Dass es in Deutschland viele Menschen gibt, die nicht arbeiten können, wissen wir. Dass darunter viele sind, die es nicht wollen, ist auch bekannt. Viel weniger weiß man über die Menschen, die arbeiten, es aber nicht wollen.

Glaubt man dem Engagement Index 2008 des Beratungsunternehmens Gallup, so befindet sich die deutsche Wirtschaft momentan in einem Motivationstief. Viele Mitarbeiter haben „Null Bock“ auf Arbeit und produzieren so einen wirtschaftlichen Schaden von 109 Milliarden Euro.

-> Artikel auf GMX.de

Auch dazu, was man tun kann, liefert GMX derzeit zwei Artikel; zum einen darüber, wie man im Job Erfolg haben und aus Fehlern lernen kann und zum anderen, wie man mehr Bewegung und Abwechslung in den Alltag bringt. Gut, der letzte Artikel befasst sich tatsächlich mit wortwörtlich mehr Bewegung, doch wer sagt, dass ein wenig Aktivität nicht vom drögen Arbeitsalltag ablenken kann?

Hier übrigens noch ein weiterer Artikel, wie man als Student „Null Bock“-Phasen überwinden kann.

Niedersachsen hört mich ab – ich ziehe um!

In ausgegraben, ausgelesen on Freitag, 16. Januar 2009 at 2:46

Und das darf der Verfassungsschutz gerne hören – tut er vermutlich eh schon, wenn nach der Meldung auf Heise.de geht:

Abhören von Wohnungen in Niedersachsen auch in Zukunft möglich
Das nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001 ermöglichte Abhören von Wohnungen durch den Verfassungsschutz ist in Niedersachsen auch in den kommenden fünf Jahren möglich. Dies sieht das neue Gesetz zum Verfassungsschutz vor, das am Mittwoch im Landtag in Hannover mit großer Mehrheit verabschiedet wurde. Neben den Regierungsfraktionen von CDU und FDP stimmten auch die Abgeordneten der SPD für das neue Gesetz, das zum 1. Februar 2009 greifen soll.

Und wieder einmal kotzt mich eines unserer Bundesländer ziemlich an. Was den Extraavantgardismus in Deutschland angeht, rangiert Niedersachen für mich ganz dicht hinter Bayern. Aus diesen beiden Ländern kommen regelmässig die abstrusesten und kontroversesten Vorschläge und Gesetzesentwürfe, unter denen die Bewohner leiden müssen.

Leiden müssen? Was ist mit der Demokratie und der Möglichkeit, zu wählen? Gibt es natürlich und zumindest aus meiner Sicht, sind die Wahlen hier in Niedersachsen meist nicht eindeutig vorhersehbar. Aber anscheinend finden die meisten Landeseinwohner alles gut so, wie es läuft. Und damit auch, dass sie aufihr Privatleben weitgehend verzichten müssen. Gleich mal schauen, ob der Bundestrojaner schon auf meiner Festplatte stöbert…

Die 33 vermutlich seltsamsten Phobien

In ausgegraben, ausgelesen, ausgesondert on Donnerstag, 15. Januar 2009 at 11:46

Schon einmal von einer Ablutophobie gehört? Oder kennt ihr jemanden, der Angst vor Katzen hat? Dem könntet ihr dann eine Ailurophobie diagnostizieren. Es gibt sogar die medizinisch anerkannte Angst vor einer Meinung – Allodoxaphobie.

Verrückt? Vermutlich. Ein Scherz? Sicher nicht, denn diese Ängste gibt es tatsächlich. Diese und noch 30 weitere seltsame und seltene Ängste, die Menschen entwickeln können, hat die Redaktion von „Jolie.de“ zusammen gestellt:

Ein bescheidener Wunsch: wie Ex-Präsident Bush erinnert werden will

In ausgegraben, ausgelesen on Montag, 1. Dezember 2008 at 12:02

Auf Telepolis ist ein Artikel erschienen, der aufführt, wie der gerade abdankende Präsident George Bush jr. möchte, dass sich an ihn erinnert wird. Dazu führt er viele emotionale Waffen in den Kampf, nicht zuletzt seine Schwester, Doro Bush, die wohlgesinnt genug ist, ihn zu interviewen.

Gleichzeitig wird im Laufe des Artikels aber auch klar, wie man sich an Bush erinnert wird. Ganz egal, was er sich wünscht oder nicht.

schlechte Gewinner

In ausgedacht, ausgegraben, ausgelesen on Donnerstag, 26. Juni 2008 at 2:54

Das is doch scheiße. Den Ausgang des Halbfinalspiels Deutschland gegen die Türkei brauche ich wohl niemandem verraten.

Mir war es relativ egal, wer gewinnt. Ich war vielmehr gespannt auf die folgenden Reaktionen. Bei uns war das noch relativ harmlos – über eine Stunde lautes und ausgelassenes Gröhlen und Autohupen.

Umso mehr betrübt es mich, diese Meldung zu lesen.

(Auszug) Im Dresdner Stadtteil Neustadt ist es nach dem Abpfiff des EM-Halbfinalspiels Deutschland gegen die Türkei zu gewalttätigen Übergriffen auf türkische Döner-Imbisse gekommen. 20 bis 30 Randalierer schlugen die Fenster mehrerer Döner-Buden ein, dabei wurden zwei Türken verletzt.

Dass Rechtsradikale dafür verantwortlich waren, steht wohl außer Frage. Die Frage ist mehr: warum? Ich meine, wir haben gewonnen, Leute, sie sind die Verlierer und ihr zerstört ihr Leben? Mit welchem Motiv? Mit welcher logischen Begründung? Ist euer Hass auf euch selbst so groß, dass ihr es an anderen auslassen müsst?
Ich hab’ leider keinen Überblick, aber ich hoffe, dass die Vorfälle in Dresden, Chemnitz und Leipzig die einzigen ihrer Art sind. Schlimm genug, dass sie sich auf den Osten Deutschlands beschränken…

Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins

In ausgegraben, ausgelacht, ausgelesen on Mittwoch, 11. Juni 2008 at 1:29

Die besten Geschichten schreibt immer noch das Leben selbst. Ist ein alter Spruch, der sich immer wieder bewahrheitet. Nicht nur deshalb, weil alles, was wir schreiben können auf unserem Leben basiert, sondern vor allem deshalb, weil so vieles, was wir nicht extra aufschreiben dennoch passiert.
Und das manchmal alles übertrifft…

Auf der Seite german-bash.org werden Chatmitschnitte gesammelt und was sich da manchmal finden lässt ist zum Teil dermaßen abstrus, witzig oder erschütternd, dass es eigentlich nicht wahr sein kann. Oder!?

<kazum> mmhh
<kazum> wegen der eventmanagaerbewerbung…. soll ich noch ‘P.S. Ich hab früher regelmäßig Raids in wow organisisert’ reinschreiben?
<DonBarbaras> lol
<DonBarbaras> mach!!
[Wochen Später]
<kazum> ROFL!!
<Donbarbaras> was los?
<kazum> anruf von dem eventmanagerzeug
<kazum> hab n vorstellungsgespräch
<kazum> der zuständige typ war mal in meiner gilde
<Kyte> Ich war ja eigentlich traurig, dass ich mein Auto verkaufen musste. Aber jetzt nicht mehr…
<B@ler> Hä…warum?
<Kyte> Wir sitzen gestern gemütlich beim Abendessen. Da erzähl ich meinem Vater warum ich so traurig bin. Erklär dem was ich alles mit dem Wagen erlebt habe.
<Kyte> Was ich alles schon in dem Auto gemacht habe.
<Kyte> Als ich gesagt habe, dass ich nur keinen Sex in dem Wagen hatte zwinkert der meine Mutter an, guckt mich an und sagt:“Du vielleicht nicht!“ o_O
<B@ler> Oh mein Gott wie geil…..:D :D :D
<snx> neulich habe ich mit meiner ex gepennt….
<snx> jetzt weiß ich auch warum ich schluss gemacht habe :D
<HapPo> ach komm, so schlecht ist sie gar nicht^^
<snx> o_O
<HapPo> damn…
<kiney> In Großbritannien dürfen jetzt Embryonen mit Mensch und Tier genen hergestellt werden!
<ktrask> lol
<kiney> Und was kommt heraus wenn man MEnsch mit einem feRKEL kreuzt?
<Jared> Also ich verwechsle immer den unterschied zwischen konkaven und konvexen spiegeln…ich hab doch nen grossen test, kannste mir da irgendwie helfen?!
<GothMOP> also ich merk mir das immer so:“War das Maechen brav bleibt der bauch auch schoen konkav, hatte das maedchen aber sex wird ihr bauch konvex“ ;D
<Jared> LOL, geil^^
Jaja, da kann man noch was fürs Leben lernen ;)

08/15

In ausgegraben, ausgelesen on Freitag, 30. Mai 2008 at 2:03

Wusstet ihr, dass ihr euch damit militärisch ausdrückt?

Jeder, der den Begriff „08/15″ benutzt, meint damit etwas sehr gewöhnliches, etwas, das normaler als normal ist. Jemand, der während des ersten Weltkrieges gelebt hat, meinte damit jedoch ein Maschinengewehr, dass 1908 eingeführt und 1915 noch einmal modifiziert wurde – daher die Zusammensetzung der Zahlen.

Welche Begriffe der heutigen Umgangssprache noch so alles aus dem Militär stammen, erfahrt ihr unter DW-World.de.

Leben fotografieren

In ausgegraben, ausgelesen on Dienstag, 15. April 2008 at 6:44

Nahaufnahme: Die Dokumentare – Kultur – SPIEGEL ONLINE – Nachrichten

Der Amerikaner Larry Clark fotografierte in den sechziger Jahren die
Drogenszene seiner Heimatstadt Tulsa und erfand damit eine raue,
direkte Bildsprache. Zwei Generationen später lichtet der New Yorker
Ryan McGinley seine Freunde und deren Lebensgefühl ab. Die beiden
Künstler geben in zwei Interviews Antworten auf die Frage, wie man
Jugend, Sexualität und Zeitgeist in Fotos festhält.

Rückkehr ins Licht

In ausgebastelt, ausgebessert, ausgedacht, ausgelesen on Freitag, 28. März 2008 at 11:31

 Zu dunkle Kunst?
„Ich mag deine Fotos echt, sie sind schön. Aber mir persönlich zu dunkel, zu düster.“ – das wurde mir neulich offenbart und auch dies: „Ah, ein neues Theme für deinen Blog. Ah, wieder so ein dunkles, warum nimmst du immer dunkle?“.

Da habe ich sogar eine Antwort darauf: weil ich oft Bilder poste. Und die wirken meist besser vor dunklem Hintergrund. Aber es stimmt schon, ich mag ruhige, dunkle Farbtöne. Aber ich will mich auch nicht darin verfahren und bin immer offen für neues.
Mein Desktop erstrahlt momentan auch in reinstem Unschuldsweiß und auch hier will ich mal wieder einen neuen Weg einschlagen und den GlassBlog etwas heller und freundlicher gestalten.

Ich hoffe, ihr fühl euch weiterhin wohl in der lichten Ecke und wünsche weiterhin viel Spaß.

Vielleicht auch mit einer kleinen Geschichte, die es als Bonus dazu gibt. Letztes Jahr habe ich während meiner täglichen Fahrt zur Arbeit und zurück „Vincent 180“ geschrieben und auch dieses Mal ist nebenbei etwas neues entstanden:

perpropinquus - promo

Fluoxetin

In ausgedacht, ausgelesen on Mittwoch, 19. März 2008 at 5:24

Im Beitrag einer befreundeten Bloggerin habe ich etwas über Sinn-suchen, Depressionen und der Suche nach einem Weg da hinaus geht.

Wie geht man mit jemandem um der depressiv ist, keinen Sinn in seinem Leben sieht, der Angst hat auch nur einen Schritt zu gehen, nicht mal weiß in welche Richtung überhaupt, der sich am liebsten verkriechen möchte…. [...] Unser Erwerbsleben frisst uns, unsere Konsumorientiertheit raubt uns den Blick fürs Wesentliche. Ausbrechen können wir nicht, wollen wir nicht, weil uns suggeriert wird, dass man das nicht tut, nicht schafft, dass man scheitern wird. Wir lassen es lieber und geben uns unserer Ohnmacht hin.

Das ist vielleicht nicht immer so, aber nach meinen Erfahrungen schon die Regel. Und es is auch viel einfacher, als dagegen anzukämpfen.
Tatsächlich werden wir -  wohin wir auch gehen – demotiviert und unterdrückt, sofern wir es zulassen. Werbung sagt uns, wie schlecht wir uns kleiden und wie suboptimal wir aussehen. Berater sagen uns, wie schlecht wir uns ernähren und wie wenig Sport wir treiben und der Rest der Welt sorgt dafür, dass es auch so bleibt.

Wie aus dem Sumpf ausbrechen? Auch dies fragt sich Kai.a und sie findet zumindest für sich selbst eine Antwort:

Ich für mich selbst versuche die Schönheit in den kleinen Dingen zu sehen und habe die Kraft entwickelt mich auch treiben zu lassen, ziellos und ohne Angst.

Und genau das hätte auch ich empfohlen! Nur mit einer hauchfeinen Abwandlung vielleicht. Treiben lassen ist gut, aber man sollte auch gewisse Ziele im Leben haben. Planlosigkeit kann Sorgenfreiheit und ein angenehmeres Leben verschaffen, aber kein leichteres, wenn man nicht konsequent genug ist. Die Schönheit in den kleinen Dingen zu sehen ist wichtig, ich erweitere das aber noch um eine persönliche Komponente: tun, was einem liegt. Das tun, was man gerne tut und es mit Leidenschaft verrichten.

Hat man damit Erfolg, stärkt es das Selbstvertrauen ungemein. Und damit die Lebensqualität. Zufriedenheit in einfachen Dingen schafft Zufriedenheit im Leben, Erreichen von kleinen Zielen schafft Motivation zu weiteren oder größeren Zielen, schafft Sinn im Leben.

Lernen über den Islam

In ausgedacht, ausgegraben, ausgelesen on Freitag, 14. März 2008 at 11:52

Heute stand ein Artikel im HNA, demzufolge nun entschieden ist, künftig an den Schulen (nicht allen) in Deutschland Islamunterricht auf deutsch einzuführen.

Im ersten Moment fand ich die Meldung einfach nur gut. Viele mögen dabei an eine Abkehr von deutschen Sitten denken oder daran, dass es „Ausländern“ zu „bequem gemacht wird“ in Deutschland. Kein Scherz, das sind tatsächlich landläufige Meinungen.
Aber man muss das mal von der Seite der Islamisten sehen. Sie beschließen (oft auch gezwungenermaßen) in ein fremdes Land zu gehen und riskieren dabei eventuell, sich von ihrer Religion zu entfernen. Vielleicht nicht unbedingt die erste Auswanderergeneration, umso wahrscheinlicher aber nachfolgende Generationen.

Was mir dabei wichtig ist: ein Bewußtsein für die anderen Kulturen zu schaffen und sie in der Öffentlichkeit zum Diskurs zu machen. Das ist wichtig, denn die Aktzeptanz von Menschen mit Migrationshintergrund ist in Deutschland noch nicht hoch genug.
Es gibt jedoch immer noch viele Stellen, die das gar nicht wollen. Nicht zuletzt sogar der türkische Ministerpräsident Erdogan, der im Zuge der Einführung des Unterrichts sogar von einer Assimilation spricht. Bei uns wäre eine solche Behauptung ein Grund für eine Rücktrittserklärung – nicht zuletzt aus dem Grund, dass er damit ein Projekt kritisiert, das von türkischstämmigen Deutschen ins Leben gerufen wurde. Und nicht zuletzt auch, weil sich diese Haltung nicht ganz mit dem Willen verträgt, den die Türkei zu gehen gewillt ist: der Aufnahme in die EU.

ausgelesen: Die Töchter des Drachen/Der Thron der Libelle

In ausgelesen on Freitag, 7. März 2008 at 12:24

Zuletzt hatte ich den neunten Band von Hohlbeins „Chronik der Unsterblichen“ gelesen. Nun habe ich zwei weitere Bücher von ihm durch und es war eine Reise in die Vergangenheit.
„Der Thron der Libelle“ war das erste Buch, das ich von Hohlbein gelesen habe und ich hätte zu keinem besseren greifen können. Tatsächlich halte ich es immer noch für eines der Besten von ihm.
Vor einer Weile hat mich dann eine Freundin darauf hingewiesen, dass der „Thron der Libelle“ nur ein Fortsetzungsroman von „Die Töchter des Drachen“ ist und mir einen Band in die Hand gedrückt, in dem beide Romane zusammen verlegt wurden.

Die Story, die Atmosphäre und die Charaktere sind über jeden Zweifel erhaben. Passend dazu folgender Kommentar von Amazon.de:

Hohlbein entwirft hier eine Welt, die wirklich grösstenteils schlüssig ist, und zudem einen Plot, der sich wohltuend vom Fantasyeinheitsbrei abhebt. Für jeden Leser, der irgendein Buch von Hohlbein gelesen hat und mochte, sind diese beiden Romane ein absolutes „Muss“, und selbst diejenigen, die Hohlbein mit (durchaus berechtigter) Skepsis entgegnen, aber Fantasy nicht abgeneigt sind, sollten zuschlagen.

Obwohl es weit in der Zukunft spielt, ist die Hintergrundgeschichte sogar größtenteils frei von Logikfehlern.

Die Töchter des Drachen„Meckern“ kann man nur beim Buch selbst – besonders der erste Band strotzt nur so vor Fehlern. Hauptsächlich Rechtschreib- und Orthographiefehler, aber auch viele drucktechnische Fehler, die man beim Durchsehen eigentlich hätte finden können und müssen. Zeitweilig tauchen auch kleinere Kontinuitätsfehler auf, wenn z.B. eine Person eine Waffe in der Hand hat und jemand anders sie später benutzt.
Etwas ärgerlicher finde ich jedoch die Hartnäckige Verwendung von „Meilen“ als Entfernungsmaß, zusammen mit „Metern“. Das ist ein Fehler der Konzeption und hätte eigentlich vermieden werden müssen.

Nichtsdestotrotz hat man es bei den beiden Büchern mit sehr guter Fantasyliteratur zu tun, die zwar Umsetzungsschwierigkeiten beinhaltet, aber den Leser dennoch an seine Seiten fesselt.

ausgelesen: Die Chronik der Unsterblichen – Das Dämonenschiff

In ausgedacht, ausgelesen on Donnerstag, 7. Februar 2008 at 12:50

Mittlerweile der neunte Teil von Hohlbeins „Chronik der Unsterblichen„-Reihe.

Oft geht es mir bei Buchreihen so, als käme man nach Hause, wenn man ein neues Buch anfängt. Das Gefühl, schon so viel gemeinsam mit den Charakteren erlebt zu haben und sich in einer altbekannten Welt wieder zu finden. So ist das auch jedesmal bei Hohlbeins Reihe.
Und dennoch ist es anders als früher.

Ich hatte das Buch erstaunlich schnell durchgelesen. Das ist nicht negativ gemeint und auch nicht, wenn ich es als Fantasy-Fast-Food bezeichne. Es ist einfach leichte Kost, die ein posiitves Gefühl hinterlässt.
Aber gleichzeitig ist es teilweise auch ganz schön anstrengend. Zumindest für mich.

Schon seit einer Weile ist mir das bei neueren Büchern von Hohlbein aufgefallen: der Hang zu Superlativen. Das meine ich in ganz kleinem, syntaktischem Zusammenhang. Dann gibt es eben nicht eine heiße Flamme, an der sich der Protagonist verbrennt, sondern es ist eine Flamme, die so glühend heiß brennt, als wäre sie ein flüssiger Tropfen aus der Hölle und lässt die Haare des Helden verschmoren und seine Haut Blasen werfen.
Natürlich ist das anschaulich und mitreißend, aber ich finde, auf Dauer wirkt es anstrengend.

Auch bei „Das Dämonenschiff“ ist es mir so ergangen. Ich denke, ich verrate nicht zuviel wenn ich offenbare, dass die beiden Hauptfiguren, Andrej Delany und Abu Duun, Unsterbliche sind. Nicht total unsterblich, sondern eher unglaublich zäh und langlebig. Beide besitzen z.B. Selbstheilungskräfte.
Und da liegt oft der Knackpunkt – jedes Mal, wenn Andrej in dem Buch verletzt wird, stellt er fest, dass seine Heilkräfte aus irgendeinem Grund langsamer brauchen, als es eigentlich hätte sein dürfen. Klar, das schürt die Spannung und das Mitfiebern, aber das ist einfach immer so in dem Buch. Jedesmal werden die beiden so schwer verletzt, dass sie nur ein Wunder retten kann und jedes Mal können sie sich schwerer heilen. Jedes Hindernis wird noch schwerer und noch schwerer. Irgendwann, finde ich, leidet einfach die Glaubwürdigkeit.
Ich will meinen Helden auch mal cool finden können, ich will erleben, was er drauf hat und ich will dabei sein, wenn er allen anderen überlegen ist.

Viele Dinge im Buch brodeln einfach auf höchstem Niveau vor sich hin, kochen aber nicht über.
So zum Beispiel auch die Dialoge zwischen den beiden oben genannten und einem weiteren Charakter, Thure. Jedesmal, wenn die sich unterhalten, bringen sie sich gegenseitig zur Weißglut, ihre Augen funkeln vor Zorn und sie beben vor Wut. Jedesmal. Aber artet das aus oder diskutieren sie es aus? Nein. Ich meine,  warum vertragen sie sich nicht mal eine Weile oder einer von ihnen steht über den Kommentaren des anderen und nimmt sie gar nicht erst für voll? Auch diese Lässigkeit der Dialoge – hat mir eigentlich immer gefallen. Ich mag es, wie gehässig und ironisch Abu Dun daher redet – aber im gesamten Buch ist er höchsten drei-, viermal wirklich ernsthaft. Das schlaucht….

Anschließend habe ich ein altes Buch von Wolfgang Hohlbein zur Hand genommen: „Die Töchter des Drachen“ (was der Vorläufer von „Der Thron der Libelle“ ist – das Buch, in das ich mich als allerstes Buch von Hohlbein verliebt habe). Und ich war überrascht: es macht Spaß, „Die Töchter des Drachen“ zu lesen. Der Stil ist natürlich ähnlich, hat aber irgendwas an sich, was den Text geschmeidiger macht und glaubwürdiger. Das lese ich gern. Und sowas möchte ich gern wieder lesen :)

Landtagswahlen 2008 in Niedersachsen: im Westen wenig Neues

In ausgedacht, ausgegraben, ausgelesen on Samstag, 2. Februar 2008 at 2:49

Seit ich hier lebe habe ich festgestellt, Niedersachsen ist eines der konservativsten Bundesländer nach Bayern. Hier kommen vielleicht nicht die verrücktesten politischen Ideen her, aber wenn eine aus Bayern kommen sollte, ist Niedersachsen bestimmt das erste Land, das diese Ideen gut findet.

Und daher sind die Ergebnisse der Landtagswahlen vom 27. Januar auch nicht sonderlich überraschend.
Die CDU geht mit Christian Wulff – den ich bestimmt nicht gewählt habe ;) – weiter mit der CDU in Führung und der FDP (3. Platz) in eine Koalition.
Die SPD sitzt weiterhin zwischen diesen beiden Stühlen und ist auf gute Versprechen angewiesen. Wie zum Beispiel, den Erlass über die Studiengebühren an den Hochschulen nochmal zu überprüfen und gegebenenfalls rückgängig zu machen.

Aber nicht mit den Niedersachsen, die bleiben lieber bei dem, was sie haben.
Nun gut, es gibt auch Aureißer und überraschenderweise ist Göttingen diesmal einer. Göttingen ist stets hin und hergerissen zwischen guter alter Tradition und guten neuen Alternativen. Ich schiebe das einfach mal auf das ausgeprägte Bildungsbürgertum dieser Stadt, das sich politische Ereignisse sehr genau anschaut und gerne auch mal gegen den Strom schwimmt.

Und so liegt hier die SPD (28,9%) ganz knapp vor der CDU (28,5%), danach die Grünen, die FDP und dann erst die Linke. Gleich nach der Linken jedoch sitzt die NPD mit immerhin 0,6% – Das macht bei einer Wahlbeteiligung von etwas mehr als 67.000 Wählern (Göttingen Stadt) noch ganze 403 Wähler, die die NPD gewählt haben.
Das ist interessant und auch schon immer zu spüren gewesen: hier, wo sich die politischen Lager treffen und auf viel Interesse stoßen, ist auch die rechte Fraktion stark vertreten und kann sich Gehör verschaffen.
Nicht genug jedoch und das ist auch ganz gut so. Denn egal wie stark das öffentliche Interesse dafür ist, bisher war es immer noch stärker dagegen.

P.S. anschaulich und übersichtlich: der Wahlmonitor des NDR.

ausgelesen: Der fünfte Stein.

In ausgedacht, ausgelesen on Freitag, 1. Februar 2008 at 1:05

Kürzlich ausgelesen: Micha Pansi – Der fünfte Stein. Die Daimonen Trilogie.

Hm, dickes Buch. Typisch Fantasy. Nein, das stimmt nicht ganz. Was mir positiv gefallen hat: obwohl es offensichtlich Fantasy ist, ist es keine typische Herr-Der-Ringe-Fantasy mit Orks und Elfen. Eigentlich gibt es tatsächlich nur Menschen und hier und da etwas abgewandelte Formen dieser „gewöhnlichen“ Spezies.
Auch ein netter Kniff: die Welt entfaltet sich als eine mittelalterliche Welt, doch durch Zitate, die am Anfang jedes Kapitels eingestreut sind und bekannt klingende Namen von Göttern oder ähnlichem lassen den Leser aufhorchen.
Und was auch schon nach einem Blick auf die Karte auf den ersten Seiten unterbewusst im Kopf herum geistert wird dann zur Gewissheit, die mit einem angenehm überraschenden Aha-Effekt über einen kommt.

Gut ausgeführt sind die einzelnen Charaktere mit denen man sich sehr gut identifizieren kann. Nicht zuletzt auch durch die teils sehr umfangreichen Rückblenden, in denen die Hintergrundgeschichten der handelnden Personen ausgebreitet wird. Bei manchen mehr, bei anderen weniger – schade dagegen, dass man das Gefühl hat, dass gegen Ende hin einige der wichtigen Personen einfach verschwinden, wenn die Geschichte ihrem Ende entgegen geht.

Auch werden so manche wirklich interessanten Fragen einfach nicht beantwortet: was genau sind die Daimonen, was ist die Geisterwelt tatsächlich, sind die fünf Schreine tatsächlich Teleporter, was ist aus der Zivilisation geworden, die als verschollen gilt und was hat sie ausgelöscht? Was hast es mit den zahlreichen labyrinthischen Höhlen auf sich, die so manchen Berg durchziehen?
Viele Fragen werden beantwortet, doch diese – die ich als die interessantesten empfand – eben nicht. Schade, da die Daimonen-Bücher mit dieser Trilogie beendet sind.

Dennoch ist es eine schön gestrickte Geschichte, die durchaus das Potential hat, den Leser in das Buch hinein zu ziehen.

Lesen.Lernen.Lentdecken.

In ausgegraben, ausgelesen on Donnerstag, 17. Januar 2008 at 12:15

(na, wer findet den zwanghaft eingefügten Fehler in der Überschrift, um ein Wortspiel zu forcieren? *g*)

Focus oder Spiegel? Oder besser keinen von beiden?
Mit Sicherheit eine Frage, über die man streiten könnte.

Könnte, denn warum sich entscheiden müssen, wenn man beides haben kann?
Der Focus hat jetzt ein Online-Archiv an den Start gebracht, das alle Texte des Magazins seit seinem ersten Erscheinen im Jahr 1993 beinhält – mit Ausnahme der jüngsten Ausgaben.
So kann man hier schmökern, recherchieren oder nachschlagen, ganz umsonst.

Auch der Spiegel bringt ein solches Angebot ins Netz, doch noch ist es bei dem Konkurrenten noch nicht soweit. Dafür will man alle Ausgaben zur Verfügung stellen mit Ausnahme der jeweils aktuellsten, die es dann – ähnlich wie bei Focus – kostenpflichtig online zu lesen gibt.

Auch wenn man über den Vermittlungsanspruch beider Magazine geteilter Meinung sein will, ist es doch ein Schritt in eine richtige Richtung. Ich bin immer ganz vorne dabei, wenn es darum geht, Wissen zu teilen und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

P.S. es gibt übrigens ein neues Eisbärenbaby. Und zwar in Nürnberg.

Übrigens gibt es beim Spiegel ein interessantes Informationsangebot: interaktive Grafiken.
Die haben nicht nur Unterhaltungswert, sondern auch Bildungswert, wie zum Beispiel die Übersicht über die EU-Länder oder die Lage des Weltklimas.

Was hat „Nicole Richie“ mit „Schauspielerin“ zu tun?

In ausgedacht, ausgegraben, ausgelesen on Freitag, 24. August 2007 at 2:46

Schwierige Frage? Folgende Antwort:

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Das ist eine Assoziationsgrafik zu einem der Wörter des Tages „Nicole Richie“. Diese Information gibt es auf den ansonsten recht nützlichen Seiten des „Wortschatz Lexikons“ der Uni Leipzig. Eine Rubrik listet die Wörter des Tages auf – ausgesondert aus Nachrichtenmeldungen – und zeigt dazu einen Assoziationsgraphen und eine Statistik an, wie und wo der Begriff benutzt wurde.

Vermutlich ist daran mehr die Technik spannend als der Inhalt der Seite, aber auch als Wörterbuch bietet die Seite eine Fülle von Informationen.

Was ist eigentlich Web 2.0?

In ausgegraben, ausgelesen on Freitag, 29. Juni 2007 at 9:47

Kann ja sein, dass ich ein bisschen langsam bin, was die „Medienberichterstattung“ angeht. Kann aber auch daran liegen, dass ich ungern über Dinge schreibe, über die ich nicht genug weiß. Web 2.0 ist so etwas.

Bisher glaube ich immer, dass sei ein Luftballon, ähnlich wie der Begriff Killerspiele – Modeslang, Trendbegriff, ohne Dauer. Aber dahinter scheint tatsächlich eine konkrete Idee zu stecken. Nämlich die von Tim O’Reilly, dessen Artikel das in eine Form brachte, was die Entwicklung im Web vorgab.

Eine deutsche Version des Artikels ist vom deutschen Übersetzer online gestellt worden. Den kann jeder lesen, damit er in der Web „two-zero“ Diskussion mitreden kann ;)

Ich weiß, wer du bist … und jetzt auch, was du gerade machst

In ausgedacht, ausgegraben, ausgelesen on Montag, 23. April 2007 at 5:21

Na das ist doch mal wieder ein toller „Service“, den die Deutschen da gerade entdecken und der nach amerikanischem Vorbild zu uns herüber geschwappt kommt.
Angelehnt an den amerikanischen Dienst „Twitter“ kann man über diese und ähnliche Seiten seinem Freundeskreis mitteilen, was man gerade so tut. Das Wort „Freundeskreis“ stammt dabei aus dem Golem.de-Artikel und ist meiner Meinung nach nicht ganz allumfassend.
Für findige User, Hacker oder Regierungsangestellte ist es inzwischen kaum ein Problem, die Identität eines Menschen über das Internet aufzudecken und einige – auch persönliche – Informationen über ihn zusammeln. Dazu gehört nicht nur Lebenslauf, Kauf- oder Surfgewohnheiten sondern jetzt auch der momentane Aufenthaltsort und die momentane Beschäftigung. Aktueller und umfassender gehts ja wohl nur noch mit einer persönlichen Webcam, die das Leben jedes einzelnen in Echtzeit ins Internet überträgt.
Es dauert vielleicht noch einen Moment, bis die Stimmen der Datenschützer laut genug werden, das die Benutzerzahlen wieder zurück gehen, doch im Moment ist dre Trend erstmal voll im Kommen.

An verschiedenen Stellen fragt man sich übrigens noch, welchen Nutzwert diese Dienste aufweisen. Nunja, einer ist ja oben angeschnitten, wenn auch zwischen den Zeilen. Der andere ergibt sich ganz klar aus dem untenstehenden Screenshot. SCHON IMMER hat man auf einen Dienst wie frazr gewartet, soviel dürfte jetzt wohl klar sein.

Nova, 2. Auflage

In ausgebessert, ausgedacht, ausgelesen on Mittwoch, 10. Januar 2007 at 6:14

Und für noch etwas habe ich mir Zeit genommen: Nova!

Die Geschichte hab ich ja schon vor einer kleinen Weile fertig gestellt, nachdem ich damit eine Zwangspause eingelegt habe. Und das Ende erschien im Nachhinein etwas lieblos und unfertig.

Damit habe ich nun aufgeräumt, hab das Ende umgeschrieben – auch wenns weh tat ;) – und einige Dinge dabei aufgeklärt. So erfährt man nun, was mit Commander Plisken geschehen ist.