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Archiv für die Kategorie ‘ausstudiert’

Eine Pro-Bachelor Werbekampagne: nett gemeint aber nicht nachgedacht

In ausgegraben, ausgelesen, ausstudiert on Samstag, 8. August 2009 at 1:04

Heute morgen bin ich über ein Interview auf Spiegel online gestolpert, mit dem ich mich nicht so recht anfreunden kann. Nicht mit dem Interview an sich, sondern den Aussagen der Befragten. Dabei handelt es sich um eine Bachelor-Studentin an der Fachhochschule in Hof (Bayern).

Seid gewarnt, ich werde wahrscheinlich die meisten ihrer Aussagen auseinandernehmen, möchte aber betonen, dass ich das nicht persönlich meine, sondern lediglich die von ihr vertretene Meinung kritisiere. Ich bin nicht generell gegen ein Bachelor-Studium, ich bin aber gegen das, wie es sich darstellt. Und schon lange bin ich beim Schreiben nicht mehr so sauer geworden :)

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Null Bock auf Arbeit

In ausgegraben, ausgelesen, ausstudiert on Samstag, 17. Januar 2009 at 5:54

Dass es in Deutschland viele Menschen gibt, die nicht arbeiten können, wissen wir. Dass darunter viele sind, die es nicht wollen, ist auch bekannt. Viel weniger weiß man über die Menschen, die arbeiten, es aber nicht wollen.

Glaubt man dem Engagement Index 2008 des Beratungsunternehmens Gallup, so befindet sich die deutsche Wirtschaft momentan in einem Motivationstief. Viele Mitarbeiter haben „Null Bock“ auf Arbeit und produzieren so einen wirtschaftlichen Schaden von 109 Milliarden Euro.

-> Artikel auf GMX.de

Auch dazu, was man tun kann, liefert GMX derzeit zwei Artikel; zum einen darüber, wie man im Job Erfolg haben und aus Fehlern lernen kann und zum anderen, wie man mehr Bewegung und Abwechslung in den Alltag bringt. Gut, der letzte Artikel befasst sich tatsächlich mit wortwörtlich mehr Bewegung, doch wer sagt, dass ein wenig Aktivität nicht vom drögen Arbeitsalltag ablenken kann?

Hier übrigens noch ein weiterer Artikel, wie man als Student „Null Bock“-Phasen überwinden kann.

Wie was? Studenten sind doch keine Langschläfer?

In ausgegraben, ausstudiert on Montag, 20. Oktober 2008 at 10:39

Wer hätte das gedacht, das allgemeine „Vorurteil“ gegenüber den Studenten ist oder wird widerlegt und gelangt nun so langsam an die Öffentlichkeit.
Damit es noch öffentlicher wird, hier nun ein Zitat aus meinem GMX-Newsletter:

endlich: Abi in der Tasche, auf ins Studentenleben! Und das sieht
bekanntlich so aus: Morgens erstmal ausschlafen, am frühen Nachmittag
dann Frühstück im Café mit mindestens 4 Latte Macchiato, abends Kneipe
und/oder Party, dann wieder gründlich ausschlafen. Klingt gut?
Entspricht aber leider nicht ganz den Tatsachen. Laut einer Umfrage des
Online-Netzwerks StudiVZ stehen Studenten im Schnitt schon um 7.38 Uhr
auf. Kein Wunder: Mit einem wöchentlichen Lernpensum von 34 Stunden und
zusätzlich ca. 7 Stunden für den Nebenjob wird „Studieren“ zum
41-Stunden-Vollzeitjob. Aber keine Angst: Ab und zu mal ausschlafen ist
schon drin.

Mehr zum Thema Bildung und Studium auf GMX.de gibts hier.

Erste Bilanz zu Studiengebühren in Baden-Württemberg

In ausgedacht, ausgegraben, ausstudiert on Dienstag, 27. Mai 2008 at 12:19

Aus einem Artikel auf heise.de:

Viele neue Lehrkräfte, aber kaum mehr Professoren: Die Hochschulen in Baden-Württemberg verwenden die Studiengebühren aus Sicht von Wissenschaftsminister Peter Frankenberg
(CDU) zu wenig für zusätzliche Professorenstellen. Seit der
Einführung der Gebühren vor einem Jahr sei zwar rund die
Hälfte der Einnahmen in zusätzliches Personal geflossen, aber
kaum neue Professoren eingestellt worden, sagte Frankenberg am Montag
in Stuttgart. „Das Hauptziel der Einführung von
Studiengebühren ist die Verbesserung der Betreuungsrelation“,
mahnte er.

Ähnlich hier in Niedersachsen: Es gibt mehr Tutoren und ich hab mit zwei Professoren zu tun, die von Fremdunis geholt wurden, um hier die Lehrenden zu verstärken. Vereinzelt gibt es hier jedoch zumindest Anstrengungen, neue Professuren zu schaffen – zumindest weiß ich sehr sicher von einer am Sozialwissenschaftlichen Institut.
Was seltsamerweise 100%ig auch auf uns zutrifft, ist die folgende Aussage eines Studentenvertreters:

„Es stehen inzwischen in allen Hörsälen Beamer und das Geld liegt brach“

Eigentlich dürfen die Hochschulen (in Baden Württemberg) nicht entscheiden, ob sie das Geld für bauliche Maßnahmen verwenden können. Auch hier bei uns ist das eigentlich Sache des Landes, denn dieses muss dafür sorgen, dass wir gute Studienbedingungen haben. Dennoch wird bei uns am Campus fleißig gebaut – und zwar an gleich zwei Gebäuden.

Was man da drüben noch nicht weiß:

Ob die Gebühren junge Leute von den Unis fernhielten, kann der Beirat
laut Riedel frühestens im kommenden Jahr sagen. Dazu müssten zunächst
weitere Daten erhoben werden.

Da sind wir hier auf jeden Fall schon etwas weiter. Bei uns ist bereits klar, dass weniger Studenten an die Uni kommen. Und es ist auch offiziell, dass unsere Studenten aus dem gesichterten Mittelstand oder der Oberschicht der Bevölkerung kommen. Soviel dazu.

Angelinas Blog

In ausgegraben, ausgeguckt, ausgesondert, ausstudiert on Dienstag, 4. Dezember 2007 at 12:52

Gerade habe ich mal wieder auf meiner WordPress-Statistikseite gestöbert und staunte nicht schlecht über die Spamartigen Einträge bei den Referrern.
Dort steht, wer von wo aus auf den Glassblog gekommen ist. Für Heute und Gestern sah das so aus:

Wie man daran ganz gut sehen kann, hat jemand offenbar ein Bild über Google gesucht und musste das dann gleich mehrfach anklicken, um hierher zu gelangen :) Das ist EINE Möglichkeit…
Eine andere wäre, das sich gestern und heute ca. 30 Leute für ein und dasselbe Bild interessierten. Ja, ich weiß, verdammt unwahrscheinlich ;)

Aber das Bild selbst will ich euch nicht vorenthalten, es handelte sich dabei nämlich um dieses:

Sexy Angelina mal ohne Haarpracht. Ganz ehrlich, geht dieser Frau damit auch nur ein Hauch von Sexappeal verloren? Wer jetzt „Ja“ sagt, ist eine Frau :P

Tja, ich hab keine Ahnung, was diese 30 Leute (oder nur einer und der immer wieder) bei Google eingegeben hat – über sachdienliche Hinweise bin ich dankbar und werde sie gern weiterleiten *g* Was aber geht, ist, bei Google das Suchwort „Glassblog“ einzugeben und dann auf die Bildersuche zu klicken. Dabei werden Bilder ausgespuckt, die hier verwendet wurden. Und schau da: Angie zeigt direkt auf der ersten Seite ihren tätowierten Rücken. Na, dann wundert wohl nicht mehr so vieles :)

Schönen Abend noch!

Spiele-Controller im BH als Masterarbeit

In ausgegraben, ausstudiert on Montag, 18. Juni 2007 at 9:45

Bei der Überschrift dachte ich natürlich zuerst einmal an den frisch eingeführten Master an den deutschen Unis und wollte mich schon freuen, dass dieses neue Bachelor/Master Programm solche Weltbewegenden Sutdien und Arbeiten zum Start hervor bringt.

Der Artikel auf Golem.de offenbart aber, dass es sich hierbei um die Arbeit einer Studentin an der Universität von New York handelt. Überraschend mag zwar auch hier sein, dass es sich um eine amerikanische Studentin handelt, die sich mit einem – für amerikanische Verhältnisse – delikaten Thema befasst, das macht aber ihr Status als Studentin wieder wett und wer dann noch daran zweifeln mag, liest einfach noch mal obigen Satz: „New York“. Diese Stadt ist eh nicht auf der gleichen Welt wie wir :)

Unbedingt mal anschauen und auf die Hintergrundgeräusche achten *g*
(die vortragende Studentin muss verdächtig oft hüsteln, was – ebenso wie die Bilder – von unsicherem Gelächter begleitet wird)

Wissen zum Anschauen

In ausgegraben, ausstudiert on Mittwoch, 13. Juni 2007 at 6:48

WDR-Intendantin Monika Piel und ZDF-Intendant Markus Schächter haben am Rande eines Empfangs zum zehnjährigen Sendejubiläum des „Ereignis- und Dokumentationskanals“ Phoenix am gestrigen Montag in Berlin die Umstellung auf das Sendeformat 16:9 und die Eröffnung einer digitalen Bibliothek angekündigt. Zum Start sind unter bibliothek.phoenix.de rund 100 Filmbeiträge zu Ereignissen, Reden und Gespräche aus zehn Jahren Sendergeschichte abrufbar. Das bisher veröffentlichte Repertoire reicht vom Sendestart im April 1997 über den 11. September 2001 bis zu Erik Zabels Doping-Beichte im Mai.
Quelle: heise.de

Ein ruhiges Plätzchen in der Bibliothek

In ausgedacht, ausstudiert on Dienstag, 6. Februar 2007 at 3:36

Das Semester ist mal wieder rum, aber die Arbeit noch nicht vorbei. Und war man schon während dem Semester immer wieder in der Bibliothek, ist man das jetzt noch häufiger – sofern Hausarbeiten und solcher Krempel anstehen.

Ich war heute also nach einem Plätzchen in der Bibo suchen und es passierte genau das, was ich erwartete, aber eben nicht erhoffte: kein Platz. Ich meine, es ist eine der größten Bibliotheken in Deutschland und es gab keinen vernünftigen Platz zum Lernen!

Am beliebtesten sind immer die Tische, die in den Regalen eingebaut sind, denn da passt nur einer ran und man hat dieses Buchfeeling direkt um sich herum. Natürlich sind diese Plätze zuerst weg ….
Dann gibt es die Tischreihen an den großen Fenstern. Hier sitzt man von Natur aus nebeneinander und lässt meist einen Platz neben sich frei… Doch nicht so heute – jeder Platz belegt, alle saßen dicht an dicht. Und da soll man noch lernen können?

Zerknirscht beendete ich meinen Rundgang durch die rauchenden Köpfe der Studenten und zog mitsamt meinen Ordnern und Büchern weiter. Es gibt bei uns nämlich nicht nur die große Bibliothek, sondern zusätzliche einzelne Fachbibliotheken. So findet sich in der Bibliothek des deutschen Seminars, hauptsächlich germanistische Literatur. Und dort ist meistens ein Platz also konnte ich dann doch noch ein ruhiges Eckchen finden und ein bisschen ausschlafen – äh – lernen!

Ein Tausend Augen

In ausgegraben, ausstudiert on Mittwoch, 31. Januar 2007 at 4:25

Sogar etwas mehr, nämlich 1.010 Augen haben diese Seite schon gestriffen – und wenn man meine eigenen 1.000 Pageviews (grob geschätzt ) abzieht bleiben ja immer noch eine Menge interessierter an diesen Seiten

Zwar geht mein aktuelles Semester inzwischen zu Ende, doch ich bin trotzdem mal wieder über einen interessanten Artikel über das Unileben – oder besser gesagt: die Unipolitik gestolpert.

Wenn Louisa von ihrem Studium erzählt, denkt man an
Harvard, Cambridge, Princeton. Wenn David von seinem Studium erzählt,
denkt man an eine beliebige deutsche Massenuniversität. Doch beide
lernen in demselben dreigeschossigen Zweckbau im Berliner Bezirk Dahlem

Wie unterschiedlich das Studium an ein und derselben Uni sein kann und was das mit sich bringt, kann man in der Leseprobe erfahren.
Woher das kommt, was das bedeutet und in welche Richtung dieser Schritt mal wieder geht, kann man sich selbst denken glaube ich.

StudiVZ nun doch toll?

In ausgedacht, ausstudiert on Montag, 11. Dezember 2006 at 11:46

Es gab ja in letzter Zeit einige Aufregund über das neue Studentenportal „StudiVZ„. Auf vielen Newsseiten und Blogs wurde über die mangelnde Datensicherheit geredet. Wer selbst das Portal nutzte, ärgerte sich immer wieder über lange Ladezeiten, Seiten, die gar nicht geladen wurden und immer wieder Offlinezeiten.

Sicherlich hat auch die Berichterstattung über den anscheinend laschen Datenschutz dazu geführt, das die Seite mehrfach Ziel von Hackerangriffen wurde. Vorletzte Woche wurde die Seite dann sogar komplett offline genommen und mehrere Tage intensiv an Verbesserungen gearbeitet. Es wurde sogar eine Belohnung ausgesetzt auf mögliche Funde von Sicherheitslücken.

Inzwischen ist die Seite wieder online und scheint – nach meinem Gefühl – schneller und stabiler zu laufen als vorher. Zum Glück muss ich sagen, denn vorher war es kein Zustand und es hat nicht viel gefehlt, um mich den „Kündigen“ Knopf drücken zu lassen.

Jetzt scheint es jedenfalls wieder zu gehen. Interessant fande ich allerdings die Information, dass hinter dem StudiVZ, die Samwer Brüder stehen, die auch den Jamba Konzern hochgezogen und später verkauft haben…